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Icon Wälder im östlichen Solling
Das FFH-Gebiet „Wälder im östlichen Solling“ liegt auf den Anhöhen des Sollings, einem markanten Höhenzug im Weser-Leine-Bergland, der sich zwischen den Städten Holzminden und Höxter im Nordwesten und Hardegsen im Südosten erstreckt. Der aus Buntsandstein aufgebaute Solling ist überwiegend von bodensauren Laubwäldern und Nadelforsten bestanden und wird dem Naturraum Solling, Bramwald und Reinhardswald zugeordnet. Das Gebiet ist durch ausgedehnte naturnahe Hainsimsen-Buchenwälder geprägt, die durch ihre Weitläufigkeit und ihren Strukturreichtum einen wertvollen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten darstellen. Von dem, vor allem im Bereich ausgewiesener Naturwälder, hohen Anteil an Alt- und Totholz profitieren unter anderem verschiedene Pilze, Flechten und Moose. Kleine Quellbereiche, an welchen artenreiche Auenwälder mit Erlen und Eschen wachsen, ergänzen die Vielfalt des Gebiets und sind Ursprung einiger Fließgewässer. Jenseits der Gebietsgrenzen schließt sich entlang dieser nördlich fließenden Bachläufe wie Riepenbach und Lummerke dasFFH-Gebiet 128 „Ilme“an. Die Laubwälder des Gebiets – nur gelegentlich durchsetzt von kleineren Nadelforsten – sind aufgrund ihrer Großflächigkeit und Ungestörtheit Lebensraum der scheuen und streng geschützten Wildkatze. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz von Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie wichtig, sondern auch für die Vogelwelt gemäß der EU-Vogelschutzrichtlinie von Bedeutung. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf der oben verlinkten Webseite zum EU-Vogelschutzgebiet V55 „Solling".
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Langenbrügger Moor
Das Gebiet ist ein wertvolles Amphibiengebiet innerhalb eines meliorierten und landwirtschaftlich genutzten Niedermoores mit einem Kernbereich aus Moorwald, kleinen Teichen und alten Torfstichen. Im nordöstlichen Randbereich kommen auf mager-sandigen Podsolböden Kiefernforste und eine ehemalige Sandgrube mit Abbaugewässern vor. Schutzzweck ist insbesondere die Erhaltung und Entwicklung der Populationen zahlreicher europaweit geschützter Amphibienarten, insbesondere des Kammmolches, aber auch des Moorfrosches, der Knoblauchkröte, der Kreuzkröte, des Laubfrosches, des Wasserfrosches sowie weiterer Amphibienarten. Der landesweit bedeutende Amphibienlebensraum besteht aus Laichgewässern, Sommerlebensräumen und Winterquartieren, die in verschiedenen Biotopen zu finden sind, z. B. nährstoffarme Bodenabbaugewässer mit offenen vegetationsarmen Ufern und umliegenden naturnahen Kiefernwäldern, Niedermoorflächen mit nährstoffreichen Sümpfen, Rieden und Röhrichten, Sumpfgebüschen, Moor- und Sumpfwäldern mit dystrophen ehemaligen Torfstichen, Moortümpeln und Pfeifengrasmoorstadien, Feuchtgrünland und Brachen mit Gräben, Wiesentümpeln und -teichen sowie feuchten Ackertümpeln, Weiterhin ist das Gebiet Lebensraum für charakteristische Pflanzenarten, wie insbesondere dem Zwerg-Igelkolben und für Tierarten, insbesondere für Vogelarten wie den Kranich, für den Fischotter und für zahlreiche Libellenarten. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 285 "Kammmolch-Biotop nordöstlich Langenbrügge". Zuständig ist derLandkreis Uelzenals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 16.07.2022
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Auflandeteich Groß Bülten-Adenstedt
