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Icon Insel Strohauser Plate
Lage: in der Höhe des Ortes Radenkirchen am Westufer, der Weser gelegen
Typ: Fluviatile/gravitative Abtrag-/Ablag.Formen
Untergruppe: Die Strohauser Plate ist eine Flussinsel in der Unterweser in Niedersachsen, sie gehört als Bauerschaft zu Rodenkirchen in der Gemeinde Stadland, Landkreis Wesermarsch. Östlich wird die Insel durch den Flusslauf der Weser begrenzt. Westlich begrenzt die Insel die Schweiburg, ein Nebenarm der Weser. Die nördliche und die südliche Spitze der Insel liegen am Zusammenlauf der Weser und der Schweiburg; sie ist somit komplett vom Festland getrennt. Die Ausdehnung beträgt etwa 6 km in Nord-Süd-Richtung und etwa 1,3 km in Ost-West-Richtung an der breitesten Stelle. Die Gesamtfläche beträgt in etwa 470 ha. Von den 470 ha sind 197 ha von Sommerdeichen geschütztes Grünland, das extensiv in Form von Mutterkuhhaltung von einem Landwirt genutzt und bei Sturmfluten überflutet wird; das Fassungsvermögen der eingedeichten Grünlandpolder liegt bei etwa 3,3 Mio. Kubikmetern, die bei sehr schweren Sturmfluten in einem Zeitraum von weniger als einer Stunde einströmen. Die wenigen Gebäude befinden sich heute auf der Ostseite der Insel und sind auf Wurten, auch Warften genannt, gebaut. Die einzige Verbindung vom Festland zur Insel ist eine Bootsanlegestelle, die mit einem Ruderboot von Rodenkirchen aus erreicht werden kann. Der Fahrzeugtransport auf die Insel wird durch eine nicht-öffentliche Motorfähre sichergestellt.
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Icon Salzfloragebiet
Lage: bei Schreyahn
Typ: Erdfallsee
Untergruppe: 2.5 Lösungsbedingte Abtrag-/Ablag.Formen Das Salzfloragebiet bei Schreyahn ist ein ehemaliges Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Stadt Wustrow (Wendland) in der Samtgemeinde Lüchow (Wendland) im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG LÜ 016 war 25 Hektar groß. Es war Bestandteil des FFH-Gebietes „Landgraben- und Dummeniederung“ und des gleichnamigen EU-Vogelschutzgebietes. Das Gebiet stand seit dem 16. Oktober 1989 unter Naturschutz. Es ersetzte das gleichnamige Naturschutzgebiet, das mit Verordnung vom 15. Juli 1968 unter Schutz gestellt worden war. Zum 3. November 2018 ging es im neu ausgewiesenen Naturschutzgebiet „Mittlere Dumme und Püggener Moor“ auf. Zuständige untere Naturschutzbehörde war der Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das ehemalige Naturschutzgebiet liegt westlich von Wustrow (Wendland) und wenige hundert Meter südöstlich von Schreyahn innerhalb des Naturparks Wendland.Elbe und stellte die Binnensalzstelle des ehemaligen Kalischachtes „Rudolph“ unter Schutz. Der Kalischacht war von 1916 bis 1926 in Betrieb. Das ehemalige Naturschutzgebiet besteht überwiegend aus der Brache des ehemaligen Kalischachtes mit seinen Abraum­resten. Es stellt die größte und bedeutendste Salzstelle des Wendlandes dar und wird von salzbeeinflussten Nass- und Feuchtwiesen­bereichen, aber auch Sandtrockenrasen und Gebüsch- und Waldbereichen geprägt. Innerhalb des ehemaligen Schutzgebietes befindet sich ein Stillgewässer mit Röhrichten und Rieden. Im Gebiet sind Salzpflanzen, salzliebende und salztolerante Pflanzenarten und an salzige Standorte gebundene, diese bevorzugenden oder tolerierenden Tiere zu finden. In den Randbereichen des ehemaligen Schutzgebietes werden Flächen landwirtschaftlich als Grünland und Acker genutzt.
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Icon Ehemaliges Erzbergwerk Rammelsberg, UNESCO-Weltkulturerbe
Das Erzbergwerk Rammelsberg zur Gewinnung von Buntmetallen am gleichnamigen Berg im Harz liegt südlich der Kernstadt von Goslar im niedersächsischen Landkreis Goslar. Das Bergwerk wurde 1988 nach über 1000 Jahren nahezu ununterbrochenen Bergbaus stillgelegt; seit 1992 gehört das Schaubergwerk Rammelsberg zum UNESCO-Weltkulturerbe, das seit einer Erweiterung im Jahr 2010 die Bezeichnung Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft trägt. Der Rammelsberg ist Bestandteil der Welterbe-Route des UNESCO-Welterbes im Harz. Lage: Goslar
Typ: Bergwerk
Untergruppe: 4.0 geowissenschaftliche, (kultur-)historische Objekte
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Icon Naturschutzgebiet "Priorteich"
Der Priorteich/Sachsenstein ist ein ehemaliges Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Kleinstadt Bad Sachsa und der Gemeinde Walkenried im Landkreis Göttingen. Der Priorteich ist Bestandteil der Welterbe-Route des UNESCO-Welterbes im Harz. Lage: zwischen Bad Sachsa und Walkenried
Typ: Vielfältige und markante Karsterscheinungen
Untergruppe: 2.5 Lösungsbedingte Abtrag-/Ablag.Formen
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Icon Einhornhöhle
Lage: ca. 600 m nördl. Scharzfeld
Typ: Karsthöhle im Zechsteindolomit
Untergruppe: 2.5 Lösungsbedingte Abtrag-/Ablag.Formen Die Einhornhöhle ist eine Karsthöhle im Zechstein-Dolomit. Sie liegt bei Scharzfeld im gemeindefreien Gebiet Harz des niedersächsischen Landkreises Göttingen. Die Höhle ist die größte Besucherhöhle im Westteil des Harzes. Sie ist als Naturdenkmal ausgewiesen und wurde 2006 als ein Bestandteil der Zechstein-Karstlandschaft am Südharz in die Liste der 77 bedeutenden Nationalen Geotope aufgenommen. Seit 2017 ist die Einhornhöhle Teil des UNESCO-Geoparks und offizielles Informationszentrum.
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Icon Nordseeinsel Memmert
Lage: südwestlich von Juist und östlich von Borkum
Typ: Strand, Dünen, Salzwiese
Untergruppe: 2.2 Küstennahe Abtrag-/Ablag.Formen Der Memmert ist eine ostfriesische Insel südwestlich von Juist und fünf Kilometer östlich von Borkum und 13 Kilometer vom Festland entfernt an der Osterems in Ostfriesland (Niedersachsen). Die gut fünf Quadratkilometer große Insel ist ein gemeindefreies Gebiet und wird neun Monate im Jahr von einem dort wohnenden Vogelwart betreut.
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open_in_new Dienstbesprechung Untere Bodenschutzbehörden 2025 | Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimasc
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open_in_new Bodenwissen im Handumdrehen - Ein Memospiel über Böden | Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
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