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Icon Hügellandschaft Heeseberg
Das Schutzgebiet befindet sich im stärker kontinental geprägten Teil der Börden des ostbraunschweigischen Hügellandes. Es wird bestimmt durch die Erhebungen des sogenannten Asse-Heesebergsattels, in dem der bis zu 199 m hohe Heeseberg die zentral-markante Erhebung dieses Höhenzuges darstellt. Das stark bewegte Relief mit diversen kleineren Anhöhen, seichten bis z.T. steileren Hanglagen mit entsprechend weiten oder engeren Tallagen und einigen ehemaligen Bodenabbaustellen kennzeichnen den Charakter dieses Gebietes. In flacheren Hanglagen wird die Kulturlandschaft durch intensiven Ackerbau auf Schwarzerden geprägt, mit einigen mehr oder weniger geschlossenen Baum-Strauchhecken, insbesondere entlang von Wegen, die meist von halbruderalen Gras- und Staudenfluren gesäumt werden. In steileren Hanglagen, flachgründigen Kuppenlagen oder auf Flächen mit Böden minderer Ertragspotentiale prägt Grünland, insbesondere solches trockener Standorte, mit einzelnen Gebüschgruppen und Bäumen die Landschaft. Neben dem weithin sichtbaren Laubwald auf dem Heeseberg prägen einzelne, kleinere Waldinseln, z. T. aus aktuell noch standortfremden Gehölzen und andere Feldgehölze die Landschaft. Die Laubwald-Jungbestände werden mit zunehmendem Alter künftig das Landschaftsbild weithin sichtbar prägen. Einzelne Obstwiesen und Obstbaumbestände tragen zur Bereicherung der Landschaft bei. Mehr oder weniger große Magerrasenbereiche, oftmals begleitet von halbruderalen Gras- und Staudenfluren trockener Standorte, kommen insbesondere an der Hünenburg und in weiteren Bereichen vor. Das Gebiet dient dem Schutz des FFH-Gebietes 111 „Heeseberg-Gebiet“. Das FFH-Gebiet wird im Wesentlichen durch die Naturschutzgebiete„Salzwiese Seckertrift“,„Hahntal und Höckels“,„Heeseberg“und„Salzwiese Barnstorf“sowie das Landschaftsschutzgebiet„Teichwiesen Barnstorf und Große Wiese Warle“gesichert.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Windpark Bollenhagen
Beschreibung des Vorhabens Der Windpark Bollenhagen besteht aus acht Windenergieanlagen des Typs Siemens SWT-3.0-113 mit einer Nabenhöhe von 92,5 m und einem Rotordurchmesser von 113 m. Die Anlagen haben eine Nennleistung von 3.000 kW und werden mit einem Dreiblattrotor betrieben. Die Gesamthöhe beträgt 149 m. Die Erschließung der Anlagenstandorte erfolgt über die Landesstraße L 863 (Braker Straße) und eine hiervon abzweigende neu angelegte Stichstraße. Im weiteren Verlauf sind zum Teil Zuwegungen zu den einzelnen Anlagenstandorten neu angelegt und bestehende unbefestigte Wege ausgebaut worden. Die Standorte der acht Windenergieanlagen des Typs Siemens SWT-3.0-113 und der Verlauf der Erschließung sind den Lageplänen des BImSchG-Änderungsantrages zu entnehmen. Das Vorhabensgebiet befindet sich südlich der Braker Straße (L 863) zwischen den Ortsteilen Nordbollenhagen und Nordmentzhausen. Das Vorhabensgebiet wird überwiegend als Grünland bewirtschaftet. Die technischen Anforderungen an die Zuwegungen zur Errichtung der Windenergieanlagen liegen bei einer Breite der Fahrbahn von ca. 5,00 m, neben der Fundamente für die Windenergieanlagen selbst sind Kranstellplätze zur Errichtung und Wartung der Anlagen erforderlich. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit ist eine Fundamentgründung der Windenergieanlagen in Form von Rammpfählen erforderlich, welche je nach Standort der Anlage max. 18-23 m tief ausgeführt wurde. Die Kranstellflächen, die wasserdurchlässig befestigt werden, dienen während der Fundamentbauarbeiten zusätzlich als Lagerfläche für Material wie beispielsweise Bewehrungsstahl und Maschinen. Weiterhin werden temporäre Vormontage-/ Lagerflächen hergestellt, die nach Beendigung der Arbeiten fachgerecht rekultiviert wurden bzw. nach Rückbau der Anlagen rekultiviert werden. Die Windenergieanlagen wurden in der 2. Jahreshälfte 2016 errichtet und zwischen dem 22. Februar und 17. März 2017 in Betrieb genommen.
