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Birken-Eichenwald bei Sangenstedt
Bei dem Gebiet handelt es sich um einen bodensauren Eichen-Mischwald auf überwiegend nährstoffarmen, trockenen bis feuchten Sandboden in flachwelligem Gelände. Es wird zu 95 % von Wald geprägt, wobei ein kleiner Teil von Nadelholzbeständen (Kiefer sowie kleinflächig Fichte) und der Großteil von bodensauren Eichenmischwäldern mit überwiegend geringen Nadelholzbeimischungen geprägt sind. Der FFH-Lebensraumtyp 9190 „Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mitQuercus robur“ nimmt im Gebiet einen Gesamtflächenanteil von ca. 90 % ein, was die sehr hohe Bedeutung des NSG für den Biotopschutz verdeutlicht. Im Bereich der Elbmarsch ist es das mit Abstand größte Vorkommen dieses FFH-Lebensraumtyps. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 213 "Birken-Eichenwald bei Sangenstedt". Zuständig ist derLandkreis Harburgals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Wälder am Schäferstein und am Hohen Rott bei Verliehausen
Das FFH-Gebiet „Wälder am Schäferstein und am Hohen Rott bei Verliehausen“ umfasst naturnahe Laubwälder im Südosten des Sollings und liegt südöstlich von Uslar. Der Solling gehört zum von Buntsandsteinerhebungen geprägten Naturraum Solling, Bramwald und Reinhardswald. Im Gebiet wachsen ausgedehnte bodensaure Hainsimsen-Buchenwälder mit einem stellenweise hohen Alt- und Totholzanteil. Sie befinden sich – wie viele Wälder des Sollings – auf einem sogenannten alten Waldstandort und sind auch aufgrund der langen Habitatkontinuität bedeutender Lebensraum für verschiedene Tier-, Pilz- und Pflanzenarten des Waldes. So kommen in den Wäldern des Gebiets beispielsweise zwei streng geschützte Fledermausarten vor: Das Großen Mausohr nutzt die naturnahen Buchenwälder als Jagdrevier, während die Bechsteinfledermaus in Baumhöhlen alter Laubbäume auch geeignete Wochenstubenquartiere findet.
Das Gebiet umfasst alte, bodensaure Eichen- und Buchenwälder und darin befindliche Heideflächen mit sehr alten Hutebäumen und auch geringflächig Magerrasen sowie Kleingewässer. Darüber hinaus wurde östlich der Ortslage Göhrde der Ausläufer der Niederung des Kateminer Mühlenbaches mit in das Gebiet einbezogen. Wertgebende Tierarten sind vor allem die seltenen holzbewohnenden Käferarten wie Eremit und Hirschkäfer sowie eine ganze Reihe weiterer sehr seltener Käfer, die als Urwaldreliktarten gelten. Die ganz überwiegend als Wald genutzten Flächen befinden sich abgesehen von den Straßen ausschließlich im Eigentum der niedersächsischen Landesforsten. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 072 "Eichen- und Buchenwälder in der Göhrde (mit Breeser Grund)". Zuständig ist derLandkreis Lüchow-Dannenbergals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Das FFH-Gebiet „Steller Heide“ liegt südöstlich von Delmenhorst im Naturraum Thedinghäuser Vorgeest. Prägend für das kleine Gebiet ist der Wechsel zwischen grundwasserbeeinflussten Senken über Talsanden und aufgewehten trockenen sowie sehr nährstoffarmen Dünensanden. Den größten Flächenanteil nehmen im Gebiet alte bodensaure Eichenwälder mit Stieleiche ein, die auf den Binnendünen teilweise in durch Nutzung und Pflegemaßnahmen begünstigte Zwergstrauchheiden oder Trockenrasen übergehen. Diese durch einen oft nur spärlichen Vegetationsbewuchs aus Besenheide, Silber- und Straußgras gekennzeichneten Lebensräume sind insbesondere für einige Insektenarten von großer Bedeutung. In den feuchten bis nassen Mulden finden sich vereinzelt Übergangs- und Schwingrasenmoore sowie, im östlichen Gebietsteil, zwei dystrophe, das heißt nährstoffarme, durch Huminsäuren bräunlich gefärbte Stillgewässer, an welchen unter anderem verschiedene Libellenarten geeignete Lebensräume finden.
Das FFH-Gebiet „Lehrde und Eich“ umfasst den Lauf der Lehrde zwischen Visselhövede im Nordosten und der Aller im Südwesten sowie den Eich, ein naturnahes Laubwaldgebiet am Oberlauf der Lehrde. Die Lehrde entspringt im Naturraum Südheide südlich von Visselhövede, durchfließt anschließend die Achim-Verdener Geest und tritt bei Stemmen in die Aller-Talsandebene ein, um westlich von Wittlohe in die Aller, hier als FFH-Gebiet 090 „Aller (mit Barnbruch), untere Leine, untere Oker“ ausgewiesen, zu münden. Der Eich wird von ausgedehnten Hainsimsen-Buchenwäldern geprägt, die in der Niederung der Lehrde von Laubwäldern feuchter Standorte, vor allem von Auenwäldern mit Erlen und Eschen oder Weiden ersetzt werden. Letztere sind, oft vergesellschaftet mit feuchten Hochstaudenfluren, entlang des gesamten Bachlaufs in meist kleineren Beständen zu finden. Auf sandigen, an die Aue angrenzenden Geestböden, wachsen im Gebiet kleinflächig alte bodensaure Eichenwälder. Vereinzelte Vorkommen von Moorwäldern beschränken sich auf die stellenweise entwickelten Niedermoorböden.
