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Icon Mergelgrube bei Hannover
Das FFH-Gebiet „Mergelgrube bei Hannover“ liegt im hannoverschen Stadtteil Misburg und umfasst eine durch den Abbau von Kalkmergel entstandene Grube, auf deren Grund sich durch Pflegemaßnahmen und Wasserstandsregulierungen wertvolle Habitate entwickeln und erhalten konnten. Aufgrund der hier oberflächlich anstehenden Gesteine der Oberkreide prägen insbesondere Lebensgemeinschaften trockener bis feuchter Kalkstandorten das kleine Gebiet, welche im Naturraum Braunschweig-Hildesheimer Lössbörde vergleichsweise selten zu finden sind. Die Mergelgrube bietet Sekundärstandorte für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten, die natürlicherweise noch in den 1950er Jahren in den typischen Kalkniedermooren und Gewässern des angrenzenden Seckbruchs vorkamen. Zwischen jungen Pionierwäldern und Weidengebüschen finden sich auf der Grubensohle flache Tümpel, Röhrichte sowie von Offenbodenbereichen durchsetzte Gras- und Staudenfluren. Die Tümpel, welche je nach Wasserstand eine unterschiedliche Ausdehnung aufweisen können, entsprechen teilweise dem Lebensraumtyp der kalkhaltigen Stillgewässer mit Armleuchteralgen. Auf nassen Böden haben sich außerdem kleine kalkreiche Niedermoore entwickelt. In und an den Feuchtbiotopen kommen neben verschiedenen Amphibien- und Insektenarten auch einige botanische Besonderheiten vor, zu welchen die stark gefährdeten Pflanzenarten Stumpfblütige Binse und Gefärbtes Laichkraut gehören.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Heseper Moor, Engdener Wüste
Das FFH-Gebiet „Heseper Moor, Engdener Wüste“ liegt östlich von Nordhorn am Ems-Vechte-Kanal und umfasst eine weitgehend gehölzfreie Heidelandschaft, die in weiten Bereichen als Truppenübungsplatz genutzt wird. Das Gebiet wird dem Naturraum Nordhorn-Bentheimer Sandniederung zugeordnet. Prägend für das Gebiet sind die ausgedehnten Zwergstrauchheiden, in welchen insbesondere die Besenheide große Bestände ausbildet. Auf feuchteren Standorten dominiert hingegen die Glockenheide. Durch die militärische Nutzung wird das weitere Vordringen von Gehölzen verhindert. Zugleich finden sich hierdurch viele Offenbodenbereiche. Der Wechsel aus Zwergsträuchern, lichten Gehölzbeständen und offenen Sandflächen begünstigt verschiedene an derartige Lebensräume angepasste Tier- und Pflanzenarten. Hierzu gehören auch die beiden streng geschützten Reptilienarten Zauneidechse und Schlingnatter. Im nordöstlichen Gebietsteil liegt eine kleine Binnendüne, die ebenfalls von den charakteristischen Pflanzenarten der Heiden und Magerrasen bewachsen ist. Vereinzelt finden sich in nassen Senken mit Übergangs- und Schwingrasenmooren, nassen Torfmoor-Schlenken und Kleingewässern wertvolle Feuchthabitate, von welchen unter anderem der streng geschützte Moorfrosch profitiert. In weiteren Stillgewässern kommen überdies Kammmolch und Kreuzkröte vor. Zudem liegt das FFH-Gebiet in der Kulisse desIP-LIFE - Projektes "Atlantische Sandlandschaften".
