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public Bericht: "Makrozoobenthos: Lütetsburger Plate – TMAP-Monitoring (1999-2004)"
„Mit dem „Trilateral Monitoring and Assessment Program (TMAP)“ wurde eine integrierte und methodisch einheitlichere Überwachung des Wattenmeerökosystems durch die drei Anrainerstaaten Niederlande, Deutschland und Dänemark eingeführt. Vor dem Hintergrund mögli-cher anthropogener Verunreinigungen des Wattenmeeres dient das Monitoring dem Ziel, Veränderungen in den natürlichen Prozessen, dem Artenreichtum und den Gemeinschafts-strukturen des Makrozoobenthos zu erfassen. Im Zuge der Umsetzung dieses Programmes beauftragte die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer das damalige NLÖ Forschungsstelle Küste im Herbst 1998 mit der Einrichtung von vier Monitoringstationen zur Überwachung des Makrozoobenthos auf der Lütetsburger Plate. Zur Festlegung der Monitoringstationen wurde vom NLÖ Forschungsstelle Küste im November 1998 im Rahmen einer Voruntersuchung eine Transektbeprobung auf der Lütetsburger Plate bzw. dem angrenzenden Ostermarscher Watt durchgeführt, um repräsentative Biotopbereiche für die Einrichtung der 4 Dauerstationen auszuwählen. Seit 1999 werden vier Monitoringstationen zur Überwachung des Makrozoobenthos auf der Lütetsburger Plate untersucht. Zusammen mit den bereits seit 1976 bestehenden Dauerstationen im Norderneyer Inselwatt, die vom heutigen NLWKN Betriebsstelle Brake-Oldenburg betreut werden, ist damit ein durchgehendes eulitorales Stationsprofil von der Festlandslinie bis zum Inselwatt vorhanden. Ergänzt wird dieses Profil seeseitig durch sublitorale Dauerstationen im Inselvorfeld der Insel Norderney, die seit 1978 vom Forschungsinstitut Senckenberg in Wilhelmshaven untersucht werden. Zusätzlich besteht seit 1994 eine Dauerstation auf der Lütetsburger Plate speziell zur Überwachung von Besatz, Altersverteilung und Flächenausdehnung der Miesmuschel Mytilus edulis. Diese Station ist Bestandteil des niedersächsischen Programms zur Erfassung der eulitoralen Miesmuschelvorkommen. Frühere, flächendeckende benthosbiologische Untersuchungen zur Bodenfauna der Lütetsburger Plate liegen von KRAUSE (1952) und MÜLLER (1964) vor. Sedimentologische Bestandsaufnahmen wurden von MÜLLER (1964) und RAGUTZKI (1978) durchgeführt. Eine sedimentologische Auswertung anhand von Luftbildaufnahmen der Jahre 1951, 1966, 1975 und 1996 wurde von MEYER & RAGUTZKI (1999) fertig gestellt. Im Rahmen der Überwachung der eulitoralen Miesmuschelvorkommen an der niedersächsischen Küste wurden die Muschelbänke des Gebietes in den letzten Jahren wiederholt kartiert (OBERT & MICHAELIS 1989; MICHAELIS et al. 1995, ZENS et al. 1997, HERLYN & MILLAT 1997, MILLAT & HERLYN 1999). Seit 1994 wird eine Dauerstation zur Überwachung von Besatz, Altersverteilung und Flächenausdehnung der Miesmuschel auf der Plate betrieben (MILLAT & HERLYN 1999). Auswertungen dazu finden sich dem 2004 fertig gestellten Abschlußbericht zu wissenschaftlichen Begleituntersuchungen zur Aufbauphase des Miesmuschelmanagements im Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“ (MILLAT & HERLYN 2004). Zur Fauna des Riffgat existieren Arbeiten von WAGENKNECHT (1999) und im Rahmen von Klappstellenuntersuchungen durch GROTJAHN (2001). Parallel zum bestehenden Untersuchungsprofil des TMAP-Monitoring auf der Lütetsburger Plate wurden ca. 800 m östlich der Plate im Rahmen von geplanten Trassenanbindungen von Offshore-Windparks qualitative und quantitative Untersuchungen zu den Makrozoobenthosgemeinschaften durchgeführt (STEUWER & GROTJAHN 2002, 2003). Aus dem laufenden TMAP-Monitoringprogramm wurden bisher nur jährliche Überwachungsberichte erstellt. Mit diesem Bericht werden erstmals die Ergebnisse der Untersuchungen über einen längeren Zeitraum zusammenfassend ausgewertet. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, eine Gesamtauswertung der erhobenen Überwachungsdaten vorzulegen. Dabei soll insbesondere die Bestandsentwicklung der eulitoralen Makrofaunagemeinschaft aufgezeigt und eine Darstellung der sedimentologischen Verhältnisse vorgenommen werden. Hinter_CUTABSTRACT_
