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open_in_new Artesisch gespanntes Grundwasser | Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
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open_in_new Grundwasser im Lockergestein | Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
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open_in_new Auswirkungen des Klimawandels auf das Grundwasser | Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
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Icon Moore bei Buxtehude
Das EU-Vogelschutzgebiet "Moore bei Buxtehude" liegt südwestlich von Hamburg in einer Kulturlandschaft im Übergang vom tiefliegenden Naturraum der Stader Elbmarschen mit den typischen Obstbaumkulturen des Alten Landes zur höher gelegenen Geest. Der Landschaftsausschnitt unterhalb des Geestrandes ist stark durch die Ansammlung von Grundwasser beeinflusst: Nach dem Ende der letzten Eiszeit führte das hohe Wasserdargebot entlang des Randes vom Elbe-Urstromtal zur Bildung von Nieder- und Hochmoortorfen. Die so entstandenen Geestrandmoore des Vogelschutzgebietes sind heute unterschiedlich stark durch menschliche Nutzung verändert. Die ausgedehnten Grünlandkomplexe sind vielfältig strukturiert. Charakteristisch ist ein kleinräumiges Mosaik aus extensiv bewirtschafteten Wiesen, Mähweiden, Standweiden und Brachflächen. Oft sind dabei hohe Grundwasserstände anzutreffen. Gliedernde Landschaftselemente sind ein engmaschiges Grabensystem, Hochstaudenfluren, Hecken, Feuchtgebüsche, Einzelbäume sowie Moor- und Bruchwaldbestände. Etwa die Hälfte der Flächen wird intensiv als Grünland und Acker bewirtschaftet. Markant sind zudem die Bahntrasse, die das Gebiet im Süden in zwei Teile trennt, sowie der Neubau der Autobahn 26, der das Schutzgebiet im Norden durchschneidet. Das EU-Vogelschutzgebiet wurde insbesondere als eines der größten niedersächsischen Brutgebiete des Wachtelkönigs ausgewiesen. Wichtige Brut- und Nahrungslebensräume für den Fortbestand dieser spezialisierten Vogelarten sind extensiv genutzte feuchte Wiesen und Weiden in enger räumlicher und funktionaler Vernetzung mit Feuchtbrachen und Saumbiotopen. Die Erhaltung und Entwicklung des strukturreichen Grünland-Graben-Komplexes und die Schaffung und Wiederherstellung einer verbesserten Wasserrückhaltung sind daher Schwerpunktaufgaben des Naturschutzes im Gebiet. Der Wachtelkönig ist ein Zugvogel, der im tropischen und südlichen Afrika überwintert. Er kehrt im Mai in seine Brutgebiete zurück und verlässt sie im September wieder. Der Wachtelkönig ist sehr scheu und lebt gut versteckt in hoher Wiesenvegetation. Die Balzrufe sind meist nur in der Dunkelheit zu hören. Weitere Brutvogelarten sind u. a. Bekassine, Brachvogel, Schafstelze, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Steinschmätzer und Neuntöter.
