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Icon Vitalheidetour Nord
Deine Rundtour beginnt in Uelzen amHundertwasser-Bahnhof (Eingang am ZOB). Bevor du aufs Rad steigst, solltest du dem einmaligen Kunstbahnhof einen Besuch abstatten. Streiche um die bauchigen Säulen, spüre den schwankenden Flussboden, suchedas Schwein auf dem Bahnsteig und die „vergessenen“ Werkzeuge der Handwerker.Voll mit Eindrücken von bunten Mosaiken, goldenen Kugeln und Bäumen auf demDach geht’s los auf die Tour. Zuerst erreichst du Oldenstadt mit dem Historischem Zentrumund der Klosterkirche. Spannend für Naturfreunde ist das NABU-Nest. Hier kann mandurchs Gartengelände mit Teich, alten Bäumen, Blumenwiese, Kräuterspirale,Insektenhotel, Bienenlehrstand und Brutpavillon spazieren. Aus Oldenstadt raus führt der Weg am Oldenstädter Seevorbei. Wer spontan Lust auf ein Bad hat, hüpft am Strand kurz ins Wasser. Vonhier aus radelst du zum Elbe-Seitenkanal und eine ganze Weile an dem Wasserwegentlang Richtung Norden. Nach einem Schlenker links über den Kanal und wiederzurück bringt dich ein kleiner Stichweg zum Jastorfer See. Vom Beobachtungsturm aus kannst du Wasservögel beobachten– am besten mit Fernglas. Eine Thementafel informiert über See und Wasservögel. Über Jastorf und einen Schlenker nach links über denKanal gelangst du nach Klein Bünstorf. Von hier lohnt ein kleiner Umweg in dieKlein Bünstorfer Heide. Im Spätsommer blüht sie herrlich lila und eins dergrößten Hügelgräberfelder der Lüneburger Heide mit 59 erhaltenen Gräbern ist hierdas ganze Jahr über interessant. Für eine Pause mit regionalen Leckereien empfiehlt sichdie Obstscheune in Tätendorf-Eppensen, an der die Route vorbeiführt. Nicht weit hinter Tätendorf liegt Barum mit derSt.-Georg-Kirche aus dem 11./12. Jh. Sie ist von Ostern bis Erntedank täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. In Barum bietet der Biolandhof Ellenberg im Hofladenalte Kartoffelsorten wie Blaue Anneliese, Heiderot oder Blauer Schwede. Sie schmeckenköstlich und ergeben witzig bunte Kartoffelsalate! Auf halber Strecke zwischen Barum und Westerweyheerstreckt sich linker Hand das Naturschutzgebiet „Im Sieken und Bruch“. Der„Sieken“ ist ein Waldgebiet auf einer Endmoräne, wird von kleinen Bachläufendurchzogen und ist geprägt von Buchen und Eichen. Danach führt die Tour durch Westerweyhe direkt in den UelzenerStadtforst. Nach kurzer Zeit öffnet der sich wieder und du fährst in die Stadtein. Von hier sind es nur noch wenige Radelminuten zurück zumHundertwasser-Bahnhof.
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/ Radtouren in Niedersachsen
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Icon Pilgerweg Loccum-Volkenroda
Ein neuer Weg auf alten Spuren: Im Jahre 1163 machten sich 13 Mönche des Zisterzienserordens aus Volkenroda auf den Weg nach Norden. In Loccum gründeten sie ein neues Kloster. Im Jahr 2005 wurden die beiden ehemaligen Zisterzienserklöster Loccum und Volkenroda durch einen Pilgerweg wieder miteinander verbunden. Auf rund 300 Kilometern folgt er einer abwechslungsreichen Naturlandschaft entlang der Weser, Leine und Unstrut. Er führt über das Wesergebirge, den Vogler, den Solling und durch das Eichsfeld. Über die Jahrhunderte hat uns der Reform-Orden der Zisterzienser entlang der Strecke zahlreiche Klöster, Ruinen und Spuren vermacht. Sie lassen neben ungezählten anderen sehenswerten Baudenkmälern Glaubensgeschichte lebendig werden. Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers verantwortet das Gesamtprojekt als ein Angebot, christlich geprägte Tradition in ökumenischer Perspektive zu erleben. Was Sie in jedem Fall beachten sollten, bevor Sie aufbrechen: Auf der Homepage www.loccum-volkenroda.de finden Sie zahlreiche nützliche Hinweise zum Streckenverlauf, zu den „verlässlichen Angeboten“ der Kirchengemeinden und Klöster entlang des Weges wie auch zu den touristischen und kirchengemeindlichen Unterkunftsmöglichkeiten. Auf der Homepage führt Sie ein Navigationssystem („Pilgerweg-Navigator“) blitzschnell zu den Orten und Wegabschnitten Ihres Interesses, einschließlich der Sehenswürdigkeiten und lokalen Logistik. So können Sie sich vorab und individuell die einzelnen Etappen mit den verlässlichen Angeboten der Kirchengemeinden und Klöster, den Service vor Ort (Verkehrsanbindung, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten) und den Hinweisen auf touristische Ansprechpartner individuell zusammenstellen und ausdrucken. Unterwegs orientiert der Wanderführer „Pilgerweg Loccum-Volkenroda“. Kartenmaterial und Wegbeschreibungen gliedern den Hauptweg in 17 Tagesetappen, ein Teilband informiert über die drei Nebenwege „Kloster Mariensee“ (beim Steinhuder Meer), „Kloster Möllenbeck“ (im Weserbergland) und „Klosterpfad“ (in Thüringen). Es empfiehlt sich, die Etappen frühzeitig zu planen und die Übernachtungsunterkünfte zu buchen. Die Pensionen, Gasthäuser und Hotels haben zum Teil nicht ganzjährig geöffnet bzw. sind in den beliebten Pilgermonaten schnell ausgebucht.  