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Naturwald Saubrink/Oberberg
Der mit größtenteils naturnahen Buchenwäldern bedeckte Höhenzug des Ith repräsentiert großflächig die für den Naturraum des Weserberglandes typische Waldgesellschaft des Waldmeister-Buchenwaldes mit ihren verschiedenen Ausbildungen. Als Teil einer geologischen Schichtstufenlandschaft, aus der der Ithkamm als höchste Schichtrippe des Korallenooliths und längster Klippenzug Niedersachsens hervortritt, ist der Ith auch von großer geowissenschaftlicher Bedeutung. Die Reliefausformungen, das zu Tage treten verschiedener geologischer Schichten mit ihren Bodenbildungen und das Lokalklima haben vor allem im Nord-Ith zur Ausbildung einer ausgesprochenen Standortvielfalt geführt. Dort leben zahlreiche daran angepasste Lebensgemeinschaften mit Vorkommen von zum Teil sehr seltenen Pflanzen und Tierarten, wie z. B. Ahorn-Eschen-Schluchtwälder, Steilhangbuchenwälder und offene Fels- und Hochstaudenfluren der Klippenbereiche. Das Gebiet bleibt aufgrund seiner hohen Bedeutung für den Naturschutz und mit seinen landschaftlichen Besonderheiten, die von hervorragender Schönheit sind, als großräumiges Naturwaldgebiet ohne jegliche direkte menschliche Beeinflussung seiner natürlichen Entwicklung überlassen. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 114 "Ith"und wird vom Naturschutzgebiet HA 214"Ith"umschlossen. Zuständig ist derLandkreis Hameln-Pyrmontals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Das Gebiet erstreckt sich über Teile des Wesergebirges. Überwiegende Teile des Gebietes, insbesondere der Kamm wie auch die Oberhänge der Höhenzüge, sind mit den naturraumtypischen Buchenwaldgesellschaften bewachsen, die der potentiell natürlichen Vegetation entsprechen. Es handelt sich hierbei ausschließlich um historisch alte Waldstandorte. Von besonderer Bedeutung sind die arten- und strukturreichen, vielfach in Kontakt mit Fels- und Gesteinsbiotopen stehenden Waldbestände in den Oberhängen und Kammlagen. Hier finden zahlreiche gefährdete Pflanzen- und Tierarten und ihre Lebensgemeinschaften eine Lebensstätte. Die trockenwarmen Standorte sind durch Orchideen-Buchenwälder gekennzeichnet, stellenweise finden sich Anklänge an Eichen-Mischwald trockenwarmer Kalkstandorte sowie an Ahorn-Lindenwald trockenwarmer Kalkschutthänge. Mesophile Buchenwälder kalkärmerer Standorte sowie z. T. bodensaure Buchenwälder haben sich auf den tiefgründigeren Braunerden ausgebildet. In den Kammlagen und an den Oberhängen kommen mesophile Kalkbuchenwälder vor. In zerklüfteten, felsigen, luftfeuchten Schatthängen unterhalb der Paschenburg tritt der Ahorn-Eschen-Schluchtwald auf. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 112 "Süntel, Wesergebirge, Deister". Zuständig ist derLandkreis Schaumburgals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Der Binnendünenstandort ist überwiegend gekennzeichnet durch nährstoffarme und trockene Biotope wie außerordentlich alte bodensaure Eichenwälder, sandige Offenbodenstandorte, Magerrasen und Heiden. Mosaikartig sind außerdem magere mesophile Grünlandtypen vorhanden. Darüber hinaus sind weitere lichte Wälder in Form von Birken-Zitterpappel-Pionierwäldern vorhanden sowie ein Nadelforst. Zudem leben im Gebiet einige gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Im Schutzgebiet sollen verschiedene Lebensräume erhalten und entwickelt werden:zum einen naturnahe, strukturreiche Eichenmischwälder und Birkenwälder auf nährstoffarmen Sandböden (insbesondere Dünenstandorten) mit allen Altersphasen, einem hohem Anteil an Tot- und Altholz sowie an Höhlenbäumen und vielgestaltigen Waldrändern, zum anderen naturnahe und strukturreiche Offenlandbiotope nährstoffarmer Standorte, insbesondere offene Binnendünen, Sandmagerrasen, Sandtrockenrasen, trockene Heiden und mageres mesophiles Grünland einschließlich der charakteristischen Kontaktbiotope und im Wechsel mit feuchten Biotopen. Der Schutz gilt weiterhin auch den dort charakteristischen, standortheimischen und teilweise seltenen Tier- und Pflanzenarten, insbesondere solcher trockener und nährstoffarmer Biotope. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 050 "Delmetal zwischen Harpstedt und Delmenhorst". Zuständig ist derLandkreis Oldenburgals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Das ca. 655 ha große Naturschutzgebiet "Ossenberg-Fehrenbusch" liegt im Nordosten der Stadt Dransfeld. Das Gebiet stellt ein regional bedeutsames Regenerations- und Rückzugsgebiet für viele bestandsbedrohte Pflanzen und Tiere dar, die ansonsten keinen geeigneten Lebensraum in der das Naturschutzgebiet umgebenden intensiv genutzten Landschaft finden. Es wird geprägt durch naturnahe Eichen-Hainbuchen-Wälder und Buchenwälder verschiedener Ausformung einschließlich einer artenreichen Bodenvegetation auf Muschelkalkverwitterungsböden. Zusammen mit dem Vorkommen einer geologischen und geomorphologischen Formenvielfalt, Schichtstufen mit Quellhorizonten, Quellsümpfen, Talauen und dem Nebeneinander verschiedener Bewirtschaftungs- und Kulturformen (Huteweiden, Mittelwald, Halbtrockenrasen) hat sich über lange Zeiträume ein ökologisch, floristisch und kulturhistorisch sehr wertvoller Lebensraum gebildet, den es langfristig zu erhalten und zu entwickeln gilt. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 154 "Ossenberg - Fehrenbusch". Zuständig ist derLandkreis Göttingenals Untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Steinhuder Meerbach und Nebengewässer (mit Leeser Erlen-Riede)
Das Landschaftsschutzgebiet (LSG) „Steinhuder Meerbach und Nebengewässer (mit Leeser Erlen-Riede)“ umfasst mit den Fließgewässern Steinhuder Meerbach, Fulde, Nordbach und Südbach ein Teilgebiet des FFH-Gebietes „Steinhuder Meer (mit Randbereichen)“. Der Steertschlaggraben, der nahe der Nordgrenze des FFH-Gebietes in den Meerbach mündet, stellt die Verbindung zum Waldgebiet Leeser Erlen-Riede her, das anteilig ebenfalls zum FFH-Gebiet gehört. In und an den Gewässern kommen die FFH-Arten Schlammpeitzger, Steinbeißer, Helm-Azurjungfer, Fischotter und Europäischer Nerz vor. Die Ufer sind typische Wuchsorte des FFH-Lebensraumtyps „Feuchte Uferhochstauden“ und dienen mit den Gewässern als Lebensraum der FFH-Art Teichfledermaus. Im nordwestlichen Teil des Schutzgebietes liegt die Leeser Erlen-Riede. Neben Erlen-Eschenwäldern kommen im LSG vor allem andere Laub- und Laubmischwaldbestände, wie z. B. Buchen- und Eichenwälder vor. Die FFH-Lebensraumtypen der Hainsimsen-Buchenwälder, der bodensauren Eichenwälder und der Erlen- und Eschenwälder sind wertgebend für das FFH-Gebiet. Weiterhin bilden die alten Waldbestände und besonders die 160-200 jährigen Eichenwälder einen potenziellen Lebensraum für den selten gewordenen Hirschkäfer. Das Landschaftsschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 094 „Steinhuder Meer (mit Randbereichen)“sowie desEU-Vogelschutzgebiets V42 „Steinhuder Meer". Zuständig ist derLandkreis Nienburgals untere Naturschutzbehörde.
