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Icon Deichnacherhöhung an der Elbe auf Krautsand
Der Deichverband Kehdingen-Oste hat die Planfeststellung für die Deichnacherhöhung an der Elbe auf Krautsand von Elbdeichkilometer 537+300 bis 542+300 gemäß §12 des Niedersächsischen Deichgesetzes (NDG) i. V. m. §§ 68 ff Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sowie den §§ 72 bis 78 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) beantragt. Zuständige Behörde für die Durchführung dieses Planfeststellungsverfahrens ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Direktion, Standort Lüneburg, Adolph-Kolping-Straße 6, 21337 Lüneburg. Mit Schreiben vom 16.02.2021 des niedersächsischen Umweltministeriums wurde die Küstenschutzstrategie 2020, die eine Erhöhung des Vorsorgemaßes von 50cm auf 100cm berücksichtigt, verbindlich umgesetzt. Der Wellenauflauf wurde von der Forschungsstelle Küste des NLWKN neu ermittelt, wobei die daraus resultierende Bestickhöhe als Planungsgrundlage verwendet wurde. Es ist geplant, den Elbdeich vom Sperrwerk Wischhafen bis in die Ortschaft Krautsand von Elbdeichkilometer 537+300 bis 542+300 auf einer Länge von ca. 5 Kilometern zu verstärken und zu erhöhen. Das Wischhafener Sperrwerk ist nicht Teil der Baumaßnahme. Der Deichkörper soll im Zuge der Maßnahme gemäß des abgestimmten Bestickvorschlages auf + 9,90 bzw. + 10,10 Meter über Normalhöhennull (m. ü. NHN) erhöht werden. Der Höhenunterschied ist durch die Lage der Deichlinie zum Gewässer und Änderung der Wellenangriffsrichtung begründet. Die Deichhöhe ist abhängig von der Lage des Hauptdeiches zur Elbe. Die Deichböschungen sind in der Regelbauweise mit 1:3 (binnen) und 1:4 (außen) gleichbleibend, wodurch sich das Deichprofil erweitert. Der Treibselräumweg ist im Zuge der Deichnacherhöhung teilweise neu bzw. gemäß den Bestickvorgaben höher zu legen, so dass dieser bei einem Neubau des Deiches den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht. Ebenso wird die Deichberme zwischen Deichböschung und Treibselräum- oder Deichverteidigungsweg verbreitert, so dass auch bei einer weiteren Erhöhung des Deiches die Wege nicht erneuert werden müssen. Der Deichverteidigungsweg wird stellenweise durch Verbreiterung der Berme nach binnen und Überbauung des bestehenden Weges neugebaut werden. Der benötigte Kleiboden wird aus der Bodenentnahme auf Krautsand in der Nähe der Maßnahme gewonnen. Zur Abtrocknung des neu gewonnenen Materials aus der Bodenentnahme wird der Kleiboden auf angepachteten Flächen bzw. der Bodenentnahmefläche zwischengelagert. Das Vorhaben wirkt sich im Bereich der Gemeinde Drochtersen sowie im Zusammenhang mit der Maßnahme notwendig werdenden Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen auch im Bereich der Samtgemeinde Nordkehdingen und der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten aus.