Übernachtungsverzeichnisse stehen in Papierform und als Datei zum Download zur Verfügung. Über die örtlichen bzw. regionalen Touristik-Verbände können einzelne Unterkünfte wie auch Pilgerreisen als Pauschalangebot gebucht werden. Kirchliche Pilgerherbergen sind nicht überall vorhanden. Sie sind bewusst einfach ausgestattet und eignen sich auch für jugendliche Pilgergruppen. Kirchengemeinden am Weg sind grundsätzlich gerne gastfreundlich – in dem Maße, wie es vor Ort möglich ist. Bitte bedenken Sie: viele dieser Serviceleistungen im Rahmen der „verlässlichen Angebote“ werden durch ehrenamtliches Engagement ermöglicht und können nicht spontan abgefragt werden, sondern müssen im Voraus angefragt und verarbeitet werden. Auf rund 300 km folgt der Weg der Weser, der Leine und der Unstrut. Stationen am Pilgerweg Loccum Volkenroda: Etappe 1 von Loccum nach Stadthagen 21 km Etappe 2 von Stadthagen nach Rehren 19 km Etappe 3 von Rehren nach Fischbeck 16 km Etappe 4 von Fischbeck nach Hameln 11 km Etappe 5a von Hameln nach Grohnde 13 km Etappe 6a Von Grohnde nach Bodenwerder 13 km Etappe 5b von Hameln nach Lüntorf 17 km Etappe 6b von Lüntorf nach Bodenwerder 15 km Etappe 7 von Bodenwerder nach Kirchbrak 12 km Etappe 8 von Kirchbrak nach Amelungsborn 11 km Etappe 9 von Amelungsborn nach Silberborn 22 km Etappe 10a von Silberborn nach Uslar 19 km Etappe 11a Von Uslar nach Bursfelde 20 km Etappe 10b von Silberborn nach Schönhagen Etappe 11b von Schönhagen nach Lippoldsberg 15 km Etappe 12b von Lippoldsberg nach Burgsfelde 16 km Etappe 13 von Bursfelde nach Dransfeld 14 km Exkurs zu Etappe 13 von Löwenhagen zu den Kreuzsteinen bei Bühren 7 km Etappe 14 von Dransfeld nach Friedland 22 km Etappe 15 von Friedland nach Heiligenstadt 21 km Etappe 16a von Heiligenstadt nach Dingelstädt 23 km Etappe 17a von Dingelstädt nach Mühlhausen 22 km Etappe 16b von Heiligenstadt nach Beinrode 18 km Etappe 17b von Beinrode nach Mühlhausen 32 km Etappe 18 von Mühlhausen nach Volkenroda 15 km Der Nebenweg Kloster Mariensee führt als Rundkurs von Loccum in vier Etappen um das Steinhuder Meer (82 km). Sicherheitshinweise: auf der gesamten Tour gilt der Hinweis, dass die Wege auf eigene Gefahr begangen werdenes wird keine Garantie zur Benutzbarkeit der Wege übernommenin den Städten/Orten gilt generell erhöhte Aufmerksamkeitauf der Tour muss mit Gefahrenstellen gerechnet werden, wie z.B. Poller, Umlaufsperren und ungesicherten Querungen
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/ Wanderrouten Niedersachsen
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Icon Ilmenauradweg (Nebenroute)
Abseits der Hauptroute des Ilmenauradwegs schlängelt sich eine besonders reizvolle Alternativroute durch das Hardautal – ideal für Radler, die abwechslungsreiche Natur, kulturelle Entdeckungen und ein wenig Abenteuer suchen. Start in Hösseringen – Geschichte und Natur erlebenDie Strecke beginnt in Hösseringen, einem kleinen Heideort, der mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Wer die Gegend intensiv erkunden möchte, sollte sich hier einen zusätzlichen Tag gönnen, denn das Museumsdorf Hösseringen ist ein echtes Highlight. In den historischen Fachwerkhäusern wird das Leben der Heidebauern lebendig, während der angrenzende Heide-Entdeckerpfad die typische Vegetation der Region zeigt. Ganz in der Nähe laden der Landtagsplatz, ein einstiger Versammlungsort der Bauern, und der Waldgeschichtspfad „Schooten“ zu einem Streifzug in die Vergangenheit ein. Von Hösseringen aus folgt der Radweg dem Flusslauf der Hardau, die sich durch schattige Wälder schlängelt und schließlich in die Gerdau mündet – jenen Fluss, der nach dem Zusammenfluss mit der Stederau die Ilmenau bildet. Erfrischung am HardauseeNach wenigen Kilometern bietet der Hardausee eine willkommene Gelegenheit für eine erste Rast. Eingebettet in Wiesen und Wald ist er ein perfekter Platz für eine Abkühlung im Sommer oder eine kurze Pause mit Seeblick. Suderburg – Von Technikgeschichte bis zur RadwegekircheWeiter geht es nach Suderburg, einem lebendigen Hochschulstandort mit technikgeschichtlichem Erbe. Besonders spannend ist die Rieselwiese, eine Versuchsanlage zur