Darstellung der von Lärm beeinträchtigten Flächen in der Gemeinde Stuhr - Abbildung der Flächen an den Hauptverkehrsadern in unterschiedlichen Farben, je nach Belastung
Als Ballungsraum ist die Stadt Oldenburg verpflichtet, eine flächendeckende Lärmkartierung vorzunehmen und einen Lärmaktionsplan zu erstellen. Lärmkarten stellen die Belastung der Bevölkerung durch Lärm, der von verschiedenen Lärmquellenarten verursacht wird graphisch dar. In der Stadt Oldenburg sind dabei die Lärmquellenarten Straßenverkehr, Schienenverkehr und Gewerbe/Industrie zu betrachten. Anhand der Lärmkarten sind anschließend in einem Lärmaktionsplan Maßnahmen zu benennen, mit deren Hilfe die Lärmbelastung der Bevölkerung vermindert werden kann, bzw. mit denen ruhige Gebiete vor der Zunahme einer weiteren Lärmbelastung geschützt werden können.
Digitaler landesweiter Datenbestand der relevanten Schallschutzwände, welche zur Berechnung der Lärmkarten 2022 nach EU-Umgebungslärmrichtlinie (2002/49/EG, 34. BImSchV) genutzt werden. Der Sachdatenbestand enthält die für eine Lärmberechnung nach BUB (Berechnungsmethode für den Umgebungslärm von bodennahen Quellen) relevanten Attribute für jedes Element. Die Geometrie soll die jeweilige Mittelachse des Bauwerkes an der höchsten Stelle repräsentieren und ist in seiner Detaillierung an die akustischen Erfordernisse und die Modellbildung angepasst. Die Höhenangaben sind als Höhe über Gelände (nicht über NN) zu verstehen und sind Bestandteil der Sachdatentabelle. Die Lärmschutzwände der Ballungsräume Hannover, Hildesheim, Braunschweig, Osnabrück, Oldenburg und Göttingen sind nicht. Bestandteil dieses Datensatzes, dies gilt ebenso für die zum Bundesland Bremen zugehörigen Lärmschutzwände.
Die Stadt Barsinghausen ist zur Aufstellung eines Lärmaktionsplanes verpflichtet. Die Umsetzung von Maßnahmen obliegt aber weiterhin den Baulastträgern, die die Maßnahmenvorschläge des Lärmaktionsplanes berücksichtigen, prüfen und einordnen. Der vorliegende Endbericht gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Lärmaktionsplanung und wurde im Rahmen der Beteiligung mit den Trägern öffentlicher Belange (TÖB) und den Bürgern abgestimmt und anschließend den politischen Gremien zum Beschluss vorgelegt. Der Verwaltungsausschuss hat in seiner Sitzung vom 20.08.2013 dem Plan zugestimmt.
Lärmkarten bestehen aus einer flächenhaften Darstellung der Lärmbelastung und aus tabellarischen Angaben zur Zahl der lärmbelasteten Menschen sowie der geschätzten Zahl der gesundheitsschädlichen Auswirkungen und Belästigungen. Die Erstellung der Lärmkartierung ist eine regelmäßig Pflichaufgaben, die sich aus der EU-Richtlinie 2002/49/EG und dem nationalen Recht im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), §§ 47a ableitet.