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Icon Baumweg
Das Naturschutzgebiet wurde bereits 1938 unter Naturschutz gestellt. Es wird auf 61 ha im Wesentlichen von einem alten Buchen-Eichenwald gebildet, der teilweise den Charakter eines Hutewaldes aufweist, einem Wald, der auch oder nur als Weide zur Viehhaltung genutzt wurde. Seit mehr als 120 Jahren und damit weit vor der Ausweisung als NSG erfolgt keine forstwirtschaftliche Nutzung des Waldes mehr mit der Folge, dass zwischenzeitlich 37,5 ha das Naturwaldreservat „Urwald Baumweg“ darstellen. Der Wald mit hohem Alt- und Totholzanteil ist ein idealer Lebensraum für höhlenbrütende Vogelarten, holzbewohnende Insekten, geschützte Blütenpflanzen und Pilze. Die Unterschutzstellung soll die Voraussetzungen für die Entwicklung natürlicher Waldgemeinschaften schaffen. Daneben ist ihr Ziel, die seit langer Zeit unveränderten Standortverhältnisse des historischen Waldstandortes inklusive des ungestörten Bodenwasserhaushaltes als Basis eines intakten, landschaftstypischen und unbewirtschafteten Eichen-Buchenwaldes zu sichern. Verschiedene Waldlebensraumtypen, insbesondere Moorwälder, alte bodensaure Eichenwälder auf Sandböden mit Stieleiche und bodensaure Buchenwälder sind hier heimisch und sollen erhalten bleiben bzw. gefördert werden, wie auch kleine Teilflächen historischer Hutewaldstrukturen. Im NSG Baumweg gibt es außerdem Vorkommen der ebenfalls schützenswerten sehr seltenen Käferart Eremit (Osmoderma eremita). Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 048 "NSG Baumweg". Zuständig ist derLandkreis Cloppenburgals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 26.04.2018
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Burckhardtshöhe
Das Gebiet zeichnet sich auf großer Fläche durch bedeutsame Vorkommen naturnaher und strukturreicher Altholzbestände bodensaurer Buchenwälder aus. Der Kernbereich des NSG besteht aus einem bereits seit 1974 eingerichteten Naturwald, in dem keine forstliche Nutzung mehr stattfindet. Er bildet zusammen mit anderen aus der Nutzung genommenen Bereichen die Prozessschutzzone im NSG, in der sich der Wald ohne direkte menschliche Eingriffe entwickeln kann. Die mehr als 140 jahre alten Buchenwälder im Bereich des Naturwaldes umfassen alle natürlichen Entwicklungsphasen von der Verjüngung bis zum Verfall innerhalb eines mosaikartigen Geflechts und befinden sich zudem in einem hervorragenden Erhaltungszustand. Einzelne eingewachsene Eichen mit einem Alter von bis zu 220 Jahren weisen auf die zum Teil langjährige Ungestörtheit des Standortes hin. Das NSG stellt für den niedersächsischen Raum eines der wenigen verbliebenen Beispiele für naturnahe, bodensaure Buchenwaldgesellschaften dar und hat somit eine besondere Bedeutung für den Naturschutz. Innerhalb des NSG befinden sich zudem Bestände mit bodensauren Eichenwäldern sowie kleinflächige feuchte Sonderbiotope (Moor, Kleingewässer). Diese erhöhen den Strukturreichtum des Waldes und bieten vor allem verschiedenen Amphibien- und Insektenarten einen Lebensraum. Die Ausweisung als NSG soll vornehmlich der Erhaltung und Entwicklung der Wälder sowie der Sonderbiotope dienen. Weiterhin soll es schützenswerten und in ihrem Lebenszyklus an strukturreiche Laubwälder, Moore oder Kleingewässer gebundene Tierarten, wie z. B. verschiedenen lebensraumtypischen Insekten-, Reptilien-, Vogel- und Fledermausarten, eine Lebensstätte bieten. Erhaltungs- und Entwicklungsziele im Sinne der FFH-Richtlinie sind v. a. die Erhaltung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der FFH-Lebensraumtypen 7140 Übergangs- und Schwingrasenmoore, 9110 Hainsimsen-Buchenwald, 9190 Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandböden mit Stieleiche sowie 3150 Natürliche und naturnahe nährstoffreiche Stillgewässer. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 281 "Burckhardtshöhe". Zuständig ist derLandkreis Nienburgals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 26.05.2016
