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Alte Ritter, wilde Pferde
Die 45 Kilometer lange Rundtour beginnt an der ehemaligenRitterburg in Bad Bodenteich. So kann man vorher oder nachher Burgmuseum undBurgfried besuchen. Aus Bodenteich führt die Tour nah am Seepark mitTretbootverleih, Mini-Golf und Spielplatz entlang. Kurz darauf wird der Elbe-Seitenkanal überquert. Vor der Kirchein Lüder hat der „Riese von Lüder“ seinen Platz - ein riesiger Findling, derbeim Bau des Elbe-Seitenkanals 1972 entdeckt wurde. Weiter geht’s nach Süden. Statt links nach Langenbrüggeabzubiegen, empfiehlt sich ein Abstecher ins Naturschutzgebiet Schweimker Moorund Lüderbruch. Vom Aussichtsturm hast Du einen weiten Blick aufs Moor undgute Chancen, Kraniche zu entdecken (Fernglas mitnehmen!).. Zurück auf der Hauptroute folgt Langenbrügge. Die offeneLandschaft unterwegs ist Lebensraum der letzten Grauammern im Landkreis. AmOrtsausgang befindet sich das Langenbrügger Moor, in dem die Kreuzkröte lebt. ZumMoor geht‘s rechts 800 Meter in den Weg hinein. Zurück auf dem Hauptweg radelst Du nach Schafwedel, nahan der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Kurz vor Schostorf informiert eine Tafelüber die Seewiesen, die einmal ein See waren, und es ist nicht weit zu Fuß biszum Naturerlebnisweg „Seewiesen“. Beim Spazieren spürt man, wie der Grund aufdem bis zu 12 Meter dicken Niedermoor federt. Weiter führt die Tour über Bomke nach Könau. Hiererstreckt sich das Vogelschutzgebiet „Ostheide“, wo Heidelerche und Ortolanzuhause sind. Östlich von Könau bietet die „Esterauniederung“ Naturerlebnisseauf einem 4 km langen Rundweg, der meist auch fahrradtauglich ist. Einige Flächenwerden beweidet mit Dexter Rindern und wilden Dülmener Pferden. Von Könau führt die Radtour zur Kroetzmühle von 1550 ander Esterau. Zwischen Kroetzmühle und Drohe liegt ein Eichen-Hainbuchenwald,das „Droher Holz“. Ein Stichweg führt dort hin, am „Eingang“ steht eine Tafelmit Infos über den Wald. In Wieren kann man gut rasten auf dem Platz vor derFeldsteinkirche. Auch hier gibt es eine historische Wassermühle mit Wehr undFischtreppe. Aus Wieren führt die Route nach Kuckstorf mit seinen uraltenEichen und einer Infotafel am Dorfplatz zum Thema „Lebensraum Dorf“ mit Tierenwie Schleiereule und Fledermaus. In Häcklingen kann man nach rechts den Elbe-Seitenkanalüberqueren und gelangt in die Bodenteicher Heide mit Schafstall und Naturlehrpfad. Wieder zurück über den Kanal sind es nur wenige Minutenbis nach Bad Bodenteich.
Auf dieser lehrreichen Wanderung durch den Göhrde-Wald auf dem Naturlehrpfad des Waldmuseums „Naturum Göhrde“ wirst du begleitet von Luca, dem Hirschkäfer. Die Göhrde war lange Zeit königliches sowie kaiserliches Jagdrevier und ist bekannt für ihre historisch alten Wälder und dem damit einhergehenden Artenreichtum. Sie ist Teil des Drawehn, einer eiszeitlichen Endmoräne, und von alten Eichen- und Buchenwäldern, aber auch von Nadelholzforsten bewachsen. Seit 1991 wird die Göhrde nach den Grundsätzen der „Langfristigen ökologischen Waldentwicklung“, kurz LÖWE, bewirtschaftet. Ein schöner Buchen-Naturwald wurde vor 130 Jahren angepflanzt und wächst auf dem nährstoffarmen, trockenen Sandboden der Göhrde. Seit 1995 wird dort auf jegliche Nutzung verzichtet. An vielen Stellen des Naturlehrpfades wird das LÖWE-Konzept deutlich und die auffälligen Waldfenster auf dem Weg erläutern das Konzept während Du quasi mittendrin stehst. Im Waldmuseum „Naturum Göhrde“ ist auch ein entsprechendes Begleitheft zum Lehrpfaderhältlich, welches absolut empfehlenswert ist.
