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Weser-Radweg, 2. Etappe: Von Höxter nach Hameln
Die Stadt Höxter vereint malerische Fachwerkhäuser und mittelalterliche Gassen mit einer lebendigen Innenstadt. Etwas weiter nördlich, direkt an der Route gelegen, befindet sich das UNESCO-Welterbe Corvey. Die Weiterfahrt an der Weser bringt Sie nach Holzminden, auch bekannt als „Stadt der Düfte und Aromen“ und zum Weserrenaissance Schloss Bevern. Von dort geht es weiter nach Polle, wo Sie mit der Gierseilfähre die Weserseite wechseln können. Hier ist auf der Burg Everstein das Aschenputtel zu Hause. Durch die Rühler Schweiz gelangen Sie nach Bodenwerder, der Heimat des Barons von Münchhausen. Über Daspe führt Sie die Weser-Radweg zum kleinen Örtchen Grohnde. Hier lohnt es sich die Weserseite mit der Gierseilfähre zu wechseln, um einen Abstecher zur prächtigen Hämelschenburg zu unternehmen. Bis Emmerthal ist es dann nur noch ein Katzensprung, von wo der Weg über Tündern nach Hameln führt. Die historische Altstadt punktet mit restaurierten Fachwerk- und Weserrenaissancehäusern.
Weser-Radweg, 1. Etappe: Von Hann. Münden bis Höxter
Von Hann. Münden aus radeln Sie in Richtung Norden nach Hemeln und weiter direkt entlang des Flusses über Bursfelde nach Oberweser. Die Hauptroute des Weser-Radweges verläuft auf der rechten Uferseite - größtenteils direkt entlang der Weser und inmitten unberührter Natur mit tollen Ausblicken. Sie durchqueren das malerische Lippoldsberg und Bodenfelde. Weiter nördlich in Wahmbeck bringt Sie die Gierseilfähre - nur mit der Kraft des Wassers - über den Fluss. Anschließend gelangen Sie in die Barockstadt Bad Karlshafen, die mit historischen Sehenswürdigkeiten und „Weser-Therme“ zur Pause einlädt. Beverungen präsentiert sich als Ort mit lebendiger Vergangenheit in überaus fachwerkbuntem Gepräge. In Wehrden lohnt es sich von der Hauptroute des Weser-Radweges mit der Fähre zur Alternativroute auf die rechte Weserseite überzusetzen, um Schloss Fürstenberg, das märchenhaft über dem Wesertal thront, zu besuchen. Ziel der Etappe ist die Fachwerkstadt Höxter mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.
Rund um Deister, Süntel, Nesselberg und Osterwald, an der Schwelle zum norddeutschen Tiefland, bestand schon in vorindustrieller Zeit ein produktives Gewerberevier, begünstigt durch die vorhandenen Bodenschätze. Steinkohlenbergwerke, Sand- und Kalksteinbrüche sowie Salinen boten Arbeitsplätze und standen aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung auch im Blickpunkt des Landesherrn. Ein Netz von Fuß- und Fahrwegen überzog die Region, auf denen Waren und Materialien transportiert wurden und die Menschen zu ihren Arbeitsorten, den Bergwerken und Steinbrüchen, gelangten. Heute bietet der Bergmannsweg Gelegenheit, auf den Spuren der Vergangenheit zu wandern. Er verläuft über Altenhagen, Brünnighausen, Dörpe und Salzburg und verbindet mehrere Teilstrecken miteinander, die historischen Wegen folgen. Der Weg ist durchgehend gekennzeichnet. Auch wegen der abwechslungsreichen Landschaft und der Panoramablicke ist eine Wanderung auf dem Bergmannsweg ein ganz besonderes Erlebnis.