Der Bereich Feldhausen-Barkel in der Stadt Schortens ist geprägt durch eine hohe Dichte von größeren und kleineren Waldflächen sowie durch eine hohe Strukturdichte von Hecken und Wallhecken, die die landwirtschaftlich genutzten Flächen gliedern. Weiterhin sind größere und kleinere Stillgewässer eingelagert, die durch Bodenabbau entstanden sind und unterschiedliche Wassertiefen aufweisen. Im Süden des Landschaftsschutzgebiets befindet sich am Rande der Geest im Übergang zur Marsch ein Bereich mit Moorböden. Das Gebiet dient dem Schutz der FFH-Art Teichfledermaus und des FFH-Lebensraumtyps „Natürliche und naturnahe nährstoffreiche Stillgewässer mit Laichkraut- oder Froschbiss-Gesellschaften“. Weiterer Schutzzweck ist u. a. der Schutz und die Entwicklung der reich strukturierten Landschaft, des Nutzungsmosaiks aus unterschiedlich ausgeprägter Grünland- und Ackerbewirtschaftung mit eingelagerten Waldflächen, Hecken, Wallhecken und Feldgehölzen, des „Pöttkenmeers“ als Lebensraum für zahlreiche Amphibienarten und für an Feuchtflächen gebundene Vegetation sowie als Brut- und Rastplatz zahlreicher an Feuchtbiotope gebundener Vogelarten. Weiterhin sollen naturnahe Stillgewässer, strukturreiche Gräben und dass reich strukturierte Landschaftsbild im Raum Feldhausen und Barkel mit den Übergängen von der Geest zur Marsch sowie in das Sietland am Rande der Geest als Voraussetzung für die ruhige Erholung in Natur und Landschaft erhalten werden. Zuständig ist derLandkreis Frieslandals untere Naturschutzbehörde.
Salzgitter [zalt͡sˈɡɪtɐ] ist eine Großstadt im nördlichen Harzvorland, im Südosten des Landes Niedersachsen. Die kreisfreie Stadt ist Sitz der Salzgitter AG und bildet mit den Städten Braunschweig und Wolfsburg eine Regiopolregion und eines der neun Oberzentren des Landes. Sie ist Bestandteil der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg. Salzgitter besteht in seiner jetzigen Form seit 1942 und war eine der wenigen neuen Stadtgründungen in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Stadt ist durch den Stichkanal Salzgitter mit dem Mittellandkanal verbunden. Die nächsten Großstädte sind die nordöstlich an das Stadtgebiet grenzende Stadt Braunschweig, die 30 km westlich gelegene Stadt Hildesheim und die 50 km entfernte, nordwestlich gelegene Stadt Hannover. Salzgitter wurde 1942 erstmals Großstadt, hatte aber am Stichtag 31. Dezember 2012 laut europäischem Zensus 2011 nur noch 98.095 Einwohner und wurde somit eine Mittelstadt. Zum 30. September 2015 überschritt die Stadt mit einer amtlichen Einwohnerzahl von 100.365 wieder die Schwelle zur Großstadt.
