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Icon Westerberge bei Rahden
Das FFH-Gebiet „Westerberge bei Rahden“ liegt in der Wesermünder Geest südwestlich von Hemmoor und umfasst neben einem Teil der überwiegend bewaldeten Anhöhe des Westerbergs – als Endmoräne der Saale-Kaltzeit entstanden – auch einige Lebensräume entlang des Hackemühlener Bachs. Auf dem Westerberg dominieren alte bodensaure Eichenwälder mit Stieleiche. Kleinere naturnahe Hainsimsen-Buchenwälder und bodensaure Buchenwälder mit Stechpalme in der Strauchschicht bilden weitere wertvolle Lebensräume. Der im Westerberg entspringende, sanft mäandrierende Hackemühlener Bach ist in einigen Abschnitten mit einem schmalen Saum aus Erlen und Eschen bestanden. Im Süden des Gebiets sind größere Auenwälder sowie feuchte Eichen- und Hainbuchenwälder zu finden, obwohl das Landschaftsbild hier insbesondere von verschiedenen Offenbiotopen geprägt wird. Vereinzelt sind diese als artenreiche Borstgrasrasen feuchter Ausprägung Standorte einiger seltener Pflanzenarten, zum Beispiel des gefährdeten Breitblättrigen Knabenkrauts. Auch für andere Tier- und Pflanzenarten ist das vielfältige Gebiet mit dem bewegten Relief und den charakteristischen Biotopen der trockenen Geest sowie ihrer feuchten Bachtäler ein wertvoller Lebensraum. Zudem liegt das FFH-Gebiet in der Kulisse desIP-LIFE - Projektes "Atlantische Sandlandschaften".
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Burgwald Dinklage
Das ca. 126 ha große Naturschutzgebiet „Burgwald Dinklage“ ist ein naturnaher historischer Waldstandort mit Relikten früherer Waldnutzungsformen. Es grenzt nordwestlich an die Stadt Dinklage. Durch seine unmittelbare Stadtnähe und verkehrsgünstige Lage ist das Waldgebiet ein beliebtes Naherholungsgebiet, dessen Funktion durch die Unterschutzstellung erhalten bleiben soll. Die in den Wald hineinragende Burganlage und ein angelegter Park des Hotelbetriebes sind aus dem Naturschutzgebiet ausgespart wurden. Der naturnahe Eichen-Buchenwald in vorherrschend bodensaurer, kleinflächig nährstoffreicherer Ausprägung ist Lebensraum für viele schutzbedürftige Tierarten und wertvoller Lebensgemeinschaften. Durch die Ausweisung des Gebiets soll die Repräsentanz alter bodensaurer Eichenwälder auf Sandböden und bodensaurer Buchenwälder im der Naturräumlichen Region „Ems-Hunte-Geest und Dümmer-Geestniederung“ sichergestellt und entwickelt werden. Auf Grund seiner konstanten sowie qualitativ und quantitativ günstigen Ausstattung mit Alt- und Totholz sowie seiner Feuchtbiotope ist der Burgwald ein wertvoller Lebensraum für viele, teilweise stark gefährdete Arten, wie u. a. Eremit (Osmoderma eremita) und Kammmolch (Triturus cristatus). Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 297 "Wald bei Burg Dinklage". Zuständig ist derLandkreis Vechtaals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 30.11.2017
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Weserniederung am Heiligenberg
Das Gebiet liegt in der naturräumlichen Einheit "Weserengtal von Bodenwerder" ca. einen Kilometer nördlich der Stadt Bodenwerder am Hangfuß des Heiligenberges. Die südwestliche Grenze des NSG bildet das Weserufer. Das NSG ist geprägt durch einen langgestreckten Quellhorizont am Hangfuß des "Heiligenberges" mit zahlreichen naturnahen Bachläufen, Quellbereichen und Quellen, Schilf-Landröhricht, Rohrglanzgras-Landröhricht, Bestände des Drüsigen Springkrautes sowie Weiden-Auwald der Flussufer, Erlen-Eschen-Auwald, Eichen- und Hainbuchenmischwald und Mesophilem Buchenwald. Die Quellbäche speisen in der Weseraue einen Flutrinnenkomplex mit temporären naturnahen und nährstoffreichen Kleingewässern. Im Nordwesten des Gebietes befindet sich ein von Quellrinnsalen durchzogener Erlen- und Eschen-Auwald, durchsetzt mit Pappel-Hybriden. Schutzzweck des Gebietes ist u. a. die Erhaltung, Pflege und ggf. Wiederherstellung des langgestreckten Quellhorizontes am Hangfuß des Heiligenberges mit seinen charakteristischen Lebensräumen, der Kalktuffquellen und deren Quellabläufe am Steilhang und am Hangfuß des Heiligenberges (insbesondere zum Schutz der Gestreiften QuelljungferCordulegaster bidentata), des Flutrinnensystems in der Weserniederung und von naturnahen Fließgewässern und feuchten Hochstaudenfluren. Weiterhin sollen die Kalk-Quellmoore (insbesondere zum Schutz der Bauchigen WindelschneckeVertige moulinsiana), der Waldmeister-Buchenwald sowie der Eichen- und Hainbuchenmischwald mit ihren kennzeichnenden Pflanzenarten erhalten und wiederhergestellt werden. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 390 "Quellsumpf am Heiligenberg"und desEU-Vogelschutzgebietes V68 "Sollingvorland". Zuständig ist dieLandkreis Holzmindenals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 25.05.2019
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Salzwiese Barnstorf
Das etwa 3 ha große Naturschutzgebiet "Salzwiese Barnstorf" liegt nordöstlich der Ortschaft Barnstorf. Es handelt sich um eine natürliche Binnensalzstelle, die in Niedersachsen zu den seltensten Biotoptypen gehört. Die Salzwiese befindet sich im tief gelegenen Bereich einer breiten Talmulde, in der salzhaltige Grundwässer an die Oberfläche aufsteigen und zeitweise in offenen Lachen die Bodenoberfläche bedecken. Durch einen Graben ist das Gebiet in zwei etwa gleich große Bereiche geteilt, in deren Zentren jeweils stark salzhaltige, vegetationslose Schlammstellen liegen. Daran angrenzend finden sich, in Abhängigkeit von der Salzkonzentration, charakteristische Halophytenbestände wie Queller-Fluren, Salzschwaden-Rasen und Salzaster-Bestände. In den Randbereichen schließen sich Flutrasen und Weidelgras-Weiden an. Die besondere Bedeutung dieses Naturschutzgebietes liegt in der sehr guten Ausbildung sowie in der ausgeprägten Zonierung von salztoleranten Pflanzengesellschaften. Das Gebiet "Salzwiese Barnstorf" soll als Lebensraum der an diesen Standort gebundenen und teilweise gefährdeten Pflanzen- und Tierarten sowie deren Lebensgemeinschaften dauerhaft erhalten und entwickeln werden. Dabei ist die Sicherung und Pflege der charakteristischen Salzvegetation von besonderer Bedeutung. Wegen der starken Gefährdung und der Trittempfindlichkeit der Pflanzenarten darf das Gebiet nicht betreten werden. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 111 "Heeseberg-Gebiet". Zuständig ist derLandkreis Wolfenbüttelals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 13.04.2012
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Osterfelder Tongruben
Das NSG "Osterfelder Tongruben" liegt am Südostrand der Stadt Goslar im Grenzbereich der naturräumlichen Einheiten "Weser- und Leine-Bergland" und "Harz". Es befindet sich im Naturraum "Nördliches Harzvorland" in ca. 300 m Höhe und hat eine Größe von ca 4 ha. Bei dem Naturschutzgebiet handelt es sich um eine ehemalige Abbaugrube mit zum Teil steilen Böschungen. Nach Beendigung des Bodenabbaues für die ehemalige Ziegelei Anfang der siebziger Jahre konnten sich unterschiedliche Biotoptypen entwickeln. Teilbereiche werden beweidet, andere Bereiche sind inzwischen mit Gehölzen dicht bewachsen. An den Hängen und auf der Sohle der Grube findet sich Ruderal- und Pioniervegetation frischer bis staunasser Standorte. Als Überreste der ehemaligen Abbautätigkeit haben sich im Naturschutzgebiet zahlreiche Klein- und Kleinstgewässer erhalten, die eine große Bedeutung als Laichbiotope für Amphibien besitzen. Zum Schutz dieser einzigartigen Standorte wurde 1989 das Naturschutzgebiet ausgewiesen. Mit der Unterschutzstellung soll in dem ehemaligen Abbaugebiet ein Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten und deren Lebensgemeinschaften, insbesondere für stark bedrohte Amphibienarten, erhalten und von Störungen freigehalten werden. Zuständig ist derLandkreis Goslarals untere Naturschutzbehörde. Natur erleben ohne zu stören: Bleiben Sie bitte auf den Wegen und führen Sie Hunde an der Leine. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 02.09.1989
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Delmetal zwischen Harpstedt und Delmenhorst