Die Route ist der Leistungskategorie 2 zugeordnet: Leistung bis 75 Watt Dauerbelastung, mäßige Steigung. Er gehört zu insgesamt 7 Terrain-Kurwegen in Bad Bederkesa. Alle Wege zeichen sich dadurch aus, dass: abwechlungsreiche Bodenbeläge vorliegendie Gesamtstrecke oder der größte Teil der Strecke fern des Straßenverkehrs begangen wirdkaum relevante Winde die Belastung der Wanderung erhöhen, lediglich beim "Seerundweg" ist unter böigen oder stärkeren Nordwinden mit einer höheren Körperlichen Belastung zu rechnenkeine außergewöhnliche Pollenbelastung die Atopiker und Astmatiker zusätzlich belastensie zwar nicht Wegen folgen die von Pkws befahren werden, aber in der Nähe von Straßen liegen, die eine rasche Notfallversorgung im Ernstfall ermöglichenviele Sitzgelegenheiten zum Verweilen und zur Pause einladensie durch Wegkreuzungen beliebig kombinierbar sind
Schon früh war die Region zwischen Ith und Hils besiedelt und seit dem Mittelalter mehrfach Gegenstand von Auseinandersetzungen miteinander konkurrierender Adelsgeschlechter zwischen den Edelherren von Homburg und den Grafen von Spiegelberg, die hier ihre Burgen errichteten und jeweils Besitzansprüche geltend machten. Auch der Reichtum an Bodenschätzen – Kohle, Ton, Gips, Salz, Kalk- und Sandstein – prägten die Region. Schon vor rund 400 Jahren entstanden kleine Zentren mit frühindustrieller Produktion rund um Bergbau, Glashütten, Salzsiedereien, Ziegeleien, Töpfereien sowie Steinbrüchen. Auch heute noch sind die natürlichen Ressourcen der Region von wirtschaftlicher Bedeutung. Die Tour stellt sehr unterschiedliche Anforderungen an die Kondition und Ausdauer der Radfahrer. Auf einigen Teilstücken empfiehlt sich für weniger Geübte die Nutzung von E-Bikes.
Die Route ist der Leistungskategorie 2 zugeordnet: Leistung bis 75 Watt Dauerbelastung, mäßige Steigung. Er gehört zu insgesamt 7 Terrain-Kurwegen in Bad Bederkesa. Alle Wege zeichen sich dadurch aus, dass: abwechlungsreiche Bodenbeläge vorliegendie Gesamtstrecke oder der größte Teil der Strecke fern des Straßenverkehrs begangen wirdkaum relevante Winde die Belastung der Wanderung erhöhen, lediglich beim "Seerundweg" ist unter böigen oder stärkeren Nordwinden mit einer höheren Körperlichen Belastung zu rechnenkeine außergewöhnliche Pollenbelastung die Atopiker und Astmatiker zusätzlich belastensie zwar nicht Wegen folgen die von Pkws befahren werden, aber in der Nähe von Straßen liegen, die eine rasche Notfallversorgung im Ernstfall ermöglichenviele Sitzgelegenheiten zum Verweilen und zur Pause einladensie durch Wegkreuzungen beliebig kombinierbar sind
Die Route ist der Leistungskategorie 2 zugeordnet: Leistung bis 75 Watt Dauerbelastung, mäßige Steigung. Er gehört zu insgesamt 7 Terrain-Kurwegen in Bad Bederkesa. Alle Wege zeichen sich dadurch aus, dass: abwechlungsreiche Bodenbeläge vorliegendie Gesamtstrecke oder der größte Teil der Strecke fern des Straßenverkehrs begangen wirdkaum relevante Winde die Belastung der Wanderung erhöhen, lediglich beim "Seerundweg" ist unter böigen oder stärkeren Nordwinden mit einer höheren Körperlichen Belastung zu rechnenkeine außergewöhnliche Pollenbelastung die Atopiker und Astmatiker zusätzlich belastensie zwar nicht Wegen folgen die von Pkws befahren werden, aber in der Nähe von Straßen liegen, die eine rasche Notfallversorgung im Ernstfall ermöglichenviele Sitzgelegenheiten zum Verweilen und zur Pause einladensie durch Wegkreuzungen beliebig kombinierbar sind
Der Flecken Duingen in der Samtgemeinde Leinebergland umfasst rund 5.200 Einwohner*innen. Der Großteil der Bewohner*innen Duingens lebte im 17. und 18. Jahrhundert vom Töpferhandwerk. Duingen befand sich im Zentrum des sogenannten „Pottlands“, einer Region zwischen Alfeld und Springe, in der besonders gute Tone oberflächennah abgebaut werden konnten. Aufgrund dieser guten Standortbedingungen siedelten sich zahlreiche bedeutende Töpfereien in und um Duingen an. Heute erinnern an die Töpfertradition u.a. der historische Töpferofen in Coppengrave und das Töpfermuseum in Duingen.Der 5,5 km lange Rundwanderweg startet am Waldhotel Humboldtsee, welches im Anschluss der Wanderung zur Einkehr einlädt, und führt durch den Weenzer Bruch. Hier stehen auf engstem Raum verschiedenste Gesteine und Bodenschätze oberflächennah an, die zum Teil noch heute abgebaut werden. Aus den ehemaligen Braunkohletagebauen ist das Erholungsgebiet der Duinger Seen entstanden. Anschaulich verdeutlicht ein geologischer Lehrpfad die Besonderheiten des Weenzer Bruchs und wie der Tagebau die Landschaft verändert hat. Neben dem Lehrpfad lädt ein Rastplatz am Weinberger See zum Verweilen ein.