Zuletzt aktualisiert: 17.07.2024
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Icon Allertal zwischen Gifhorn (B 4) und Flettmar (Kreisgrenze)
Das Naturschutzgebiet umfasst das Allertal im engeren Sinne zwischen dem westlichen Gifhorner Stadtrand und der 15 km nordwestlich gelegenen Kreisgrenze Gifhorn/Celle bei Flettmar sowie auf der nördlichen Talseite gelegene nacheiszeitliche Dünenfelder des Aller-Urstromtales. Da das Tal nur von 50 m bei Gifhorn auf 46 m ü. NN unterhalb Flettmar abfällt, ist die Aller in diesem Abschnitt ein träge dahinfließender Flachlandfluss. Sein ursprünglich viel stärker gewundener Verlauf war schon vor 1900 weitgehend begradigt und erfuhr in den 1960er Jahren einen weiteren Ausbau, aus dem die heute verbliebenen Altarme hervorgingen. Das geologische Ausgangsmaterial besteht in Flussnähe aus Auesedimenten, an den Talrändern aus Flugsanden über weichselzeitlichen Flussablagerungen sowie Flugsandaufwehungen zu Dünen. Die Böden sind entsprechend Gleye, Gley-Podsole und Podsole. Das NSG liegt in vollem Umfang im FFH-Gebiet 90 „Aller (mit Barnbruch), untere Leine, untere Oker“, zu dessen Sicherung es vorrangig ausgewiesen wurde. Weiterer wesentlicher Schutzgegenstand sind die gebietstypischen Dünen. Zur Erhaltung ihrer Charakteristik wurden Maßgaben zu ihrer forstlichen Bewirtschaftung festgeschrieben. Für die Sicherung des FFH-Gebietes liegt das Haupt-Augenmerk auf dem FFH-Lebensraumtyp 6510 „Magere Flachland-Mähwiesen“, der mit 4 % Flächenanteil vertreten ist und für dessen Erhaltung das FFH-Gebiet 90 den zweithöchsten Rang in Niedersachsen innehat. Ähnliches gilt für den Hartholzauwald (3. Rang) und die Alten bodensauren Eichenwälder (5. Rang). Für diese Lebensraumtypen wurden konkrete Bestimmungen zu ihrer Erhaltung erlassen. Die Aller gilt, was die Gewässergüte angeht, als mäßig belastet und wird überwiegend der Strukturgüteklasse 5 (stark verändert) zugerechnet. Zum FFH-Lebensraumtyp 3260 Fließgewässer mit flutender Wasservegetation muss sie deshalb in diesem Abschnitt erst entwickelt werden. Immerhin wurden 2013 sechs gefährdete und zwei stark gefährdete Fischarten zu einem eigentlich ungünstigen Zeitpunkt festgestellt, darunter der Bitterling als Art des Anhangs II der FFH-Richtlinie. Die Herstellung der aquatischen Durchgängigkeit des Flussabschnittes ist eine vorrangige Maßnahme im Zusammenhang mit der Umsetzung der Ziele der FFH-Richtlinie. Das Naturschutzgebiet ist Bindeglied zwischen den bestehenden SchutzgebietenFahle Heide, Gifhorner Heide,Okeraue zwischen Meinersen und Müden,Okeraue bei Volkse,Okeraue bei DidderseundNördliche Okeraue zwischen Hülperode und Neubrück. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 090 "Aller (mit Barnbruch), untere Leine, untere Oker". Zuständig ist derLandkreis Gifhornals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 01.02.2014
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Ilme
Das Gebiet umfasst den überwiegend naturnahen Gewässerlauf der Ilme und erstreckt sich von den Quellbereichen sowie dem Oberlauf mit den Seitenbächen Wolfsbach, Lummerke und Riepenbach im östlichen Solling über die Niederungen ab Relliehausen über Dassel und Markoldendorf bis zur Mündung in die Leine östlich von Einbeck. Auch das Quellgebiet des Hanebachs auf der Ahlsburg und die Niederungen der Dieße nördlich von Lauenberg bis zu ihrer Mündung in die Ilme hinter Holtensen sind Bestandteil des LSG. Das Schutzgebiet besteht aus überwiegend naturnahen Fließgewässerabschnitten, angrenzenden Uferstaudenfluren und Auenwald, Acker- und Grünlandflächen sowie weiteren überwiegend kleinflächig vorkommenden Biotopen wie