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2.951 Ergebnisse
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Icon Genehmigungsverfahren nach § 9 des Nds. Gesetzes über den Wald und die Landschaftsordnung in Bissendorf Grambergen
Es wurde die Erstaufforstung von ca. 4,2 ha Wald in Bissendorf, Gemarkung Grambergen, beantragt. Nach der Vorprüfung ist eine UVP für das genannte Vorhaben aus den folgenden Gründen erforderlich: Die Flächen befinden sich in der Schutzzone III A des Wasserschutzgebietes Westerhausen/Föckinghausen/Oldendorf. Gemäß §§ 1 Nr. 1 und 2 Abs. 1 in Verbindung mit der Anlage 1 Nr. 1b der Verordnung über Schutzbestimmungen in Wasserschutzgebieten (SchuVO) unterliegt der Grünlandumbruch in der Schutzzone III A eines Wasserschutzgebietes einem Genehmigungsvorbehalt der Unteren Wasserbehörde. Da aus dem Umbruch der Grasnarbe wesentliche Nährstoffschübe resultieren können, können ohne das Vorliegen einer Genehmigung erhebliche Umweltauswirkungen auf das Grundwasser nicht ausgeschlossen werden. Erhebliche Auswirkungen auf das Schutzgut Wasser können somit nicht ausgeschlossen werden. Eine UVP ist erforderlich. Diese Bekanntgabe ist gem. § 5 Abs. 3 Satz 1 UVPG nicht selbständig anfechtbar. Osnabrück, den 10.09.2020 Landkreis Osnabrück Fachdienst Umwelt Die Landrätin i. A. Olschewski
Zuletzt aktualisiert: 21.12.2021
Icon UVP-Vorhaben
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Icon Heerweger Moor und Quellbereiche der Ritterhuder Beeke
Das NSG "Heerweger Moor und Quellbereiche der Ritterhuder Beeke" liegt ca. 4,5 km südwestlich von Osterholz-Scharmbeck in den Gemarkungen Lesumstotel und Ritterhude der Gemeinde Ritterhude. Das Gebiet wird im Nordwesten durch die Ortschaft Lesumstotel, im Südwesten durch die Ortschaft Ritterhude und ansonsten durch landwirtschaftliche Nutzflächen begrenzt. Naturräumlich gehört das NSG zur Osterholz-Scharmbecker Lehmgeest als Teil der Wesermünder Geest, die als Grundmoränenlandschaft mit z. T. stark grundwasserbeeinflussten Böden charakterisiert ist. Das NSG ist durch Reste ehemals in dieser Grundmoränenlandschaft weit verbreiteter Quell- und Niedermoore sowie Reste standorttypischer Wälder gekennzeichnet. Es wird von der "Ritterhuder Beeke", ihren vier Quellbächen und den vom Grundwasser und Hangwasserzufluss stark beeinflussten Böden geprägt. Mit der Unterschutzstellung soll die Entwicklung nieder- und quellmoortypischer Vegetation und standorttypischer Wälder gesichert werden. Zuständig ist derLandkreis Osterholzals untere Naturschutzbehörde. Natur erleben ohne zu stören: Bleiben Sie bitte auf den Wegen und führen Sie Hunde an der Leine. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 29.05.1991
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Bleckriede
Durch hoch anstehendes Grundwasser ist das Naturschutzgebiet großflächig als tiefes Niedermoor ausgeprägt. Die Nutzung der Flächen erfolgt überwiegend als extensives Feucht- und Nassgrünland und ist an die Bedürfnisse der vorkommenden Wiesenvögel angepasst. Das Gebiet weist einen prägenden Offenlandcharakter auf und stellt damit sowohl im landschaftlichen als auch ökologischen Kontext ein Bindeglied zwischen dem westlich gelegenen „Neustädter Moor“ und dem östlich gelegenen „Renzeler Moor“ dar. Schutzzweck ist insbesondere die Erhaltung und Entwicklung extensiv genutzter, artenreicher Grünlandflächen unterschiedlicher Ausprägungen und Nässegrade als Brut-, Nahrungs- und Rasthabitat für nordische Gänse und Schwäne, für