Faszinierendes Moor: Oederquart mit der St. Johannis-Kirche und Arp-Schnitger-Orgel ist der Ausgangspunkt dieser Tour. Wer vor oder nach der Radtour noch etwas entspannen möchte, nutzt den Barfußpfad „Von-Korffscher-Weg“ mit zehn Stationen unterschiedlichster Bodenmaterialien. Auf dem Weg nach Hamelwörden führt die Strecke an der historischen Thingstätte „Schinkelplatz“, die seit dem frühen Mittelalter Versammlungsort war, vorbei. Über Hamelwördener Moor geht es entlang dem 3. Kanal, wo auch heute noch Torf abgebaut und das Kehdinger Moordiplom als Gruppenerlebnis angeboten wird (Anmeldung Tourist-Info Kehdingen). Wolfsbruchermoor und Dornbuschermoor sind weitere Stationen der Tour. Von Gehrden kann ein Abstecher zum Heimathof Hüll gemacht werden. Die Hofstelle aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ist noch im Ursprung erhalten, Besichtigung nach Voranmeldung. Zurück auf der Moorroute verläuft die Tour auf dem verwunschenen Rönndeich, auch als Deutsche Krimistraße bekannt, bis zur Oste. In Osten verbindet die Schwebefähre die beiden Seiten des Flusses. Das technische Kulturdenkmal wurde als historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst ausgezeichnet. Am Achthöfener Deich verlässt die Tour die Oste und führt durch die weite Moorlandschaft zurück nach Oederquart.
Weser-Radweg Alternativroute, 2. Etappe: Von Höxter bis Hameln
In der historischen Altstadt von Höxter mit Gebäuden aus der Weserrenaissance beginnen Sie Ihre Fahrradtour. Typisch für die Weserrenaissance sind die Fächerrosetten und Schnitzereien, die Sie ebenfalls an ihrem Zielort in Hameln entdecken können. Vor den Toren der Stadt führt der Weser-Radweg vorbei am UNESCO-Welterbe Corvey. Ein Besuch lohnt sich, um die Architektur und prachtvollen Einrichtungsbeispiele zu sehen. Weiter folgen Sie der Weser bis nach Holzminden. Hier haben Sie die Möglichkeit ihr E-Bike aufzuladen oder eine Pause in der Stadt der Düfte und Aromen zu machen. Die Radtour verläuft weiter vorbei an Heinsen bis zur Burg Polle, wo Sie mit der Gierseilfähre die Weserseite wechseln. Die Radtour verläuft vorbei an Reileifzen, hier können Sie auf einer Liege den Blick über die Flusslandschaft genießen bevor Sie weiter durch malerische Landschaften bis nach Bodenwerder fahren. Ein Besuch des Lügenbarons von Münchhausen ist ein Muss. Direkt an der Weser verläuft der Radweg weiter bis nach Grohnde, wo Sie die Weser mit einer Personenfähre überqueren. Kurz nach Emmerthal besuchen Sie die prächtige und märchenhafte Hämelschenburg, die in ihrer Baukunst noch vollständig erhalten ist. Nach einem kurzen Besuch fahren Sie auf einem asphaltierten Weg neben der Straße bis zu Ihrem Zielort Hameln.