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Untere Wörpe
Das Gebiet wird ganz überwiegend geprägt durch den Unter- und Mittellauf der Wörpe. Sie durchfließt sowohl die durch landwirtschaftliche Nutzung charakterisierte freie Landschaft als auch die Siedlungsbereiche von Lilienthal und Grasberg. Die Wörpe ist stark ausgebaut und im südlichen Siedlungsbereich von Lilienthal tw. kanalisiert. Der Unterlauf der Wörpe ist tidebeeinflusst. Der Flusslauf wird hier streckenweise durch Deiche und Verwallungen aus Aushubboden aus der Zeit des Wörpeausbaus eingefasst. Die Deiche und Verwallungen sind teilweise mit in das NSG einbezogen. In der Wörpe befinden sich mehrere Sohlgleiten, die vorher vorhandene, die Durchgängigkeit des Flusses unterbindende Sohlabstürze ersetzen. Trotz des Ausbauzustandes beherbergen die Wörpe und ihre Uferbereiche schutzwürdige Vegetation, insbesondere Hochstaudenfluren, und Tierarten, darunter den Fischotter und gefährdete Fischarten und Rundmäuler. Südöstlich des Lilienthaler Ortsteils Falkenberg umfasst das NSG ein etwa sieben Hektar großes, ausgedeichtes und teilweise mit Gehölzen bestandenes Feuchtgebiet („Postwiese“). Oberhalb der Landesstraße 154 umschließt das NSG streckenweise Uferrandstreifen und flussbegleitende Biotopflächen, die aus Gründen der Fließgewässerrenaturierung aus der landwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen und teilweise umgestaltet wurden. Das NSG schließt zudem als Acker und Grünland genutzte Flächen mit ein, die zusammen mit den naturnahen Uferrandstreifen und Biotopflächen das Flächenmosaik ergänzen. Das Landschaftsbild des NSG wird durch ein ebenes Relief sowie den Wechsel von freier Landschaft und Siedlungsbereichen geprägt. Die freie Landschaft zeichnet sich durch weitgehende Offenheit und die vorherrschende landwirtschaftliche Nutzung aus. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz des FFH-Gebietes 33 "Untere Wümmeniederung, untere Hammeniederung mit Teufelsmoor". Zuständig ist derLandkreis Osterholzals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 26.09.2020
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Randbereiche Lichtenmoor
Das Naturschutzgebiet besteht aus mehreren Teilflächen, die das NSG LÜ 17 „Lichtenmoor“ des Landkreises Heidekreis umfassen. Es bildet gemeinsam mit dem NSG LÜ 17 den westlichen Ausläufer des weiträumigen Lichtenmoor-Komplexes. Strukturreiche Kiefern- und Kiefernmischwälder mit flachen Dünen beherrschen das NSG in den nördlichen und westlichen Teilgebieten. In den feuchteren Dünentälchen finden sich umgeben von Wald noch kleine Relikte von Hochmoorbiotopen und Sümpfen. Im Südwesten besteht noch ein zusammenhängender Moorwaldbereich mit Vorkommen von Torfmoosen. Kleinere entwässerte Moor- und Bruchwaldbestände haben sich in verschiedenen Teilen des NSG halten können. Zum westlichen Rand hin öffnet sich der Kiefernwald leicht und geht teilweise in Sandheide mit Besenheide-Beständen über. Im Osten des NSG zieht sich am Weißen Graben entlang ein Komplex aus offengelassenen bäuerlichen Handtorfstichen, kleinen, gut erhaltenen Übergangs- und Schwingrasenmooren mit Wollgräsern und Torfmoosen, Hochmoor-Degenerationsstadien sowie aufkommenden Kiefern und Moorbirken. Randlich gelegene Moorheiden mit Glockenheide-Beständen runden das Spektrum moortypischer Biotope ab und gehen in trockeneren Bereichen in Sandheiden mit Besenheide über. Im Norden und vor allem im Südwesten und Osten des NSGs sind größere Grünlandflächen auf Moorboden in das NSG einbezogen. Sie dienen unter anderem als Jagdgebiet für das Große Mausohr. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 442 „Lichtenmoor“. Zuständig ist derLandkreis Nienburgals untere Naturschutzbehörde.