Wiesenvögel wie beispielsweise Zwergschnepfe oder Kampfläufer und für Arten der extensiven Kulturlandschaft wie Wachtelkönig oder Rebhuhn. Weiterhin sollen die Vorkommen charakteristischer Pflanzenarten, zum Beispiel Sumpfdotterblume, Wasser-Greiskraut oder Geflecktes Knabenkraut, sowie charakteristischer Tierarten, wie Sumpfschrecke, Wiesen-Grashüpfer, Kleine Pechlibelle oder Gefleckte Heidelibelle geschützt werden. Das Gebiet dienst dem Schutz desEU-Vogelschutzgebietes V40 "Diepholzer Moorniederung”. Zuständig ist derLandkreis Diepholzals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 31.12.2023
place Umweltdaten
/ Naturschutzgebiet
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Icon Hallerbruch
Das FFH-Gebiet „Hallerbruch“ umfasst ein durch eine Kreisstraße zerschnittenes Waldgebiet am Nordrand des Kleinen Deisters südöstlich von Springe. Durch den Hallerbruch fließen mehrere kleine Bachläufe, die nördlich des Gebiets in die Haller münden. Der für den Naturraum Calenberger Lössbörde charakteristische Lösslehm ist im Gebiet durch hoch anstehendes Grundwasser beeinflusst. Auf den feuchten Böden des Hallerbruchs bestimmen daher insbesondere strukturreiche Eichen-Hainbuchenwälder mit einem hohen Alt- und Totholzbestand das Landschaftsbild. An einigen Stellen gehen sie in Waldmeister-Buchenwälder über. Die Wälder des Hallerbruchs unterlagen früher einer Hute- und Mittelwaldnutzung, die sich heute noch in einem hohen Eichenanteil zeigt. Die typischen Hutewaldstrukturen mit mächtigen, breitkronigen Stieleichen finden sich rudimentär noch in den Wildgehegen des Wisentgeheges Springe im östlichen Gebietsteil. Die alten Laubgehölze des Tierparks und der umgebenden Eichen-Hainbuchenwälder beherbergen Populationen des streng geschützten Eremiten. Diese Käferart ist in ihrem Vorkommen an alte, höhlenreiche Baumbestände gebunden, welche in der heutigen Kulturlandschaft nur noch selten zu finden sind. Die naturnahen Wälder werden überdies von verschiedenen Fledermausarten wie dem Großen Mausohr und der Bechsteinfledermaus als Lebensraum angenommen. Zur Nahrungssuche durchstreifen auch Wildkatzen die strukturreichen Waldgebiete des Hallerbruchs.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
place Umweltdaten
/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Hohe Heide
In der Hohen Heide ist ein Rest eines historischen Landschaftszustandes erhalten geblieben, der bis in das 20. Jahrhundert hinein als weitläufige Heidelandschaft diese Gegend prägte. Aufgrund der militärischen Nutzung als Standortübungsplatz blieben die Flächen von Aufforstung und Nutzungsintensivierung verschont und bilden ein Refugium für Arten, die sich über Jahrhunderte daran angepasst haben. Das Gebiet ist großflächig von Halbruderalfluren, trockenen Sandheiden, Sandtrockenrasen sowie deren Übergangsstadien auf nährstoffarmen Podsolböden geprägt. Der Südosten des Gebiets ist stärker vom Grundwasser beeinflusst. Hier befindet sich ein ausgedehnter Borstgrasrasen auf bodenfeuchtem Standort, der einzigartig für die Region Hannover ist. Nördlich davon grenzt mesophiles Grünland an. Die dauerhaft feuchten Standortbedingungen spiegeln sich auch in einem daran angepassten Artenspektrum im mesophilen Grünland wieder. An den Böschungen vorhandener Gräben im Südosten kommen sogar Moorpflanzen wie Torfmoose und Sonnentau vor, die hier die besondere Nährstoffarmut der umgebenden Flächen anzeigen. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 095 "Helstorfer, Otternhagener und Schwarzes Moor". Zuständig ist dieRegion Hannoverals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 06.08.2021
