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Icon Neuklosterholz
Das Naturschutzgebiet „Neuklosterholz“ umfasst eine Fläche von ca. 260 ha. Der Neukloster Forst bei Buxtehude gehört zu den größeren und vielfältigen Buchenwäldern zwischen Elbe und Weser. Mit seinen bis zu 200 Jahre alten Buchen- und Eichenbeständen hat dieser Wald einen herausragenden Wert. Das Bachtal des Neukloster Mühlenbaches mit seinem quelligen Erlen-Eschenwald bereichert die Biotopvielfalt. Neben zahlreichen wertvollen Pflanzen- und Tierarten, wie Sumpfdotterblume, Eisvogel, Schwarzspecht und mehreren Fledermausarten, beherbergt der Wald über 370 Pilzarten. Am nördlichen Rand des Gebietes befinden sich alte Stauteiche des Mühlenbaches. Durch das Vorkommen mehrerer Großsteingräber, Grabhügel, historischer Kreuz- bzw. Grenzsteine, Gedenkstätten sowie Spuren mittelalterlicher Wege und Wallanlagen ist das Waldgebiet auch aus archäologischer und historischer Sicht von hoher Bedeutung. Seit 2006 ist im Neukloster Forst der Friedwald Buxtehude eingerichtet. Große Teile des Neuklosterforstes sind alte historische Waldstandorte. Dabei handelt es sich um Waldstandorte, die seit mehreren hundert Jahren kontinuierlich existieren. Damit wird im Landkreis Stade der äußerst seltene Fall einer ungestörten Entwicklung eines Waldstandortes im Hinblick auf die typische Artenzusammensetzung (Pflanzen- und Pilzarten) und die Bodenstruktur dokumentiert. Das NSG „Neuklosterholz“ ist ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Der Landkreis Stade hat einen Gebietsinfo-Flyer herausgegeben (s. Infospalte). Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 194 "Neuklosterholz". Zuständig ist derLandkreis Stadeals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 16.03.2018
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Ochsenweide, Schafhauser Wald und Feuchtwiesen bei Esens
Das FFH-Gebiet „Ochsenweide, Schafhauser Wald und Feuchtwiesen bei Esens“ liegt südlich von Esens im Naturraum Ostfriesische Geest und umfasst in mehreren Teilgebieten insbesondere Moorbiotope, naturnahe Laubwälder und Feuchtgrünland. Die sogenannte Ochsenweide, ein sich teils in Renaturierung befindliches Hoch- und Übergangsmoor, wird im Süden und Westen vom Benser Tief begrenzt. Eine kleinere Teilfläche schließt sich im Westen an den schmalen, außerhalb des FFH-Gebiets liegenden Gewässerlauf an. Prägend für das Teilgebiet Ochsenweide sind renaturierungsfähige, degradierte Hochmoorflächen, die von mehreren kleinen Torfstichgewässern durchsetzt sind. Diese entsprechen zumeist dem Lebensraumtyp der dystrophen, das heißt nährstoffarmen, durch Huminsäuren bräunlich gefärbten Stillgewässer. Kleinere Flächenanteile werden von Übergangs- und Schwingrasenmooren, Moorwäldern und nassen Torfmoor-Schlenken eingenommen. In einem Bereich haben sich die charakteristischen Bulten- und Schlenkenstrukturen lebender Hochmoore erhalten. Das Nebeneinander strukturreicher Moorbiotope und kleiner Stillgewässer schafft geeignete Lebensbedingungen für den streng geschützten Moorfrosch. Nördlich der Ochsenweide erstreckt sich zwischen Holtgast und Neu Folstenhausen der Schafhauser Wald, in welchem zwischen kleineren Nadelforsten naturnahe Laubwälder wachsen. Die sandigen und nährstoffarmen Geestböden sind Standort bodensaurer Eichenwälder mit Stieleiche, die sich insbesondere durch frühere Waldbewirtschaftungsformen entwickeln konnten, und von Hainsimsen-Buchenwäldern. Die östlichen, deutlich kleineren Flächen der Feuchtwiesen bei Esens werden vor allem von Offenlandbiotopen geprägt. Die Niedermoorböden wurden kultiviert und werden heute zumeist als Grünland genutzt; nur kleinflächig sind Moorwälder ausgebildet. Zwischen nährstoffreichen Wiesen, Röhrichten und einzelnen Weidengebüschen haben sich auf feuchten Böden vereinzelt die typischen Pflanzengesellschaften artenreicher Borstgrasrasen und Pfeifengraswiesen erhalten. Mit Pflanzenarten wie der stark gefährdeten Englischen Kratzdistel finden sich hier einige botanische Besonderheiten.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Fuhse-Auwald bei Uetze