Der Klosterwanderweg verläuft größtenteils auf dem Kamm des Hebers, hier verlief einst die Grenze zwischen den hiesigen Territorialmächten, dem Herzogtum Braunschweig und dem Bistum Hildesheim (bis 1814) bzw. dem Königreich Hannover (ab 1814). Diese ehemalige Landesgrenze, die heute Landkreisgrenze ist, wird noch deutlich in den meist gut sichtbaren Grenzsteinen aus Kalk- oder Buntsandstein. Diese sind tief im Erdboden verankert und tragen auf der Hildesheimer/Hannoverschen Seite die Buchstaben B (Bistum Hildesheim oder KH (Königreich Hannover) und eine fortlaufende Nummer und auf der braunschweigischen Seite HB (Herzogtum Braunschweig) und eine Wolfsangel sowie eine Nummer. Es gibt auch noch etliche Grenzsteine, die die Bezeichnungen AB für das Hildesheimer Amt Bilderlahe oder AG für das braunschweigische Amt Gandersheim tragen, sowie Grenzsteine mit einem Kelch und einem L für Kloster Lamspringe. Teilweise säumen sogar 2 sich gegenüberstehende Grenzsteine den Grenzweg, die die Grenze „sicherer“ gegen heimliche Grenzverschiebungen machen sollten. Alle Grenzsteine sind Kulturdenkmäler und stehen unter Denkmalschutz!
Insel-Idylle: Wurten, Reetdachhäuser, knorrige Weiden, Obsthöfe und kleine Häfen prägen die idyllische Elbinsel Krautsand. Der Blick auf die Elbe auf große Containerschiffe und Kreuzfahrer ist beeindruckend. Der kilometerlange breite Sandstrand lädt zum gemütlichen Beobachten des regen Schiffsverkehrs und zum Sonnen ein. Inselromantik: Die idyllische Elbinsel Krautsand ist von Wurten, Reetdachhäusern, Obsthöfen, kleinen Häfen und einem feinpudrigen Sandstrand geprägt. Das neue Elbstrandresort kommt schon fast etwas mondän daher - ein schöner Kontrast zum Insulanerfeeling. Über die Klappbrücke verlässt man die Insel und fährt durch die weite Moorlandschaft Kehdingens. Nach Voranmeldung ist eine Fahrt mit der Moorkiekerbahn durch das Aschhorner Hochmoor möglich. Auf der zwei bis dreistündigen Tour wird vieles über den Lebensraum Moor berichtet. Über die Moorchaussee geht es zurück Richtung Elbe, vorbei an Abbenfleth und der Festung Grauerort. Das eindrucksvolle Artilleriefort ist denkmalgeschützt, Führung nach Voranmeldungen möglich. Vom Krautsander Schiffsanleger geht das Flachbodenschiff Tidenkieker regelmäßig auf Elbfahrt – Anmeldung über die STADE Marketing und Tourismus GmbH.
Mit ihren rund 5.500 Einwohnern ist die Gemeinde Lamspringe Teil des Leineberglandes, befindet sich aber auch schon im Harzvorland und bietet somit die ideale Ausgangsposition für Wanderungen in der Region. Mit waldreicher Landschaft, den Höhenzügen Heber, Harplage und Sackwald, dem kleinen Fluss Lamme und kulturellen Schätzen lädt sie zu Erkundungen in der Natur ein. Bekannt ist Lamspringe für das ehemalige Kloster, das bereits 847 gegründet wurde. Nicht nur das Kloster selbst, auch die Klosterkirche und der Klosterpark mit seinem artenreichen Baumbestand, der Lamme-Quelle, dem Minigolfplatz und vielen Skulpturen lädt zum Entdecken und Verweilen ein.Der knapp 10 km lange Rundweg startet am Parkplatz "Schwarzes Holz" oder "Ziegelhütte", führt teils am Waldrand mit Aussicht auf Lamspringe entlang und teils durch den Wald zum kleinen Ort Glashütte.Wie der Name sagt, handelt es sich bei der Siedlung um eine ehemalige Glshütte, die 1791 vom Kloster Lamspringe gegründet wurde und bis 1914 Glaswaren produzierte. Besonders lohnenswert ist die Wanderung im Frühjahr, denn dann ist der Waldboden rund um Glashütte mit weiß blühenden Buschwindröschen bedeckt. Die Wanderung bietet Möglichkeiten sowohl zur Verkürzung als auch zur Verlängerung der Tour.
