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Teiche an den Sieben Quellen
Das FFH-Gebiet „Teiche an den Sieben Quellen“ schließt sich südlich an das Stadtgebiet von Georgsmarienhütte an und umfasst Teile einer am Oeseder Bach angelegten Teichwirtschaft sowie angrenzende Lebensräume im Naturraum Tecklenburger Osning. Einige der Teiche werden heute nicht mehr intensiv fischereiwirtschaftlich genutzt und sind daher als Lebensräume verschiedener Tier- und Pflanzenarten von Bedeutung. Angrenzende Gebüsch- und Gehölzbestände, kleinflächige Röhrichte und Hochstaudenfluren erhöhen die Strukturvielfalt der Uferzonen. Im Gebiet finden sich unter anderem für den streng geschützten Kammmolch geeignete Habitate. Südwestlich der Teichwirtschaft wird das Gebiet insbesondere durch Nadel- und Laubholzforsten, Acker- und Grünlandflächen sowie kleinflächig auch durch naturnahe Laubwälder geprägt.
Das FFH-Gebiet „Eichenbruch, Ellernbusch“ liegt östlich von Rastede und wird durch naturnahe Laubwälder beiderseits der schmalen Hülsbäke geprägt. Zusammen mit demFFH-Gebiet 427 „Funchsbüsche, Ipweger Büsche“stellt der Eichenbruch einen wertvollen Lebens- und Rückzugsraum am Rande der Oldenburger Geest dar, der sich deutlich von den sich nordöstlich anschließenden Wesermarschen abhebt. Auf den nährstoffarmen Böden wachsen Hainsimsen-Buchenwälder, die auf stauwasserbeeinflussten Standorten in feuchte Eichen- und Hainbuchenwälder übergehen. Kleinflächig finden sich überdies Erlen-Eschen-Bestände.
Peine (niederdeutsch Paane; frühneuhochdeutsch Peina; lateinisch Poynum, Castrum Bognum, Boyanum Castrum) ist eine Stadt und selbständige Gemeinde in Niedersachsen. Die um 1220 gegründete Stadt hat 50.987 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024). Sie ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Bekannt ist die Stadt vor allem für ihre Stahlindustrie. Noch heute ist Peiner oder Peiner Träger in der Bauwirtschaft ein Synonym für breitflanschige Stahlträger.
Das Landschaftsschutzgebiet Osteregelser Moor und Umgebung ist ein Landschaftsschutzgebiet im Landkreis Aurich des Bundeslandes Niedersachsen. Es trägt die Nummer LSG AUR 0026.
Das FFH-Gebiet „Delmetal zwischen Harpstedt und Delmenhorst“ umfasst einen Abschnitt der Delme, eines Nebenflusses der Ochtum, sowie Bereiche der in ihrer Aue oder auf den angrenzenden Geestböden bzw. Flug- und Dünensanden liegenden Lebensräume in den Naturräumen Syker Geest und Thedinghäuser Vorgeest. Obwohl die Delme vor allem in ihrem Unterlauf stark begradigt und ausgebaut ist, finden sich im Gebiet abschnittsweise auch naturnahe Strukturen. So entspricht der Flusslauf zwischen Harpstedt und der Delmetal-Kaserne überwiegend dem Lebensraumtyp der Fließgewässer mit flutender Wasservegetation. In der Delme kommen einige streng geschützte Tierarten vor, zu welchen unter anderem das anadrome, das heißt zum Laichen vom Meer in die Binnengewässer wandernde Flussneunauge gehört. Auch das Bachneunauge, im Gegensatz zu seinem nahen Verwandten lebenslang im Süßwasser verbleibend, findet im Gebiet geeignete Habitate. Von besonderer Bedeutung ist die Delme als Lebensraum der ebenfalls streng geschützten und sehr seltenen Bachmuschel, deren Bestände hier allerdings rückläufig sind.