Zuletzt aktualisiert: 20.02.2014
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/ Geodatensatz
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settings Stickstoff-Flächenbilanzsalden aus der Landwirtschaft auf Gemeindeebene – Basis-Emissionsmonitoring 2023 (WMS Dienst)
Stickstoff-Flächenbilanzsalden (N-Bilanzen) sind ein Instrument, um die Stickstoffemissionen (Stickstoffüberschüsse) aus der Landwirtschaft zu quantifizieren. Sie sind ein Indikator für die Effizienz des Stickstoffeinsatzes landwirtschaftlicher Betriebe. Zur Berechnung der N-Bilanzen wird die N-Zufuhr auf die landwirtschaftlich genutzte Fläche der N-Abfuhr über die Ernte gegenübergestellt: N-Zufuhr – N-Abfuhr = N-Flächenbilanzsaldo Das Ergebnis sind Stickstoff-Flächenbilanzsalden auf Gemeindeebene, sie werden in kg N pro Hektar und Jahr bezogen auf die landwirtschaftlich genutzte Fläche ausgegeben. Da sämtliche Daten nach dem Betriebssitzprinzip erhoben wurden, liegen für die gemeindefreien Gebiete keine N-Bilanzen vor. Die hier dargestellten N-Flächenbilanzsalden beziehen sich auf das Kalenderjahr 2023. Sie sind eine wichtige Grundlage zur Berechnung der potenziellen Nitratkonzentration im Sickerwasser. Die potenzielle Nitratkonzentration dient der Abschätzung der Sickerwassergüte an der Untergrenze des Wurzelraumes in ca. 2 m Tiefe. Detaillierte Methodenbeschreibung siehe: Erläuterung_Basisemissionsmonitoring_LBEG_2023.pdf
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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/ Geodatendienst
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Icon FNP Hankensbüttel (Zusammenzeichnung)
Auf dieser Fläche ist der Bau von Windkraftanlagen vorgesehen (F-Plan)
place Umweltdaten
/ Flächennutzung Wind
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Icon Vorranggebiet Windenergie
Auf dieser Fläche ist der Bau von Windkraftanlagen vorgesehen (regionale Raumordnung)
place Umweltdaten
/ Regionale Raumordnung (Wind)
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apps Aktuelle Luftgütedaten und meteorologische Daten
Stundenaktuell werden die Konzentrationswerte für die Luftschadstoffe Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid, Ozon, Kohlenmonoxid und Feinstaub (PM10) sowie zum Wetter (Temperatur, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Luftdruck, Regendauer, UV-Index, Globalstrahlung) zur Verfügung gestellt, die an den in Niedersachsen landesweit verteilten LÜN-Messstationen ermittelt werden. Weitere Informationen und Zugänge zu den Daten finden Sie in der Rubrik "Verweise" weiter unten.
Zuletzt aktualisiert: 23.08.2025
folder_code Datenkataloge
/ Datensammlung
Open Data
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public Grünalgen: max. Bedeckungsgrad, 2007 (MSRL:COV_OP_MAX07)
Dieser Layer bildet die maximal kartierte Grünalgenausdehnung im Jahr 2007 an der niedersächsischen Küste ab. Hierbei handelt es sich um aggregierte und harmonisierte Werte, die im Rahmen des Projektes MDI-DE für die Bewertung der Meeresstrategierahmenrichtlinie (MSRL) erstellt und entwickelt wurden.