Im Gebiet dominieren altholzreiche, bodenfeuchte Eichen-Hainbuchenwälder, zum Teil mit Übergängen zu Buchenwald und kleinflächigen Auwaldbiotopen. Eine Besonderheit ist die Fuhse, die in diesem Abschnitt naturnah ausgeprägt durch das Waldgebiet fließt. Verbreitet ist, insbesondere in den Eichen-Hainbuchenwäldern, eine standorttypische, artenreiche Krautschicht, darunter größere Vorkommen von Buschwindröschen. Überwiegend in der Mitte und im Norden des Gebietes wächst Waldmeister-Buchenwald, zum Teil als reine Altholzbestände mit vereinzeltem Totholz und artenreicher Strauch- und Krautschicht. Weiterhin kommen Erlenwälder auf teils nassen, teils entwässerten Standorten sowie Laub- und Nadelforstbestände vor. Entlang der Fuhse gibt es vereinzelt Erlen-Eschenwälder mit artenreicher Strauch- und Krautschicht. In der ca. 5 bis 7 m breiten Fuhse, die auch Bedeutung als Lebensraum für den Fischotter hat, wurden die Malermuschel (Unio pictorum) und die Flache Teichmuschel (Anodonta anatina) nachgewiesen. An der Fuhse kommt auch die Grünen Keiljungfer (Ophiogomphus cecilia), im Wald als weitere charakteristische Art der Tagfalter „Kleiner Eisvogel“ (Limenitis camilla) vor. Aus der artenreichen Brutvogelgemeinschaft sind die Spechtarten als Schlüsselarten für die Lebensgemeinschaften des Waldes sowie z. B. der Eisvogel am Lauf der Fuhse hervorzuheben. Die Fuhse und der altholzreiche Fuhse-Auwald bieten strukturell besonders geeignete Lebens- und Fortpflanzungsräume für eine artenreiche Fledermausfauna, wie z. B. Bechsteinfledermaus, Fransenfledermaus, Kleiner Abendsegler, Große Bartfledermaus und Rauhautfledermaus. Im Westen des Waldes befindet sich eine größere Grünlandfläche mit extensiv genutztem, mesophilem Grünland, kleinflächig kommen auch feuchte Hochstaudenfluren vor. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 303 "Fuhse-Auwald bei Uetze (Herrschaft)". Zuständig ist dieRegion Hannoverals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 02.09.2022
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Dammer Berge
Das ca. 5.630 ha große Landschaftsschutzgebiet liegt am Südrand der Norddeutschen Tiefebene in der Dümmer-Geestniederung und im Südteil des Oldenburger Münsterlands. Die Dammer Berge sind ein etwa 16 Kilometer langer und vier Kilometer breiter, überwiegend bewaldeter Höhenzug südöstlich einer Linie von Neuenkirchen-Vörden nach Steinfeld. Es handelt sich um das größte zusammenhängende Waldgebiet im Landkreis Vechta. Geologisch sind die Dammer Berge Teil einer Stauchendmoräne, die sich bogenförmig von Neuenkirchen-Vörden nach Vechta erstreckt. Im Zusammenhang mit seinem sehr abwechslungsreichen Umfeld bildet es ein vielfältiges Landschaftsbild mit Wald, Acker, Grünland und Fließgewässern, das es als Naherholungsgebiet sowie regionaltypisches Kulturlandschaftsbild zu erhalten gilt. Der vielfältige Charakter des Gebietes stellt einen bedeutsamen Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten dar. Auf Grund der günstigen Lebensbedingungen kommen in dem Gebiet Kammmolch und Hirschkäfer vor. Neben diesen beiden wertgebenden FFH-Arten des Anhangs II wurde das Gebiet auf Grund des Vorkommens von Auenwäldern, natürlichen eutrophen Seen, Fließgewässern mit flutender Wasservegetation, mageren Flachland-Mähwiesen, Hainsimsen-Buchenwäldern und alten bodensauren Eichenwäldern als FFH-Gebiet ausgewiesen. Das Landschaftsschutzgebiet umschließt dasNaturschutzgebiet WE 222 "Dammer Bergsee". Das LSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 317 "Dammer Berge". Zuständig ist derLandkreis Vechtaals untere Naturschutzbehörde.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Fledermauslebensraum Wiehengebirge bei Osnabrück
