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Moor am Schweinekobenbach
Das FFH-Gebiet „Moor am Schweinekobenbach“ liegt zwischen Visselhövede im Südosten und Bothel im Nordwesten und umfasst – teils auf Hoch- und Niedermoortorfen, teils auf grundwasserbeeinflussten Böden – wertvolle Moor- und Feuchtbiotope im Naturraum Wümmeniederung. Das westliche Teilgebiet wird von ausgedehnten Moorwäldern geprägt, die ebenfalls im östlichen Teilgebiet zu finden sind, dort aber von Borstgrasrasen und feuchten Heiden mit Glockenheide ergänzt werden. Die heute selten gewordenen Borstgrasrasen haben sich unter extensiver Beweidung erhalten. Entlang des Schweinekobenbachs sind Auenwälder mit Erlen und Eschen sowie feuchte Eichen-Hainbuchenwälder zu finden, die von alten bodensauren Eichenwäldern ergänzt werden. Das zentrale Teilgebiet wird von einem Schlatt eingenommen, welches dem Lebensraumtyp der dystrophen, das heißt mineralstoffarmen, durch Huminsäuren bräunlich gefärbten Stillgewässer entspricht. In der breiten Verlandungszone sind torfmoosreiche Übergangs- und Schwingrasenmoore ausgebildet.
Das Naturschutzgebiet wird charakterisiert durch naturnahe, geophytenreiche Wälder auf Geschiebemergel sowie durch einen landwirtschaftlich genutzten Niederungsbereich. Es befindet sich im Einzugsgebiet der Dumme, des Clenzer Mühlenbachs, des Schnegaer Mühlengrabens und des Schwarzen Bachs. Die Waldflächen setzen sich auf den stark grundwasserbeeinflussten, kalkreichen Standorten und entlang der Fließgewässer aus Erlen- und Birkenbruchwäldern, Erlen-Eschenwäldern und Eichen-Mischwäldern zusammen. Auf etwas ärmeren Standorten dominieren im nördlichen Bereich altholzreiche Buchen- und Buchenmischwälder, lichte Eichenwälder sowie laubholzreiche Kiefernbestände. Nördlich entlang der Dumme schließt sich ein kleinstrukturierter, landwirtschaftlich genutzter Bereich an. Südlich der Dumme wird das Gebiet durch Staudensümpfe, Seggenriede, Röhrichtflächen und Sumpfgebüsche sowie Wälder sumpfiger und mooriger Standorte geprägt. Im Süden grenzt das NSGLÜ 274 "Obere Dummeniederung"an. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 075 "Landgraben- und Dummeniederung"und desEU-Vogelschutzgebietes V29 "Landgraben- und Dummeniederung". Zuständig ist derLandkreis Lüchow-Dannenbergals untere Naturschutzbehörde.
Das FFH-Gebiet „Steller Heide“ liegt südöstlich von Delmenhorst im Naturraum Thedinghäuser Vorgeest. Prägend für das kleine Gebiet ist der Wechsel zwischen grundwasserbeeinflussten Senken über Talsanden und aufgewehten trockenen sowie sehr nährstoffarmen Dünensanden. Den größten Flächenanteil nehmen im Gebiet alte bodensaure Eichenwälder mit Stieleiche ein, die auf den Binnendünen teilweise in durch Nutzung und Pflegemaßnahmen begünstigte Zwergstrauchheiden oder Trockenrasen übergehen. Diese durch einen oft nur spärlichen Vegetationsbewuchs aus Besenheide, Silber- und Straußgras gekennzeichneten Lebensräume sind insbesondere für einige Insektenarten von großer Bedeutung. In den feuchten bis nassen Mulden finden sich vereinzelt Übergangs- und Schwingrasenmoore sowie, im östlichen Gebietsteil, zwei dystrophe, das heißt nährstoffarme, durch Huminsäuren bräunlich gefärbte Stillgewässer, an welchen unter anderem verschiedene Libellenarten geeignete Lebensräume finden.