Zuletzt aktualisiert: 20.11.2023
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/ Geodatensatz
Open Data
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public Bericht: "Beweissicherung Küstenschutz Leybucht: Terrestrische Wirbellosenfauna Hauener Hooge (1995-2002)"
„Durch die Baumaßnahme „Küstenschutz Leybucht“ wurde die bis dahin als Sommerpolder genutzte Hauener Hooge tiefgreifenden Veränderungen unterworfen. Für den östlichen Teil der Hauener Hooge („Hauener Hooge – Heller“) wurde die Öffnung des Sommerdeiches als Nebenbestimmung in den Planfeststellungsbeschluss aufgenommen […]. Diese Öffnung, die im Herbst 1994 erfolgte, sollte den natürlichen Salzwassereinfluss in dem Gebiet weitgehend wiederherstellen und damit, zusammen mit der gleichzeitigen Aufgabe der Beweidung, zur Aufwertung des Polders für den Naturschutz betragen. Leitbild für den ehemaligen Sommerpolder sind nutzungsfreie, störungsarme und naturnahe Salzwiesen und Prielstrukturen […]. Der westliche Teil wurde demgegenüber infolge der Durchdeichung vollständig vom Salzwassereinfluss abgeschnitten. Das NLÖ – Forschungsstelle Küste führt seit 1982 Vor- und Begleituntersuchungen zur Maßnahme „Küstenschutz Leybucht“ durch; in diesem Rahmen wurde auch von 1995 bis 1999 die Ansiedlung von Salzwiesenarten in der Hauener Hooge nach der Sommerdeichöffnung untersucht. […] Zur Dokumentation der Veränderungen, die infolge des erhöhten Salzwassereinflusses nach der Sommerdeichöffnung zu erwarten waren, und zur Erfolgskontrolle bezüglich der angestrebten Salzwiesenentwicklung wurde in den Jahren 1995-97, 1999 und 2002 die Wirbellosenfauna an einigen repräsentativen Standorten erfasst. Erste Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden bereits in Zwischenberichten dargestellt. […] Dabei lag der Schwerpunkt der Auswertung auf der Laufkäferfauna sowie auf dem Vorkommen und der Bestandsentwicklung des Salzwiesen-Flohkrebses Orchestia gammarellus und einiger Spinnengruppen. Im vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse aus dem Jahr 2002 dargestellt und die Faunenveränderungen gegenüber den Vorjahren erläutert. Im zweiten Teil des Berichts wird die Wirbellosenfauna alter Salzwiesenbereiche der Leybucht dargestellt. […] Ziel dieser Arbeit ist die Beantwortung folgender Fragen: Welche Veränderungen der Wirbellosenfauna sind im ausgedeichten Hauener Hooge – Heller 2002 gegenüber den Vorjahren aufgetreten? Inwieweit ist die angestrebte Ansiedlung von Salzwiesenarten fortgeschritten? Wie stellt sich die Besiedlung alter Leybucht-Salzwiesen unterschiedlicher Nutzung mit terrestrischen Wirbellosen dar? Ist daraus eine Entwicklungsprognose für die Hauener Hooge abzuleiten? Welche Managementmaßnahmen können ggf. zur Optimierung der vorgefundenen Verhältnisse beitragen?“
Zuletzt aktualisiert: 10.12.2021
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/ Geodatensatz
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Icon FNP Sittensen (Samtgemeinde) (Zusammenzeichnung)
Auf dieser Fläche ist der Bau von Windkraftanlagen vorgesehen (F-Plan)
place Umweltdaten
/ Flächennutzung Wind
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settings Hydrogeologische Karte von Niedersachsen 1 : 50 000 – Änderung der mittleren jährlichen Grundwasserneubildungsrate für den 30-jährigen Zeitraum 2031-2056 zu 1971-2000 im hydrologischen Sommerhalbjahr, Kein-Klimaschutz-Szenario (RCP8.5) (WMS Dienst)