Zuletzt aktualisiert: 17.11.2016
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Laubwälder südlich Seelze
Bei dem Gebiet handelt es sich überwiegend um einen naturnahen Laubwaldbereich, der sich in zwei räumlich getrennte Teilgebiete, den „Kirchwehrener Wald“ (auch Großes Holz) und den „Almhorster Wald“ (auch Lohnder Holz), aufteilt. Beide Waldbereiche weisen historisch alte und naturnahe Waldbodenstrukturen auf. Das nördliche Teilgebiet des Almhorster Waldes wird von mäßig feuchten bis feuchten Eichen- und Hainbuchenmischwäldern dominiert. Insbesondere im östlichen Bereich kommen größere Bestände mesophiler Buchenwälder kalkärmerer Standorte des Tieflands vor. Der Waldbereich wird vom Lohnder Bach durchflossen, der teilweise noch naturnah ausgeprägt ist und an dem sich kleinere Erlen- und Eschenbruchwälder, finden. Das südliche Teilgebiet des Kirchwehrener Waldes besteht nahezu vollständig aus Eichen- und Hainbuchenmischwäldern in mäßig feuchten bis feuchten Ausprägungen. Buchenwaldbestände kommen nur kleinräumig vor. Der Wald wird von der überwiegend naturnah ausgeprägten Kirchwehrener Landwehr mit vereinzelten Erlen- und Eschenbruchwälder durchzogen. In unmittelbarer Randlage des Waldbereiches finden sich einzelne Grünlandbereiche, die wertvolle Lebensräume für Insekten sowie Jagdhabitate für Fledermäuse und Greifvögel darstellen. Im Naturschutzgebiet kommt eine Vielzahl geschützter und gefährdeter Tierarten vor, insbesondere Fledermäuse wie Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr, Wasserfledermaus, Großer Abendsegler, Fransenfledermaus sowie Zwergfledermaus. Die Waldbereiche sind Brut- und Nahrungsgebiet u. a. von Schwarzspecht und Rotmilan. Im nördlichen Bereich des Almhorster Waldes gibt es ein lokales Vorkommen des Feuersalamanders. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 343 "Laubwälder südlich Seelze". Zuständig ist dieRegion Hannoverals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 15.11.2019
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Ems
Das FFH-Gebiet „Ems“ umfasst mit dem gleichnamigen Tieflandfluss zwischen Salzbergen im Süden und Papenburg im Norden den überwiegenden Teil der niedersächsischen Ems. Ab der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen fließt die teils stärker ausgebaute, teils naturnah mäandrierende Ems nach Norden und quert hierbei unter anderem die Naturräume Nordheim-Bentheimer Sandniederung, Lingener Land, Sögeler Geest und Mittleres Emstal. Dabei bilden Altwasser, Grünland- und Ackerflächen, Auenwaldrelikte sowie Heiden und Hutewälder entlang des Flusslaufs ein Mosaik unterschiedlichster Habitate, die aber alle auf ihre Weise charakteristisch für die Niederung dieses Geestflusses sind. Die Ems entspricht über weite Strecken dem Lebensraumtyp der Fließgewässer mit flutender Wasservegetation. Kurze Abschnitte weisen überdies die typischen Strukturen der Flüsse mit Gänsefuß- oder Zweizahngesellschaften auf Schlammbänken auf. Der Flusslauf ist Lebensraum zahlreicher bedeutsamer Tier- und Pflanzenarten, zum Beispiel von Steinbeißer und Groppe, zwei Arten von gemeinschaftlicher Bedeutung. Auch Schlammpeitzger und Bitterling, ebenfalls Arten von europäischer Bedeutung, finden in der gemächlich strömenden Ems geeignete Habitate. Entlang der Ems sind mit unter anderem Altwassern, die teilweise als naturnahe nährstoffreiche Stillgewässer ausgebildet sind, feuchten Hochstaudenfluren, Weidengebüschen, Erlen- und Eschenbeständen und Hartholzauenwäldern typische Lebensräume einer Flussaue zu finden, von welchen beispielsweise der Biber profitiert. Weite Bereiche der Niederung sind heute aber kultiviert und durch Ackerflächen oder