Stillgewässern, Quell-, Sumpf- und Moorbereichen. In den Quellbereichen des Solling dominieren, umgeben von Buchenwäldern, nährstoffarme Sümpfe und Übergangsmoore. Im Oberlauf im Solling wird die Ilme von den Seitenbächen Wolfsbach, Lummerke und Riepenbach gespeist. Bei allen Gewässern handelt es sich um naturnahe Bäche des Berg- und Hügellandes mit Schottersubstrat und flutender Wasservegetation bzw. Wassermoosen, die naturnahe Auenwälder und Waldwiesen durchfließen. Bis zur Mündung des Riepenbachs kurz vor Relliehausen ist die Ilme nahezu naturnah, danach weitet sich ihr Bachbett auf und verliert an Dynamik. Der in der Ahlsburg entspringende naturnahe Hanebach mündet kurz vor Wellersen in die Dieße. Seine Quellbereiche sind von Hainsimsen- und Waldmeister-Buchenwald sowie sonstigem Bodensauren Eichenmischwald geprägt. Im breiten Talgrund sind bachbegleitend Erlen-Eschen-Auenwälder mit hohem Altholzanteil vorzufinden, die sich nahezu über die gesamte Aue erstrecken. In der Niederung von Ilme und Dieße wechseln sich naturnähere mit leicht begradigten und anthropogen überformten Bereichen ab, wobei teilweise die Durchgängigkeit durch Querbauwerke eingeschränkt ist. Der Gewässerverlauf der Ilme wird fast durchgängig von eng miteinander verzahnten Lebensräumen wie Bach- und Uferstaudenfluren sowie Auenwäldern aus Erlen, Eschen und Weiden begleitet, überwiegend als linienhaft ausgeprägte Galerie- oder Bachuferwälder. Flächige Waldbestände kommen entlang des Oberlaufes der Ilme und in der Aue des Hanebachs vor. Hier sind die Bestände in Teilen auch als Erlen-Quellwald ausgeprägt. Die Auenbereiche von Ilme und Dieße außerhalb des Sollings und der Ahlsburg sind überwiegend landwirtschaftlich genutzt, wobei Grünland überwiegt. Die artenreichsten und magersten Grünländer sowie zwei Borstgrasrasen befinden sich auf den extensiv bewirtschafteten Hängen der steil eingeschnittenen Täler von Ilme, Lummerke und Riepenbach im Solling. Die Ilme ist ein wichtiges Element des Biotopverbundes zwischen Leinetal und Solling. Ihre naturnahe Ausprägung ist von besonderer Bedeutung für Fischarten wie Groppe, Bachneunauge und Äsche, die von der guten Habitatausstattung profitieren. Das Vorkommen der Äsche ist von landesweiter Bedeutung. Die Ufer sind Lebensraum für den Eisvogel und die angrenzenden Auen Nahrungs- und Jagdhabitat für Großvögel wie Schwarzstorch und Rotmilan. Das Landschaftsschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 128 "Ilme". Zuständig ist derLandkreis Northeimals untere Naturschutzbehörde.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Gewässersystem der Luhe und unteren Neetze
Das FFH-Gebiet „Gewässersystem der Luhe und unteren Neetze“ umfasst ein ausgedehntes Fließgewässernetz in der niedersächsischen Geest sowie den Elbmarschen. Die Luhe entspringt südwestlich von Bispingen und fließt anschließend in nordöstliche Richtung durch die Hohe Heide. Hinter Amelinghausen nimmt sie die von Süden kommende und ebenfalls im FFH-Gebiet liegende Lopau auf und richtet hiernach ihre Fließrichtung nach Norden aus. Der über weite Strecken relativ naturnahe Flusslauf quert den Naturraum Luheheide, um nördlich von Winsen (Luhe), nun im Naturraum Stader Elbmarschen, in die Ilmenau zu münden, welche kurz darauf bei Hoopte in die Elbe fließt (FFH-Gebiet 182 „Elbe zwischen Geesthacht und Hamburg“). Zum Gebiet gehören auch das Gewässernetz, welches die untere Ilmenau und die untere Neetze einschließlich mehrerer Kanäle östlich der Luhe bilden, sowie einige Nebenbäche von Luhe und Ilmenau. Die Niederungen der Fließgewässer sind von weiten Grünlandflächen geprägt, die überwiegend intensiv genutzt