Wasserbewirtschaftung, die mit kindgerechten Experimentierstationen die historische Technik erklärt. Direkt am Weg liegt die Radwegekirche St. Remigius mit ihrem markanten Feldsteinturm. Lange wurde angenommen, dass dieser ein Überrest der mittelalterlichen Suder-Burg sei, die bereits im Jahr 1004 urkundlich erwähnt wurde. Diese These ist umstritten, doch unbestritten bleibt die besondere Atmosphäre dieses Ortes. Die Kirche lädt Radreisende zu einer stillen Pause ein und bietet eine radfreundliche Infrastruktur. Holxen und Holdenstedt – Wassermühlen, Schlösser und KapellenHinter Suderburg verläuft die Strecke weiter durch das sanft gewellte Gerdautal, vorbei an Holxen, wo eine historische Wassermühle ein wunderschönes Fotomotiv bietet. Der Weg führt, teils etwas unwegsam, durch offene Felder und schmale Waldpassagen nach Holdenstedt, wo sich das imposante Schloss Holdenstedt erhebt. Zwar befindet es sich derzeit im Umbau und ist nicht zugänglich, doch die nahe gelegene Radwegkapelle „St. Nikolaus“ ist ein stiller Ort der Besinnung und ein schöner Rastplatz für eine kleine Pause. Rückkehr zur Hauptroute – Nach Uelzen oder Bad BodenteichKurz darauf erreicht die Route das kleine Dorf Borne, wo sich am Ortsausgang ein idyllischer Rastplatz befindet. Von hier aus geht es auf nahezu autofreien Wirtschaftswegen weiter in Richtung Niendorf II, wo sich die Nebenroute mit der Hauptroute des Ilmenauradwegs vereint. Die Hansestadt Uelzen, mit dem farbenfrohen Hundertwasser-Bahnhof, ist das nächste Ziel. Danach folgen Bad Bevensen und Lüneburg, bis schließlich bei Hoopte im Hamburger Vorland die Einmündung der Ilmenau in die Elbe erreicht wird. Für wen eignet sich die Nebenroute?Diese Strecke ist eine perfekte Wahl für Naturliebhaber und Kulturinteressierte, die abwechslungsreiche Landschaften mit spannenden historischen Orten verbinden möchten. Da der Weg teils über schmale Waldwege und naturbelassene Abschnitte mit Sand und Schotter führt, eignet sich insbesondere ein Trekkingrad, Gravelbike oder Tourenrad mit breiteren Reifen. Reisende mit Anhänger, schwerem Gepäck oder kleineren Kindern sind auf der Hauptroute von Bad Bodenteich nach Uelzen besser aufgehoben. Wer jedoch ein wenig Abenteuerlust mitbringt und sich nicht vor ein paar Unebenheiten scheut, wird mit einer schönen und vielseitigen Radstrecke belohnt.
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/ Radtouren in Niedersachsen
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Icon Hümmlinger Mühlen-Tour
Bei dieser Tagestour im Naturpark Hümmling haben Radausflügler den richtigenDreh raus, wenn die von Wind und Wasser angetriebenen vier Mühlen ansteuertwerden. Einst waren sie wichtige Werkzeuge zur Herstellung von Brot, heute sindsie vor allem idyllische Ausflugsziele und spannende Zeitzeugen. EinigeExemplare sind sogar noch in Betrieb, was den Besuch besonders schmackhaftmacht.   DerRundkurs startet bei dem von den engagierten Heimatfreunden in Wippingenliebevoll gepflegten Areal vom Mühlenhof mit Pfarrgarten. Im Mittelpunktsteht die in den Jahren 1860 bis 1862 gebaute Holländer Durchfahrtsmühle. DerName weist auf einen bestimmten Mühlentyp hin – um die zu damaliger Zeitmodernste und vor allem in Holland hoch entwickelte „Kappenwindmühle“. ImGegensatz zur deutschen Bockwindmühle (wie zum Beispiel in Papenburg), bei dersich das ganze Haus auf einem Zapfen dreht, bewegt sich bei der „HolländerMühle“ nur die Haube oder Kappe. Bei der Wippinger Mühle kann zudem ein Pferdegespannzum Be- und Entladen direkt unter den Kornboden fahren.   Einfür den Hümmling ungewöhnlicher Hingucker ist das Batakhaus inWerpeloh. Dabei handelt es sich um den Nachbau eines Stelzenhauses mit einemauffällig geschwungenen Satteldach und einem mit Ornamenten verzierten Giebel derindonesischen Batak-Stämme in Nord-Sumatra.   Zeitfür eine ausgedehnte Mittagspause gönnt man sich in Werlte. Eine sinnlicheAuszeit ermöglicht der Bibelgarten im Stadtzentrum, wo an diehundert Pflanzenarten wachsen, die in den Geschichten der Bibel erwähnt werden.Die „grüne Oase“ bildet vier biblische Landschaften nach: den Schöpfungsgartenund das verheißene Land, einen Ackergarten und die Wüste.   Ganzin der Nähe steht Kreutzmanns Mühle, ein eineinhalbstöckigerGalerieholländer, deren Geschichte im Jahr 1881 begann, als der MühlenbesitzerWilhelm Kreutzmann vom Herzog von Arenberg im Amte Meppen die Genehmigung zumBau einer Windmühle an der Kirchstraße bekam. Der Mühlenstumpf aus rotenKlinkern ist noch original erhalten und wurde lediglich beim letzten Wiederaufbauausgebessert. Alle anderen Teile, wie Achtkant, Galerie und die Kappe mitFlügeln sind neu, und der Mahlgang wurde auf Dampfbetrieb umgerüstet. Ist manzur rechten Zeit in dem an der Mühle befindlichen Backhaus, nimmt man sich fürdie Weiterfahrt ein ofenfrisches Brot mit.   