Grünland geprägt. Vor allem im südlichen Gebietsteil liegen eingebettet in die landwirtschaftlich genutzten Flächen kleinere Hainsimsen- und Waldmeister-Buchenwälder. Weiter verbreitet sind entlang der Ems alte bodensaure Eichenwälder mit Stieleiche, die durch frühere Waldnutzungsformen in ihrer Verbreitung gefördert wurden. Insbesondere die breitkronigen Alteichenbestände im Borkener Paradies nordwestlich von Meppen geben Zeugnis über die früher in der niedersächsischen Geest verbreitete Hutewaldnutzung. Ergänzt werden die Eichenwälder durch ebenfalls unter Nutzung entstandene Heiden, welche oftmals auf sandigen Binnendünen zu finden sind. Zwergsträucher wie die Besenheide und verschiedene Gräser wie Silbergras und Straußgras bilden hier eine teils nur lückige Pflanzendecke aus. In einigen Bereichen, zum Beispiel bei Wachendorf, erhöhen Wacholder die Strukturvielfalt dieser trockenwarmen Lebensräume. Die ehemals verbreiteten extensiven Kulturlandschaften sind für viele heute seltene Arten von besonderer Bedeutung. So kommt in alt- und totholzreichen Eichenbeständen vereinzelt der auffällige und streng geschützte Hirschkäfer vor, während die teils verbuschten Zwergstrauchheiden unter anderem für die Zauneidechse geeignete Habitate darstellen. Einen deutlichen Kontrast zu den trockenwarmen Dünenrücken bilden kleinflächig auftretende Feuchthabitate wie Übergangs- und Schwingrasenmoore, Moorwälder oder nur mäßig nährstoffreiche Stillgewässer. Letztere sind zum Teil Standort des streng geschützten Froschkrauts. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz von Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie wichtig, sondern auch für die Vogelwelt gemäß der EU-Vogelschutzrichtlinie von Bedeutung. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf der oben verlinkten Webseite zum EU-Vogelschutzgebiet V16 „Emstal von Lathen bis Papenburg“. Die Vor-Ort-Betreuung der Natura 2000-Gebiete gewährleistet z. T. dieNaturschutzstation Ems. Zudem liegt das FFH-Gebiet in der Kulisse desIP-LIFE - Projektes "Atlantische Sandlandschaften".
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Ilmenau mit Nebenbächen
Das FFH-Gebiet „Ilmenau mit Nebenbächen“ umfasst mit der Ilmenau, einem linken Nebenfluss der Elbe, und zahlreichen ihrer Neben- und Quellbäche ein verzweigtes Fließgewässernetz der Lüneburger Heide. Die Ilmenau entsteht südlich von Uelzen aus dem Zusammenfluss ihrer beiden Quellflüsse Gerdau, die westlich im Brambosteler Moor entspringt, und Stederau. Letztere nimmt über den Wrestedter Bach den ebenfalls im Gebiet liegenden Bornbach auf. Die Ilmenau durchfließt in nördlicher bis nordwestlicher Richtung die Naturräume Uelzener Becken und Ilmenauniederung, Luheheide sowie die Elbmarschen und passiert auf ihrem Weg zur Elbe die Städte Uelzen, Bad Bevensen, Bienenbüttel und Lüneburg, bevor sie bei Hoopte in die Elbe mündet. Ab der Einmündung des Neetzekanals fließt die Ilmenau im FFH-Gebiet 212 „Gewässersystem der Luhe und unteren Neetze“. Über weite Strecken entsprechen die Ilmenau und ihre Nebenbäche dem Lebensraumtyp der Fließgewässer mit flutender Wasservegetation. Die mäandrierenden Wasserläufe mit dem kiesigen bis sandigen Gewässerbett sind wertvolle Lebensräume für eine Vielzahl teils streng geschützter Tierarten. So kommen im Gebiet unter anderem die anadromen, das heißt vom Meer in die Binnengewässer wandernden Arten Fluss- und Meerneunauge vor. Auch Bachneunauge, Groppe, Steinbeißer, Rapfen, Bitterling sowie die Bachmuschel, für welche das Gebiet von herausragender Bedeutung ist, sind in den Fließgewässern zu finden. In den stellenweise vermoorten Niederungen prägen weite Wiesen und Weiden