Zuletzt aktualisiert: 17.12.2018
Icon UVP-Vorhaben
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Icon Selter und Nollenberg
Das Gebiet umfasst einen langgestreckten und mit großflächigen Waldmeister-Buchenwäldern bewachsenen Höhenrücken mit einem steilen Hang nach Nordosten und flacher Hochfläche im Südwesten. Vereinzelt finden sich am Nordosthang steile, bewaldete Blockschuttfelder, bei denen es aufgrund der Bodenbeschaffenheit nach wie vor zu Rutschungen kommen kann. Die schattige Lage, hohe Niederschlagsmengen, eine kleinteilige Reliefausformung und basenreiche Böden bilden die Voraussetzung für das Vorkommen kleinflächiger alter, teilweise uralter, totholzreicher Schlucht- und Hangmischwälder. Sie sind eng verzahnt mit Kalkfelsbiotopen und den umgebenden frischen Waldmeister-Buchenwäldern. Vielfältige Farn- und Moosgesellschaften prägen diese Lebensräume feucht-schattiger Standorte. Die Wälder dienen Fledermäusen, insbesondere dem Großen Mausohr und der Mopsfledermaus, als Jagdgebiete. Das Gebiet liegt im Einzugsbereich mehrerer Wochenstubenquartiere dieser Art. Am Südwesthang des Selters befindet sich ein kleinflächiger Magerrasenbereich. Zahlreiche Pflanzen- und Tierarten der Roten Listen, darunter diverse Moose und Farne wie die Hirschzunge (Asplenium scolopendrium) sowie Wildkatze und Luchs kommen im Gebiet vor. Es hat eine wichtige Pufferfunktion für das angrenzendeNaturschutzgebiet BR 137 „Selterklippen“. Gemeinsam bilden sie das größte zusammenhängende Schatthangwaldgebiet in Niedersachsen und vermitteln ein beeindruckendes Landschaftsbild. Das Landschaftsschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 169 "Laubwälder und Klippenbereiche im Selter, Hils und Greener Wald". Zuständig sind die LandkreiseHildesheim,HolzmindenundNortheimals untere Naturschutzbehörde.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Buchenwälder und Kalk-Magerrasen zwischen Dransfeld und Hedemünden
Das FFH-Gebiet „Buchenwälder und Kalk-Magerrasen zwischen Dransfeld und Hedemünden“ erstreckt sich zwischen den südniedersächsischen Städten Dransfeld im Norden und Hedemünden im Süden. Es wird überwiegend dem Naturraum Sollingvorland zugeordnet. Die Hochebene um Dransfeld ist insbesondere aus Muschelkalk aufgebaut, der im Westen aber zunehmend von partiell lössbedecktem Buntsandstein abgelöst wird. Als geologische Besonderheit sind in der Region einige Basaltkuppen zu finden, deren vulkanischer Ursprung im Tertiär liegt. Flächenmäßig dominieren im Gebiet Waldmeister-Buchenwälder, die je nach Standortbeschaffenheit in bodensaure Hainsimsen-Buchenwälder (zum Beispiel auf den Basaltkuppen oder auf Buntsandstein) oder in lichte, trockenwarme Orchideen-Kalk-Buchenwälder übergehen. Vereinzelt wachsen an steilen, schattigen Hängen Hang- und Schluchtwälder.Die naturnahen Laubwälder im Gebiet sind ein geeignetes Jagdrevier für das Große Mausohr, eine streng geschützte Fledermausart, und Standort des europaweitbedeutsamen, zumeist an der Rinde von Laubbäumen wachsenden Grünen Gabelzahnmooses. Die Orchideen-Kalk-Buchenwälder stellen zudem wertvolle Lebensräume für einige seltene Orchideenarten wie für den Frauenschuh oder die Vogel-Nestwurz dar. Auch die durch extensive Beweidung begünstigten, vor allem auf flachen Kalkböden östlich von Scheden ausgebildeten Kalktrockenrasen sind Standorte für Arten dieser großen Pflanzenfamilie. Neben der Grünlichen Waldhyazinthe wachsen hier das Purpur-Knabenkraut und weitere gefährdete Pflanzenarten. Vereinzelt sind auf den Kalktrockenrasen Wacholderbestände zu finden. Auf frischeren Böden kommen zudem magere Flachland-Mähwiesen vor. Von den warmen und vielfältigen Lebensräumen im Gebiet profitieren unter anderem die streng geschützten Reptilienarten Schlingnatter und Zauneidechse. Über tonhaltigen Gesteinen des Buntsandstein sind an wenigen Stellen im Gebiet stauwasserbeeinflusste und an einigen Quellbereichen grundwasserbeeinflusste Böden ausgebildet. Hier kommen kleinflächig Lebensraumtypen feuchter Standorte wie Kalktuffquellen, artenreiche Hochstaudenfluren und naturnahe Quellwälder mit Erlen und Eschen vor, die in dem vielfältigen Gebiet weitere wertvolle Habitate für verschiedene Tier- und Pflanzenarten darstellen.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Bockmerholz, Gaim