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Planfeststellungsverfahren; Herstellung von Gewässern im Zuge der 4. Erweiterung eines Sand- und Kiesabbaus in den Gemarkungen Diethe, Gemeinde Stolzenau, und Huddestorf sowie Raddestorf, Gemeinde Raddestorf
Die Firma Weserkieswerk Langern GmbH & Co. KG, Raddestorf 60, 31604 Raddestorf (ehemals Weserkieswerk Helmut Meyer oHG), beabsichtigt, in der Gemarkung Diethe, Gemeinde Stolzenau, sowie in den Gemarkungen Raddestorf und Huddestorf, Gemeinde Raddestorf, den in der 3. Erweiterung betriebenen Sand- und Kiesabbau um rd. 38 ha zu erweitern. Verbunden mit dieser 4. Erweiterung ist auch eine Anpassung der bestehenden Planfeststellungsbeschlüsse vom 30.08.1991, 10.02.2010 und vom 28.04.2014. Diese beziehen sich auf die Einbringung von Rückspülsanden und Änderungen im Bereich bereits rekultivierter Flächen durch Anlage einer Bandstraße. Die Änderungen sind in den Antrag eingearbeitet worden. Die geplante Abbaustätte besteht aus zwei Flächen westlich und östlich des Bruchgrabens. Die westliche Fläche befindet sich zwischen den Ortschaften Dierstorf im Westen und Gräsebilde im Süden. Die östliche Fläche liegt zwischen den Ortschaften Langern im Norden und Strahle im Süden. Im Zuge des Abbauvorganges wird Grundwasser freigelegt. Die UVP-Pflicht ist in einer Antragskonferenz am 10.03.2017 festgestellt worden. Insofern hat die Vorhabensträgerin die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens mit integrierter Prüfung der Umweltverträglichkeit nach den §§ 68 ff. des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) in Verbindung mit den Vorschriften des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung beantragt.
Zuletzt aktualisiert: 06.11.2025
Icon UVP-Vorhaben
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Icon Steinhuder Meer
Das EU-Vogelschutzgebiet „Steinhuder Meer“ umfasst mit dem gleichnamigen Gewässer im Naturraum Hannoversche Moorgeest den größten, natürlich entstandenen Binnensee Niedersachsens. Das flache Gewässer wird überwiegend durch Grundwasser gespeist und besitzt großflächige Verlandungszonen mit ausgedehnten Röhrichtbeständen. In den Randbereichen finden sich Feuchtgrünland und Erlenbrüche auf Niedermoorböden sowie degenerierte bzw. abgetorfte Hochmoorreste mit natürlichem Gehölzaufwuchs. Das Gebiet erfüllt wichtige Vernetzungsfunktionen zu anderen naheliegenden Vogelschutzgebieten wieV39 „Dümmer“,V40 „Diepholzer Moorniederung“undV43 „Wesertalaue bei Landesbergen“. Das Steinhuder Meer ist ein bedeutendes Brutgebiet für röhrichtbewohnende Vogelarten wie Wasserralle, Schilfrohrsänger und Tüpfelsumpfhuhn. Auch die feuchten Grünländer im Westen (Meerbruchwiesen) mit Wasserblänken und nassen Brachen sind ein wichtiger Anziehungspunkt. Insbesondere für die Wiesenbrüter Wachtelkönig und Bekassine sowie für Enten, wie z. B. Knäk- und Schnatterente. Fisch- und Seeadler brüten ebenfalls im Gebiet. Darüber hinaus sind die Randbereiche des Sees ein herausragendes Brutgebiet für Vogelarten strukturreicher ungestörter Waldareale, wie Rot- und Schwarzmilan, sowie für Arten strukturreicher Halboffenlandschaften, wie die Nachtschwalbe, die auch als Ziegenmelker bekannt ist. Für zahlreiche Wat- und Wasservögel wie z. B. Haubentaucher, Kormoran, Zwerg- und Gänsesäger, Möwen, Enten und Gänse ist das Steinuder Meer ein wichtiges Rastgebiet.