Das FFH-Gebiet „Fledermauslebensraum Wiehengebirge bei Osnabrück“ liegt im Nordwesten des Wiehengebirges zwischen Bramsche und Osnabrück und wird vorwiegend den Naturräumen Osnabrücker Hügelland und Wittlager Eggen zugeordnet. Der Schichtkamm des Wiehengebirges ist vor allem aus verschiedenen harten Gesteinen des Jura, eines Systems des Erdmittelalters, aufgebaut, die insbesondere den nördlichen Gebietsteil prägen. Umgeben sind die anstehenden Gesteine durch Geschiebelehme und -sande der Saale-Kaltzeit, welche hier von den Gletschern abgelagert wurden. Die unterschiedlichen geologischen Voraussetzungen bedingen das Vorkommen artenreicher Waldmeister-Buchenwälder im Norden sowie bodensaurer Hainsimsen-Buchenwälder im Süden des Gebiets. Ergänzend hierzu finden sich kleinflächige Vorkommen von feuchten Eichen- und Hainbuchenwäldern auf stauwasserbeeinflussten Geschiebelehmen. Schmale Bachläufe werden von Erlen-Eschen-Auenwäldern begleitet. Flächenmäßig dominieren im Gebiet aber nicht die unterschiedlichen naturnahen Laubwaldausprägungen, sondern Nadelforsten. Dennoch ist das Gebiet für verschiedene Tierarten von besonderer Bedeutung: Kleine Stillgewässer stellen beispielsweise geeignete Lebensräume für Amphibienarten wie den streng geschützten Kammmolch dar. Die weitläufigen Wälder sind wertvolle Jagdreviere für verschiedene Fledermausarten, zum Beispiel für die Bechsteinfledermaus und das Große Mausohr. Von letzterer befindet sich außerdem ein Wochenstubenquartier in der nahegelegenen Kirche von Engter (Teil desFFH-Gebiets 335 „Mausohr-Wochenstubengebiet Osnabrücker Raum“).
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Rössenbergheide-Külsenmoor, Heiliger Hain
Das FFH-Gebiet „Rössenbergheide-Külsenmoor, Heiliger Hain“ liegt nördlich von Gifhorn nahe der Ortschaft Wahrenholz im Naturraum Südheide. Prägend für das Gebiet ist das Nebeneinander von grundwasserbeeinflussten Niedermoor- und Auenböden in der Niederung des Oerrelbachs sowie von trockenen Sandböden auf dem sich westlich anschließenden Geestrücken mit den jeweils charakteristischen Lebensräumen. Über den Oerrelbach ist das Gebiet mit demFFH-Gebiet 292 „Ise mit Nebenbächen“verbunden. Die nährstoffarmen, höhergelegenen Geestböden, zum Beispiel in der Rössenbergheide, sind im Gebiet überwiegend von trockenen Heiden bedeckt – ein von der verbreiteten Besenheide dominierter Lebensraumtyp, dessen Ausbreitung in Niedersachsen maßgeblich durch menschliche Nutzung gefördert wurde. Im südlichen Gebietsteil, dem Heiligen Hain, sind die Zwergstrauchheiden von Wacholdergebüschen durchsetzt. In kleinen Beständen finden sich hier auch alte bodensauren Eichenwälder mit Stieleichen. Der Oerrelbach, welcher das Külsenmoor im östlichen Gebietsteil von Norden nach Süden durchfließt, entspricht dem Lebensraumtyp der Fließgewässer mit flutender Wasservegetation – verschiedene Wasserpflanzen und -moose erhöhen hier die Habitatvielfalt des Gewässers. Von dem naturnah strukturierten Bachbett profitiert unter anderem das besonders geschützte Bachneunauge. Bachbegleitend ist über weite Strecken ein Saum aus Erlen und Eschen der Auenwälder ausgebildet. Die sich an den Oerrelbach anschließende Niederungslandschaft wird von Moorwäldern sowie von torfmoosreichen Übergangs- und Schwingrasenmooren geprägt. Kleinflächig finden sich mit den charakteristischen Pflanzengemeinschaften der lebenden und renaturierungsfähigen, degradierten Hochmoorflächen auch Anklänge an natürliche Hochmoorstrukturen. Vereinzelte dystrophe, das heißt nährstoffarme, durch Huminsäuren bräunlich gefärbte Kleinstgewässer ergänzen die Habitatvielfalt im Gebiet, welche für verschiedene Tier- und Pflanzenarten von Bedeutung ist. So kommt in der vom Oerrelbach durchflossenen vielfältigen Niederung beispielsweise die Große Moosjungfer, eine streng geschützte Libellenart, vor.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Mühlenberg bei Pegestorf