Das FFH-Gebiet „Bockmerholz, Gaim“ grenzt südwestlich an das Stadtgebiet von Hannover und umfasst mit der Gaim im Norden und dem Bockmerholz im Süden zwei Waldgebiete mit einer langen Habitatkontinuität; beide Teilflächen liegen auf sogenannten alten Waldstandorten. Das von mehreren Verkehrswegen wie der A 7 und dem Mittellandkanal zerschnittene Gebiet wird dem Naturraum Braunschweig-Hildesheimer Lössbörde zugeordnet. Im Gebiet findet sich ein Mosaik aus Kalk- und Tonmergelsteinen, Geschiebelehmen und Auenablagerungen. So wechseln auch die vorherrschenden Waldtypen teils kleinräumig: Insbesondere auf stauwasserbeeinflussten Böden finden sich feuchte Eichen-Hainbuchenwälder, die in vielen Bereichen in kleine Bestände aus Waldmeister-Buchenwäldern übergehen. Im Süden des Bockmerholzes dominieren auf basenarmen Böden hingegen Hainsimsen-Buchenwälder, durchsetzt von bodensauren Eichenbeständen mit Stieleiche. Grundwasserbeeinflusste Senken stellen einen geeigneten Standort für Erlen und Eschen dar. Die naturnahen Laubwälder im Gebiet sind ein geeignetes Jagdrevier für das Große Mausohr, eine streng geschützte Fledermausart. Im zentralen Gebiet zwischen Gaim und Bockmerholz liegt ein vorwiegend ackerbaulich genutztes Areal. Unter extensiver Nutzung haben sich aber kleinflächig magere Flachland-Mähwiesen und artenreiche Pfeifengraswiesen erhalten. Vereinzelt wächst im Gebiet auch der Große Wiesenknopf, an welchem der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling lebt – ein streng geschützter Schmetterling, der aufgrund seines komplexen Lebenszyklus außerdem an die Vorkommen bestimmter Ameisenarten gebunden ist. Mehrere künstlich angelegte Kleinwässer entsprechen dem Lebensraumtyp der mäßig nährstoffreichen, kalkhaltigen Stillgewässer mit Armleuchteralgen und beherbergen mit dem Kammmolch eine weitere streng geschützte Tierart. Artenreiche Offenlandbiotope liegen auch im Bereich einer ehemaligen Mergelhalde: Hier sind naturnahe Kalktrockenrasen zu finden, welche zur Habitatvielfalt in dem vorwiegend waldgeprägten Gebiet beitragen.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Seeve
Das FFH-Gebiet „Seeve“ umspannt den gleichnamigen, bei Wehlen in der Hohen Heide entspringenden Tieflandsfluss ab den Grenzen des Schutzgebiets „Lüneburger Heide“ bis zur Einmündung in die Elbe südlich von Hamburg. Die Seeve wird als Fließgewässer mit flutender Wasservegetation zumeist begleitet von galerieartig ausgebildeten Auenwäldern mit Erlen und Eschen. Angrenzend an die Wälder der Flussauen wachsen auf den sandigen, trockenen Böden der Geest, vor allem im Bereich von Ober- und Mittellauf, bodensaure Eichenwälder mit Stieleichen. Auch Hainsimsen-Buchenwälder sind hier kleinflächig ausgebildet. Im dauerhaft kühlen, klaren Wasser der Seeve leben einige gefährdete Fischarten wie die Groppe. Auch für die anadromen, also zur Fortpflanzung vom Meer in die Flüsse wandernden Tierarten Fluss- und Meerneunauge stellt die Seeve ein geeignetes Laichgewässer dar. Das mit dem Flussneunauge eng verwandte Bachneunauge verbleibt auch als erwachsenes Tier im Süßwasser der Seeve. Der Fischreichtum des Fließgewässers und die Strukturvielfalt der angrenzenden Lebensräume begünstigen die Ausbreitung des Fischotters im Gebiet. In den Niederungen der Elbmarschen liegen zwei große, durch Sandabbau entstandene Seen, welche mit ihren Schilfgürteln Habitate für viele Tier- und Pflanzenarten sind. Wenige kleine Tümpel im Gebiet beherbergen als naturnahe und nährstoffreiche Stillgewässer Laichkraut- oder Froschbissgesellschaften. Auf den angrenzenden, mageren Flachland-Mähwiesen blühen im Frühjahr zahlreiche Gewöhnliche Schachblumen, die den Flächen eine überregionale Bekanntheit verliehen haben. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz von Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie wichtig, sondern auch für die Vogelwelt gemäß der EU-Vogelschutzrichtlinie von Bedeutung. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf der oben verlinkten Webseite zum EU-Vogelschutzgebiet V20 „Untere Seeve- und Untere Luhe-Ilmenau-Niederung“.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Köllnischfeld
Bei dem Gebiet handelt es sich um einen nahezu geschlossenen, naturnahen Laubwald innerhalb der Mittelgebirgskulisse des Deisters. Der Bereich beinhaltet zahlreiche Bergrücken, Kuppen und auch kleinere Felsvorsprünge, die durch kleinere und größere Täler, Schluchten und im Süden auch Steinbrüche unterbrochen sind. Die Wälder wachsen auf einem historisch alten Waldstandort und entsprechen weitgehend den standortheimischen Waldgesellschaften. Im gesamten Gebiet dominieren Buchenwälder verschiedener Ausprägungen: bodensaure Buchenwälder des Berg- und Hügellandes, mesophile Buchenwälder kalkärmerer Standorte des Berg- und Hügellandes sowie mesophile Kalkbuchenwälder. Im sogenannten Fahrenbrink, einem südlichen Teilbereich des Schutzgebietes, findet sich ein gut ausgeprägter Hangschluchtwald mit einzelnen freistehenden Kalkfelsen. In den teils stark verschatteten, steilen Hängen treten neben die Buche verstärkt Bergahorn und Esche auf. Vor allem im nördlichen Bereich des Gebiets sind zahlreiche Bachläufe und Quellen vorhanden, die teilweise auch Kalktuffbildung aufweisen. Auf den kleinen Kalkfelsen im Bereich des Fahrenbrink wächst in einzelnen Felsspalten eine spezialisierte Vegetation, u. a. mit Braunem Streifenfarn und Deutscher Hundszunge. In den beiden offengelassenen Steinbrüchen haben sich Kalkmagerrasen mit teilweise bedeutenden Beständen von Orchideen (u. a. Fuchs-Knabenkraut und Braunrote Stendelwurz) entwickelt. Das Schutzgebiet ist Lebensraum zahlreicher, teils streng geschützter Tierarten. Die Waldgebiete, Höhlen und Stollen des NSG sind bedeutsame Lebensstätten und Jagdreviere streng geschützter Fledermausarten, u. a. Großes Mausohr, Bechsteinfledermaus, Teichfledermaus, Fransenfledermaus, Große Bartfledermaus und Kleine Bartfledermaus. Der gesamte Deister ist Lebensraum und Wanderkorridor der Wildkatze, in den Bächen leben Groppe und Feuersalamander. Schwarz- und Grünspecht sind typische Vertreter der Avifauna, in den Steinbrüchen brütet regelmäßig der Uhu. Die Wälder sind auch Lebensraum gefährdeter Waldschmetterlingsarten wie Kleiner Eisvogel, Ulmenzipfelfalter und Großer Schillerfalter. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 112 "Süntel, Wesergebirge, Deister". Zuständig ist dieRegion Hannoverals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 15.11.2019
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Schaumburger Wald