Gleichesgilt für die Hüvener Mühle an der Strecke zwischen Werlte und Sögel –und nicht nur am Deutschen Mühlentag, der jährlich am Pfingstmontagstattfindet. Die Hüvener Mühle ist eine der letzten erhaltenen kombiniertenWind- und Wassermühlen in Europa. Ihre Ursprünge reichen bis in das 16.Jahrhundert zurück. Auf dem idyllisch angelegten Areal direkt an der Raddebefindet sich neben dem Besucherzentrum einer der schönsten Picknickplätze imEmsland. Gäste können zudem an ausgewählten Mahltagen dem Müller bei der Arbeitüber die Schulter schauen und das leckere Mühlenbrot probieren.   Auf dem Weg zur nächsten Mühle radelt man vorbei an einigen der ältestenBauwerke der Welt: Die imposanten Großsteingräber entlang der „Hünengräberstraßedes Hümmling“, wie zum Beispiel das Königsgrab, das Wappengrab oderBruneforths Esch, sind zum Teil über 5.000 Jahre alt.   Das Fachwerk-Ensemble der vergleichsweise jungen WassermühleBruneforth bei Stavern wurde nach einem Brand 1974 originalgetreu wiederaufgebaut. Als Kornmühle bereits um 1545 an der Furtüber die Nordradde gebaut, wurde sie in ihrer langen Geschichte später alsWalk-Öl- und Knochenmühle und schließlich seit 1885 als Sägewerk genutzt.Für eine Radlerpause sind die Sitzgelegenheiten am Mühlenteich wie geschaffen.Die tiefhängenden Weiden sorgen für romantisches Flair und machen die Wassermühlezu einem beliebten Picknickplatz.   Diekleine Zeitreise entlang der Mühlen-Tour endet nach insgesamt 78 Kilometern amMühlenhof Wippingen.
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Icon Ahornweg
Wer hier dem Wegzeichen des markant gezackten Ahornblatts folgt, entdeckt Spuren der Erdgeschichte, seltene Orchideen in artenreichen Buchenwäldern und weitere Glanzlichter des Natur- und Geoparks TERRA.vita. In historischen Orten erleben Sie zudem die reiche Geschichte der Region südlich der Stadt des Westfälischen Friedens. Und nicht zuletzt: Tun Sie sich etwas Gutes in unseren Kurorten Bad Rothenfelde, Bad Iburg und Bad Laer. Der Ahornweg zählt zu den ältesten und beliebtesten Wanderwegen des Osnabrücker Landes. Wander-Enthusiasten, die die Region wie ihre Westentasche kannten, entwickelten die Route vor rund 50 Jahren. Ein Weg, fünf Türme, zahllose Aussichten Sie legten ein besonderes Augenmerk auf den Landschaftsgenuss: Fünf Aussichtstürme und zahlreiche weitere Hochpunkte eröffnen immer neue Blicke auf eindrucksvolle Panoramen. Vom „Hermannsturm“ auf dem Dörenberg etwa, mit 331 Metern höchster Punkt des Weges, blicken Sie auf die Kämme des Teutoburger Waldes, die sich weit in die Norddeutsche Ebene strecken und die Münsterländer Bucht umschließen. Vom „Varusturm“ hingegen, drei reizvolle Kilometer über einen Kammweg entfernt, schauen Sie in die andere Richtung auf Georgsmarienhütte, auf Osnabrück und – bei klarer Sicht - auf das Wiehengebirge in weiter Ferne dahinter. Die beiden Türme sind Nachbarn der Iburg, einer fast 1.000 Jahre alten Höhenburg, die während des Barock zur prachtvollen Residenz der Osnabrücker Fürstbischöfe ausgebaut wurde. Sie thront hoch über Bad Iburg, dem Knotenpunkt der insgesamt 100 Kilometer langen Achterschleife, die der Ahornweg auf der Wanderkarte beschreibt. Blütenzauber am Waldboden und auf Obstwiesen Die kleinere, rund 40 Kilometer lange Runde verläuft vorwiegend auf den Kämmen des Teutoburger Waldes durch tiefe Buchenwälder, die ab März voller Waldmeister, Buschwindröschen, Lerchensporn und zahlloser weiterer Frühlingsblüher sind. In Hagen a.T.W. erleben Sie ab Mitte April die Blüte von mehr als 3.000 Süßkirschbäumen, die teils auf Streuobstwiesen, teils als uralte Solitäre an Bauernhöfen wachsen. Die Ernte- und Naschzeit dauert von Ende Mai bis in den August. Die größere Runde führt Sie streckenweise in die Ebene und nach Melle, zur Quelle des Flüsschens Hase, und in die liebliche Hügellandschaft der Borgloher Schweiz. In Bad Laer und Bad Rothenfelde genießen Sie eines der spannenden Kapitel der Erdgeschichte, die der Naturpark TERRA.vita erzählt: Die Sole, die über die Gradierwerke der beiden Heilbäder rieselt, ist ein Rest des Ozeans, der vor Jahrmillionen an die Klippen des Teutoburger Waldes brandete. Weitere Spuren finden sich vielerorts am Wege – etwa Schalen urzeitlicher Meerestiere im Kalkstein der Gebirgskämme. Aber suchen Sie nicht zu lange – sonst versäumen Sie das nächste zauberhafte Panorama.