Die Karte zeigt die modellierte Änderung der mittleren jährlichen Grundwasserneubildung für den 30-jährigen Zeitraum 2031-2060 zu 1971-2000 im hydrologischen Sommerhalbjahr (Mai-Okt.) in mm/a berechnet mit dem „Kein-Klimaschutz“-Szenario (RCP8.5). Grundwasser ist ein Rohstoff, der sich regenerieren und erneuern kann. Hauptlieferant für den Grundwasservorrat ist in Niedersachsen versickerndes Niederschlagswasser. Es sorgt dafür, dass die Grundwasservorkommen der Speichergesteine im Untergrund aufgefüllt werden. Besonders hoch ist die Grundwasserneubildung im Winter, da zu dieser Zeit ein großer Teil der Niederschläge im Boden versickert. In den wärmeren Jahreszeiten verdunstet dagegen ein großer Teil des Niederschlags bereits an der Oberfläche oder wird von Pflanzen aufgenommen. Die Grundwasserneubildung ist räumlich stark unterschiedlich verteilt. Sie hängt ab von der Niederschlags- und Verdunstungsverteilung, den Eigenschaften des Bodens, der Landnutzung (Bewuchs, Versiegelungsgrad), dem Relief der Landoberfläche, der künstlichen Entwässerung durch Drainage, dem Grundwasserflurabstand sowie den Eigenschaften der oberflächennahen Gesteine. Da sich diese Parameter in Niedersachsen zum Teil auf kleinstem Raum deutlich unterscheiden, unterliegt auch die Grundwasserneubildung großen lateralen Schwankungen. Um die Grundwasserneubildung zu ermitteln, gibt es verschiedene Verfahren. Die vorliegenden Karten zeigen die flächendifferenzierte Ausweisung der mittleren Grundwasserneubildung, die mit dem Verfahren mGROWA (kurz für „monatlicher Großräumiger Wasserhaushalt“) berechnet wurde. Das Model mGROWA wurde für die großräumige Simulation des Wasserhaushalts am Forschungszentrum Jülich in Zusammenarbeit mit dem LBEG entwickelt (Herrmann et al. 2013) und seit 2016 für Niedersachsen methodisch aktualisiert. Zusätzlich wurde eine Reihe neuer Eingangsdaten verwendet, um ein aktuelle Datengrundlagen für wasserwirtschaftliche Planungsarbeiten und wasserrechtliche Genehmigungsverfahren zu liefern. Als klimatische Inputdaten wurden tägliche und monatliche Klimaprojektionsdaten genutzt. Die Klimaprojektionsdaten stellen die Ergebnisse eines Ensembles aus verschiedenen Klimamodellen dar (das Niedersächsische Klimaensemble AR5-NI v2.1 siehe Hajati et al. (2022)). Die Daten wurden vom Deutschen Wetterdienst bereitgestellt. Datengrundlage dessen ist das EURO-CORDEX Ensemble (Jacob et al., 2014). Im Rahmen des BMVI-Expertennetzwerks fand durch den DWD eine Herunterskalierung von einem 12,5 km auf ein 5 km Raster statt. Die Klimamodelle sind mit dem „Kein-Klimaschutz“-Szenario (RCP8.5) angetrieben. Dabei handelt es sich um ein Szenario des IPCC (Weltklimarat), welches einen kontinuierlichen Anstieg der globalen Treibhausgasemissionen beschreibt, der bis zum Ende des 21. Jahrhunderts einen zusätzlichen Strahlungsantrieb von 8,5 Watt pro m² gegenüber dem vorindustriellen Niveau bewirkt. Die Ergebnisse aller Klimamodelle sind gleich wahrscheinlich. Daher kann neben dem Mittelwert, der eine Tendenz aufzeigt, auch der obere (Maximum) und untere (Minimum) Rand der Ergebnisbandbreite über den MapTip abgerufen werden. Für eine bessere Regionalisierung wurden die klimatischen Eingangsparameter Niederschlag und potentielle Verdunstung mit bilinearer Interpolation auf ein 500 x 500 m Raster für mGROWA22 herunterskaliert.