Das 5.319 ha große Landschaftsschutzgebiet umfasst den Schaumburger Wald, ein langgestrecktes Waldgebiet der Loccumer Geest, sowie einige dem Wald vorgelagerte, überwiegend als Grünland genutzte Offenlandbereiche. Durch die wasserstauende Wirkung von Geschiebelehmen und Tonschichten sind großflächig staunasse Böden entwickelt, so dass sich bodensaure bzw. mesophile Buchenwälder mit Eichen-Hainbuchenwäldern verschiedener Ausprägung verzahnen. Einen besonderen Wert weisen dabei zahlreiche Altbestände mit zum Teil hohem Totholzanteil auf, die den Schaumburger Wald zu einem der wichtigsten Vorkommen naturnaher Laubwälder im niedersächsischen Tiefland machen. Daran gebunden sind bedeutende Vorkommen seltener Fledermaus- und Spechtarten, darunter Mittelspecht, Grauspecht und Schwarzspecht. Der Schaumburger Wald wird von einem teilweise noch naturnah ausgeprägten System kleiner Fließgewässer durchzogen. Am Rande dieser Fließgewässer, wie auch in feuchten Senken, wachsen stellenweise kleinflächige Feuchtwälder. Darüber hinaus sind innerhalb des Waldgebietes zahlreiche naturnahe Stillgewässer vorhanden, bei denen es sich im Wesentlichen um alte, z.T. wieder verlandete Fischteiche handelt. Von besonderer Bedeutung sind darüber hinaus die an verschiedenen Stellen anzutreffenden Waldwiesenkomplexe mit mesophilem Grünland feuchter Ausbildung sowie artenreichem Nass- und Feuchtgrünland mit Tendenzen zu mageren Pfeifengraswiesen. Insgesamt zeichnet sich der Schaumburger Wald durch eine im vergangenen Jahrhundert wenig veränderte Nutzung aus. Mit einem hohen Anteil an naturnahen Laubwäldern, blütenreichen Waldwiesen und historischen Nieder-, Mittel- und Hutewaldresten sowie mit zahlreichen Kleingewässern, Bächen und Gräben sowie den angrenzenden Waldrandbereichen als Kulissenräumen weist dieses Gebiet eine besondere Qualität hinsichtlich des Landschaftsbildes auf und besitzt somit auch eine hohe Bedeutung für das Naturerleben. Das LSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 340 "Schaumburger Wald"sowie desEU-Vogelschutzgebietes V67 "Schaumburger Wald". Zuständig ist derLandkreis Schaumburgals untere Naturschutzbehörde.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Wesertalaue bei Landesbergen
Das EU-Vogelschutzgebiet „Wesertalaue bei Landesbergen“ besteht aus zwei etwa 6 km voneinander entfernt liegenden Teilgebieten in der Mittelweseraue bei Landesbergen und Stolzenau. Der nördliche Bereich besteht aus einem Abschnitt der gestauten Weser sowie der Wellier Schleife, einem Altarm, an den zwei kleine ehemalige Kiesteiche angrenzen. Der Altarm liegt zwischen Ackerflächen und ist von einem schmalen Saum aus Röhrichten, Hochstaudenfluren und Gehölzen umgeben. Der südliche Teil setzt sich aus mehreren größeren Bodenabbaugewässern zusammen. Die Gewässer sind teilweise untereinander verbunden und haben Anschluss an die Weser. Der Kiesabbau ist im Vogelschutzgebiet beendet. Lediglich zwei Verarbeitungswerke für das angrenzend weiterhin abgebaute Material befinden sich im Gebiet. Das Gebiet erfüllt wichtige Vernetzungsfunktionen zu weiteren naheliegenden Vogelschutzgebieten wieV42 „Steinhuder Meer“,V39 „Dümmer“undV40 „Diepholzer Moorniederung“. Auf Inseln in den Abbaugewässern im südlichen Teilgebiet gab es ein in Niedersachsen seltenes Brutvorkommen der Schwarzkopfmöwe, die dort jedoch im Zuge der natürlichen Sukzession nach Beendigung der Abbautätigkeiten mit dem Aufkommen von Gebüschen und Bäumen keinen geeigneten Lebensraum mehr fand. In den Baumbeständen entlang des Altarms im nördlichen Bereich brütet der Kormoran. Zeitweilig handelte es sich um die größte niedersächsische binnenländische Kolonie des Kormorans. Das Gebiet ist auch als Rast- und Schlafplatz neben dem Kormoran ebenso für den Gänsesäger von Bedeutung. Singschwäne nutzen die Flächen vor allem in strengen Wintern zum Überwintern, Weißstörche sind regelmäßige Nahrungsgäste. Das EU-Vogelschutzgebiet überschneidet sich mit dem FFH-Gebiet 289 „Teichfledermaus-Gewässer im Raum Nienburg“ und dient somit nicht nur dem Schutz der Vogelwelt, sondern auch Lebensraumtypen und Arten gemäß der FFH-Richtlinie.