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Icon Transrapidschleifen
Die Samtgemeinden Dörpen und Lathen sind eng mit der Geschichte des Transrapid verbunden.   Die von 1980 bis 1987 erbaute Transrapid-Versuchsanlage Emsland (TVE) ist ein im Jahr 2011 stillgelegtes, jedoch bis heute vollständig erhaltenes Testgelände für die Entwicklung und Erprobung der Magnetschwebebahn Transrapid. Darüber hinaus wurden verschiedene aufgeständerte Fahrwege getestet. Der Transrapid war ein dezentrales Projekt der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover. Die Versuchsanlage bei Lathen und Dörpen entwickelte sich zu einem Besuchermagnet durch die Erprobungsfahrten, bei denen die Fahrgäste die rekordverdächtigen Geschwindigkeiten „hautnah“ miterleben konnten. Mit dem tragischen Unglück im Jahr 2006 endete die Ära der Testfahrten. Ein Förderverein reaktivierte nach über 15 Jahren Ruhezeit das Transrapid-Besucherzentrum und bietet Interessierten die Möglichkeit, in der neu gestalteten Ausstellung mehr über die Magnetschwebetechnik zu erfahren.   Die 58 Kilometer lange Radrundtour beginnt im Ortskern von Dörpen unweit des Pferdehändler-Denkmals. Die Skulptur des Bildhauers Werner Bruning steht seit 1999 im Schatten der römisch-katholischen Pfarrkirche Sankt Vitus und erinnert an die großen Tage des traditionellen Viehmarktes in Dörpen.   Die Strecke führt Radfahrer von der Hauptstraße raus aus dem Ort und folgt eine Weile dem Seitenkanal Gleesen-Papenburg, der einst als „Neue Fahrt“ des Dortmund-Ems-Kanals geplant wurde. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde das Bauprojekt aufgegeben. Der Kanal ist heutzutage bei Anglern beliebt, da die Teilstücke alle 1.000 Meter unterbrochen sind. Dadurch entstanden künstlich fischreiche Weiher.   Die Betonpfeiler der insgesamt 31,8 Kilometer langen Transrapid-Versuchsstrecke Emsland haben Fahrradfahrer auf dem Abschnitt bis Lathen fest im Blick. Sie besteht aus einem einspurigen geraden Streckenabschnitt, der durch zwei Endschleifen (Nord- und Südschleife) im Ringverkehr befahren wurde. Auf dem geraden Streckenabschnitt wurden bei Hochgeschwindigkeitsfahrten bis zu 450 km/h erreicht. In den beiden Kurven beträgt die Seitenneigung des Fahrweges zwölf Grad.   Unweit des Transrapid-Besucherzentrums in Lathen befindet sich unterhalb der Trasse die offizielle Gedenkstätte für die Opfer des Unglücks: Zwei grob behauene Steine, in deren Mitte sich eine Metallplatte mit 23 Kreuzen befindet. Die 23 Kreuze gedenken der 23 Menschen, die bei dem Unfall auf der Teststrecke am 22. September 2006 ums Leben kamen.   Vom Lathener Ortskern führt die Tour unter der Transrapid-Südschleife hinweg durch die von der Landwirtschaft geprägte Landschaft im Nördlichen Emstal. Durch die Ortschaften Kathen-Siedlung, Lathen-Wahn und Renkenberge geht es von Knotenpunkt zu Knotenpunkt Richtung Norden. Etwas versteckt in einem Wald liegt links vom Fahrradlenker der Baggersee Wippinger Kolk, der mit seiner guten Wasserqualität an heißen Tagen für eine Erfrischung sorgt.   Mühlenfreunde sollten sich in Wippingen das von den engagierten Heimatvereinsmitgliedern gepflegte Areal des Mühlenhofes nicht entgehen lassen. Die Holländer Durchfahrtsmühle aus dem Jahr 1860 – bei der ein Pferdegespann zum Be- und Entladen direkt unter den Kornboden fahren kann – wurde restauriert und mahlt wieder wie am ersten Tag.   Über den Küstenkanal und die Dever führt die „Transrapidschleife“ durch das Vogelschutzgebiet Leher Wiesen zurück in den Ortskern von Dörpen.