Das Gebiet liegt als ein unzerschnittener Ausschnitt in der Landschaftseinheit „Moorniederungen der Schunteraue“. Es handelt sich überwiegend um ein zum Teil nährstoffarmes Niedermoorgebiet mit flachen Torfkörpern von bis zu mehr als 1,5 m Mächtigkeit, welches durch grundwassernahe Standorte und zudem durch die Hochwasserrhythmik der Schunter geprägt ist. Das NSG ist von Au- und Bruchwaldresten, Röhrichten, Hochstaudenfluren, Feucht- und Nassgrünland, Sümpfen, Einzelbäumen, Hecken und Weidengebüschen geprägt sowie von zahlreichen künstlich angelegten kleinen Teichen durchsetzt, welche sich teilweise naturnah entwickelt haben. Das Gebiet bildet den Lebensraum zahlreicher seltener sowie gefährdeter Tier- und Pflanzenarten und ihrer Gemeinschaften, insbesondere solcher, die an feuchtes bis nasses Niedermoor und an Überflutungen angepasst sind. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 445 "Lutterlandbruch". Zuständig ist derLandkreis Helmstedtals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Das FFH-Gebiet „Lutterlandbruch“ liegt in der vermoorten Niederung der Schunter nördlich von Königslutter und wird dem Naturraum Ostbraunschweigisches Hügelland zugeordnet. Auf den grundwasserbeeinflussten Böden, die als Niedermoorböden teilweise organischen Ursprungs sind, wachsen verschiedene Pflanzengemeinschaften feuchter und nährstoffreicher Standorte. An der Heidteichsriede, einem kleinen, stark begradigten Zufluss der Schunter, sind artenreiche feuchte Hochstaudenfluren ausgebildet. Kleinflächig finden sich im Gebiet zudem Auenwälder mit Erlen und Eschen. An kalk- bis basenreichen Standorten wachsen die charakteristischen Pflanzenarten der seltenen Pfeifengraswiesen. Die verschiedenen Feuchthabitate im Gebiet sind von besonderer Bedeutung für die beiden europaweit bedeutsamen Schneckenarten Schmale Windelschnecke und Bauchige Windelschnecke, von denen in Niedersachsen nur wenige zerstreute Vorkommen bekannt sind. Der Lutterlandbruch ist somit – auch durch die räumliche Nähe zu weiteren geeigneten Lebensräumen imFFH-Gebiet 105 „Rieseberger Moor“– von besonderer Bedeutung für den Schutz und Erhalt dieser Arten.
Das FFH-Gebiet „Ahlder Pool“ liegt nordöstlich von Schüttorf in der überwiegend grundwassernahen Nordhorn-Bentheimer Sandniederung und umfasst einen von zumeist extensiv bewirtschafteten Grünlandflächen umgebenen Heideweiher natürlicher Entstehung, der sich in einer Ausblasungsmulde gebildet hat. Aufgrund der geringen Nährstoffkonzentration – der flache Weiher entspricht dem Lebensraumtyp der sehr nährstoffarmen Gewässer mit Strandlingsvegetation – konnten sich auf partiell oder vollständig trockenfallenden Teichböden einige konkurrenzschwache, zumeist sehr seltene Pflanzenarten etablieren. Hierzu gehören unter anderem das Sumpf-Johanniskraut und die Vielstängelige Sumpfbinse, zwei in Niedersachsen stark gefährdete Arten. Auch der Strandling, welcher Namensgeber dieser seltenen Pflanzengesellschaft ist, wächst im Gebiet. Vereinzelt finden sich im Verlandungsbereich des Stillgewässers Vorkommen der stark gefährdeten Binsen-Schneide; diese kleinen Flächen werden dem Lebensraumtyp der Sümpfe und Röhrichte mit Schneide zugeordnet. Zudem liegt das FFH-Gebiet in der Kulisse desIP-LIFE - Projektes "Atlantische Sandlandschaften".