Zuletzt aktualisiert: 28.07.2009
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/ Vogelschutzgebiet
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Icon Nebenarme der Weser mit Strohauser Plate und Juliusplate
Das FFH-Gebiet „Nebenarme der Weser mit Strohauser Plate und Juliusplate“ zieht sich als langgezogenes, aus mehreren Teilbereichen bestehendes Gebiet von Lemwerder im Süden bis zum abgeschalteten Kernkraftwerk Unterweser im Norden und liegt vorwiegend im Naturraum Wesermarschen. Neben dem niedersächsischen Abschnitt der Weser zwischen Lemwerder und Elsfleth umfasst das Gebiet vor allem Neben- und Altarme rechts und links der Weser sowie teils ehemalige, teils bestehende Flussinseln – Landschaftsformen, die durch die Dynamik der hier tidebeeinflussten Weser entstanden sind und noch heute, etwa 130 Jahre nach der Weserkorrektion, Zeugnis über die Gestaltungskraft des Flusses geben. Der Salz- und Gezeiteneinfluss der Nordsee zeigt sich insbesondere auf der Strohauser Plate im Norden des Gebiets sowie entlang des Rechten Nebenarms der Weser, welcher die Weserinsel Harriersand vom Festland abtrennt. Im tide- und salzbeeinflussten Gebietsteil, im Übergang zwischen Fluss und Meer, liegen die Lebensräume der Ästuarien: Die Ufer der Strohauser Plate, einer Flussinsel zwischen der Weser und einem linken Nebenarm, der Schweiburg, sind von Wattflächen und Röhrichtbeständen geprägt. Auch entlang des Rechten Nebenarms der Weser dominiert der Lebensraumtyp der vegetationsfreien Schlick-, Sand- und Mischwatten. Kleinflächig finden sich zudem Weiden-Auenwälder sowie feuchte Hochstaudenfluren. Auf der Juliusplate – einer ehemaligen Flussinsel, die seit der Festlegung des Weserlaufs zwar Teil des linken Ufers, durch die Westergate aber zum größten Teil vom Festland abgeschnitten ist – bestimmen unter anderem große Bestände artenreicher, feuchter Hochstaudenfluren, magere Flachland-Mähwiesen und ausgedehnte Röhrichte das Landschaftsbild. Auch von Weiden geprägten Weichholzauen sowie Hartholzauenwälder, die teilweise in alte, bodensaure Eichenwälder übergehen, stellen hier wertvolle Lebensräume dar und geben einen Einblick in das frühere Erscheinungsbild der heute stark überprägten Weseraue. Die Unterweser selbst, die vorwiegend innerhalb des stromabwärts angrenzenden FFH-Gebiets 203 „Unterweser“ liegt, sowie ihre Neben- und Altarme sind für einige anadrome, also vom Meer zum Laichen in die Flüsse wandernde Arten bedeutsam: Im Fluss kommt neben Fluss- und Meerneunauge die seltene und wie die beiden Neunaugenarten streng geschützte Finte vor. Auch die Teichfledermaus profitiert von den vielfältigen und naturnahen Habitaten entlang der Weser.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
place Umweltdaten
/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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