Das FFH-Gebiet „Bachtäler im Oberharz um Braunlage“ im Naturraum Mittelharz wird durch naturnahe Bachläufe mit vielfältigen Auenlandschaften geprägt. Zum Gebiet gehören unter anderem Abschnitte von Petersilienwasser, Brunnenbach, der Warmen Bode und der Bremke, welche hier die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt markiert. Alle Fließgewässer im Gebiet gehören zum Flusssystem der Elbe. An die Bachtäler schließen sich weitere charakteristische Lebensräume der montanen Höhenstufe wie Fichtenwälder und Bergwiesen an. Die Bachläufe selbst entsprechen über weite Strecken dem Lebensraumtyp der Fließgewässer mit flutender Wasservegetation. In dem steinigen Bachbett der naturnahen Bäche findet die europaweit bedeutsame Groppe geeignete Lebensräume – ein am Gewässergrund lebender Kleinfisch, der bevorzugt in sommerkalten, sauerstoffreichen Fließgewässern vorkommt. Bachbegleitend sind Auenwälder mit Erlen und Eschen oder Weiden und kleinere feuchte Hochstaudenfluren ausgebildet. An einigen quellwasserbeeinflussten Standorte sind torfmoosreiche Übergangs- und Schwingrasenmoore sowie vereinzelt Moorwälder zu finden. Auf trockeneren Böden kommen kleine Schwermetallrasen sowie blütenreiche Berg-Mähwiesen in Verbindung mit kleinen artenreichen Borstgrasrasen vor, in welchen vereinzelt die besonders geschützte Arnika wächst. Auch das stark gefährdete Breitblättrige Knabenkraut ist im Gebiet zu finden. Die Hänge des Wurmbergs nördlich von Braunlage sind von ausgedehnten montanen Fichtenwäldern bestanden, die in einigen Bereichen bis an die Bremke reichen und dort innerhalb des FFH-Gebiets einen weiteren wertvollen Lebensraum darstellen.
Das FFH-Gebiet „Ostenuther Kiesteiche“ umfasst einen großen Baggersee in der Rinteln-Hamelner Wesertalung im Weser-Leinebergland. In der Flussterrasse der Weser nordwestlich von Möllenbeck gelegen, finden sich im Gebiet große Kiesvorkommen, die in einigen Bereichen derzeit noch abgebaut werden. Daher unterliegt die Ausdehnung des Gewässers – auch unterstützt durch natürliche Wasserstandsschwankungen der Weser – einer noch dynamischen Entwicklung. Die Gebietsteile, die nicht länger der Nutzung unterliegen, werden der natürlichen Sukzession überlassen, sodass sich die bereits bestehenden wertvollen Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten weiter ausdehnen können. Das Gewässer selbst entspricht dem Lebensraumtyp der naturnahen, nährstoffreichen Seen und stellt so ein wichtiges Habitat in der vorwiegend landwirtschaftlich genutzten Landschaft des Wesertals dar. Außerdem dient es als Trittsteinbiotop für verschiedene an Feuchtlebensräume gebundene Arten, die auch von den westlich, jenseits der Landesgrenze und nordöstlich gelegenen Baggerseen profitieren. Auf einer kleinen Fläche wächst am Ufer des Gewässers ein reich strukturierter Auenwald mit verschiedenen Weidenarten. Auch kleinere Inseln und ausgedehnte Flachwasserzonen tragen zur Habitatvielfalt im Gebiet bei.
Das FFH-Gebiet „Bäken der Endeler und Holzhauser Heide“ liegt im Übergang der Naturräume Cloppenburger und Delmenhorster Geest und umfasst miteinander vernetzte Abschnitte einiger Bachläufe zwischen Visbeck, Ahlhorn und Wildeshausen. Die Twillbäke und die Aue, die nach Einmündung der Twillbäke auch als Engelmannsbäke bezeichnet wird, sowie die Mündungsbereiche kleiner Nebenbäche fließen über weite Strecken naturnah und entsprechen teilweise dem Lebensraumtyp der Fließgewässer mit flutender Wasservegetation. In den Tieflandbächen, die unter anderem von naturnahen Feuchtwäldern, zum Beispiel von Erlenbruchwäldern, Moorwäldern und Auenwäldern mit Erlen und Eschen, begleitet werden, finden auch die Groppe, ein am Gewässergrund lebender Kleinfisch, und das besonders geschützte Bachneunauge geeignete Lebensräume. Die Bachläufe sind teilweise zu Teichen aufgestaut, die zusammen mit den teils sehr nassen Röhrichten, Weidengebüschen und weiteren wertvollen Feuchtbiotopen eine vielfältige Landschaft schaffen, in welcher auch der Fischotter geeignete Habitatstrukturen findet.