Zuletzt aktualisiert: 28.07.2009
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/ Vogelschutzgebiet
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Icon Fehntjer Tief und Umgebung Süd
Das Naturschutzgebiet „Fehntjer Tief und Umgebung Süd“ dient, zusammen mit dem NaturschutzgebietWE 201 „Fehntjer Tief und Umgebung Nord“und den LandschaftsschutzgebietenAUR 33 „Fehntjer Tief und Umgebung Nord“sowieLER 22 „Fehntjer Tief und Umgebung Süd“dem Schutz der Fehntjer Tief-Niederung. Diese setzt sich vor allem aus den Niederungen der Fließgewässer Krummes Tief, Flumm und Bagbander Tief zusammen, die sich zum Fehntjer Tief vereinigen. Die Fehntjer Tief-Niederung ist ein repräsentativer Bereich für eine vermoorte Flussniederung mit Feuchtwiesen und Weiden auf organogenem, von Grundwasser beeinflusstem Boden im tiefliegenden Übergangsbereich zwischen Geest und Marsch. Charakterisiert wird die Niederung durch vielfältige Lebensräume wie Feuchtwiesen, mäßig intensiv bewirtschaftete, bodenfeuchte Mähweiden, natürliche Fließ- und Stillgewässer, Gräben/Kanäle, Röhrichte, Seggenriede, Hochstaudenfluren und Feuchtgebüsche. In Teilbereichen kommen Lebensraumtypen der FFH-Richtlinie wie Pfeifengraswiesen und Borstgrasrasen vor, die zusammen mit extensiv bewirtschafteten Grünlandflächen einen essentiellen Beitrag zur Erhaltung der Wiesenvogelpopulation leisten. Daneben begünstigen die durch hohe Grundwasserstände geprägten Übergangs- und Schwingrasenmooren sowie feuchten Hochstaudenfluren das Vorkommen spezialisierter Tier- und Pflanzenarten. Aquatisch geprägte Lebensraumtypen wie das Sandwater und das Boekzeteler Meer tragen als natürliche nährstoffreiche Stillgewässer zusammen mit kleineren nährstoffarmen Gewässern zur Vielfältigkeit dieses Ökosystemkomplexes bei. Vogelarten wie Großer Brachvogel, Uferschnepfe, Kiebitz, Sumpfohreule, Bekassine und Schilfrohrsänger repräsentieren unterschiedliche Lebensraumansprüche und belegen mit weiteren zum Teil vom Aussterben bedrohten Vogelarten die nationale Bedeutung des Gebietes. Saum-Segge (Carex hostiana), Froschkraut (Luronium natans), Arnika (Arnica montana), Lungenenzian (Gentiana pneumonanthe), Englische Kratzdistel (Cirsium dissectum), Traubige Trespe (Bromus racemosus), Flutende Moorbinse (Isolepis fluitans), Sumpf-Platterbse (Lathyrus palustris), Waldläusekraut (Pedicularis sylvatica) und Sumpfläusekraut (Pedicularis palustris) sind neben Teichfledermaus, Schlammpeitzger und Steinbeißer als hochgradig gefährdete Arten hervorzuheben. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 005 "Fehntjer Tief und Umgebung"und desEU-Vogelschutzgebiets V07 "Fehntjer Tief". Zuständig ist derLandkreis Leerals untere Naturschutzbehörden. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 29.10.2022
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Fehntjer Tief und Umgebung Nord
Das Naturschutzgebiet „Fehntjer Tief und Umgebung Nord“ dient, zusammen mit dem NaturschutzgebietWE 209 „Fehntjer Tief und Umgebung Süd“und den LandschaftsschutzgebietenAUR 33 „Fehntjer Tief und Umgebung Nord“sowieLER 22 „Fehntjer Tief und Umgebung Süd“dem Schutz der Fehntjer Tief-Niederung. Diese setzt sich vor allem aus den Niederungen der Fließgewässer Krummes Tief, Flumm und Bagbander Tief zusammen, die sich zum Fehntjer Tief vereinigen. Die Fehntjer Tief-Niederung ist ein repräsentativer Bereich für eine vermoorte Flussniederung mit Feuchtwiesen und Weiden auf organogenem, von Grundwasser beeinflusstem Boden im tiefliegenden Übergangsbereich zwischen Geest und Marsch. Charakterisiert wird die Niederung durch vielfältige Lebensräume wie Feuchtwiesen, mäßig intensiv bewirtschaftete, bodenfeuchte Mähweiden, natürliche