sowie – vor allem entlang der Nebenbäche – bedeutende und naturnahe Erlen-Eschen-Wälder, Weidenbestände und feuchte Eichen-Hainbuchenwälder das Landschaftsbild. Insbesondere am Mittellauf der Ilmenau strukturiert ein Saum feuchter Hochstaudenfluren die Uferbereiche. Das Grünland unterliegt im Gebiet einer überwiegend intensiven Bewirtschaftung; in einigen Bereichen haben sich aber unter extensiver Nutzung magere Flachland-Mähwiesen entwickelt. Immer wieder finden sich in der Aue naturnahe, nährstoffreiche Stillgewässer, die von verschiedenen Amphibien wie Kammmolch und Laubfrosch als Lebensraum angenommen werden. Unter anderem im Brambosteler Moor an der Gerdau finden sich mit Übergangs- und Schwingrasenmooren, Moorwäldern und dystrophen Stillgewässer wertvolle Moorbiotope. Auf den sich an die Aue anschließenden Geestböden begünstigen andere Standortbedingungen die Ausprägung weiterer Lebensräume: Trockene, von der Besenheide dominierte Heiden, teilweise durchsetzt von Wacholdern, kommen zum Beispiel in der Schmarbecker Heide südlich des Brambosteler Moors sowie in der Ellerndorfer Heide vor. Neben Nadelforsten wachsen auf den Geestrücken auch naturnahe Laubwälder. Insbesondere Hainsimsen-Buchenwälder und alte bodensaure Eichenwälder finden sich regelmäßig im Gebiet. Auf basenreicheren Böden aus Sandlöss oder Geschiebelehmen sind überdies Waldmeister-Buchenwälder ausgebildet. Insbesondere durch seine naturnahen Bach- und Flussläufe sowie die reich strukturierten Auen- und Feuchtwälder ist das Gebiet von herausragender Bedeutung für eine Vielzahl von Arten wie Biber, Fischotter und Grüne Flussjungfer. Von den angrenzenden Mooren und Heiden profitieren außerdem Schlingnatter und Zauneidechse. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz von Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie wichtig, sondern auch für die Vogelwelt gemäß der EU-Vogelschutzrichtlinie von Bedeutung. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf der oben verlinkten Webseite zum EU-Vogelschutzgebiet V38 „Große Heide bei Unterlüß und Kiehnmoor“. Zudem liegt das FFH-Gebiet in der Kulisse desIP-LIFE - Projektes "Atlantische Sandlandschaften".
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Windpark Oldenbroker Feld V WEA 3
Kurzbeschreibung Bauleitplanung: Mit der Aufstellung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 3 hat die Gemeinde Ovelgönne die Grundlage zur Errichtung von 4 Windenergieanlagen zur Erweiterung des vorhandenen Windparks Oldenbroker Feld geschaffen. Als Grundlage des hier beantragten Windenergieanlagenstandortes dient die 1. Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 3. Die Antragsstellerin beabsichtigt im Geltungsbereich der 1. Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 3 entsprechend der Zweckbestimmung eine Windenergieanlage (WEA 3) zu errichten. Windenergieanlage: Die für die Errichtung und den Betrieb vorgesehene, antragsgegenständliche Windenergieanlage entspricht dem heutigen Stand der Technik und weist eine Leistung von 3,3/3,45 MW, einen Rotordurchmesser von 112 m, eine Nabenhöhe von 140 m und eine Gesamthöhe von 196 m auf. Die vorgesehene Bauwerkshöhe erfordert standardmäßig eine Kennzeichnung als Luftfahrthindernis, hier besteht die Möglichkeit auf Antrag bei der DFS eine bedarfsgerechte Befeuerung zu betreiben. Die Windenergieanlage wird entsprechend der hier eingereichten Unterlagen betrieben. Betriebseinschränkungen, die sich aufgrund der hier eingereichten Unterlagen und Gutachten ergeben, können über die Programmierung der Anlagensteuerung umgesetzt werden. Der antragsgegenständliche Windenergieanlagenstandort liegt auf nachfolgend benanntem Flurstück: WEA-Nr. 3 WEA- Typ: Vestas V 112 Leistung [MW] 3,3/3,45 Koordinaten UTM (ETRS98): Rechtsw. 