werden. Nördlich von Winsen (Luhe) aber haben sich im Winkel von Luhe und Ilmenau unter extensiver Nutzung wertvolle Grünlandflächen erhalten. Neben mageren Flachland-Mähwiesen kommen hier auch seltene Brenndolden-Auenwiesen vor. Erlen-Eschen-Auenwälder oder Weiden-Auenwälder nehmen insbesondere an Lopau und Luhe größere Flächen ein. An der Neetze haben sich vereinzelt wertvolle Hartholzauenwälder erhalten, die infolge der großflächigen Kultivierung der Flussauen heute sehr selten geworden sind. In einigen Waldgebieten wie dem Bahlburger Bruch oder dem Laßbrook bei Wulfsen sind mit feuchten Eichen-Hainbuchenwäldern, Hainsimsen-Buchenwäldern, bodensauren Eichenwäldern und Waldmeister-Buchenwäldern weitere Laubwälder zu finden. Die teils naturnahen Niederungen und Fließgewässer werden von Biber und Fischotter als Lebensraum angenommen. Während Luhe und Lopau über weite Strecken als Fließgewässer mit flutender Wasservegetation ausgewiesen sind, ist von den in den Elbmarschen fließenden Gewässern nur ein kleiner Abschnitt der Neetze diesem Lebensraumtyp zugeordnet. Insbesondere die untere Ilmenau wurde verlegt und kanalartig ausgebaut. Durch die hohe Vielfalt unterschiedlicher Gewässertypen – von naturnahen Fließgewässern über Altarme bis hin zu Kanälen – kommen im Gebiet Tierarten mit unterschiedlichen ökologischen Ansprüchen vor: Neben der Groppe, die meist am Grund von klaren, sauerstoffreichen Bächen zu finden ist, und Bach-, Fluss- und Meerneunauge, kommen auch die an langsam fließende oder stehende Gewässer angepassten Arten Steinbeißer, Schlammpeitzger und Bitterling vor. In der Elbniederung liegen außerdem mehrere kleinere und größere naturnahe und nährstoffreiche Stillgewässer – teils Aufweitungen der Kanäle und Fließgewässer, teils Altwasser. Wie die Stillgewässer entlang der Geestbäche und -flüsse sind sie unter anderem für verschiedene Amphibienarten, zum Beispiel für den Kammmolch, geeignete Habitate.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Drömling
Das FFH-Gebiet „Drömling“ ist ein vielfältiges Niederungsgebiet östlich von Wolfsburg und liegt in dem von Schmelzwassern der Saale-Kaltzeit geformten Breslau-Bremer Urstromtal. Das durch den Mittellandkanal gegliederte Gebiet wird von grundwasserbeeinflussten, organischen Niedermoorböden und – insbesondere entlang der im südlichen Gebietsteil fließenden Aller – Auenböden geprägt. Der Naturraum Drömling setzt sich jenseits der niedersächsischen Landesgrenze in Sachsen-Anhalt fort. Die Niederung des Drömling galt lange als unkultivierbar und war daher bis ins 18. Jahrhundert hinein von ausgedehnten Feucht- und Sumpfwäldern bestanden. Heute finden sich insbesondere im Giebelmoor im nördlichen Gebietsteil noch Relikte dieser vormals großflächigen Bruchwälder. In den Teilgebieten Kaiserwinkel und Kötherwiesen sowie Bruch- und Allerwiesen im Nordosten bzw. Südwesten wird die Landschaft hingegen von mageren Flachland-Mähwiesen und anderen zumeist feuchten Offenbiotopen geprägt, die von zahlreichen Gräben durchzogen sind. Diese wurden im Rahmen der Rimpauschen Moordammkultur angelegt – ein Verfahren, durch welches insbesondere im 19. Jahrhundert die großflächige landwirtschaftliche Nutzung der Niederung maßgeblich ermöglicht wurde. Heute sind die Gräben mit Anbindung an die Aller nicht nur ein wichtiges kulturhistorisches Zeugnis, sondern auch ein wertvoller Lebensraum für einige seltene Fischarten wie den Schlammpeitzger und den Bitterling. Auch verschiedene Amphibien wie Kammmolch, Knoblauchkröte, Laub- und Moorfrosch leben in und an den Gewässern, die teilweise dem Lebensraumtyp der naturnahen nährstoffreichen Stillgewässer