Fließ- und Stillgewässer, Gräben/Kanäle, Röhrichte, Seggenriede, Hochstaudenfluren und Feuchtgebüsche. In Teilbereichen kommen Lebensraumtypen der FFH-Richtlinie wie Pfeifengraswiesen und Borstgrasrasen vor, die zusammen mit extensiv bewirtschafteten Grünlandflächen einen essentiellen Beitrag zur Erhaltung der Wiesenvogelpopulation leisten. Daneben begünstigen die durch hohe Grundwasserstände geprägten Übergangs- und Schwingrasenmooren sowie feuchten Hochstaudenfluren das Vorkommen spezialisierter Tier- und Pflanzenarten. Aquatisch geprägte Lebensraumtypen wie das Sandwater und das Boekzeteler Meer tragen als natürliche nährstoffreiche Stillgewässer zusammen mit kleineren nährstoffarmen Gewässern zur Vielfältigkeit dieses Ökosystemkomplexes bei. Vogelarten wie Großer Brachvogel, Uferschnepfe, Kiebitz, Sumpfohreule, Bekassine und Schilfrohrsänger repräsentieren unterschiedliche Lebensraumansprüche und belegen mit weiteren zum Teil vom Aussterben bedrohten Vogelarten die nationale Bedeutung des Gebietes. Saum-Segge (Carex hostiana), Froschkraut (Luronium natans), Arnika (Arnica montana), Lungenenzian (Gentiana pneumonanthe), Englische Kratzdistel (Cirsium dissectum), Traubige Trespe (Bromus racemosus), Flutende Moorbinse (Isolepis fluitans), Sumpf-Platterbse (Lathyrus palustris), Waldläusekraut (Pedicularis sylvatica) und Sumpfläusekraut (Pedicularis palustris) sind neben Teichfledermaus, Schlammpeitzger und Steinbeißer als hochgradig gefährdete Arten hervorzuheben. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 005 "Fehntjer Tief und Umgebung"und desEU-Vogelschutzgebiets V07 "Fehntjer Tief". Zuständig ist derLandkreis Aurichals untere Naturschutzbehörden. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 15.05.2021
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Fehntjer Tief und Umgebung Nord
Das Landschaftsschutzgebiet „Fehntjer Tief und Umgebung Nord“ dient, zusammen mit den NaturschutzgebietenWE 201 „Fehntjer Tief und Umgebung Nord“undWE 209 „Fehntjer Tief und Umgebung Süd“sowie dem LandschaftsschutzgebietWE 209 „Fehntjer Tief und Umgebung Süd“, dem Schutz der Fehntjer Tief-Niederung. Diese setzt sich vor allem aus den Niederungen der Fließgewässer Krummes Tief, Flumm und Bagbander Tief zusammen, die sich zum Fehntjer Tief vereinigen. Die Fehntjer Tief-Niederung ist ein repräsentativer Bereich für eine vermoorte Flussniederung mit Feuchtwiesen und Weiden auf organogenem, von Grundwasser beeinflusstem Boden im tiefliegenden Übergangsbereich zwischen Geest und Marsch. Charakterisiert wird die Niederung durch vielfältige Lebensräume wie Feuchtwiesen, mäßig intensiv bewirtschaftete, bodenfeuchte Mähweiden, natürliche Fließ- und Stillgewässer, Gräben/Kanäle, Röhrichte, Seggenriede, Hochstaudenfluren und Feuchtgebüsche. In Teilbereichen kommen Lebensraumtypen der FFH-Richtlinie wie Pfeifengraswiesen und Borstgrasrasen vor, die zusammen mit extensiv bewirtschafteten Grünlandflächen einen essentiellen Beitrag zur Erhaltung der Wiesenvogelpopulation leisten. Aufgrund des weitgehenden Fehlens vertikaler Strukturen ist das Gebiet in der Emsmarsch durch seine Offenheit und Weite geprägt. Daher gehört es, in Verbindung mit weiteren Teilen der Emsmarsch, zu den avifaunistisch bedeutenden Gebieten im westlichen Niedersachsen. Nach Osten schließt die Niederung des Bagbander Tiefs an, welche nördlich und südlich in die Wallheckenbereiche der Geest übergeht. Aufgrund der Heterogenität des Landschaftsschutzgebietes lassen sich verschiedene Teilgebiete klar voneinander abgrenzen: Fehntjer Tief, Fellandsweg, Sandwater Süd und Bagbander Tief. Bei den Gewässern imTeilgebiet „Fehntjer Tief“handelt es sich um sehr langsam fließende