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Hoppenriethe
Das Gebiet liegt in der Quarmbachniederung und setzt sich aus wacholdergeprägten Heideflächen und umliegenden naturnahen Eichen- Birkenwäldern, Birken-Moorwaldbereichen sowie vereinzelten Nadelholzbeständen zusammen. Schutzzweck ist insbesondere der Erhalt und die Entwicklung der naturnahen Waldbestände, insbesondere der Moorwälder und zwergstrauchreichen Birken-Kiefernwälder sowie der bodensauren Eichenwälder, der Heiden trockener und feuchter sowie wacholderreicher Ausprägung unterschiedlicher Altersstufen sowie der Erhalt und die Wiederherstellung eines moortypischen Wasserhaushalts und naturnaher Standortbedingungen. Weiterhin sollen die wild lebenden Pflanzen und Tiere, insbesondere Vögel, Amphibien (z. B. Moorfrosch), Reptilien (z. B. Kreuzotter), Libellen, Tag- und Nachtfalter sowie ihrer Lebensgemeinschaften und Lebensstätten geschützt und gefördert werden. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH Gebietes 086 "Lutter, Lachte, Aschau (mit einigen Nebenbächen)". Zuständig ist derLandkreis Celleals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Das Landschaftsschutzgebiet umfasst den gesamten Verlauf der Ilmenau im Landkreis Uelzen inklusive des Zusammenflusses ihrer Quellflüsse Gerdau und Stederau. Das Gebiet ist geprägt durch seine reich strukturierte Landschaft und sein vielfältiges Bodenrelief, einschließlich vorhandener Quellbereiche. Schutzzweck ist die Erhaltung und Förderung der überwiegend naturnahen Gewässerläufe mit ihren Niederungen und Hangkanten, insbesondere die Erhaltung und Förderung des Extensivgrünlandes, der Feucht- und Bruchwälder mit ihren Übergängen zu mesophilen Laubwäldern sowie der naturnahen, nährstoffreichen Stillgewässer, Sümpfe und feuchten Staudenfluren. Hierdurch soll auch die Bedeutung des Gebietes für die Erholung aufrechterhalten werden. Im Gebiet kommen geschützten Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie vor, wie Fischotter, Fluss- und Bachneunauge, Groppe, Grüne Flussjungfer, Bachmuschel und Kammmolch. Das Landschaftsschutzgebiet dient dem Schutz des FFH-Gebietes Nr. 071 "Ilmenau mit Nebenbächen". Zuständig ist derLandkreis Uelzenals untere Naturschutzbehörde.
Zur Anlage einer Rotschlammdeponie im Bützflether Moor wurde der benötigte Sand auf einer Fläche nordöstlich von Hammah im Nassbaggerverfahren abgebaut und mittels einer Rohrleitung zum etwa 2 km entfernten geplanten Deponiestandort gespült. Umgekehrt wurde das Bodengemisch aus Klei und Torf aus dem Gründungsbereich des zu erstellenden Deponie-Deiches in das Sandentnahmegebiet wieder eingebracht. Die Sandentnahmefläche wurde nicht wieder vollständig verfüllt, so dass ein ausgedehntes flaches Gewässer zurückblieb. Die Unterschutzstellung des Sandentnahmegebietes bezweckte eine ungestörte eigendynamische Entwicklung des Sees und seiner Uferbereiche. Zuständig ist derLandkreis Stadeals untere Naturschutzbehörde. Natur erleben ohne zu stören: Bleiben Sie bitte auf den Wegen und führen Sie Hunde an der Leine. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Das Gebiet umfasst ausgedehnte bodensaure Buchenwälder mit einzelnen Alteichenbeständen auf einem Bergrücken am Südostrand des von Buntsandstein geprägten Mittelgebirges Solling. Im Südosten an die Wälder angrenzend befinden sich feuchte Wiesentäler mit Quell- und Auebereichen der Kobbeke, einem kleinen Zufluss der Espolde. Es dient insbesondere dem Schutz des stark gefährdeten Hirschkäfers. Die Wälder dienen als Jagdhabitat für das streng geschützte Große Mausohr und sind Lebensraum für den Schwarzspecht, die Wildkatze und den Luchs. Weitere im Gebiet nachgewiesene, gefährdete Pflanzenarten sind die Igel-Segge, der Sprossende Bärlapp sowie die Schriftflechte. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 403 "Wald am Großen Streitrodt bei Delliehausen". Zuständig ist derLandkreis Northeimals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Das Naturschutzgebiet wird durch mesophile und bodensaure Eichen-Mischwälder geprägt, die auf historisch alten Waldstandorten wachsen. Aufgrund der unterschiedlichen Grund- und Stauwasserbeeinflussung der Böden haben sich auf den nasseren Standorten der anspruchslose Pfeifengras-Birken-Stieleichenwald und auf den trockeneren Standorten der bodensaure Eichen-Buchenwald entwickelt. Die Strauch- und Krautschicht ist meist nur spärlich entwickelt, jedoch prägt eine gute Alters- und Strukturvielfalt durch einen hohen Tot- und Altholzanteil das Gebiet. Zahlreiche mehr oder weniger wasserführende Gräben durchziehen das Naturschutzgebiet und entwässern in die nördlich entlang fließende Auter. Zuständig ist dieRegion Hannoverals untere Naturschutzbehörde. Natur erleben ohne zu stören: Bleiben Sie bitte auf den Wegen und führen Sie Hunde an der Leine. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Das Naturschutzgebiet liegt am östlichen Geesthang zum Urstromtal der Weser im Bereich lehmiger Sandböden mit eingelagerten Tonschichten. Auf engem Raum zeigt sich die für diesen Landschaftsraum ehemals typische Abfolge von prägnanten Landschaftsstrukturen und Lebensräumen, wie bodensaurem Eichen-Buchenwald auf den Hangschultern, erlenbruchartigen Beständen im Bereich der Hangquellaustritte und die dem Hangfuß vorgelagerten und von Hangdruckwasser gespeisten Wasserflächen und Quellwiesen. Die Vielfalt dieser teilweise extremen Standorte und auch ihre geringe Nutzungsintensität bieten Rückzugs- und Regenerationsraum für viele schutzbedürftigen Tier- und Pflanzenarten und -gesellschaften. Zuständig ist derLandkreis Nienburgals untere Naturschutzbehörde. Natur erleben ohne zu stören: Bleiben Sie bitte auf den Wegen und führen Sie Hunde an der Leine. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Das FFH-Gebiet „Wahrberg“ umfasst die von artenreichen, partiell verbuschten Kalktrockenrasen geprägten Hangbereiche des Wahrbergs südwestlich von Northeim. In der Leine-Ilme-Senke, in welcher fruchtbare Lössböden dominieren, liegen einige wenige flache Erhebungen aus Muschelkalk, zu denen der Wahrberg gehört. Durch extensive Beweidung konnte sich auf den flachgründigen, sich leicht erwärmenden Böden die charakteristische Vegetation der Kalktrockenrasen entwickeln. Hier wachsen stark gefährdete Pflanzenarten wie die Silberdistel, das Gewöhnliche Katzenpfötchen sowie einige seltene Orchideenarten wie die Mücken-Händelwurz. Die lichte Vegetation der Trockenrasen mit den zum Strukturreichtum der Flächen beitragenden Gebüschen stellen insbesondere für Insekten- und Reptilienarten wertvolle Lebensräume dar. So ist am Wahrberg zum Beispiel die streng geschützte Zauneidechse zu finden. Am Rande des Gebiets kommen magere Flachland-Mähwiesen vor, die ebenfalls ein wertvoller Lebensraum sind.
Das Landschaftsschutzgebiet liegt in den Naturräumen Hohe Heide und Uelzener Becken. Es ist durch die von West (ab Mühle Verhorn) nach Ost (bis zur Bahnlinie) verlaufende, mäßig ausgebaute Gerdau geprägt. Weite Teile der Gerdauniederung sind durch Grünlandnutzung gekennzeichnet. Charakteristisch sind weiterhin in der Niederung und an den Hangkanten Erlen-Eschen-Wälder, Erlenbruchwälder, Erlen-Sumpfwälder sowie Weiden-Auwälder. Vielfach im Übergang zu den Feuchtwäldern wachsen an den Niederungskanten mesophile Laubwälder. Gebietsprägend sind das vielfältige Bodenrelief, einige naturnahe nährstoffreiche Stillgewässer und Quellbereiche. Ziel ist die Erhaltung, Förderung und Entwicklung von Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie sowie der Arten des Anhangs II Fischotter, Bachneunauge, Groppe, Grüne Keiljungfer und Flussperlmuschel. Das Gebiet dient dem Schutz des FFH-Gebietes 071 "Ilmenau mit Nebenbächen“. Zuständig ist derLandkreis Uelzenals untere Naturschutzbehörde.
Das FFH-Gebiet „Auetal und Nebentäler“ umfasst die Talniederung der Aue zwischen Kakerbeck und Horneburg sowie mehrere kleine Zuflüsse mit ihren umgebenden Lebensräumen in der Zevener Geest. In Abschnitten entspricht die mäandrierende Aue dem Lebensraumtyp der Fließgewässer mit flutender Wasservegetation. Verschiedene Wasserpflanzen und -moose erhöhen hier die Habitatvielfalt. Die Gewässer werden insbesondere im südwestlichen Gebietsteil von Laubwäldern verschiedener Ausprägung begleitet. In einigen Bereichen grenzen an die Talniederungen der Bachläufe trockene Geestböden. Hier dominieren kleinere bodensaure Eichenwälder mit Stieleiche sowie, in größeren Beständen an dem Steinbeck, naturnahe Hainsimsen-Buchenwälder. Auf den feuchten Böden der Niederungen wachsen hingegen Auenwälder mit Erlen und Eschen oder verschiedenen Weidenarten, die vor allem entlang des Tiefenbachs großflächig auftreten, sowie vereinzelt feuchte Eichen- und Hainbuchenwälder. Im nordöstlichen Gebietsteil kommen entlang der Aue artenreiche Hochstaudenfluren vor. Weitere wertvolle Habitate werden durch vereinzelte naturnahe und nährstoffreiche Stillgewässer geschaffen.