entsprechen: Vereinzelt werden die Gräben von feuchten und artenreichen Hochstaudenfluren begleitet. Auf einigen Flächen finden sich überdies die charakteristischen Pflanzengemeinschaften der seltenen Brenndolden-Auenwiesen. Entlang der Aller zeigt sich in einigen Bereichen eine weitere Facette der vielfältigen Landschaft des Drömling: Hier wachsen Auenwälder mit Erlen, Eschen und verschiedenen Weidenarten. Auch strukturreiche Hartholzauwälder sind in der Flussaue ausgebildet. Im Nordwesten und Südosten des Gebiets finden sich beispielsweise auf stauwasserbeeinflussten Geestböden größere Vorkommen alter bodensaurer Eichenwälder sowie feuchter Eichen- und Hainbuchenwälder, die zusammen mit den Auenwäldern, Nasswiesen und offenen Wasserflächen die Habitatvielfalt des Drömling und den damit einhergehenden Tier- und Pflanzenartenreichtum begründen. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz von Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie wichtig, sondern auch für die Vogelwelt gemäß der EU-Vogelschutzrichtlinie von Bedeutung. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf der oben verlinkten Webseite zum EU-Vogelschutzgebiet V46 „Drömling“.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Harly, Ecker und Okertal nördlich Vienenburg
Das FFH-Gebiet „Harly, Ecker und Okertal nördlich Vienenburg“ umfasst Abschnitte der Flüsse Oker und Ecker sowie den Höhenzug des Harlybergs in der Harzrandmulde im Nördlichen Harzvorland bei Vienenburg. Es lassen sich zwei Teilgebiete abgrenzen – einerseits der überwiegend von Laubwäldern verschiedener Ausprägungen bestandene Harly und andererseits die Flusstäler der beiden im Oberharz entspringenden Fließgewässer Ecker und Oker mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften. Der Harlyberg ist aus Buntsandstein, Muschelkalk und Gesteinen der Kreide aufgebaut, die durch Salztektonik, das heißt durch das Aufsteigen tieferer Zechsteinsalze, emporgehoben wurden. Auf frischen, basenreichen Böden wachsen hier ausgedehnte Waldmeister-Buchenwälder, die an trockenwarmen, flachgründigen Hangbereichen in kleinere Orchideen-Buchenwälder übergehen. Als Relikt historischer Waldbewirtschaftungsformen sind im Gebiet stellenweise artenreiche Labkraut-Eichen-Hainbuchenwälder ausgebildet. An bodensauren Standorten wachsen Hainsimsen-Buchenwälder. Die naturnahen Laubwälder mit dem teilweise hohen Anteil an Alt- und Totholz werden unter anderem von den streng geschützten Fledermausarten Mopsfledermaus und Großes Mausohr als Lebensraum genutzt. Für den seltenen Hirschkäfer stellen insbesondere lichte Eichenwälder mit altem Baumbestand ein potentielles Habitat dar. Im Osten grenzt an den Harlyberg das Flusstal der Oker, in welche nördlich von Vienenburg die Ecker einmündet. Unter- und Mittellauf der Ecker liegen, ebenso wie die Oker zwischen Vienenburg und Schladen, innerhalb des FFH-Gebiets. Im Gegensatz zur ebenfalls im Oberharz entspringenden Ecker ist das Wasser der Oker mit Schwermetallen belastet, die sich in den flussbegleitenden Schotterbänken abgelagert haben. Dies begünstigt die an derartige Sonderstandorte angepassten Pflanzengemeinschaften der seltenen Schwermetallrasen, in denen beispielsweise die Galmei-Grasnelke und die Galmei-Frühlingsmiere wachsen. Als schmaler Gehölzsaum sind entlang von Oker und Ecker Auenwälder mit Erlen und Eschen oder verschiedenen Weidenarten ausgebildet. Die Fließgewässer selbst entsprechen über weite Strecken dem Lebensraumtyp der Fließgewässer mit flutender Wasservegetation. Sie werden unter anderem von der am Gewässergrund lebenden Groppe und dem Bachneunauge als Lebensraum angenommen. Auch der Fischotter profitiert von den vielfältigen Feuchtbiotopen im Gebiet, zu welchen auch einige naturnahe nährstoffreiche Seen gehören. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz von Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie wichtig, sondern auch für die Vogelwelt gemäß der EU-Vogelschutzrichtlinie von Bedeutung. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf der oben verlinkten Webseite zum EU-Vogelschutzgebiet V58 „Okertal bei Vienenburg“.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Lutter, Lachte, Aschau (mit einigen Nebenbächen)
Das FFH-Gebiet „Lutter, Lachte, Aschau (mit einigen Nebenbächen)“ umfasst mit den kleinen Geestflüssen Lutter, Lachte und Aschau sowie mehreren Nebenbächen ein verzweigtes Fließgewässernetz nordöstlich von Celle und liegt zum größten Teil im Naturraum Südheide. Auch durch die Anbindung an das südlich gelegene FFH-Gebiet 090 „Aller (mit Barnbruch), untere Leine, untere Oker“ ist das Gebiet von großer Bedeutung für Lebensgemeinschaften der Fließgewässer und angrenzender Lebensräume auf nährstoffarmen, teils trockenen, zumeist aber feuchten bis nassen Standorten der niedersächsischen Geest. Lutter, Lachte und Aschau entsprechen über weite Strecken dem Lebensraumtyp der Fließgewässer mit flutender Wasservegetation. Die naturnah mäandrierenden und strukturreichen kleinen Geestflüsse stellen wertvolle Habitate für unter anderem Groppe, einen am Gewässergrund lebenden Kleinfisch, und Bachneunauge dar. Von besonderer Bedeutung ist die Lutter als Lebensraum für die sehr seltene und streng geschützte Flussperlmuschel, die aufgrund ihres komplexen Lebenszyklus hohe Ansprüche an das Habitat stellt und überdies an das Vorkommen spezifischer Wirtsfische wie die Bachforelle gebunden ist. Die Lachte entspringt bei Sprakensehl und nimmt, ebenso wie ihre beiden Nebenflüsse Aschau und Lutter, mehrere kleine Bachläufe auf. In Celle mündet die Lachte in die Aller ein. Die bach- und flussbegleitende Landschaft ändert sich von der Quelle zur Mündung: Während an den unteren Abschnitten von Lutter, Lachte und Aschau unter anderem Auenwälder mit Erlen, Eschen oder Weiden sowie alte bodensaure Eichenwälder und Hainsimsen-Buchenwälder wachsen, dominieren an den Oberläufen und in den Quellgebieten vermoorte Standorte mit feuchten Heiden, Übergangs- und Schwingrasenmooren, nassen Torfmoor-Schlenken, Moorwäldern, kleinen lebenden Hochmooren und dystrophen Kleingewässern. Hier findet unter anderem die Große Moosjungfer, eine streng geschützte Libellenart, geeignete Habitate. Von den zahlreichen Stillgewässern in den Niederungen, teils als naturnahe und nährstoffreiche, teils als nur mäßig nährstoffreiche Gewässer mit Strandlings- oder Zwergbinsenvegetation ausgebildet, profitiert auch der Kammmolch. Besonders reich an Gewässern sind die Aschauteiche nordöstlich von Eschede – eine seit Anfang des 20. Jahrhunderts bestehende, extensiv genutzte Teichwirtschaft. Andere bedeutsame Biotope der Kulturlandschaft sind artenreiche magere Flachland-Mähwiesen. Von den Lebensräumen in und an den Fließgewässern profitieren beispielsweise der Fischotter und verschiedene Libellenarten wie die Grüne Flussjungfer. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz von Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie wichtig, sondern auch für die Vogelwelt gemäß der EU-Vogelschutzrichtlinie von Bedeutung. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf der oben verlinkten Webseite zum EU-Vogelschutzgebiet V34 „Südheide und Aschauteiche bei Eschede“. Zudem liegt das FFH-Gebiet in der Kulisse desIP-LIFE - Projektes "Atlantische Sandlandschaften".