Das FFH-Gebiet „Moor am Schweinekobenbach“ liegt zwischen Visselhövede im Südosten und Bothel im Nordwesten und umfasst – teils auf Hoch- und Niedermoortorfen, teils auf grundwasserbeeinflussten Böden – wertvolle Moor- und Feuchtbiotope im Naturraum Wümmeniederung. Das westliche Teilgebiet wird von ausgedehnten Moorwäldern geprägt, die ebenfalls im östlichen Teilgebiet zu finden sind, dort aber von Borstgrasrasen und feuchten Heiden mit Glockenheide ergänzt werden. Die heute selten gewordenen Borstgrasrasen haben sich unter extensiver Beweidung erhalten. Entlang des Schweinekobenbachs sind Auenwälder mit Erlen und Eschen sowie feuchte Eichen-Hainbuchenwälder zu finden, die von alten bodensauren Eichenwäldern ergänzt werden. Das zentrale Teilgebiet wird von einem Schlatt eingenommen, welches dem Lebensraumtyp der dystrophen, das heißt mineralstoffarmen, durch Huminsäuren bräunlich gefärbten Stillgewässer entspricht. In der breiten Verlandungszone sind torfmoosreiche Übergangs- und Schwingrasenmoore ausgebildet.
Das FFH-Gebiet „Teiche am Erzbruch und Finkenbruch im Solling“ liegt im nordöstlichen Solling, einem markanten Höhenzug im Weser-Leinebergland, der sich zwischen den Städten Holzminden und Höxter im Nordwesten und Hardegsen im Südosten erstreckt. Der aus Buntsandstein aufgebaute Solling ist überwiegend von bodensauren Laubwäldern und kleineren Nadelforsten bestanden und liegt im Naturraum Solling, Bramwald und Reinhardswald. Das Gebiet besteht aus zwei räumlich getrennen Teilgebieten, in denen jeweils mehrere kleine Teiche liegen. Einige der künstlich angelegten Stillgewässer entsprechen dem Lebensraumtypen der dystrophen Seen und Teiche – ihr Wasser ist durch Nährstoffarmut sowie eine durch Huminsäuren hervorgerufene Braunfärbung gekennzeichnet. In einer Verlandungszone ist ein kleines torfmoosreiches Schwingrasen- und Übergangsmoor ausgebildet. Die Teiche werden unter anderem von der Großen Moosjungfer, einer streng geschützten Libellenart, als Lebensraum angenommen.
Das FFH-Gebiet „Windelberg“ liegt nordwestlich von Börger im westlichen Hümmling, einer sanft gewellten Grundmoränenlandschaft, die zum größten Teil dem Naturraum Sögeler Geest zugeordnet wird. Die charakteristischen nährstoffarmen Geschiebeböden der Geest finden sich auch in dem kleinen FFH-Gebiet; teilweise werden sie hier von Dünensanden überlagert. Der Nordteil des Gebiets wird von Sandheiden mit Besenheide und Ginster eingenommen, die kleinflächig in Magerrasen mit Silber- und Straußgras übergehen. Durchsetzt von Wacholderbeständen sind sie ein kleines Abbild der insbesondere im 19 Jahrhundert große Flächen der niedersächsischen Geest einnehmenden Zwergstrauchheiden. Der südliche Gebietsteil wird von bodensauren Eichenwäldern mit Stieleiche geprägt, die hier, begünstigt durch frühere Waldnutzungen, aufwachsen konnten. Die lichten Laubwälder und die halboffenen Zwergstrauchheiden sind wertvolle Lebensräume für einige konkurrenzschwache Tier- und Pflanzenarten.
Das FFH-Gebiet „Garnholt“ östlich von Westerstede umfasst einen Teil des gleichnamigen Waldgebietes in der Oldenburger Geest. Der alte Waldstandort auf den vorwiegend staunassen Böden wird von feuchten Eichen-Hainbuchen-Mischwäldern geprägt. Neben den auf Feuchtstandorten häufig zu findenden Pflanzenarten Scharbockskraut und Wechsel- sowie Gegenblättriges Milzkraut kommen hier auch die gefährdete Grünliche Waldhyazinthe und der bereits früh im Jahr blühende Märzenbecher vor. Kleinflächig sind auf den feuchten Böden Auenwälder mit Erlen und Eschen sowie feuchte Hochstaudenfluren ausgebildet. Auf trockeneren, sandigen Standorten hingegen wachsen alte, bodensaure Eichenwälder mit Stieleichen, die – insbesondere bei guter Ausprägung mit einem hohen Anteil von Alt- und Totholz – ebenfalls einen wertvollen Lebensraum darstellen.