Flüsse der Marschen. Die Ufervegetation besteht größtenteils aus Schilf-/Röhrichtbeständen und Gras-/Staudenfluren feuchter Standorte. Angrenzend dominiert Intensivgrünland feuchter Standorte. Die Gewässer selber weisen u. a. Bestände von Gelber Teichrose, Weißer Seerose und Großmuscheln wie Gemeine Teichmuschel (Anodonta cygnea) und Malermuschel (Unio pictorum) auf. DasTeilgebiet „Fellandsweg“ist durch intensiv genutztes Grünland geprägt und wird von Gräben und Grüppen in Nord-Süd-Ausrichtung durchzogen. Innerhalb der Gräben und Grüppen kommt das Schwimmende Froschkraut (Luronium natans) als FFH-Anhang-II-Art in landesweit bedeutenden Beständen vor. ImTeilgebiet „Sandwater Süd“dominiert ebenso intensiv genutztes Grünland das Landschaftsbild. Als Teil des Vogelschutzgebietes ist es Brut- und Nahrungsraum für Limikolen, wie Großer Brachvogel, Bekassine, Kiebitz, Uferschnepfe und Austernfischer. DasBagbander Tiefführt einen Teil des vom Ostfriesischen Geestrücken abfließenden Niederschlagwassers über den Sauteler Kanal und dann über das Siel- und Schöpfwerk Sautel in die Ems ab. Das Bagbander Tief zeichnet sich durch seinen Gewässerrandstreifen mit Röhrichten aus. Das Gewässer gehört zum europäisch geschützten Lebensraumtyp „Fließgewässer mit flutender Wasservegetation“ (LRT 3260). Im Teilgebiet „Bagbander Tief“ und zum Teil in seinen Nebengewässern kommen die FFH-Anhang-II Fischarten Steinbeißer und Schlammpeitzger vor. Das Landschaftsschutzgebiet dient dem Schutz der FFH-Gebiete005 "Fehntjer Tief und Umgebung",183 Teichfledermaus-Gewässer im Raum Aurichsowie desEU-Vogelschutzgebietes V07 "Fehntjer Tief". Zuständig ist derLandkreis Aurichals untere Naturschutzbehörde.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Leitungseinführung Umspannanlage Merzen
Planfeststellungsverfahren für den Neubau und den Betrieb der Bl. 4132 Pkt. Merzen – Westerkappeln (110-kV, 220-kV, 380-kV), der Bl. 4583 Hanekenfähr - Pkt. Merzen (110-kV, 380-kV) und der Bl. 4584 Pkt. Merzen – Wehrendorf (110-kV, 220-kV, 380-kV) sowie der notwendigen Kabelverbindungen zur Leitungseinführung in die Umspann- und Schaltanlage Merzen Die Amprion GmbH, Robert-Schumann-Str. 7, 44263 Dortmund (Vorhabenträgerin) hat für das o. g. Vorhaben die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) in Verbindung mit den §§ 72 bis 78 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), Dezernat 41 „Planfeststellung“, Göttinger Chaussee 76 A, 30453 Hannover, beantragt. Aufgrund der zunehmenden Einspeisungen von dezentral erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien in der Region nördlicher Landkreis Osnabrück stößt das vorhandene 110-kV-Hochspannungsnetz an seine Kapazitätsgrenzen. Diese Tatsache wird dadurch verstärkt, dass zukünftig die Erzeugung von Strom durch erneuerbare Energien zunehmen wird, bei fehlender Lastabnahme in der Region. Das bedingt die Transformation des Stroms im Verteilnetz – hier 110-kV – auf eine höhere Spannungsebene – hier 380-kV – um diesen so in die weiter entfernten Lastzentren abführen zu können. Andernfalls wären Abschaltungen der betreffenden Windenergieanlagen bei bestehender Vergütung basierend auf dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Folge. Der entsprechende Netzengpass wurde bereits von der Westnetz GmbH veröffentlicht. Da die Übertragungsnetzbetreiber wie die Amprion GmbH und Verteilnetzbetreiber wie die Westnetz GmbH gesetzlich dazu verpflichtet sind, identifizierte Netzengpässe schnellstmöglich zu beseitigen, ist die Errichtung einer 110-kV-Schalt- und Umspannanlage rund 1,5 km südlich von Merzen und der Bau einer 380 kV-Schalt- und Umspannanlage angrenzend an die geplante 110-kV-Schalt- und