32.459.091; Hochw. 5.902.357 Gemarkung: Oldenbrok Flur (Fl.): Fl. 14 Flurstück: 23 Fundamentbau: Für die Gründung der Windenergieanlage wurde auf der Grundlage eines Bodengutachtens eine statische Berechnung mit allen erforderlichen Ausführungsplänen erstellt. Aufgrund der vor Ort festgestellten Bodenverhältnisse ist das Fundament mit einer Einbindetiefe von rund 3,0 m unter GOK geplant. Für das Fundament werden zunächst Betonpfähle mit einer Länge von bis zu 19,0 m in den Untergrund eingebaut. Nachdem die Pfähle erstellt sind wird die Baugrube ausgehoben und eine stabilisierende Schicht aus Natursteinschotter eingebaut. Auf dem Schotter wird dann eine Betonsohle zur Aufnahme des Frischbetondrucks erstellt. Auf dieser Betonsohle werden dann alle erforderlichen Arbeiten zur Herstellung des Fundamentes ausgeführt. Nach der Herstellung des Fundamentes wird dieses mit Aushubboden bis zur Oberkante des Turmflansches in einer Böschungsneigung von 1:5 angefüllt. Für die Erdarbeiten ist diesem Antrag ein Aufgabenheft zur Bodenkundlichen Baubegleitung beigefügt. Die Arbeiten werden entsprechend diesem Aufgabenheft ausgeführt. Erschließung (Wegebau): Zum Erreichen der Windenergieanlage soll - um die Eingriffe in die Landschaft möglichst gering zu halten und zudem eine Beantragung weiterer Abfahrten von der Bundesstraße B212 zu vermeiden - die für den Bestandspark bereits bestehende Zuwegung (abgehend von der B212 gegenüber der Hofzufahrt Linebroker Str. 13/15) genutzt werden. Ausgehend von der bestehenden Zuwegung wird die zur Errichtung vorgesehene Windenergieanlage erschlossen. Es ist für die Erschleißung dieses Standortes nicht erfoderlich neue Wege auf privaten Ländereien anzulegen. Alle Wege zur Erschließung sind in einer Breite von ca. 4,50 m und mit einem Kurvenradius von 50,0 m ausgebaut. Es wird erforderlich für die bestehenden Wege Maßnahmen zur Erhöhung der Tragfähigkeit zu ergreifen. Dies ist für die Wegeabschnitte erforderlich, die bis lang noch nicht für den Schwerlastverkehr ausgebaut sind. Zusätzlich zu den Erschließungswegen ist an dem Windenergieanlagenstandort die Herstellung einer Kranstellfläche sowie weiterer Lager- und Montageflächen erforderlich. Die Kranstellfläche wird dabei – wie der Wegebau – jedoch in einer verstärkten mit Geogittern bewehrten Schottertragschicht hergestellt. Die bewehrte Schottertragschicht ist so bemessen, dass die auftretenden Kranlasten auf den Baugrund übertragen werden. Die Anlage temporärer Lager- und Montageflächen erfolgt mittels geeigneter Metallplatten und wird nach der Errichtung der Windenergieanlage wieder zurückgebaut. Hierdurch wird bewirkt, dass die versiegelten Flächen auf ein Minimum beschränkt werden. Netzanschluss und parkinterne Kabelbaumaßnahmen: Der Anschluss an das öffentliche Verteilnetz erfolgt am Umspannwerk in Brake. Hierzu wurden bereits für die in Betrieb befindlichen Anlagen eine Mittelspannungsanlage von der Übergabestattion im Windpark bis zum Umspannwerk in Brake aufgebaut. Ebenfalls auf Mittelspannungsebene wird die Windenergieanlage an die Übergabestation im Windpark angebunden. Parallel zum Mittelspannungsnetz sind Datenleitungen (z. B. LWL) für die Regelung der Windenergieanlagen verlegt. Für die hier beantragte Windenergieanlage wird eine entsprechende Datenleitung parallel zum Mittelspannungskabel zwischen der Übergabestation und der Windenergieanlage verlegt. Die Verlegung der Mittelspannungskabel erfolgt entsprechend der maßgeblichen Vorschriften (u. a. VDE-Richtlinien). Alle in Anspruch genommenen Flächen sind privatrechtlich gesichert.