Das Landschaftsschutzgebiet „Steller Heide“ liegt im nördlichen Teil des Ortsteiles Groß Mackenstedt (Gemeinde Stuhr) und umfasst eine Fläche von ca. 78 ha. Wegen ihrer besonderen standörtlichen Vielfalt und der Nähe zur Stadt Bremen wird die Steller Heide für Freizeitaktivitäten und zur landschaftsgebundenen Erholung genutzt. Die Unterschutzstellung dient insbesondere der Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung vorhandener Sandheiden und Magerrasen auf Binnendünen, alter bodensaurer Eichenwälder sowie dystropher Stillgewässer als Lebensraum unter anderem für den Kammmolch (Triturus cristatus) und von Libellenarten wie der Großen Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis). Das Landschaftsschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 252 „Steller Heide". Zuständig ist derLandkreis Diepholzals untere Naturschutzbehörde. Das Landschaftsschutzgebiet Steller Heide liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Stuhr im niedersächsischen Landkreis Diepholz. Das etwa 78 ha große Gebiet wurde im Jahr 2017 unter der Nr. LSG DH 00082 unter Schutz gestellt und dient dem Schutz des FFH-Gebietes Nr. 252 „Steller Heide“. Es erstreckt sich im nördlichen Teil des Stuhrer Ortsteiles Groß Mackenstedt direkt an der Grenze zum Stadtgebiet von Delmenhorst. Unweit nordöstlich des Gebietes verläuft die A 28 und südlich die A 1. Südöstlich liegen der Steller See und das Autobahndreieck Stuhr.
Das Gebiet umfasst ein ehemals als militärischer Flugplatz angelegtes und zwischenzeitlich als Truppenübungsplatz genutztes Gelände. Es zeichnet sich aus durch strukturreiche Heideflächen und offene, meist lückige Grasflächen auf Binnendünen. Es weist ausgedehnte Magerrasen und Heiden mit bedeutenden Vorkommen von Sandheiden und Silbergrasfluren auf Binnendünen auf. Ausgedehnte Weidengebüsche und Sumpfwälder sowie Sukzessionswälder auf trockenen Standorten sind von temporär oder permanent wasserführenden Sprengtrichtern durchsetzt. Das Gebiet stellt einen wichtigen Lebensraum unter anderem für Insekten, insbesondere für bodennistende Sandbienen, Tagfalter, Amphibien, insbesondere für Kammmolch, Kreuzkröte und Laubfrosch, sowie für Vögel, v. a. für Feldlerche, Heidelerche, Neuntöter und Wespenbussard, dar. Stellenweise kommen auch verschiedenen Orchideenarten vor. Im Westen grenzt das Gebiet direkt an dasNaturschutzgebiet „Haler Feld-Vogelpohl“ in Nordrhein-Westfalenan. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 238 "Achmer Sand". Zuständig ist derLandkreis Osnabrückals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Das FFH-Gebiet „Kammmolch-Biotop Tagebau Haverlahwiese“ umfasst einen ehemaligen Tagebau südlich von Salzgitter im Innerstebergland. Hier wurde seit dem 19. Jahrhundert Eisenerz gewonnen, sodass das Gebiet heute in seinem Relief und in seiner Bodenbeschaffenheit maßgeblich durch Zeugnisse dieses Abbaus gekennzeichnet ist. Auf den stark überprägten, sekundären Standorten haben sich zumeist Offenbiotope entwickelt, in denen mehrere kleine und große Stillgewässern liegen. In kleinen Bereichen kommen Kalktrockenrasen und ihrer Verbuschungsstadien vor. Von den lichten und warmen Habitaten profitieren verschiedene Insektenarten, zu denen unter anderem die gefährdeten Heuschrecken Blauflügelige Sandschrecke und Blauflügelige Ödlandschrecke gehören. An einer alten Abraumhalde ist kleinräumig eine Salzwiese des Binnenlandes mit ihren charakteristischen salztoleranten Pflanzengemeinschaften ausgebildet. Die Stillgewässer des Gebiets sind von besonderer Bedeutung für mehrere Amphibienarten. Durch die reich strukturierten Uferbereiche der kleineren und größeren Teiche findet der streng geschützte Kammmolch geeignete Habitate. Auch die gefährdete Kreuzkröte kommt in dem Gebiet mit seinem kleinräumigen Mosaik aus Rohböden, halboffenen Vegetationsstrukturen und Feuchthabitaten vor.