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Salzwiese Seckertrift
Bei dem Naturschutzgebiet "Salzwiese Seckertrift" handelt es sich um eine in einer Senke natürlich entstandene Binnenland-Salzstelle einschließlich unmittelbar angrenzender Ackerflächen zwischen dem Sültenberg und der Molochshöhe. Diese Senke wird von einem naturfernen, salzreichen Graben durchzogen, welcher am östlichen Rand des NSG in die Seebeek mündet. Das Schutzgebiet befindet sich im stärker kontinental geprägten Teil der naturräumlichen Region der Börden des ostbraunschweigischen Hügellandes. Die Salzstelle verdankt ihre Entstehung einem in etwa zweihundert Metern Tiefe anstehenden Salzhut aus Zechsteinsalz, aus dem salzhaltige Grundwässer aufsteigen und zeitweise in offenen Lachen die Bodenoberfläche bedecken. In Abhängigkeit schwankender Salzkonzentrationen kommen salztolerante, charakteristische Pflanzenbestände vor. Schutzzweck für das Gebiet sind u. a. der Erhalt, die Entwicklung oder die Wiederherstellung einer der beiden mit Abstand am besten erhaltenen, natürlichen Binnenland-Salzstellen in Niedersachsen mit einer besonders ausgeprägten Zonierung salztoleranter Pflanzengesellschaften, mit intaktem Wasserhaushalt, vegetationsfreien Senken, Brackwassertümpeln und mit charakteristischen Arten in stabilen Populationen, wie z. B. Strand-Aster (Aster tripolium), Milchkraut (Glaux maritima) oder Salz-Binse (Juncus gerardii). Weiterhin dient das Gebiet allgemein als Lebensraum wild lebender Tier und Pflanzenarten und ist auch als Landschaft von herausragender Seltenheit, besonderer Eigenart und Schönheit geschützt. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 111 "Heeseberg-Gebiet". Zuständig ist derLandkreis Helmstedtals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 22.07.2014
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Garlstedter Heide- und Moorlandschaft mit Heidhofer Teichen
Das Gebiet umfasst einen großflächig nährstoffarmen Teil der Geest, der aus sandigen Kuppen und moorigen Niederungen besteht. Den Ostteil bildet die höher gelegeneGarlstedter Heide. Hier finden sich neben ausgedehnten offenen Heidekraut-Sandheiden auch Waldbestände, darunter zwergstrauchreicher Kiefernwald und bodensaurer Eichenwald. Im Westteil liegt das tiefer gelegeneGarlstedter Moormit einem vielfältigen Mosaik aus nicht kultivierten Moorstadien mit Hochmoorvegetation, Sauergrasrieden, Gagelgebüschen, Stillgewässern und Entwässerungsgräben. Die ansteigenden Randbereiche nehmen magere Grasfluren und mesophiles Grünland sowie nadelholzdominierte Waldbestände ein. Garlstedter Heide und Moor gehören zum Standortübungsplatz Garlstedt, der 88 % des NSG umfasst. Im Südteil des Gebietes erstreckt sich eine schmale Senke mit wertvoller Nieder- und Übergangsmoorvegetation und den nicht bewirtschaftetenHeidhofer Teichenals nährstoffarme bzw. dystrophe Stillgewässer. Dieser Gebietsteil macht 8 % Prozent des NSG aus und befindet sich im Eigentum der Niedersächsischen Landesforsten. Am Westrand finden sich kleine Bereiche desSchlatchenmooresmit Moorgrünland, ungenutzten Moorstadien und Nadelholzbeständen überwiegend in Privateigentum. Das NSG bietet Lebensraum für zahlreiche, vielfach bestandsgefährdete Tierarten, insbesondere Fledermäuse, Vögel, Amphibien, Reptilien, Libellen, Heuschrecken und Fischotter Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 222 "Garlstedter Moor und Heidhofer Teiche". Zuständig ist derLandkreis Osterholzals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 11.02.2021
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Elmendorfer Holz