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Fahle Heide, Gifhorner Heide
Das FFH-Gebiet „Fahle Heide, Gifhorner Heide“ umfasst einen Teil eines großen Dünenfelds westlich von Gifhorn im südlichen Allerurstromtal und wird dem Naturraum Obere Allerniederung zugeordnet. Zwischen den sandigen Anhöhen der Dünen liegen kleine, partiell vermoorte Senken. Dieses kleinräumige Standortmosaik, zusätzlich gegliedert durch den Allerkanal, bedingt das Nebeneinander verschiedenster Lebensräume. Das Gebiet grenzt südlich an das FFH-Gebiet 090 „Aller (mit Barnbruch), untere Leine, untere Oker“. Das Breslau-Bremer Urstromtal, in welchem heute die Aller fließt, stellt sich in der Landschaft als eine mehrere Kilometer breite Niederung dar, die von den sich hier ihren Weg zu Nordsee bahnenden Schmelzwassern der Gletscher in der Saale-Kaltzeit gebildet wurde. Fehlende Vegetationsbedeckung am Ende der Weichsel-Kaltzeit sowie in jüngeren Zeiten – dann hervorgerufen durch menschliche Übernutzung der Böden – führte zur Aufwehung sogenannter Binnendünen. Auf diesen wachsen im Gebiet unter anderem die charakteristischen Pflanzenarten der Sandheiden mit Besenheide und Ginster in enger Vergesellschaftung mit offenen Grasflächen mit Silbergras und Straußgras. Diese Lebensraumtypen wurden durch historische Landnutzungsformen stark gefördert und sind daher auch heute noch von regelmäßiger Nutzung bzw. Pflege abhängig. Die Heideflächen sind wertvolle Biotope für verschiedene Tier- und Pflanzenarten, zum Beispiel für die stark gefährdete, unter anderem auf der Besenheide schmarotzende Quendel-Seide. Die Offenhabitate auf trockenen Sanden werden von alten bodensauren Eichenwäldern mit Stieleiche ergänzt. In den feuchten bis nassen Senken wachsen hingegen reich strukturierte Moorwälder sowie kleinere Heiden feuchter Ausprägung mit Glockenheide. Zudem kommen hier naturnahe Hartholzauenwälder und Auenwälder mit Erlen und Eschen vor. Einige offene Wasserflächen im Gebiet entsprechen in Abhängigkeit ihrer Wasserqualität und vorkommender Pflanzengesellschaften den Lebensraumtypen der naturnahen nährstoffreichen Seen oder der dystrophen Gewässer. In den Verlandungszonen der bestehenden oder ehemaligen kleinen Heideweiher haben sich oftmals torfmoosreiche Übergangs- und Schwingrasenmoore sowie nasse Torfmoor-Schlenken entwickelt. Von den naturnahen Feuchtbiotopen profitieren unter anderem die streng geschützte Große Moosjungfer sowie der Moorfrosch. Auch Biber und Fischotter kommen in dem vielfältigen Gebiet nachgewiesen vor.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Ohreaue bei Altendorf und Brome