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Icon Ilmenauradweg (Hauptroute)
Der Ilmenauradweg ist keine gewöhnliche Flussroute – und genau das macht ihn so besonders. Die Ilmenau, das wichtigste Gewässer der Lüneburger Heide, schlängelt sich durch Auen, Wälder und historische Städte, bevor sie schließlich in die Elbe mündet. Doch anders als viele Flussradwege folgt der Ilmenauradweg nicht stur dem Ufer. Er nimmt dich mit auf eine Reise durch stille Natur, alte Dörfer und kulturreiche Hansestädte – ein Radweg, der vielfältiger und spannender ist, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Von Bad Bodenteich nach Uelzen – Geschichte, Natur & TechnikDie Tour beginnt in Bad Bodenteich, wo sich die imposante Burg Bodenteich erhebt. Wer hier ein wenig verweilt, kann in die Vergangenheit der Region eintauchen. Im Inneren erzählen Ausstellungen von altem Handwerk und der deutschen Teilung. Hinter dem Ort führt der Weg entlang von Feldern und kleinen Baumgruppen nach Wieren, einem ruhigen Heideörtchen. Wer sich die Zeit nimmt, kann einen kurzen Abstecher zur Alten Kirche machen – einer Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert, die mit ihren dicken Mauern und schlichten Rundbögen eine besondere Atmosphäre ausstrahlt. Kurz darauf wartet ein beeindruckendes Bauwerk: die Schleuse Esterholz. Sie gehört zur Schleusengruppe Uelzen am Elbe-Seitenkanal und reguliert den Höhenunterschied für die Schifffahrt. Von der Aussichtsplattform aus kannst du beobachten, wie mächtige Frachtschiffe in den Schleusenkammern gehoben und gesenkt werden – ein faszinierender Kontrast zur sanften Ilmenau. Weiter geht’s Richtung Hansestadt Uelzen, die mit ihrem Hundertwasser-Bahnhof einen bunten Akzent setzt. Auf dem weiteren Weg in Richtung Bad Bevensen unterquerst du den Elbe-Seitenkanal – und wenn du die Stufen zur Brücke erklimmst, wirst du mit einem herrlichen Panoramablick über das Ilmenau-Tal belohnt. Noch ein Stück weiter wartet der Jastorfer See, eines der größten Vogelschutzgebiete der Region. Ein perfekter Ort für eine kleine Pause, während Reiher und Kormorane über das Wasser gleiten. Von Uelzen bis Bad Bevensen – Heide, Geschichte & EntspannungEinige Kilometer entfernt führt der Weg in die Klein Bünstorfer Heide, eine kleine, aber faszinierende Heidelandschaft. Hier verborgen liegt ein Hügelgräberfeld aus der Jungsteinzeit – eine Spur der frühen Bewohner dieser Region. Besonders im Spätsommer, wenn die Heide in ein violettes Blütenmeer getaucht ist, lohnt sich ein kurzer Halt. Kurz darauf wartet in Bad Bevensen das nächste Etappenziel. Die Jod-Sole-Therme lädt müde Radler ein, sich eine Pause zu gönnen – ob in den warmen Solebecken oder im malerischen Kurpark. Von hier führt der Weg weiter durch das Ilmenautal, vorbei an kleinen Orten wie Wichmannsburg und Bienenbüttel, bis mit der Durchquerung des Naturschutzgebietes Diecksbeck schließlich Lüneburg erreicht wird. Von Lüneburg bis zur Elbmündung – Radeln mit WasserblickLüneburg ist ein Juwel der Backsteingotik. Die alten Gassen, die historischen Speicherhäuser und der belebte Stintmarkt machen einen Stopp hier unverzichtbar. Ab Lüneburg folgt der Radweg der Ilmenau fast durchgehend. Du radelst auf einem alten Treidelpfad, dort, wo einst Pferde schwere Lastkähne flussaufwärts zogen. Die Landschaft weitet sich, das Wasser glitzert in der Sonne – und mit jedem Kilometer nähert sich die Route der Elbmündung. Schließlich erreichst du Hoopte, wo die Ilmenau in die Elbe übergeht. Hier öffnet sich der Blick in die Weite, Möwen kreisen über dem Wasser, und der Wind trägt das salzige Aroma der nahen Nordsee heran. Ein perfektes Ende für eine Radreise, die mehr bietet als nur einen Flussradweg. Wer noch weiter möchte, kann ab hier auf dem Elbe-Radweg radeln – oder einfach die Fähre in Richtung Hamburg nehmen und die Reise dort ausklingen lassen. Flexibel unterwegs – Perfekt für Naturliebhaber & GenussradlerMit rund 100 Kilometern ist der Ilmenauradweg ideal für Genießer. Zahlreiche Bahnhöfe entlang der Strecke machen die Tour flexibel: Wer möchte, kann einzelne Abschnitte individuell planen oder abkürzen. Besonders reizvoll: die Kombination aus Radfahren & Paddeln. Auf einer Paddel & Pedal-Tour kannst du eine Teilstrecke mit dem Kanu zurücklegen und die Ilmenau aus einer ganz neuen Perspektive erleben. Die Wege sind abwechslungsreich – mal glatt asphaltiert, mal naturbelassen mit Schotter oder Waldboden. Ein Trekkingrad, Gravelbike oder Tourenrad mit breiteren Reifen ist hier die beste Wahl. Doch auf diesem Radweg geht es nicht darum, möglichst schnell von A nach B zu kommen. Nimm dir Zeit. Halte inne. Genieße die Stille der Natur, das Rauschen des Windes in den Bäumen und das sanfte Gluckern der Ilmenau. Denn genau das macht diesen Radweg so einzigartig.