Zuletzt aktualisiert: 28.07.2009
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/ Vogelschutzgebiet
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Icon Helstorfer Moor
Das Helstorfer Moor wird vom ehemaligen bäuerlichen Torfabbau und den damit einhergehenden Torfstichen sowie den heute mit Bäumen bewachsenen Abfuhrdämmen geprägt. Das langgestreckte Moor ist sehr unwegsam und hat vielfältige und naturnah ausgeprägte Strukturen. Im Norden ist das Grundwasser vergleichsweise hoch anstehend. Das südliche Drittel des Moores ist stärker entwässert und in der Folge dicht bewaldet. Im Nordwestteil des Moores strömt mineralreiches Grundwasser von einer außerhalb des NSG liegenden bewaldeten Anhöhe (Lindenburg) ein. Im Zentrum des Moores hat sich ein sekundärer Moorwald entwickelt, auf den Torfdämmen und in Richtung Süden dominiert hingegen die Waldkiefer. Tw. haben sich Schwingrasen mit Wollgras und Schnabelried-Vegetation gebildet. Dort entstehen zunehmend Bulten mit typischer Hochmoorvegetation. Im Ostteil des Moores sind einige Flächen durch Entkusselung frei von Bäumen. Neben Schnabelried-Vegetation sind dort Wollgras-Torfmoos Schwingrasen und naturnahe Hochmoorstadien großflächig enthalten. Im Südostteil wachsen ausgedehnte Erlenbruchwälder, im Süden Birken- und Erlenbruchwald sowie feuchter Eichen-Mischwald. Im Helstorfer Moor kommen verschiedene seltene und gefährdete Pflanzenarten vor, u. a. Rosmarinheide (Andromeda polifolia), Mittlerer Sonnentau (Drosera intermedia), Fieberklee (Menyanthes trifoliata), Deutsche Haarsimse (Trichophorum cespitosum ssp. cespitosum) sowie die vom Aussterben bedrohte Weichwurz (Hammarbya paludosa). Die weitgehende Ungestörtheit der nassen, halboffenen Moorbereiche im Norden bietet anspruchsvollen Arten wie Kranich, Waldwasserläufer, Bekassine und Krickente geeignete Lebensräume. Nachtschwalbe (Ziegenmelker) und Schwarzkehlchen besiedeln u. a. die Ränder der großen offenen Entkusselungsflächen. Die östlich angrenzenden Grünland- und Ackerflächen werden u. a. von Wachtelkönig, Kiebitz, Rebhuhn, Braunkehlchen und Neuntöter besiedelt. Auch der Kranich führt seine Jungen zur Nahrungssuche in die moornahen Grünlandbereiche. Mit Waldeidechse, Blindschleiche, Ringelnatter, Schlingnatter und Kreuzotter ist das zu erwartende Reptilienspektrum vollständig. Moorfrosch und Kleiner Wasserfrosch bilden mittlere bis größere Bestände. Unter den moortypischen Libellen haben Speer-Azurjungfer (Coenagrion hastulatum), Späte Adonislibelle (Ceriagrion tenellum), Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia) und Nordische Moosjungfer (Leucorrhinia rubicunda) die höchste Stetigkeit. Ebenfalls hochmoorgebundene Arten sind Torf-Mosaikjungfer (Aeshna juncea), Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna subarctica) und Arktische Smaragdlibelle (Somatochlora arctica). Das Vorkommen der vom Aussterben bedrohten Zwerglibelle (Nehalennia speciosa) ist eine niedersachsenweite Besonderheit. Die Bestände der hochmoorspezifischen und in Niedersachsen vom Aussterben bedrohten Arten Hochmoor-Bläuling (Plebeius optilete) und Hochmoor-Perlmutterfalter (Boloria aquilonaris) sind von landesweiter Bedeutung. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 095 "Helstorfer, Otternhagener und Schwarzes Moor". Zuständig ist dieRegion Hannoverals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 16.10.2020
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Eddesser Seewiesen