Über asphaltierte Wirtschaftswege rollst du durch weite Felder in die ersten Dörfer. Immer wieder geht es leicht bergauf und bergab – die Reste der letzten Eiszeit lassen grüßen. Du fährst durch den urwüchsigen Lüßwald, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. Der Untergrund wechselt ständig: Mal Asphalt, mal Feldwege mit festem Sandboden, Grasbüschel, Schotter – nie langweilig. Kleine Dörfer mit Rastplatz laden zur Pause ein, Apfelbaumalleen spenden Schatten und im Herbst leckeres Obst. Große Heideflächen ziehen zur Blütezeit viele Wanderer an. Gravelbiker:innen nehmen Rücksicht. Der Track führt bewusst nicht zu allen Hotspots. Durch den Lüßwald mit gewaltigen Baumriesen zum Museumsdorf mit Waldgeschichtspfad. Wer kann: unbedingt länger bleiben. Die "Alte Schule" mit Café und Übernachtung liegt am Weg. Am Hardausee gehts über hügelige Waldwege am Ufer entlang. Noch einige Schlenker, zurück in den Wald und unter der Bahn hindurch auf Schotterwegen zum Ausgangspunkt zurück. Mit 38 mm Reifen läuft's entspannt, mit weniger wird's in den Sandpassagen anstrengender. Für Leute, die urwüchsige Waldlandschaft und Heideflächen kombinieren wollen – ohne viel Trubel. Lüneburger Heide at it's best – mal abseits der üblichen Routen.
Das Kreismuseum Syke, das in malerischen Fachwerkhäusern Geschichte lebendig werden lässt, ist der Ausgangspunkt dieser Wanderung. 2020 wurde hier als Erweiterung das Forum Gesseler Goldhort eröffnet. Der Goldhort, ein 1,7 Kilogramm schwerer Goldfund, der im Syker Ortsteil Gessel rund 3300 Jahre ungestört im Erdboden gelegen hatte und erst bei Grabungen zur Nordeuropäischen Erdgasleitung im Jahr 2011 entdeckt worden ist, gilt als einer der europaweit bedeutendsten archäologischen Funde der letzten Jahrzehnte. Entdeckenswertes bietet auch der 1,5 Kilometer lange Waldrundweg „Naturerlebnis Krendel“, der sich direkt an das Museumsgelände anschließt. Von hier geht es entlang der Syker Innenstadt unter der Bahnlinie hindurch Richtung Leerssen. Zwischendurch bietet ein Picknickplatz eine gemütliche Gelegenheit zum Rasten. Sehenswert ist im weiteren Verlauf der Reisegarten Hoher Berg mit einer Schutzhütte, Infotafeln sowie einem Aussichtsturm. Hier bietet sich in einer Höhe von 75 Metern über Meeresspiegel bei klarer Sicht ein weiter Blick über die norddeutsche Geestlandschaft bis Bremen. Die nächste Etappe der Wanderung streift das Waldgebiet „Gesseler Spreeken“, bevor es entlang von Feldern und Wiesen wieder zurück zum Kreismuseum geht. Von hier lohnt sich zum Ausklang ein Abstecher in die Syker Innenstadt mit ihren zahlreichen Einkehrmöglichkeiten.
Neben Fledermäusen im Forst Wanderndurch eine Forstlandschaft auf weichem Waldboden, der unter den Schritten sanftnachgibt, ist wie eine kleine Auszeit. Einfach mal die Seele baumeln lassen undden Schatten der Bäume suchen, entspannt. Wer aktiv sein möchte, macht es wiedie Fledermäuse und hängt an den Mitmachstationen des gleichnamigen Aktivpfadeseinfach mal ab wie die Meister der Dunkelheit. Beim „Hangeln“ durch den Forsterfahren Interessierte viel über die Tiere. Aber auch für Wiesen- undWildkräuter ist die circa sechs Kilometer lange Waldwanderung bekannt, die aucham Dortmund-Ems-Kanal verläuft. Wer mehr über essbares am Wegesrand erfahrenmöchte, schließt sich einem Sparziergang mit Kräuterfrau Anja an. Ob nun einNachmittagsausflug mit Picknick oder eine abendliche Feierabendrunde, dieErlebnisse im Esterfelder Forst erinnern mit einem Schnappschuss amNaturpark-Fotopunkt in jedem Fall an die Walderlebnisse im Forst. ZuGast in der Natur GeratenSie nicht auf Abwege! Ausgewiesene Wanderwege lenken durch die Landschaft. VierBeine an die Leine! Ersparen Sie den Wildtieren Stress und Hetze. Feuergefährden den Naturpark! In jedem Jahr werden kostbare Flächen durch Brändezerstört. LassenSie Tiere und Pflanzen an Ort und Stelle! Sie brauchen ihren geschütztenLebensraum. GegenseitigeRücksichtnahme mach Wege breit! Manche Touren verlaufen über Wirtschaftswege -weichen Sie bei Begegnungsverkehr einfach aus.