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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/ Geodatendienst
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settings Niedersächsischer Bodenfeuchteinformationsdienst - Tagesaktueller Wassergehalt der Böden in Niedersachsen in % der nutzbaren Feldkapazität (%nFK) (WMS Dienst)
Der Niedersächsische Bodenfeuchteinformationsdienst (NIBOFID) des LBEG zeigt den tagesaktuellen Wassergehalt für alle Böden in Niedersachsen. Darüber hinaus lässt sich der Verlauf des Bodenwassergehalts für die letzten 10 Tage abrufen. Die Bodenfeuchte wird in % der nutzbaren Feldkapazität (%nFK) angegeben. Die nFK beschreibt die Wassermenge, die ein Boden maximal pflanzenverfügbar speichern kann. Die Werte des Bodenfeuchtemonitors sind berechnet und nicht gemessen. Die Berechnung erfolgt mit dem Bodenwasserhaushaltsmodell BOWAB und wird täglich mit Klimakennwerten (Niederschlag, Temperatur, Wind, Globalstrahlung und relative Luftfeuchte) des Vortages durchgeführt. Es werden für die jeweilige Landnutzung (Acker, Grünland, Laubwald, Nadelwald, Sonstiges) und den Boden spezifisch Parametern abgeleitet. BOWAB nutzt die hochaufgelösten Bodendaten der Bodenkarte 1:50.000 (BK50) von Niedersachsen und leitetet bodenwasserhaushaltliche Kennwerte, wie nFK, FK etc. ab. Die Berechnung erfolgt für die Flächen der BK50. Der Einfluss des Grundwassers wird in Form von kapillarem Aufstieg und durch den Grundwasserstand aus der BK50 berücksichtigt. Eine Bodenfeuchte von 100 %nFK zeigt an, dass der Bodenwasserspeicher gefüllt ist. Bei Werten oberhalb von 100 % entsteht Sickerwasser oder es steht Grundwasser innerhalb der betrachteten Bodenschicht. Werte kleiner als 100 %nFK zeigen an, dass die Pflanzen Bodenwasser entnommen haben und der Boden allmählich austrocknet. Ab Bodenfeuchtewerten unterhalb von 40 - 50 %nFK reagieren Pflanzen auf die Trockenheit und verringern ihre Verdunstung. Bei Werten von < 30 % nFK kann von Trockenstress ausgegangen werden. Im Kartenbild ist die Bodenfeuchte für den Boden von 0 – 60 cm Tiefe dargestellt, der dem Hauptwurzelraum bei den meisten Böden und Nutzungsformen entspricht. Standortbezogene Informationen liefert ein Maptip. Durch das Klicken auf einen Standort wird der aktuelle Bodenwassergehalt für den Hauptwurzelraum in %nFK angezeigt. Zusätzlich können auf der Detailseite weiterführende Informationen abgerufen werden. Als Grafik wird der Verlauf der mittleren Bodenfeuchte für die vergangenen 10 Tage für die Tiefenbereiche 0 - 30 cm (Oberboden), 0 - 60 cm (Hauptwurzelraum) und, sofern der Boden mächtiger ist, 0 - 90 cm (gesamte Betrachtungstiefe) dargestellt. Zudem wird die Sickerwassermenge unterhalb von 90 cm Tiefe für den betrachteten Standort angegeben. Falls Sie noch genauere Informationen zum Wassergehalt für Ihren Boden mit einer bestimmten Anbaukultur (Weizen, Mais, Grünland) benötigen, nutzen Sie gerne die Fachanwendung „Bodenwasserhaushalt“ im NIBIS® Kartenserver. Sie bietet die Möglichkeit den Verlauf der Bodenfeuchte für einzelne oder mehrere Flächen über einen längeren Zeitraum mit verschiedenen Fruchtfolgen (z.B. 1 Jahr oder länger) zu ermitteln.
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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/ Geodatendienst
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