Das Gebiet liegt in der Naturräumlichen Region „Ems-Hunte-Geest und Dümmer-Geestniederung“. Es umfasst eine Größe von 440 ha im Talraum der Delme und auf den angrenzenden Geestbereichen. Die Delme als naturnaher Fluss wir gesäumt von feuchten Hochstaudenfluren und Auwäldern. Im Übergang zur Geest wachsen Hainsimsen-Buchenwälder, saure Buchenwälder, Stieleichen-Hainbuchenwälder und alte bodensaure Eichenwälder. Im Gewässer sind Flussneunauge (Lampetra fluviatilis), Bachneunauge (Lampetra planeri), Steinbeißer (Cobitis taenia), Lachs (Salmo salar) und Gemeine Bachmuschel (Unio crassus) nachgewiesen. Die gute Ausprägung der Vegetationseinheiten und das Vorkommen der Tierarten begründet die Meldung als FFH-Gebiet. Zur Sicherung des Gebiets wurden in einem Flurneuordnungsverfahren mehr als die Hälfte das Gebiets in öffentliche Hand überführt und die Gewässerunterhaltung der Delme stark eingeschränkt. Für das Gebiet liegt ein Erhaltungs- und Entwicklungsplan (E+E-Plan) vor, der naturschutzfachlich begründete Maßnahmen zur Sicherung und Entwicklung des FFH-Gebiets beschreibt. Zur Verbesserung der Gewässerstruktur, unter Berücksichtung hydraulischer Notwendigkeiten zur Nutzung privater Grünlandflächen, wird ein Gewässerentwicklungsplan erarbeitet. Das LSG dient dem Schutz des FFH-Gebietes 050 "Delmetal zwischen Harpstedt und Delmenhorst". Zuständig ist derLandkreis Oldenburgals untere Naturschutzbehörde.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Rieseberger Moor
Das FFH-Gebiet „Rieseberger Moor“ nördlich von Königslutter liegt im Naturraum Ostbraunschweigisches Flachland. Die Böden im Gebiet sind – bedingt durch die Lage in der Schunteraue – grundwasserbeeinflusst. Insbesondere im südlichen Teil haben sich zudem organische Niedermoorböden mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften entwickelt. Den größten Flächenanteil nehmen im Gebiet reich strukturierte Moorwälder ein, die von Moor-Birken, verschiedenen Laubmoosen, Seggen sowie Pfeifengras geprägt werden. Stellenweise gehen sie in Erlen-Bruchwälder über. Nur an einer Stelle findet sich noch ein kleines Relikt der ehemals größeren kalkreichen Niedermoorbiotope, in welchem unter anderem die stark gefährdete Stumpfblütige Binse vorkommt. Der dichte Pflanzenbewuchs auf den feuchten bis nassen Böden wird von der europaweit bedeutsamen Bauchigen Windelschnecke als Lebensraum angenommen, von der in Niedersachsen nur wenige Vorkommen bekannt sind. Auf trockeneren Böden, die insbesondere am Rande der Moorwälder liegen, kommen alte, bodensaure Eichenwälder mit Stieleiche und trockene Heiden vor, in welchen die verbreitete Besenheide dominiert. Die Habitatvielfalt des Rieseberger Moors wird durch die am westlichen Gebietsrand nach Norden fließende Lauinger Mühlenriede erhöht. Der kleine, partiell naturnahe Bach mündet nördlich des Gebiets in die Schunter und ist ein geeigneter Lebensraum für das besonders geschützte Bachneunauge.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Vellage
Das Naturschutzgebiet setzt sich aus zwei räumlich nicht unmittelbar zusammenhängenden Teilbereichen zusammen. Im nordwestlichen Teilbereiche befindet sich am westlichen Rand ein nährstoffreiches Kleingewässer (Vellager Kolk), welches vermutlich aus einer Kleientnahme vor 1900 hervorgegangen ist. Die Ufer sind überwiegend flach und schlammig ausgebildet und weisen Flutrasen auf. Das Gewässer ist von Laubgehölzen (überwiegend Roterlen, Weiden, teilweise absterbend) gesäumt. Südlich grenzt ein teilweise sumpfiger Wald mit Roterle, Weiden und Esche an, der in eine als Grünland genutzt Fläche übergeht. Die Waldbereiche wurden vermutlich angepflanzt. Ein zweites Gewässer, der sogenannte „Salzinger Kolk“ am östlichen Rand dieses Teilbereiches, geht auf einen Bodenabbau in den 1970er Jahren zurück. Der ca. 2 ha große, rechteckige See ist nährstoffreich und weist steile Uferböschungen auf, die am Rand abschnittsweise mit Gehölzen bepflanzt worden sind. Am Südwestufer hat sich Schilfröhricht ausgebildet. Entlang der Uferlinie verläuft eine Zuwegung, dahinter befindet sich ein Gehölzsaum aus Weiden und Rot- sowie Grauerlen. Zwischen den beiden Gewässern, östlich des Waldbereiches, befindet sich eine ehemalige Ackerfläche, die derzeit als Grünland extensiv genutzt wird. Im Norden schließt ein Graben an, der die Grenze des NSG bildet. Westlich, östlich und südlich wird die Grünlandparzelle von Laubholzbeständen gesäumt. Der zweite Teilbereich liegt ca. 120 m südöstlich dieses größeren nordwestlichen Komplexes. Hier befindet sich ein weiteres, ca. 7.100 m² großes Kleingewässer einschließlich seiner randlichen Strukturen. Das Gewässer hat seinen Ursprung vermutlich ebenfalls in einem lange zurückliegenden Bodenabbau Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 013 "Ems". Zuständig ist derLandkreis Leerals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 16.06.2018