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Icon Aulken-Route
Bei dem 42 Kilometer langen Rundkurs im NördlichenEmstal geht es im wahrsten Sinne des Wortes „sagenhaft“ zu.   Wer oder was sind Aulken? So bezeichnetendie Emsländer der Sage nach Zwerge, die in den Sanddünen an den Ufern der Emslebten und meist nur nachts aus ihren Höhlen kamen, um den Bauern Gemüse, Kornund Milch zu stehlen. Man erkannte sie Schwarz gekleidet an den rotenZipfelmützen. Aulken sollen knapp anderthalb Fuß groß gewesen sein, konntensich unsichtbar machen und kannten geheime Zauberkünste. Die fantastischen Wesen waren von Groß und Kleingefürchtet, weil sie den Menschen Streiche spielten und oft durch Lug und TrugSchaden brachten. Die Zwerge treten in Sagen aber auch als Nothelfer undreine Wohltäter auf – doch die Guttaten waren manchmal an Bedingungen geknüpft.Die Zwerge haben ihre emsländischen Wohnplätze vor langer Zeit verlassen. Esheißt, das Christentum habe sie verdrängt.   Bevor die Tour „sagenhaft“ wird, startet dieRadreise im Ortskern von Aschendorf unweit der römisch-katholischen KircheSt. Amandus. Archäologische Grabungen in der zum Teil über 1.000 Jahrealten Kirche haben u.a. fünf Vorgängerkirchen nachgewiesen. Weil das Gebäude inzwei Kirchenräume geteilt ist, besitzt St. Amandus zwei Orgeln. Das Kuriose:Die kleine Orgel befindet sich in der „großen Kirche“ und die große Orgel inder „kleinen Kirche“.   Die Aulken-Route führt durch das Naturschutzgebiet„Emsauen zwischen Herbrum und Vellage“ über die Ems. Bis in den RhederOrtskern folgen Radler einem Abschnitt der Emsland-Route, die unter anderem zuralten PfarrkircheSt. Nikolaus lenkt. Aufgrund der Größe und Ausstattung der Basilika wirdsie von den Einheimischen auch „Rheder Dom“ genannt.   Zwischen den Knotenpunkten 1 und 8 trifft man aufdem Platz in der Straße „Am Neumarkt“ auf das Denkmal von „Hellerbernd“.Seit 2015 erinnert die Statue an den 1878 in Borsum geborenen Bernhard Heller.Der Tischler, Bildhauer und plattdeutsche Dichter starb 1937 in Lathen. Diezahlreichen bildhauerischen Werke und Gedichte haben „Hellerbernd“ überlebt.Seine Plastiken und Reliefs spiegeln das Leben der Emsländer wider. ImLandwirtschaftsmuseum Rhede ist ihm eine Ausstellung gewidmet.   Zwischen den Knotenpunkten 53 und 28 führt dieStrecke durch die Borsumer Berge. In dem Gedicht (in plattdeutscherSprache) „An'n Aulkenbarg“ schreibt Bernhard Heller über den Ort Aulkenberg,der in unmittelbarer Nähe seines Elternhauses lag. Hierzu heißt es in denAufzeichnungen aus der Ortschronik von Borsum: „... Imwestlichen Teil der Borsumer Berge liegt der Aulkenberg. Er ist alstrigonometrischer Punkt in die Karte eingegangen und wird als solcher durcheinen Stein mit den trigonometrischen Buchstaben gekennzeichnet. An seinemnördlichen Fuße, etwa in einem Abstande von ca. 50 m liegt die Aulkenpütte (Brunnen der Aulken). Sie ist eine natürlicheErscheinung, die wie jede Flußquelle vorhanden ist. …  “   Haben Sie Lust auf das Nördliche Emstal aus derVogelperspektive? Die Mitglieder des SegelflugvereinsAschendorf - Herbrum machen es möglich. Vom Segelflugplatz Alte Ems, derauf einem verlandeten Altarm der Ems liegt, aus hebt man imFlugzeugschlepp ab.   Wem das zu aufregend ist, bleibt wenigePedaltritte später im Herbrumer Naturgarten bodenständig und entspanntim Grünen. Der Heimatverein Herbrum kümmert sich um den Garten der ehemaligenSchulleiter-Dienstwohnung der alten Grundschule und legte eine Streuobstwiese,Staudenrabatten und einen Baumlehrpfad an.   Mit Proviant decken Ausflügler sich im Hofladenauf dem Kürbishof Sprengel ein. Neben den eigenen Produkten deslandwirtschaftlichen Familienbetriebes gibt es weitere regionale Leckereien vonanderen Anbietern. Und Fahrradfahrern wird Kaffee und Tee zur Selbstbedienungangeboten.   Angekommen in Papenburg, führt die Tour vorbei ander Brigg “Friederike von Papenburg”, einem von sechs Schiffen des Freilicht-Schiffahrts-Museumsund dem Wahrzeichen von Deutschlands ältester und längster Fehnkolonie. DieBrigg liegt im Hauptkanal direkt vor dem Historischen Rathaus.   Vorbei an Meyers Mühle und durch den Stadtparkführt die Aulken-Route zum Tunxdorfer Waldsee. In einer Broschüre desHeimatvereins Herbrum kann man u. a. erfahren: “Die Aulken in den Tunxdorfer Bergen In Tunxdorfvertrugen sich die Zwerge besser mit den Menschen. Letztere gingen beiHochzeiten und Kindstaufen zu den Tunxdorfer Zwergen und liehen von den AulkenKupfer- und Zinngerät. War die Feier vorbei, brachten sie das Geschirr zurückund legten ein Stück Fleisch oder eine Wurst in den Kessel, als Bezahlung fürdas Leihen der Geräte.“   So klingt der sagenhafte Radeltag vielleicht miteinem gemütlichen Essen in Aschendorf aus.