Das ca. 68 ha große Naturschutzgebiet "Eddesser Seewiesen" erstreckt sich nördlich von Eddesse in der Gemeinde Edemissen und liegt im Naturraum der Burgdorf-Peiner Geestplatten. Die "Eddesser Seewiesen" haben sich aus einem mit Grundwasser gefüllten Erdtrichter, der im Lauf der Entwicklung langsam verlandete, entwickelt. Heute besteht der überwiegende Flächenanteil aus Grünland, der übrige Teil aus einem vielfältigen, kleinteiligen Mosaik unterschiedlichster Lebensräume. Kleingewässer, die z. T. zeitweise trocken fallen, Feuchtwiesen und -weiden, Flutrasen, Röhrichte, Groß- und Kleinseggenrieder, Gebüsche, Birken-Eichenwald und Erlenbruch liegen in teilweise sehr kleinflächigem Wechsel nahe beieinander. Sie treten in enger ökologischer Beziehung miteinander und in unterschiedlichen Ausbildungen und Entwicklungsstadien auf. In den Sumpfdotterblumen-Wiesen befinden sich außerdem stellenweise Quellaustritte mit eingestreuten Quellfluren. Neben der Vielfalt an Pflanzenarten und -gesellschaften bieten die "Eddesser Seewiesen" einer Vielzahl an Tierarten die notwendigen Lebensräume. Auffällig ist insgesamt die außerordentliche Vielfalt des Gebietes. Neben der Enthaltung und Entwicklung von z. T. stark gefährdeten Pflanzenarten und -gesellschaften und der an sie gebundenen Tierarten dient das Gebiet auch dem Wiesenvogelschutz. Seine Vielfältigkeit und besondere Eigenart und Schönheit gilt es durch geeignete Maßnahmen zu erhalten. Zuständig ist derLandkreis Peineals untere Naturschutzbehörde. Natur erleben ohne zu stören: Bleiben Sie bitte auf den Wegen und führen Sie Hunde an der Leine. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 16.08.1985
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Moore bei Buxtehude
Das EU-Vogelschutzgebiet "Moore bei Buxtehude" liegt südwestlich von Hamburg in einer Kulturlandschaft im Übergang vom tiefliegenden Naturraum der Stader Elbmarschen mit den typischen Obstbaumkulturen des Alten Landes zur höher gelegenen Geest. Der Landschaftsausschnitt unterhalb des Geestrandes ist stark durch die Ansammlung von Grundwasser beeinflusst: Nach dem Ende der letzten Eiszeit führte das hohe Wasserdargebot entlang des Randes vom Elbe-Urstromtal zur Bildung von Nieder- und Hochmoortorfen. Die so entstandenen Geestrandmoore des Vogelschutzgebietes sind heute unterschiedlich stark durch menschliche Nutzung verändert. Die ausgedehnten Grünlandkomplexe sind vielfältig strukturiert. Charakteristisch ist ein kleinräumiges Mosaik aus extensiv bewirtschafteten Wiesen, Mähweiden, Standweiden und Brachflächen. Oft sind dabei hohe Grundwasserstände anzutreffen. Gliedernde Landschaftselemente sind ein engmaschiges Grabensystem, Hochstaudenfluren, Hecken, Feuchtgebüsche, Einzelbäume sowie Moor- und Bruchwaldbestände. Etwa die Hälfte der Flächen wird intensiv als Grünland und Acker bewirtschaftet. Markant sind zudem die Bahntrasse, die das Gebiet im Süden in zwei Teile trennt, sowie der Neubau der Autobahn 26, der das Schutzgebiet im Norden durchschneidet. Das EU-Vogelschutzgebiet wurde insbesondere als eines der größten niedersächsischen Brutgebiete des Wachtelkönigs ausgewiesen. Wichtige Brut- und Nahrungslebensräume für den Fortbestand dieser spezialisierten Vogelarten sind extensiv genutzte feuchte Wiesen und Weiden in enger räumlicher und funktionaler Vernetzung mit Feuchtbrachen und Saumbiotopen. Die Erhaltung und Entwicklung des strukturreichen Grünland-Graben-Komplexes und die Schaffung und Wiederherstellung einer verbesserten Wasserrückhaltung sind daher Schwerpunktaufgaben des Naturschutzes im Gebiet. Der Wachtelkönig ist ein Zugvogel, der im tropischen und südlichen Afrika überwintert. Er kehrt im Mai in seine Brutgebiete zurück und verlässt sie im September wieder. Der Wachtelkönig ist sehr scheu und lebt gut versteckt in hoher Wiesenvegetation. Die Balzrufe sind meist nur in der Dunkelheit zu hören. Weitere Brutvogelarten sind u. a. Bekassine, Brachvogel, Schafstelze, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Steinschmätzer und Neuntöter.
Zuletzt aktualisiert: 28.07.2009
place Umweltdaten
/ Vogelschutzgebiet
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