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Duinger Wald mit Doberg und Weenzer Bruch
Das FFH-Gebiet „Duinger Wald mit Doberg und Weenzer Bruch“ südlich von Duingen umfasst neben einem weitläufigen Waldgebiet auch zwei Tongruben mit mehreren Stillgewässern unterschiedlicher Größe. Das im Gebiet vorherrschende Landschaftsbild wird maßgeblich durch die Lage in einem Tonsteingebiet des Ith-Hils-Berglands bestimmt: Durch die tonhaltigen Ablagerungen aus der Unterkreide im Untergrund sind die Böden großflächig von Stauwasser beeinflusst. Dies begünstigt das Vorkommen feuchter Eichen- und Hainbuchen-Mischwälder, die im Gebiet kleinflächig in naturnaher Ausprägung zu finden sind. Sie werden von bodensauren Hainsimsen-Buchenwäldern ergänzt, welche auf den trockeneren Standorten wachsen. Das Gebiet wird von mehreren naturnahen Bachläufen durchflossen, die über weite Strecken von einem schmalen Saum aus Auenwäldern mit Erlen und Eschen begleitet werden. Stellenweise sind auch feuchte Hochstaudenfluren ausgebildet. Die reich strukturierten Wälder mit einem stellenweise hohen Alt- und Totholzanteil begünstigen das Vorkommen vieler verschiedener Tier- und Pflanzenarten. So findet hier unter anderem die Bechsteinfledermaus geeignete Lebensbedingungen. Einen besonderen Lebensraum stellen die beiden Tongruben im nördlichen Gebietsteil dar. Hier kommt nicht nur der streng geschützte Kammmolch, sondern auch die vom Aussterben bedrohte Gelbbauchunke vor. Sie profitiert von den großen und kleinen, zeitweise trockenfallenden Gewässern über tonigem Feinsediment. Außerdem besiedelt die Gelbbauchunke temporäre Kleinstgewässer, zum Beispiel in Fahrspuren, im südlich angrenzenden Waldgebiet.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Wiehengebirge und Nördliches Osnabrücker Hügelland
Das sich von Osten nach Westen erstreckende Landschaftsschutzgebiet bildet die Nordflanke des nordwestlichsten Ausläufers des Unteren Weserberglandes in Niedersachsen. Die geologisch bodenkundlichen und naturräumlichen Voraussetzungen bedingen ein vielseitiges Spektrum von Landschaften. Das Schutzgebiet zeichnet insbesondere ein bewegtes Relief bis zu ca. 200 m ü NN aus. Vom Norden her hebt sich der durchgängig und großflächig bewaldete Höhenzug des Wiehengebirges unvermittelt und scharf gegen die angrenzende nordwestdeutsche Tiefebene ab. An dieser Seite sind ihm drei eigenständig wirkende kompakte Bergmassive vorgelagert: der Gehn, die Kalkrieser Höhen und der Preußisch Oldendorfer Berg. Die Südseite ist durch fließende Übergänge zum inselartig bewaldeten Osnabrücker Hügelland geprägt. Zwischen den Waldkomplexen liegt eine landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaft mit eingegrünten Einzelhofanlagen und kleineren ländlichen Siedlungen. Im Wiehengebirge entspringen zahlreiche das gesamte Landschaftsschutzgebiet charakterisierende Bachläufe. Innerhalb der Gesamtwaldfläche, die etwa 41 % der Fläche des Schutzgebietes abdeckt, überwiegen die von Fichten dominierten Mischwälder. Das unterschiedliche Ausgangsmaterial der Bodenbildung begünstigt daneben eine Vielfalt an standortheimischen Laubwäldern, die sich überwiegend aus Rotbuche, Roterle, Esche und Stieleiche zusammensetzen. Den vorherrschenden Waldtyp bilden die bodensauren Buchenwälder. Die Wälder befinden sich zum überwiegenden Teil auf historisch alten Waldstandorten. Zuständig ist derLandkreis Osnabrückals untere Naturschutzbehörde.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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