Das Gebiet wird durch die naturnahen Bachläufe von Bremke, Warmer Bode, Großem Goldbach, Großem Kronenbach, Brunnenbach, Petersilienwasser und Ebersbach mit nährstoffarmen Quellsümpfen und -mooren geprägt. Es liegt in der montanen Stufe des Harzes und grenzt in größeren Bereichen an das Land Sachsen-Anhalt an Die Bäche sind sehr strukturreich ausgeprägt, fließen in Mäandern und haben Steil- und Flachufer. In den Tälern wechseln sich je nach Relief und (Quell-)Wassereinfluss kleinräumig Borstgrasrasen, Bergwiesen, Nasswiesen, Extensivgrünland und Hochstaudenfluren miteinander ab. Vereinzelt finden sich auch kleine Schwermetallrasen. Die bewaldeten Bereiche werden zum Teil von naturnahen Erlen-Eschen-Auwäldern und nördlich des Wurmbergs auf über 800 m ü. NHN entlang der Landesgrenze von montanen Fichtenwäldern eingenommen. Zur Strukturvielfalt tragen Ufergehölze, häufig aus Schwarzerlen, bei. Das Mosaik verschiedener Biotope und unterschiedlicher Strukturen bietet zahlreichen gefährdeten Pflanzen- und Tierarten Lebensraum und verleiht dem NSG seine Eigenart und besondere Schönheit. Das Gebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 149 "Bachtäler im Oberharz um Braunlage". Zuständig ist derLandkreis Goslarals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Das Naturschutzgebiet "Barnstedt-Melbecker Bach" liegt im Uelzener und Bevenser Becken im Landkreis Lüneburg an der Grenze zum Landkreis Uelzen. Es umfasst die Niederungen des Barnstedt-Melbecker Baches mit seinen Nebenbächen Glindenbach und Billerbeck von Betzendorf bis Melbeck sowie angrenzende Talrandbereiche. Der Barnstedt-Melbecker Bach zeichnet sich als Nebengewässer der Ilmenau auf weiten Strecken durch einen naturnahen, stark bis leicht mäandrierenden, überwiegend beschatteten Bachlauf mit vielfältigen Strukturen aus. Die vorwiegend geröllreiche Gewässersohle des Oberlaufes wird durch ein sandiges bis kiesiges Bett im Mittel- und Unterlauf abgelöst. Hier befinden sich auch mäßig ausgebaute, strukturärmere Bachabschnitte. Auf den nassen bis frisch-feuchten Standorten der Niederung gibt es zahlreiche seitlich zufließende Quellrinnsale. Die Bachtäler sind geprägt von Feuchtwäldern, insbesondere Auen- und Bruchwäldern, die Bach begleitend oder in größeren Komplexen in teilweise sehr guten Erhaltungszuständen vorkommen. Darüber hinaus sind diese mit Riedern und Röhrichten, Wiesen und Weiden eng verzahnt. An den Talrändern wachsen oft naturnahe Eichen- und Buchenmischwälder. Das Gebiet zeichnet sich als Lebensraum charakteristischer, z. T. bestandsbedrohter Tier- und Pflanzenarten aus. Die Niederungslandschaft dient vor allem einer Reihe von seltenen Vogel-, Säugetier- und Fischarten (z.B. Bachneunauge und Groppe) als Lebensraum. Im Naturschutzgebiet sollen die Lebensbedingungen der charakteristischen Tier- und Pflanzenwelt erhalten und künftig durch geeignete Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen weiter verbessert werden. Im Osten grenzt das NSG LÜ 282 "Lüneburger Ilmenauniederung mit Tiergarten" an. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 071 "Ilmenau mit Nebenbächen". Zuständig sind derLandkreis Lüneburgund derLandkreis Uelzenals untere Naturschutzbehörden. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...