Das ca. 50 ha große Naturschutzgebiet "Auflandeteich Groß Bülten-Adenstedt " liegt im Naturraum "Braunschweig-Hildesheimer Lössbörde" und erstreckt sich zwischen den Ortschaften Groß Bülten in der Gemeinde Ilsede und Adenstedt in der Gemeinde Lahstedt innerhalb des Landkreises Peine. Das ausgedehnte Stillgewässer ist durch Sandabbau entstanden und später als Erzklärteich genutzt worden. Aufgrund zusätzlicher Einleitung von Erzklärschlamm ist es stark verlandet, nährstoffreich, von geringer Wassertiefe und stark getrübt. Der Bodenschlamm ist aufgrund der ehemaligen Nutzung salzhaltig. Da der Wasserstand stark schwankt, haben sich an den Ufern ausgedehnte, wechselnasse Schlammflächen mit z. T. lückiger Pioniervegetation und Übergängen zu sumpfigen, niedermoorartigen Zonen entwickelt. Insbesondere der Ostteil des Stillgewässers weist großflächige, artenreiche Röhrichtbestände mit z. T. stark gefährdeten Pflanzenarten und -gesellschaften auf. Kennzeichen für die besonderen Standorteigenschaften ist das reichhaltige Vorkommen von Salz-Teichbinse. Die steil abfallende Uferböschung des Nordrandes wird im Gegensatz dazu von trockenen, weitgehend naturnahen Ruderalfluren geprägt. Das Gebiet hat eine besondere Bedeutung als Refugium für Amphibien und gefährdete Wat- und Wasservögel in der vorwiegend intensiv landwirtschaftlich genutzten Umgebung. Zuständig ist derLandkreis Peineals untere Naturschutzbehörde. Natur erleben ohne zu stören: Bleiben Sie bitte auf den Wegen und führen Sie Hunde an der Leine. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 15.08.1984
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Verbesserung der Deichsicherheit am Corporalsdeich in Achim
Der Wasser- und Bodenverband Achim-Bierden hat die Planfeststellung zur Verbesserung der Deichsicherheit am Corporalsdeich gemäß §12 des Niedersächsischen Deichgesetzes (NDG) i. V. m. §§ 68 ff Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sowie den §§ 72 bis 78 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) beantragt. Der Antrag umfasst im Wesentlichen, den Weserdeich im Teilabschnitt Corporalsdeich von Station km 1,800 bis Station km 3,075 zu erhöhen. Das Planungsgebiet umfasst einen 1,275 m langen Teilabschnitt im Achimer Ortsteil Bierden entlang der Straße „Corporalsdeich“ von der Kreuzung mit der Straße „An den Bergen“ im Osten bis zur Achimer Kläranlage im Wes-ten. Die der Planung zugrunde zu legenden Bemessungswasserstände liegen zwischen 10,84 mNHN bei der Station km 1,800 und 10,59 mNHN bei der Station 3,075. Die erforderliche Deichhöhe ergibt sich aus dem Bemessungshochwasserstand und dem Freibord. Der Freibord ist der senkrechte Abstand zwischen dem Bemessungshochwasserstand und der Deichkrone. Er setzt sich aus Windstau, Wellenauflauf, evtl. Eisstau und Sicherheitszuschlägen zusammen. Aufgrund der Lage des Deiches ist die Gefahr eines höheren Windstaues und Wellenauflaufes gegeben. Dadurch wird abweichend von dem Merkblatt DWA-M 507-1 -Deiche an Fließgewässern- sowie der DIN 19712 -Hochwasserschutzanlagen an Fließgewässern, ein Freibordmaß von 60 cm vorgesehen. Unter Berücksichtigung des einzuhaltenden Freibordmaßes ergibt sich bei der Station km 2,544 eine Fehlhöhe von 2 cm. Bei der Station km 2,990 beträgt die Fehlhöhe 23 cm. Bezüglich der Geometrie des Deichkörpers sind folgende Eckdaten geplant: Böschungsneigung Wasserseite 1:3. Kronenbreite 3,00m mit 2 % Gefälle wasserseitig. Böschungsneigung Binnenseite 1:3. Das Vorhaben wirkt sich im Bereich der Stadt Achim insbesondere im Ortsteil Bierden sowie im Zusammenhang mit der Maßnahme notwendig werdender naturschutzrechtlicher Ausgleichsmaßnahmen auch im Bereich der Ortsteile Baden und Bierden aus.