Diese Rundtour startet in Uelzen, in der Nähe des Hundertwasser-Bahnhofs.Der Architekturdoktor Friedensreich Hundertwasser hat ihn für die Expo 2000 inein märchenhaft schönes Stationsgebäude verwandelt. Bunte Säulen, goldeneKugeln, fantasievolle Mosaike, ein „schwankender“ Fußboden und Sträucher aufdem Dach verleihen dem Bahnhof seine Einmaligkeit. Durch den Uelzener Stadtforst führt die Tour zumFlugplatz Barnsen. Von der Café-Terrasse kannst du die Kleinflugzeugebeobachten. Wer mitfliegen will, meldet sich bei der Flugleitung im Turm. Oftsind Piloten da, die eine Runde mit Gästen drehen. Über die „Golddörfer“ Bohlsen und Böddenstedt gelangst du nach Suderburg. Am südlichen Ortsrand steht die St.-Remigius-Kirche mit ihrem rund 1.000-jährigen Feldsteinturm. Auf der Rückfahrt kommen Sie direkt daran vorbei– ideal für eine Pause, denn St. Remigius ist eine Radwege-Kirche, im Sommertagsüber geöffnet, und bietet Trinkwasser, WC, Pausenplätze und nützliche Informationen. Nächste Station ist Holdenstedt. Von dort ist es nichtmehr weit ins Zentrum von Uelzen. Hier gibt es noch mehr zu entdecken, etwa den „Wegder Steine“, die St.-Marien-Kirche, Fachwerkhäuser und Kapellen. Oder du lässt die Radtour entspannt ausklingen: im Restaurant, im Café oder im BadelandUelzen. Durch ein kleines Waldgebiet wird sodann Holxen mit seinerhistorischen Wassermühle und der Napoleonbrücke erreicht.
Von der malerischen Innenstadtstarten Sie Richtung Norden und halten sich dann rechts Richtung Bispingen. Siedurchfahren den schönen Böhme-Familienparkum dann durch den naturnahen Böhmewald bis zur Kreisstraße zu fahren. AmSoltauer Mahnmal (NS-Opfer Gedenkstätte),vorbei in Richtung Munster/Wacholderpark. Auf diesem Weg lohnt sich linksseitig ein Abstecher zum schönen Wacholderpark. Danach folgen Sie weiter der Ausschreibung der Tour nach Oeningen. Östlich von Dittmern biegen Sie links in RichtungDeimern ab.In Deimern folgen Sie den Wegweisern Bispingen/Timmerloh und erreichen bald die Heideflächen im NaturschutzgebietLüneburger Heide. Dort wo bis 1994 noch Panzer übten, können Sie heute eineeinzigartige Landschaft erleben. Zeit für eine Pause? Durch die Rödersheide führt der Weg bergab bis zum Schafstall. Mitetwas Glück können Sie unsere “Heidepfleger” beobachten - eineHeidschnuckenherde mit Ziegen. Zurück geht es über Hillern und Wolterdingen. NehmenSie sich Zeit, die Heilig-Geist Kirche zu besichtigen. Eine alte Heidekircheaus dem Jahr 1396 mit separatem Holzturm. Nach dem kleinen Ort Ahlften lohnt sichunbedingt ein Abstecher zum Ahlftener Flatt, ein kleiner Heideweiher aus derEiszeit. Genießen Sie hier bei einem Picknick die Naturschönheit diesesidylischen Fleckchens. Über Ebsmoor fahren Sie anschließend zurück nach Soltau. Bitte beachten Sie, dass die Wegebeschaffenheit in der Heide (Sandboden) wetterbedingt teilweise nicht gut zu befahren ist.