Das Gebiet umfasst einen sehr kleinflächig strukturierten alten Waldstandort mit Arten des mesophilen Eichen- und Hainbuchen-Mischwaldes feuchter basenärmerer Standorte und Übergängen zum bodensauren Buchenwald lehmiger Böden des Tieflandes. Kleinflächig ist Traubenkirschen-Erlen- und Eschenwald der Talniederungen eingestreut. Das LSG dient dem Schutz des FFH-Gebietes Nr. 443 "Elmendorfer Holz". Zuständig ist derLandkreis Ammerlandals untere Naturschutzbehörde. Das Elmendorfer Holz (auch als „Herrenholz“ bezeichnet) ist ein etwa 28,5 Hektar großes Waldgebiet in der niedersächsischen Gemeinde Bad Zwischenahn im Landkreis Ammerland. Der größte Teil des Waldes ist als FFH-Gebiet ausgewiesen und als Landschaftsschutzgebiet „Elmendorfer Holz“ geschützt. Das Waldgebiet liegt nördlich des Zwischenahner Meeres. Es ist als naturnaher Eichen- und Hainbuchen-Mischwald auf feuchten Standorten mit Übergängen zu bodensaurem Buchenwald mit Stechpalme ausgeprägt. Vielfach sind auch Mischwälder ausgeprägt, kleinflächig stocken Erlen-Eschenwälder. Dominierende Baumarten sind Eichen. Diese sind teilweise deutlich über 100 Jahre alt. In der Krautschicht der Laubwälder siedeln unter anderem Schattenblümchen, Waldsauerklee, Heidelbeere, Drahtschmiele, Flattergras und Dornfarn auf feuchten Standorten des Eichen-Hainbuchenwaldes siedeln unter anderem Waldziest, Waldschlüsselblume, Scharbockskraut, Waldsanickel, Hexenkraut, Einbeere und Rasenschmiele sowie teilweise Winkelsegge, Bachnelkenwurz, Sumpfpipau und Pfennigkraut. Rund 12 Hektar im Westen des Waldes wurden 2017 als Naturwald ausgewiesen. In der Folge wurden standortfremde Gehölze teilweise entfernt. Das Waldgebiet hat eine hohe Bedeutung als Naherholungsgebiet auch im Zusammenhang mit dem Tourismus am Zwischenahner Meer. Durch das Waldgebiet verlaufen mehrere Wege.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Dammer Bergsee
Das Gebiet liegt in den Dammer Bergen nördlich der Stadt Damme und wird vomLandschaftsschutzgebiet VEC 001 „Dammer Berge“umschlossen. Es wird maßgeblich geprägt durch zahlreiche Relikte des Dammer Eisenerzbergbaus, der 1939 begann und 1967 eingestellt wurde. Hierzu gehören die Bergehalde „Porta“ und die beiden zur Erzwäsche angelegten Klärteiche, die durch Abdämmung von Taleinschnitten geschaffen wurden. Der ‚Kleine Klärteich‘ wurde 1948 angelegt und der ‚Große Klärteich‘, der mittlerweile Dammer Bergsee genannt wird, 1953. Die auf den Halden abgelagerten bzw. in und um die Seen sedimentierten (Roh-)Böden veränderten die Standortbedingungen radikal und schufen Lebensräume für zahlreiche seltene Pflanzenarten, u. a. verschiedene Orchideenarten. Darüber hinaus bildet das Gebiet durch seine freien Wasserflächen, Röhricht- und Verlandungszonen, Abraumhalden und Rohbodenstandorte sowie natürlichen Waldgesellschaften eine wertvolle Lebensstätte für zahlreiche Tierarten. Aufgrund der günstigen Lebensbedingungen für Kammmolch und Hirschkäfer sowie dem Vorkommen von naturnahen nährstoffreichen Stillgewässern mit Laichkraut- oder Froschbiss-Gesellschaften, feuchten Hochstaudenfluren, Hainsimsen-Buchenwäldern und alten bodensauren Eichenwäldern auf Sandböden mit Stieleiche wurde das Gebiet als FFH-Gebiet ausgewiesen. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 317 Dammer Berge. Zuständig ist derLandkreis Vechtaals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 22.11.2018
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Achmer Sand
Das FFH-Gebiet „Achmer Sand“ liegt nordwestlich von Osnabrück nahe des Mittellandkanals und umfasst ein ehemals als militärischer Flugplatz angelegtes und zwischenzeitlich als Truppenübungsplatz genutztes Gelände im Naturraum Ems-Hunte-Geest und Dümmer-Geestniederung. Heute unterliegt der nördliche Teil, überwiegend außerhalb der Gebietsgrenzen, einer Nutzung als Sportflugplatz. Das Gebiet setzt sich jenseits der Landesgrenze im nordrhein-westfälischen FFH-Gebiet „Vogelpohl“ fort. Der Achmer Sand, geprägt durch sehr nährstoffarme Flugsande und Binnendünen, zeichnet sich durch Vorkommen wertvoller Offenlandbiotope aus, die sich durch die einstige militärische Nutzung entwickelt haben. Aufgewehte Binnendünen sind Standorte verschiedener Gräser und Zwergsträucher, zum Beispiel von Silbergras und Besenheide, die einen teils