Zuletzt aktualisiert: 17.10.2025
Icon UVP-Vorhaben
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Icon Planfeststellungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb einer Gasversorgungsleitung
Die Firma Open Grid Europe GmbH (OGE) plant die Errichtung und den Betrieb der Gasversorgungsleitung Nr. 458 von Wardenburg nach Drohne (WAD) zum Transport von Erdgas (CH4) und hat die Zulassung des niedersächsischen Teils dieses Vorhabens bei der Planfeststellungsbehörde, dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), beantragt. Die WAD soll ihren Startpunkt an der Station Wardenburg haben und bis zur bestehenden Station Drohne in Nordrhein-Westfalen überwiegend parallel zur Gasversorgungsleitung Nr. 58 verlaufen. Für den Abschnitt in Nordrhein-Westfalen wird ein gesondertes Planfeststellungsverfahren durch die Bezirksregierung Detmold geführt. Die WAD wird eine Nennweite von DN 1000 haben (entspricht einem Durchmesser von ca. 1.000 mm) und kann mit einem maximal zulässigen Betriebsdruck von 100 bar betrieben werden. Die Leitungsstränge werden überwiegend in offener Bauweise verlegt, einzelne Abschnitte werden in geschlossener Bauweise (bspw. mittels Horizontalbohrverfahren) errichtet. Die Erdgasleitung wird eine Länge von ca. 90 km haben. Von der Maßnahme sind in Niedersachsen Gebiete im Bereich der Gemeinde Bakum, der Gemeinde Bohmte, der Gemeinde Cappeln, der Gemeinde Emstek, der Gemeinde Garrel, der Gemeinde Steinfeld, der Gemeinde Stemwede, der Gemeinde Wardenburg, der Stadt Cloppenburg, der Stadt Damme, der Stadt Lohne und der Stadt Vechta betroffen. Errichtung und Betrieb der Leitung bedürfen der Planfeststellung gem. § 43 Abs. 1 Nr. 5 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). Für das Vorhaben besteht die Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG). Die Antragsunterlagen enthalten unter anderem einen UVP-Bericht, einen Landschaftspflegerischen Begleitplan, Unterlagen zum speziellen Artenschutz, Natura 2000-Verträglichkeitsvoruntersuchungen sowie Fachgutachten zur EU-Wasserrahmenrichtlinie, zum Bodenschutz, zur Archäologie und zum Klimaschutz.
Zuletzt aktualisiert: 30.09.2025
Icon UVP-Vorhaben
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Icon Espenloh, Schalksloh, Rehloh
Das Gebietes wird insbesondere geprägt durch eine plateauartige Endmoräne, überragt von einer Vielzahl kiesiger Kuppen und Rücken, eine minimale Besiedlung, geringe Flächenversiegelung und eine geringe Zerschneidung. In den großflächigen, zusammenhängenden, zwergstrauchreichen Kiefernforsten unterschiedlicher Altersstufen – auch mit standortheimischem Unterwuchs – sind Laubwaldflächen aus heimischen Lichtbaumarten wie Stiel-Eiche, Trauben-Eiche, Sand-Birke und Eberesche eingestreut. Aufgrund der hohen Lage (95-124 m ü NN) unweit der Wasserscheide zwischen Elbe und Weser fehlen Gewässern weitgehend und auch der Grünlandanteil an der landwirtschaftlichen Nutzfläche ist traditionell gering. Zwergstrauchheiden trockener Ausprägung, Wacholdergebüsch bodensaurer Standorte und Magerrasen finden sich in Restbeständen an Weg- und Waldrändern. Ein Ziel im Gebiet ist der Schutz und die Entwicklung der Lebensräume von Vogelarten im EU-Vogelschutzgebiet V34. Dazu zählen Erhalt und Entwicklung reich strukturierter, unzerschnittener Nadel-, Laub- und Mischwälder mit hohem Altholzanteil im räumlichen Verbund, Erhalt beruhigter Bruthabitate und die Erhaltung und Förderung eines langfristig überlebensfähigen Bestandes insbesondere der wertbestimmenden Arten Schwarzstorch, Fischadler, Sperlingskauz, Kranich, Schwarzspecht, Raufußkauz und Waldschnepfe. Das LSG dient dem Schutz desEU-Vogelschutzgebietes V34 "Südheide und Aschauteiche bei Eschede". Zuständig ist derLandkreis Gifhornals untere Naturschutzbehörde.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Weiher am Kleinen Steinberg