Umspannanlage, die im Folgenden als UA Merzen bezeichnet werden, sowie die Anpassung der Bestandsstromkreise in die neue UA Merzen notwendig. Die UA Merzen ist nicht Gegenstand des vorliegenden Antrages auf Planfeststellung. Gegenstand des Antrages auf Planfeststellung ist die Anbindung der beiden Schalt- und Umspannanlagen an das vorhandene Leitungsnetz durch Anpassung der bestehenden 380-kV Stromkreise mit den Bauleitnummern (Bl.) 4583, 4584 sowie 4132 einschließlich Rückbaumaßnahmen und Provisorien. Für das Neubau- und Rückbauvorhaben einschließlich der landschaftspflegerischen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden Grundstücke in der Samtgemeinde Neuenkirchen (Gemarkungen Lintern und Südmerzen) und der Stadt Bramsche (Gemarkungen Ueffeln und Balkum) beansprucht. Auf den derzeitigen Bestandsmasten liegen, neben den vorgenannten 380-kV Stromkreisen, ein 220-kV-Stromkreis sowie mehrere 110-kV Stromkreise der Westnetz GmbH. Diese Stromkreise werden zukünftig wieder auf den neu zu errichtenden Gestängen mitgeführt. Eine entsprechende Vollmacht der Westnetz GmbH liegt der Vorhabenträgerin vor. Im Rahmen der Leitungsverschwenkung der Bl. 4583, 4584 sowie 4132 werden Teile der bestehenden Trassen zurückgebaut. Der Umbau der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung zum Anschluss an die UA Merzen umfasst eine Gesamtlänge von ca. 4,46 km für den Neubau, ca. 3,5 km für Provisorien (Freileitungsprovisorien und BEK) sowie ca. 4,66 km für den Rückbau. Zusammen mit dem Antrag auf Planfeststellung hat die Vorhabenträgerin einen Antrag auf Erlaubnis der Durchführung von Wasserhaltungsmaßnahmen im Zuge der Bauarbeiten zur bauzeitigen Entnahme von Grundwasser sowie Wiedereinleitung gestellt und die Befreiung von der Wasserschutzgebietsverordnung des Wasserschutzgebietes „Thiene-Plaggenschale“ ID: 03459402105 beantragt. Erforderliche wasserrechtliche Erlaubnisse und Bewilligungen können im Zuge des Planfeststellungsverfahrens von der Planfeststellungsbehörde gesondert im Einvernehmen mit der örtlich zuständigen Unteren Wasserbehörde erteilt werden. Der wasserrechtliche Antrag ist Bestandteil des Antrages auf Planfeststellung.
Zuletzt aktualisiert: 24.03.2023
Icon UVP-Vorhaben
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Icon Fehntjer Tief und Umgebung Süd
Das Landschaftsschutzgebiet „Fehntjer Tief und Umgebung Süd“ dient, zusammen mit den NaturschutzgebietenWE 201 „Fehntjer Tief und Umgebung Nord“undWE 209 „Fehntjer Tief und Umgebung Süd“sowie dem LandschaftsschutzgebietAUR 33 „Fehntjer Tief und Umgebung Nord“, dem Schutz der Fehntjer Tief-Niederung. Diese setzt sich vor allem aus den Niederungen der Fließgewässer Krummes Tief, Flumm und Bagbander Tief zusammen, die sich zum Fehntjer Tief vereinigen. Die Fehntjer Tief-Niederung ist ein repräsentativer Bereich für eine vermoorte Flussniederung mit Feuchtwiesen und Weiden auf organogenem, von Grundwasser beeinflusstem Boden im tiefliegenden Übergangsbereich zwischen Geest und Marsch. Charakterisiert wird die Niederung durch vielfältige Lebensräume wie Feuchtwiesen, mäßig intensiv bewirtschaftete, bodenfeuchte Mähweiden, natürliche Fließ- und Stillgewässer, Gräben/Kanäle, Röhrichte, Seggenriede, Hochstaudenfluren und Feuchtgebüsche. In Teilbereichen kommen Lebensraumtypen der FFH-Richtlinie wie Pfeifengraswiesen und Borstgrasrasen vor, die zusammen mit extensiv bewirtschafteten Grünlandflächen einen essentiellen Beitrag zur Erhaltung der Wiesenvogelpopulation leisten. Aufgrund des weitgehenden Fehlens vertikaler Strukturen ist das Gebiet in der Emsmarsch durch seine Offenheit und Weite geprägt. Daher gehört es, in Verbindung mit weiteren Teilen der Emsmarsch, zu