Zuletzt aktualisiert: 27.08.2018
Icon UVP-Vorhaben
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Icon Großes Moor bei Wistedt
Das FFH-Gebiet „Großes Moor bei Wistedt“ liegt westlich von Tostedt im Naturraum Wümmeniederung und umfasst ein durch Entwässerung und Torfabbau überprägtes, in Teilen aber noch naturnahes Hochmoor. Die flache Niederung – einst als Sander vor den Gletschern der Saale-Kaltzeit entstanden – ist in weiten Bereichen von Hoch- und Niedermooren sowie von grundwasserbeeinflussten Böden geprägt. So sind die Lebensräume des Gebiets auch durch die räumliche Nähe zu weiteren naturnahen Moorbiotopen, zum Beispiel im FFH-Gebiet 038 „Wümmeniederung“, bedeutsam für den Schutz und Erhalt der charakteristischen Lebensgemeinschaften der Moore. Im zentralen Gebiet prägen renaturierungsfähige, degradierte Hochmoorflächen das Landschaftsbild. Kleinflächig haben sich in lebenden Hochmooren auch hochmoortypische Bulten- und Schlenkenkomplexe erhalten bzw. wieder entwickelt. Offene Wasserflächen in ehemaligen Torfstichen entsprechen dem Lebensraumtyp der dystrophen, also nährstoffarmen, durch Huminsäuren bräunlich gefärbten Stillgewässer. Partiell haben sich in den Torfstichen auch nasse Torfmoor-Schlenken entwickelt – der Torfboden weist hier eine oftmals nur spärliche Vegetationsbedeckung mit unter anderem verschiedenen Torfmoosarten und dem Weißen Schnabelried auf. Die weitgehend gehölzfreien Moorbiotope sind von lichten, reich strukturierten Moorwäldern umgeben, die sekundär auf den Hochmoortorfen aufwachsen konnten und weitere wertvolle Habitate für verschiedene Tier- und Pflanzenarten darstellen. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz von Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie wichtig, sondern auch für die Vogelwelt gemäß der EU-Vogelschutzrichtlinie von Bedeutung. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf der oben verlinkten Webseite zum EU-Vogelschutzgebiet V22 „Moore bei Sittensen“.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
place Umweltdaten
/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Syen-Venn
Das NSG Syen-Venn ist ein durch früheren Torfabbau und Entwässerung beeinträchtigtes Hochmoor mit verschiedenen Degenerations- und Regenerationsstadien. In dem Gebiet kommen praktisch alle für Hochmoore typischen FFH-Lebensraumtypen (LRT) vor. Vorherrschend sind sekundäre, z. T. torfmoosreiche Birken-Moorwälder. Besonders bedeutsam sind die Vorkommen des prioritären LRT 7110 (Lebende Hochmoore), wobei sehr bemerkenswert ist, dass sich die naturnahe Hochmoorvegetation wieder sekundär entwickeln konnte. Besonders herauszustellen sind die sekundären Ausbildungen naturnaher Bult-Schlenken-Komplexe. Daneben stellen auch feuchte Heidestadien, Schnabelried-Stadien und Wollgras-Torfmoos-Schwingrasen besonders wertvolle Biotope dar. Im Gebiet wurden mehrere Rote-Liste-Pflanzenarten, wie z. B. Rosmarinheide, Gewöhnliche Moosbeere und Mittlerer Sonnentau nachgewiesen. Damit hat das FFH-Gebiet insgesamt eine hohe Bedeutung für den Schutz hochmoortypischer Blütenpflanzen. Als weitere herausragende Zielarten des Naturschutzes sind der Große Heufalter, der Enzianbläuling, die Hochmoorbodeneule und der Ziegenmelker zu nennen. Das Syen-Venn ist das größte Hochmoor des Naturraums Nordhorn-Bentheimer Sandgebiete mit gut ausgeprägter Moorvegetation, ausgedehnten Birken-Moorwäldern, z. T. torfmoosreichen und nährstoffarmen Stillgewässern. Das Naturschutzgebiet ist nahezu vollständig von einem ca. 250 ha großen Grünlandgürtel umgeben, der als Lebensraum für Wiesenvögel extensiv bewirtschaftet wird. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 058 "Syen-Venn" Zuständig ist derLandkreis Grafschaft Bentheimals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 21.07.2016
place Umweltdaten
/ Naturschutzgebiet
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