Das FFH-Gebiet „Wald bei Burg Dinklage“ grenzt östlich an Dinklage und umfasst ein kleines Laubwaldgebiet mit einer langen Bestandskontinuität nahe des ehemaligen und namensgebenden Klosters Burg Dinklage. Das Gebiet, in welchem nährstoffarme, sandige und teils grundwasserbeeinflusste Böden vorherrschen, wird dem Naturraum Bersenbrücker Land zugeordnet. Den größten Flächenanteil nehmen alte bodensaure Eichenwälder mit Stieleiche ein, in welchen zumeist kleinere Laubholzforsten liegen. Trotz einer Absenkung des Grundwasserspiegels haben sich im südwestlichen Gebietsteil mit Erlen-Eschen-Beständen, Bruchwäldern und Eichen-Hainbuchenwäldern naturnahe Feuchtwaldausprägungen erhalten. Kleinflächig finden sich auch Hainsimsen-Buchenwälder. Vereinzelte Stillgewässer sind geeignete Habitate des Kammmolchs. Von besonderer Bedeutung ist das Gebiet für den streng geschützten Eremiten. Diese Käferart lebt in teilweise mit Mulm ausgefüllten Höhlen in Altbäumen, welche er oft sein gesamtes Leben nicht verlässt.
Das FFH-Gebiet „Bohlenbruch“ liegt südöstlich von Celle in dem hier mehrere Kilometer breiten Aller-Urstromtal und umfasst naturnahe Laubwälder im Naturraum Obere Allerniederung. Die vorwiegend lehmigen, teils auch sandigen Auenböden haben sich unter dem Einfluss regelmäßiger Überschwemmungen entwickelt. Heute hingegen ist der Grundwasserspiegel abgesenkt und die Landschaft im Urstromtal, in welchem heute die Aller fließt, weitgehend kultiviert. Dennoch haben sich in einigen Bereichen, so zum Beispiel im Bohlenbruch, naturnahe Lebensräume erhalten oder entwickelt. Die frischen bis feuchten Böden sind im Gebiet von Eichen-Hainbuchenwäldern bestanden. Kleinflächig finden sich Übergänge zu alten bodensauren Eichenwäldern sowie zu Auenwäldern mit Erlen und Eschen. Die strukturreichen Mischwälder mit einer teilweise gut ausgebildeten Krautschicht stellen wertvolle Habitate für verschiedene Tier- und Pflanzenarten dar.
Das NSG "Moore bei Buxtehude" umfasst einen großräumigen Ausschnitt der Kulturlandschaft am südlichen Rand des Naturraumes "Harburger Elbmarschen", die sich auf ausgedehnten Nieder- und Hochmooren im Übergangsbereich zwischen Marsch und Geest entwickelt hat. Es ist eines der größten Brutgebiete des Wachtelkönigs in Niedersachsen. Östlich schließt sich das Hamburger NSG "Moorgürtel" an.Die ausgedehnten, vielfältig strukturierten Grünlandkomplexe sind charakterisiert durch ein z.T. kleinräumiges Mosaik aus Wiesen, Mähweiden, Weiden und Brachflächen mit z. T. hohem Grundwasserstand. Gliedernde Elemente sind ein engmaschiges Grabensystem sowie Birken- und Bruchwald, Hecken, Gebüsche und Einzelbäume. Etwa die Hälfte der Flächen wird intensiv als Grünland und Acker bewirtschaftet. Die naturnahen Flächen sind vor allem im Norden und im Osten zu finden. das Gebiet dient dem Schutz desEU-Vogelschutzgebietes V59 "Moore bei Buxtehude". Zuständig sind die LandkreiseStadeundHarburgals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Charakteristisch für das Naturschutzgebiet ist eine durch die ehemals vorhandene Fließgewässerdynamik geprägte, leicht wellige Landschaft mit Resten eiszeitlicher, bewaldeter Binnendünen. Aufgrund der das Gebiet in seinen wesentlichen Bestandteilen prägenden hohen Grundwasserstände haben sich auetypische Niedermoore, Röhrichte, Wälder und insbesondere Grünlandnutzungen als Weide oder Mähwiese etabliert. Das Gewässer „Godensholter Tief“ liegt zum Teil in dem Schutzgebiet und prägt dieses in seiner Weite, insbesondere auch durch die unmittelbar angrenzenden, größtenteils bereits dem gesetzlichen Schutz unterliegenden Grünlandflächen. Neben den terrestrischen bzw. amphibischen Lebensräumen finden sich hier auch Altwässer und das Naturdenkmal „Drakamp Schlatt“, die ebenfalls Relikte der ehemaligen Flusslandschaft darstellen. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 234 "Godensholter Tief". Zuständig sind die LankreiseCloppenburgundAmmerlandals untere Naturschutzbehörden. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...