den avifaunistisch bedeutenden Gebieten im westlichen Niedersachsen. Nach Osten schließt die Niederung des Bagbander Tiefs an, welche nördlich und südlich in die Wallheckenbereiche der Geest übergeht. Aufgrund der Heterogenität lassen sich verschiedene Teilgebiete klar voneinander abgrenzen: Oldersumer Sieltief/Fehntjer Tief, Östlich der Bundesautobahn, Pudde-/Kielweg, Boekzeteler Meer Süd und Bagbander Tief. Bei den Gewässern imTeilgebiet „Oldersumer Sieltief/Fehntjer Tief“handelt es sich um sehr langsam fließende Flüsse der Marschen. Die Ufervegetation besteht größtenteils aus Schilf-/Röhrichtbeständen und Gras-/Staudenfluren feuchter Standorte. Angrenzend dominiert Intensivgrünland feuchter Standorte. Die Gewässer selber weisen u. a. Bestände von Gelber Teichrose(Nuphar lutea), Weißer Seerose(Nymphaea alba)und Großmuscheln, wie Gemeine Teichmuschel(Anodonta cygena)und Malermuschel(Unio pictorum), auf. In denTeilgebieten "Heikelandsweg" sowie „Östlich der Bundesautobahn“dominiert intensiv genutztes Grünland das Landschaftsbild. Als Teil des Vogelschutzgebietes ist es Brut- und Nahrungsraum für Limikolen wie Großer Brachvogel, Bekassine, Kiebitz, Uferschnepfe und Austernfischer. DasTeilgebiet „Pudde-/Kielweg“zeichnet sich überwiegend durch intensiv genutztes Grünland aus und wird von Gräben und Grüppen, teilweise mit Schilf-/Röhrichtbeständen, durchzogen. Die Gewässer weisen Vorkommen von Amphibien wie z. B. Seefroschauf. An Brutvögeln kommen vor allem Kiebitzund Großer Brachvogel vor. Es ist ein wichtiges Nahrungshabitat für rastende Regenbrachvögel. Im Süden wird das Teilgebiet vom Rorichumer Tief begrenzt, in dem die FFH-Anhang-II Fischart Steinbeißervorkommt. DasTeilgebiet „Greetje-/ Tweedemeer"wird durch die verlandeten Niedermoorseen geprägt, deren Wasserflächen wiederhergestellt worden sind. Die Ufer des Stillgewässers werden von durchfluteten Schilf-/ Röhrichtbeständen eingenommen. Westlich und östlich davon grenzen intensiv genutzte Grünlandflächen an. Im westlichen Bereich sind die Flächen periodisch sehr feucht und werden insbesondere von Gastvögeln, wie Bläss-, Grau- sowie Weißwangengans genutzt. ImTeilgebiet „Boekzeteler Meer Süd“überwiegt mäßig bis intensiv genutztes Grünland, nur im Südosten kommen Ackerflächen vor. Das Teilgebiet wird als Rast- und Nahrungshabitat vor allem von Bläss-, Grau-sowie Weißwangengansgenutzt und steht in direkter Verbindung mit dem nördlich angrenzenden „Boekzeteler Meer“, welches als Schlafplatz dieser Arten dient. DasBagbander Tiefzeichnet sich durch seinen Gewässerrandstreifen mit Röhrichten aus. Das Gewässer gehört zu den europäisch geschützten Lebensraumtypen und wird als „Fließgewässer mit flutender Wasservegetation“ (LRT 3260) bezeichnet. Im Teilgebiet „Bagbander Tief“ und zum Teil in seinen Nebengewässern kommen die FFH-Anhang-II-Fischarten Steinbeißerund Schlammpeitzgervor. Im Bereich Bagbander Tief/Sauteler Kanal wurde durch Rückdeichung ein Retentionsraum geschaffen, der der Sukzession überlassen ist. Es entwickeln sich Gebüsche aus Schwarzerleund Weiden. Das Landschaftsschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 005 "Fehntjer Tief und Umgebung"sowie desEU-Vogelschutzgebietes V07 "Fehntjer Tief". Zuständig ist derLandkreis Leerals untere Naturschutzbehörde.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Berger Keienvenn
Das FFH-Gebiet „Berger Keienvenn“ liegt südwestlich von Emsbüren in der überwiegend grundwassernahen Nordhorn-Bentheimer Sandniederung und umfasst einen flachen Heideweiher natürlicher Entstehung mit einer breiten Verlandungszone.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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