nur spärlichen Vegetationsbewuchs bilden. Die hier wachsenden Pflanzenarten sind in besonderer Weise an die trockenen und nährstoffarmen Sandböden angepasst sind und lassen zudem Raum für konkurrenzschwache Flechten- und Moosarten. Die Magerrasen und Heiden sind heute von spezifischen, durch die Munitionsbelastung des Geländes erschwerten Pflegemaßnahmen abhängig. Ihre Vorkommen beschränken sich derzeit vor allem auf die Randbereiche, während auf den zentralen Flächen lichte Wälder aus Pioniergehölzen wie Birken und Pappeln vorherrschen. In einigen Bereichen finden sich auch magere Flachland-Mähwiesen. Sehr kleinflächig kommen außerdem bodensaure Eichenwälder mit Stieleiche vor.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Teichfledermausgewässer bei Oberhammelwarden und Lienen
Das LSG hat eine Größe von 33 ha. Es umfasst die Gewässer Käseburger Sieltief und Balggraben einschließlich der Uferbereiche in einer Breite von 5 m ab Gewässeroberkannte sowie ein Stillgewässer westlich von Lienen in der Stadt Elsfleth mit angrenzenden Röhrichtbeständen und Feuchtgebüschen. Vorrangiges Ziel ist die Sicherung bzw. Entwicklung eines günstigen Erhaltungszustandes der Gewässer als Jagdhabitate der Teichfledermaus. Ein günstiger Erhaltungszustand ist auch Ziel für die Pflanzengesellschaften „Laichkraut- und Froschbissgesellschaften." Darüber hinaus ist das Gewässersystem Teil des Nds. Biotopverbundsystem, ein wichtiger Teillebensraum (Wanderkorridor) für den Europäischen Schlammpeitzger (Misgurnus fossilis) und den Steinbeißer (Cobitis taenia) sowie potenzieller Lebensraum des Fischotters und des Bitterlings als Anhang II-Arten der FFH- Richtlinie. Das LSG dient dem Schutz des FFH-Gebietes Nr.187 "Teichfledermaus-Gewässer im Raum Bremerhaven/Bremen". Zuständig ist derLandkreis Wesermarschals untere Naturschutzbehörde. Die Teichfledermausgewässer bei Oberhammelwarden und Lienen sind ein Landschaftsschutzgebiet in den niedersächsischen Städten Brake (Unterweser) und Elsfleth und der Gemeinde Ovelgönne im Landkreis Wesermarsch. Das Landschaftsschutzgebiet ist rund 33 Hektar groß. Es umfasst den im Landkreis Wesermarsch liegenden Teil des FFH-Gebietes „Teichfledermaus-Gewässer im Raum Bremerhaven/Bremen“. Das Gebiet steht seit dem 22. Dezember 2018 unter Landschaftsschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Wesermarsch. Das Gebiet liegt zwischen Elsfleth und Brake (Unterweser). Es stellt das Käseburger Sieltief ab etwas unterhalb des Alten Mühlenhauses in Ovelgönne bis zur Mündung in die Weser, den Balggraben von der Kreisstraße 212 bis zur Einmündung in das Käseburger Sieltief sowie einen Bereich mit ehemaligen Bodenabbaugewässern in Elsfleth-Lienen (zwischen der Kreisstraße 212 und dem Oberhammelwarder Tief) unter Schutz. Neben den Gewässern sind fünf Meter breite Uferbereiche des Käseburger Sieltiefs und des Balggrabens in das Landschaftsschutzgebiet ebenso einbezogen wie die Umgebung der Bodenabbaugewässer. Die Uferbereiche werden teilweise von Uferstaudenfluren und Röhrichten eingenommen und das Käseburger Sieltief streckenweise auch von Gehölzen begleitet. Die ehemaligen Abbaugewässer sind naturnah mit Schwimmblattvegetation der Froschbiss- und Laichkrautgesellschaften entwickelt. Sie sind von Verlandungszonen mit Röhrichten und Feuchtgebüschen sowie schmalen Erlen-Bruchwaldbereichen umgeben. Das Landschaftsschutzgebiet dient der Sicherung des Gebietes als Nahrungshabitat der Teichfledermaus und anderer Fledermausarten. Die Gewässer sind Wanderkorridor für Schlammpeitzger und Steinbeißer. Das Gebiet soll als potentieller Lebensraum für Fischotter und Bitterling entwickelt werden.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Rühler Moor