Das Naturschutzgebiet liegt in der naturräumlichen Haupteinheit Ostheide und besteht aus vier Teilbereichen recht unterschiedlicher Ausprägung: Oberhalb Brome ist die Aue sehr schmal, auf der Ostseite schon seit 1984 NSG ("Ohreaue bei Altendorf") mit einem naturnah ausgeprägten Abschnitt der Ohre und Teilen der vermoorten Niederung, in der Schilf-, Rohrglanzgras-Röhrichte, Seggenrieder und Weiden-Gebüsch ineinander übergehen. Uferstaudenfluren säumen den mäandrierenden Bach. Die steile östliche Geestkante wird von bodensaurem Eichen-Mischwald eingenommen, während die westliche flacher abfallende Hangseite von feuchten Eichen- und Hainbuchenmischwäldern (FFH-Lebensraumtyp 9160) und unterschiedlich ausgeprägten Grünländern, z. T. mit Flutrasen geprägt wird. Der heutige begradigte Ohreverlauf wurde mit Genehmigung von 1982 ausgebaut. Der folgende Talabschnitt ist anthropogen überformt, oberhalb der Ortslage Brome durch zwei in den 1970er Jahren geplante Seen, von denen der obere von der Ohre durchströmt wird und deshalb in das FFH-Gebiet einbezogen wurde. Der weitere Ohrelauf umgeht den unteren Ohre-See und berührt den alten Ortskern von Brome auf dessen Nordseite in einem naturfernen, versteinten Bett. Den ab hier gestreckten Bachverlauf zeigt schon die Kurhannoversche Landesaufnahme von 1779 in diesem Verlauf. Dies gilt auch für den 3. Talabschnitt bis zur sachsen-anhaltinischen Landesgrenze. Die Ohre wurde hier 2006 als mäßig ausgebauter Bach kartiert und hat seitdem durch die Einwanderung des Bibers und seine Aktivitäten Dynamik in Richtung auf etwas mehr Naturnähe entwickelt. Die Aue allerdings, über Jahrhunderte ausschließlich von Grünland geprägt, wird heute zu ca. 40% von Äckern eingenommen und hat insbesondere rechtsseitig ihren Charakter dadurch stark verändert. Die Schutzverordnung ist darauf angelegt, hier für den Naturhaushalt positive Entwicklungen anzustoßen. Der Bromer Busch, in seinen tiefsten Teilen noch im Überschwemmungsgebiet der Ohre gelegen und in den meisten Bereichen der heutigen Auenwälder vor rund 250 Jahren noch Grünland gewesen, ist zum größten Teil vom Land Niedersachsen für Naturschutzzwecke erworben worden und soll binnen 30 Jahren nach Erlass der Verordnung weitestgehend zu Naturwald entwickelt worden sein. Hier wachsen heute schon auf rund der Hälfte der Fläche Auenwälder mit Erle, Esche, Weide, Feuchte Eichen- und Hainbuchen-Mischwälder, alte bodensaure Eichenwälder auf Sandböden mit Stieleiche, Hainsimsen-Buchenwälder und Waldmeister-Buchenwälder als FFH-Lebensraumtyp-Wälder. An das NSG grenzt im Nordwesten und Südosten das sachsen-anhaltinische Naturschutzgebiet "Ohreaue". Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 418 "Ohreaue". Zuständig ist derLandkreis Gifhornals untere Naturschutzbehörde.
Zuletzt aktualisiert: 01.02.2017
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Gebiet Nr. 3326159
Biotoptypen:
  • Pioniervegetation (wechsel-)nasser Standorte - Auf tonigen Böden, auf nährstoffreichem Sand und Uferschlamm, Teichbodenfluren
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/ Biotopkartierung
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