Das Gebiet befindet sich im Kaufunger Wald auf einer Höhe von maximal 542 m ü. NHN. Es umfasst ein kleinflächig verzahntes Biotopmosaik am Kleinen Steinberg, das durch naturnahe Stillgewässer mit einer vielfältigen Wasser- und Verlandungsvegetation geprägt ist und infolge jahrhundertelanger Bergbauaktivitäten entstanden ist. Die oberflächennah anstehenden Rohstoffe am Kleinen Steinberg (u. a. Ton, Sand und Braunkohle) sind eine Besonderheit in dem sonst durch Buntsandsteinformationen geprägten Kaufunger Wald. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Bergbau vollständig eingestellt und die durch Abbau und Aufschüttungen veränderten Flächen wurden anschließend mit Nadelholzarten aufgeforstet. Kleinflächig sind im Schutzgebiet alte bodensaure Buchenwälder und in nassen Senken Erlen-Bruchwälder erhalten. Das Weihergebiet am Kleinen Steinberg ist als Vermehrungsort von hoher Bedeutung für eine Vielzahl von Amphibien- und Libellenarten, wie etwa Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia), Speer-Azurjungfer (Coenagrion hastulatum) und insbesondere Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis) und Kammmolch. Darüber hinaus ist das Gebiet Teillebensraum von Luchs, Wildkatze und verschiedenen Fledermausarten, unter anderem des Großen Mausohrs, der Zwergfledermaus, des Großen Abendseglers und der Bartfledermausarten. Das Landschaftsschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 408 „Weiher am Kleinen Steinberg. Zuständig ist derLandkreis Göttingenals untere Naturschutzbehörde.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Tinner Dose
Das EU-Vogelschutzgebiet „Tinner Dose, Sprakeler Heide“ erstreckt sich rechts der Ems zwischen Meppen im Süden, Lathen im Nordwesten und Sögel im Nordosten und umfasst ausgedehnte Heideflächen sowie das einzige große Hochmoor Westniedersachsens, welches durch Torfabbau nicht stark beeinträchtigt wurde. Dennoch ist das Hochmoor mit einer langen Historie des militärischen Übungsbetriebs durch Entwässerung und Moorbrände überprägt. Der größte Moorbrand wurde 2018 durch den Schießbetrieb verursacht und hat weite Teile des Moores stark geschädigt. Charakteristisch für die Tinner Dose sind offene Moorheideflächen mit unterschiedlicher Bodenfeuchte, in denen die militärische Nutzung ein Aufwachsen von Gehölzen weitgehend verhindert. Auf randlichen Niedermoorstandorten haben sich Verbuschungsstadien bis hin zu Erlenbruchwäldern etabliert. Wertvolle Sandheidekomplexe finden sich ebenfalls in den Randbereichen sowie in der nördlich an das Moor anschließenden Sprakeler Heide. In einigen Randbereichen dominieren Nadelholzforste das Gebiet. Das Gelände ist weitgehend für die Öffentlichkeit gesperrt. Das Vogelschutzgebiet bietet über einen ausgeprägten Landschaftsgradienten verschiedenen Vogelarten einen großflächigen und zumeist sehr störungsarmen Lebensraum. So prägt die Feldlerche die strukturarmen Moor- und Heideflächen, während Neuntöter, Raubwürger und Schwarzkehlchen die halboffenen Moorrandbereiche, verbuschten Heideflächen und Waldränder bevorzugen. Das Gebiet ist ein wichtiger Lebensraum für Limikolenarten wie Bekassine, Brachvogel und Rotschenkel, die zum Teil die randlichen Grünländer, vor allem aber die wiedervernässten Hochmoorflächen als Brut- und Nahrungshabitat nutzen. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz der Vogelwelt von Bedeutung, sondern auch für Lebensraumtypen und Arten gemäß der FFH-Richtlinie. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf der oben verlinkten Webseite zum FFH-Gebiet 044 „Tinner Dose, Sprakeler Heide“.