Das Naturschutzgebiet "Rühler Moor" liegt in der naturräumlichen Einheit "Bourtanger Moor". Das ursprünglich vorhandene ausgedehnte Hochmoorgebiet ist bis auf wenige Reste entwässert, abgetorft oder in landwirtschaftlicher Nutzung. Torfabbaugenehmigungen im jetzigen Naturschutzgebiet wurden überwiegend mit der Auflage der Renaturierung erteilt. Die für die Renaturierung vorgesehenen Flächen sind auch nach Ende des Abbaues als Hochmoor im bodenkundlich-geologischen Sinn anzusprechen. Schutzzweck dieses Naturschutzgebietes ist es, den Hochmoorstandort zu sichern und zu entwickeln, damit er schutzbedürftigen hochmoortypischen Lebensgemeinschaften wildwachsender Pflanzen und wildlebender Tiere eine Lebensstätte bietet oder zukünftig bieten soll. Dazu soll das Gebiet einer großräumigen Entwicklung überwiegend offener, wiedervernässter Hochmoorflächen dienen. Die Wiedervernässung ermöglicht die Voraussetzung für den Erhalt, die Wiederansiedlung und die Ausbreitung der hochmoortypischen Flora und Fauna. In den naturnahen Flächen ist zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung das Arteninventar des naturnahen Hochmoores vorhanden. Entscheidend für den Erhalt und die Entwicklung der vorhandenen naturnahen Bereiche sowie der Hochmoorheiden ist die Sicherung oder Wiederherstellung eines ausreichend hohen Wasserstandes. In einigen Bereichen ist die Abtorfung beendet und es wurden Wiedervernässungsmaßnahmen durchgeführt. Die übrigen derzeit im Abbau befindlichen Flächen werden spätestens nach Ende der Abbaugenehmigung ebenfalls wiedervernässt. Die angepasste Hochmoorgrünlandnutzung dient der Erfüllung des Schutzzweckes. Das Naturschutzgebiet ist Bestandteil des "Internationalen Naturparks Südliches Bourtanger Moor" und soll daher zur ruhigen Erholung im Naturpark beitragen. Wichtig ist eine gezielte Besucherlenkung, um störungsempfindliche Lebensgemeinschaften zu erhalten und zu fördern und den Menschen Einblicke in die Lebensgemeinschaften des Moores zu geben. Zuständig ist derLandkreis Emslandals untere Naturschutzbehörde. Natur erleben ohne zu stören: Bleiben Sie bitte auf den Wegen und führen Sie Hunde an der Leine. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 01.09.2007
place Umweltdaten
/ Naturschutzgebiet
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Icon Garlstorfer und Toppenstedter Wald
Das Gebiet besteht aus zwei räumlich nicht miteinander verbundenen Teilgebieten, dem Toppenstedter Wald nördlich der Hanstedter Landstraße und dem im Süden liegenden und durch die BAB A7 nochmals unterteilten Garlstorfer Wald. Das innerhalb eines größeren zusammenhängenden Waldgebiets liegende naturschutzfachliche Kleinod zeichnet sich aus durch das Vorkommen von sechs FFH-Lebensraumtypen der Wälder gemäß Anhang I der FFH-Richtlinie. Dabei sind die hier überwiegenden Anteile naturnaher Laubholzbestände mit allenfalls geringen Fremdholzanteilen in ihrer Großflächigkeit, Vielfalt und mit ihren hohen Altholzanteilen in besonderem Maße schutzwürdig. Das Landschaftsschutzgebiet stellt eines der größten Vorkommen von Hainsimsen-Buchenwäldern in der Lüneburger Heide und im gesamten niedersächsischen Tiefland dar. In den kleinen Bachtälchen einschließlich Quellbereichen beider Teilgebiete kommen nach europäischer Vorgabe prioritär zu schützende und von Erlen dominierte Auenwälder vor. Mit einem Schwerpunkt im Garlstorfer Wald gedeihen Eichen-Hainbuchenwälder in Bereichen mit entsprechend hoher Bodenfeuchte sowie Bestände des Lebensraumtyps „Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandböden mit Stieleiche“. Die Baumart Eiche befördert eine hohe Insektenvielfalt und stellt ein Nahrungshabitat dar für Raupen zahlreicher Schmetterlingsarten. Einen weiteren Lebensraumtyp bilden die Stillgewässer mit Laichkraut- oder Froschbiss-Gesellschaften. Das sehr bewegte Relief bedingt eine relativ große standörtliche Vielfalt mit Vorkommen von 15 Arten der Roten Liste. Das Landschaftsschutzgebiet dient dem Schutz des FFH-Gebietes 230 "Garlstorfer und Toppenstedter Wald". Zuständig ist derLandkreis Harburgals untere Naturschutzbehörde.
place Umweltdaten
/ Landschaftsschutzgebiet
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