Das FFH-Gebiet „Mühlenberg bei Pegestorf“ umfasst einen Prallhang der Weser im Weserengtal von Bodenwerder. Das Gebiet ist geprägt durch ein kleinräumiges Mosaik verschiedener Lebensraumtypen, die den vorwiegend südexponierten Steilhang zu einem bedeutenden Biotop mit vielen teilweise spezialisierten Tier- und Pflanzenarten machen. Flächenmäßig dominieren im westlichen Gebietsteil Labkraut-Eichen-Hainbuchenwälder, die weiter östlich in reich strukturierte Hangmischwälder übergehen. Auf den exponierten Kalkfelsen ist in weiten Bereichen eine artenreiche Felsspaltenvegetation ausgebildet. In enger Verzahnung mit den Laubwäldern und Kalkfelsen kommen kleinflächige Kalkschutthalden und Pionierrasen sowie Kalktrockenrasen vor. Hier wachsen einige seltene Pflanzenarten wie die Astlose Graslilie. Die Kalkfelsen sind durch Erosionsprozesse teilweise stark zerklüftet. Die hier gebildeten Höhlen stellen weitere wertvolle Habitate dar. Oberhalb der Steilhänge wachsen auf frischen Böden kleine Waldmeister-Buchenwälder. Von den vielfältigen Lebensräumen an dem trockenwarmen Steilhang des Mühlenbergs profitiert die streng geschützte Spanische Flagge. Dieser Nachtfalter ist tagaktiv und durch sein auffälliges Flügelmuster gut erkennbar. In Südniedersachsen erreicht der warme, halboffene Habitate bevorzugende Falter seine nördliche Verbreitungsgrenze. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz von Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie wichtig, sondern auch für die Vogelwelt gemäß der EU-Vogelschutzrichtlinie von Bedeutung. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf der oben verlinkten Webseite zum EU-Vogelschutzgebiet V68 „Sollingvorland“.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Helstorfer, Otternhagener und Schwarzes Moor
Das FFH-Gebiet „Helstorfer, Otternhagener und Schwarzes Moor“ liegt nordwestlich von Hannover und umfasst zusammen mit dem FFH-Gebiet 096 „Bissendorfer Moor“ die sogenannten Nordhannoverschen Moore – teils naturnahe, relativ gut erhaltene Hochmoore in der Hannoverschen Moorgeest, die sich in nassen Senken am Rande der Wedemark, einer von den Niederungen der Leine und der Wietze begrenzten Geestinsel, entwickelt haben. Im Gebiet wurden die noch bzw. wieder naturnahen Lebensräume im Schwarzen Moor, im Otternhagener Moor sowie im Helstorfer Moor unter Schutz gestellt. Auch ein Teil des Standortübungsplatzes Helstorf, dessen trockene, sandige Geestböden stellenweise von Zwergstrauchheiden mit Besenheide bedeckt sind, liegt innerhalb des FFH-Gebiets. Die drei im Gebiet liegenden Hochmoore wurden durch Entwässerung und Torfabbau teils stark überprägt. Dennoch finden sich heute, auch durch Maßnahmen zur Wiedervernässung, stellenweise naturnahe Moorlebensräume. Ehemalige wassergefüllte Torfstiche haben sich im Zuge natürlicher Sukzession zu nassen Torfmoorschlenken oder torfmoosreichen Übergangs- und Schwingrasenmooren entwickelt. Auch die charakteristischen Strukturen und Pflanzenarten renaturierungsfähiger, degradierter oder lebender Hochmoore kommen im Gebiet vor. Verbliebene offene Wasserflächen entsprechen dem Lebensraumtyp der dystrophen, das heißt nährstoffarmen, durch Huminsäuren bräunlich gefärbten Stillgewässer. Die Torfmoorschlenken und wassergefüllten Torfstiche sowie die Vegetation der Übergangs- und Hochmoore bilden insbesondere im Helstorfer und Otternhagener Moor ein kleinräumiges, streifenförmiges Mosaik, welches von ausgedehnten Moorwäldern umgeben ist. In den Randbereichen der Moore, im Übergang zu den mineralischen Böden der Geest, kommen kleinflächig auch bodensaure Eichenwälder sowie magere Flachland-Mähwiesen vor. In dem vielfältigen Gebiet finden insbesondere viele heute selten gewordene Arten der Hoch- und Zwischenmoore geeignete Lebensräume. So kommt unter anderem die Große Moosjungfer, eine streng geschützte Libellenart, vor. Auch die in Niedersachsen vom Aussterben bedrohte Weichwurz findet in den Mooren geeignete Standorte. Von strukturreichen Waldrändern mit Übergängen zu Zwergstrauchheiden profitiert überdies die Schlingnatter.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Wälder und Pfeifengras-Wiesen im südlichen Lappwald