Zuletzt aktualisiert: 28.07.2009
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/ Vogelschutzgebiet
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Icon Hüggel, Heidhornberg und Roter Berg
Das FFH-Gebiet „Hüggel, Heidhornberg, Roter Berg“ umfasst die gleichnamigen Erhebungen nördlich von Hagen am Teutoburger Wald, die zusammen mit dem südlich vorgelagerten Silberberg (FFH-Gebiet 161) zu einer geologisch vielfältigen Landschaft im Naturraum Tecklenburger Osning gehören. Im Gebiet findet sich ein teils kleinräumiges Standortmosaik, welches einerseits auf die unterschiedlichen teils von Löss bedeckten Ausgangsgesteine, andererseits auf eine intensive bergbauliche Nutzung zurückgeht. Vor allem in den Gesteinen des Zechsteins finden sich Erzvorkommen, die im Gebiet lange Zeit abgebaut wurden. Zeugnis über den Abbau von Rohstoffen geben zahlreiche Steinbrüche und Stollen, die das Landschaftsbild von Hüggel und Umgebung sowie die vorkommenden Lebensgemeinschaften prägen. Die alten Bergwerksstollen sind aufgrund ihres ganzjährig kühlen, feuchten, aber frostfreien Milieus als Winterquartier für verschiedene Fledermausarten von Bedeutung. So kommen im Gebiet unter anderem Bechsteinfledermaus, Teichfledermaus und Großes Mausohr vor. Auch einige Pflanzenarten finden sich heute schwerpunktmäßig in ehemaligen Bergbaugebieten: Auf mit Schwermetallen angereicherten Böden zeigt sich im Gebiet kleinflächig das charakteristische, niedrigwüchsige Erscheinungsbild der Schwermetallrasen. Flächenmäßig dominieren im Gebiet aber ausgedehnte Wälder – teils Nadelforsten, teils naturnahe Laubwaldausprägungen. Letztere sind in Abhängigkeit der Standortfaktoren als bodensaure Buchenwälder, kleinflächig mit der atlantisch verbreiteten Stechpalme in der Strauchschicht, oder als Waldmeister-Buchenwälder ausgebildet.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Gildehauser Venn
Das Gildehauser Venn ist ein vielfältiges Moor- und Heidegebiet. Randlich befinden sich Kiefernforste sowie Grünlandkomplexe unterschiedlicher Nutzungsintensität und vereinzelt Ackerflächen. Es handelt sich um den am besten ausgeprägten Komplex aus Moorheiden und nährstoffarmen Heideweihern in Niedersachsen mit Vorkommen zahlreicher gefährdeter Arten. Das Gebiet dienst insbesondere dem Schutz und der Förderung der wertbestimmenden FFH-Lebensraumtypen wie Moorwälder, alte bodensaure Eichenwälder, Strandlings- und Zwergbinsenvegetation, nährstoff- und basenarme, mäßig nährstoffreiche und dystrophe Stillgewässer, trockene und feuchte Heiden, feuchte Hochstaudenfluren, Übergangs- und Schwingrasenmoore sowie Torfmoor-Schlenken mit Schnabelried-Gesellschaften. Hier kommen z. B. seltene und gefährdete Libellenarten oder als wertbestimmende Pflanzenart das Froschkraut (Luronium natans) vor. Eine flachere Flugsanderhebung durchschneidet das Moor in ein nordöstliches, mehr von Glockenheide-Anmoor und natürlichen Stillgewässern geprägtes Teilgebiet und in ein südwestliches, mehr von Pfeifengras-Beständen und Torfstichen geprägtes Teilgebiet. Die vielen Gewässer im Gebiet haben sich teilweise in Windausblasungsmulden, sogenannten Schlatts entwickelt, oder sind aus ehemals bäuerlichem Handtorfstich hervorgegangen. Die das Kerngebiet umgebende Pufferzone besteht aus Waldbeständen, landwirtschaftlichen Nutzflächen und Brachflächen und dient dem Kerngebiet als hydrologische Schutzzone zur Vermeidung von Entwässerung sowie zum Schutz vor Nährstoffeinträgen. Die extensiv genutzten Grünlandflächen sind von Bedeutung als Bruthabitat insbesondere für Wiesenbrüter. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 060 "Gildehauser Venn". Zuständig ist derLandkreis Grafschaft Bentheimals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 20.12.2018
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/ Naturschutzgebiet
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