Das FFH-Gebiet „Wälder und Pfeifengras-Wiesen im südlichen Lappwald“ umfasst insbesondere naturnahe Laubwälder auf teils stauwasserbeeinflussten, teils trockeneren Böden sowie kleine wertvolle Feuchtwiesen und erstreckt sich nordöstlich von Helmstedt im Süden des Lappwalds – ein aus Sand- und Tonsteinen des Jura aufgebauter Höhenzug im Naturraum Ostbraunschweigisches Flachland. Die Festgesteine sind in einigen Bereichen durch eiszeitliche Sande überlagert. Im Nordteil des Gebiets wachsen insbesondere bodensaure Hainsimsen-Buchenwälder, die an feuchteren Standorten zunehmend in Eichen-Hainbuchenwälder übergehen. Die diesen Lebensraumtyp prägenden Eichen und Hainbuchen wurden zum einen durch die Standortbedingungen, zum anderen durch historische Waldnutzungsformen wie Mittelwaldwirtschaft gefördert. Waldmeister-Buchenwälder, welche die natürliche Vegetation auf frischen, basenreichen Böden darstellen, kommen im Gebiet ebenfalls vor. An den kleinen Bachläufen von Roter Riede und Düsterbeek sind zudem Auenwälder mit Erlen und Eschen zu finden, sodass im Gebiet ein teilweise kleinräumiges Mosaik aus verschiedenen Waldausprägungen existiert, welches vielfältige Lebensräume für verschiedene Tier- und Pflanzenarten bietet. So kommen im Gebiet einige mitunter streng geschützte und charakteristische Waldarten vor, zu welchen einige Fledermausarten, zum Beispiel Mopsfledermaus, Bechsteinfledermaus und Großes Mausohr, sowie die Wildkatze gehören. Die wertvollen Waldlebensräume werden durch eine artenreiche Pfeifengraswiese am Brunnentalbach bei Bad Helmstedt ergänzt. Zudem finden sich im Gebiet einige kleine Stillgewässer, welche potentielle Lebensräume für den Kammmolch sind.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Salzgitterscher Höhenzug (Südteil)
Das FFH-Gebiet „Salzgitterscher Höhenzug (Südteil)“ umfasst den gleichnamigen, sich südlich an Salzgitter anschließenden Höhenzug im Innerstebergland, der sich in südöstlicher Richtung beinahe bis nach Goslar erstreckt. Die Sattelstruktur des Salzgitterschen Höhenzugs, eine Aufwölbung mesozoischer Gesteinsschichten, bildete sich durch den Aufstieg von Zechsteinsalzen. So ist das Gebiet charakterisiert durch vielfältige standörtliche Gegebenheiten – flachgründige Kalkböden, frische Braunerden und stauwasserbeeinflusste Bereiche kommen hier auf kleinem Raum vor und bedingen das Vorkommen verschiedener Lebensraumtypen sowie Tier- und Pflanzenarten. Flächenmäßig dominieren naturnahe Waldmeister-Buchenwälder. Auf kalkhaltigen, trockenwarmen Standorten gehen sie in artenreiche Orchideen-Buchenwälder und ausgedehnte Labkraut-Eichen-Hainbuchenwälder über. Die lichten Eichenwälder entwickelten sich im Zuge der Mittelwaldwirtschaft, in welcher austriebsstarke Hainbuchen in regelmäßigen Abständen zur Brennholzgewinnung abgeschlagen und einige Eichen als Mastbäume und zur Bauholzgewinnung im Wald belassen wurden. Diese auch kulturhistorisch bedeutsamen Wälder stellen besondere Ökosysteme dar und werden daher am Salzgitterschen Höhenzug erhalten. Die Standortvielfalt des Gebiets zeigt sich zudem im Vorkommen kleinerer bodensaurer Hainsimsen-Buchenwälder und in den auf stauwasserbeeinflussten Böden wachsenden feuchten Eichen- und Hainbuchenwäldern. Auf südwestexponierten Hängen bilden Kalktrockenrasen mit ihren charakteristischen Pflanzengemeinschaften einen weiteren wertvollen Lebensraum. Kleinere Feuchtbiotope begünstigen das Vorkommen des streng geschützten Kammmolchs. Die reich strukturierten Laubwälder dienen unter anderem der Wildkatze als Jagdrevier.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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