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Icon Op'n Land (Auf dem Land)
Wegbeschreibung: Der Wanderweg beginnt am Parkplatz in der „Zeppelinstraße“ und führt Sie durch ein kleines Wäldchen über den „Alter Heerweg“ in den Ortsteil Borstel (1). Biegen Sie an der Abzweigung links Richtung „Borsteler Hauptstraße“ ab. Überqueren Sie die „Borsteler Hauptstraße“ und wandern auf dem „Borsteler Weg“ weiter. An der ersten Abzweigung wandern Sie rechts durch die Felder, bis der Weg im Emsholz endet. Biegen Sie hier links ab und folgen dem Weg. Dabei kommen Sie an den Emsholzteichen (2) vorbei. An der Kreuzung wandern Sie geradeaus und biegen in den nächsten Weg links ein. Nun geht es weiter durch die Feld- und Ackerlandschaft, bis Sie an einer Weggabelung den befestigten Weg rechts einschlagen. Nun erreichen Sie den „Schaphuser Weg“, auf den Sie links einbiegen. Bleiben Sie immer auf dem Weg, bis Sie am „Radekampsweg“ erneut links abbiegen. Über die Straße „Im Labusch“ kommen Sie wieder zur „Borsteler Hauptstraße“, die Sie ein zweites Mal queren. Sie gehen nun über die „Claus-v.-d.-Decken-Straße“ am Gut Graft vorbei (3). Danach biegen Sie in den schmalen, relativ unscheinbaren Weg am Ende des Waldstückes (4) links ein. Durch den Wald kommen Sie wieder zurück auf die „Zeppelinstraße“ und damit zum Ausgangspunkt Ihrer Wanderung. Sehenswertes/Wissenswertes:   (1) Borstel: Bis Ende 1928 war die Gemeinde Borstel politisch selbstständig, ab Januar 1929 wurde sie als Ortsteil der Gemeinde Achim angegliedert. Unverkennbar durch die hohen Windräder, hat sich Borstel noch heute den ländlichen Charakter bewahrt. Auf einer Fläche von 577 Hektar finden sich u.a. grüne Weiden mit grasenden Kühen und mehrere landwirtschaftliche Betriebe. Gemäß dem prägnanten Motto „Borstel, wo sonst?“ gibt es eine rege Dorfgemeinschaft mit festlichen Aktivitäten. Es heißt, dass auch heute noch viel Wert auf Nachbarschaftshilfe gelegt wird. So findet man immer noch Grundstücke, die durch ein Tor in der Hecke mit dem nächsten Nachbarn verbunden sind.   (2) Emsholzteiche: Die Emsholzteiche sind ein stehendes Gewässer der Geest. Je nach Wassertiefe gedeihen unterschiedliche Pflanzenarten. Das Ufer weitet sich zu einer extensiven Wiese, an deren Rand Rohrkolben, Schilf und Binsen einen typischen Lebensraum für Feuchtwiesenbewohner bieten. An stillen Tagen lassen sich Graureiher, Kormoran und andere Wasservögel bei der Nahrungssuche beobachten. Zusammen bilden sie ein Mosaik zahlreicher Biotope mit der ganzen Vielfalt ihrer Bewohner. Vor allem der Blütenreichtum im Sommer zieht zahlreiche Schmetterlinge, Libellen und andere Insekten an. Die Teiche sind seit vielen Jahren als Schutzgebiet ausgewiesen.   (3) Gut Graft: Der Ursprung des Dorfes Borstel geht auf die Errichtung eines Gutes (angelegt als Wasserburg) der adeligen Familie von Mandelsloh im 16. Jahrhundert zurück. Durch Vererbungen, An- und Verkäufen, Konkursen usw. kam es immer wieder zu Teilungen. Der Grundstock blieb aber immer das Urgut. Die Familie von Mandelsloh muss sehr einflussreich gewesen sein, wird doch der nördliche Querarm der St.-Laurentius-Kirche „Mandelslohkapelle“ genannt. Im Laufe der Geschichte hat es viele Besitzer des Gutes gegeben. 1846 kaufte Amtsrichter Diedrich Nicolaus von der Decken das Gut. Es ist noch heute im Besitz dieser Familie. Um das Gut herum pachteten einige Kleinbauern ein paar Stücke Land zur eigenen Bewirtschaftung, mussten dafür gewisse Arbeiten für den Gutsverwalter verrichten und von ihren Erträgen einiges an das Gut abführen. Diese Kleinbauern nannte man Kötner, weil ihre Behausungen als Katen bezeichnet wurden.   (4) Deckensche Holz: Das Deckensche Holz ist teilweise ein alter Buchen-Wald und bildet hier den Rest eines typischen Waldes der Geest, aber auch mächtige Eichen sind hier zu finden. In den dicken Stämmen der alten Bäume findet man bei genauem Hinsehen Spechthöhlen, die als Nachmieter Meisen, Kleiber und auch Fledermäuse beziehen. Die extensive Bewirtschaftung mit zahlreichem Totholz führt zu einem, heute seltenen, Habitat für unzählige Arten der Flora und Fauna. Im Frühjahr bedecken Kräuter wie das Schattenblatt den Waldboden, solange das Kronendach noch licht ist. Der Wald gehörte zum angrenzenden Gut, das eine bäuerliche Waldnutzung ausführte. Die Tour finden Sie auch bei Komoot. Sicherheitshinweise: auf der gesamten Tour gilt der Hinweis, dass die Wege auf eigene Gefahr begangen werdenes wird keine Garantie zur Benutzbarkeit der Wege übernommenin den Städten/Orten gilt generell erhöhte Aufmerksamkeitauf der Tour muss mit Gefahrenstellen gerechnet werden, wie z.B. Poller, Umlaufsperren und ungesicherten Querungen
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/ Wanderrouten Niedersachsen
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Icon Achim und umzu
Der Begriff „umzu“ kommt aus dem norddeutschen und bedeutet „drumherum“. Wegbeschreibung: Wir starten diesen Rundwanderweg bei der „Gaswerkstraße“ Richtung Westen, immer an der Bahnlinie entlang (1). Sie queren die Bruchstraße und wandern parallel zur Bahnstrecke Bremen-Hannover (2). Am Ende des Weges biegen Sie rechts ab und folgen dem Weg in Richtung Oyten. Sie überqueren dabei die Autobahn und erreichen dann eine Moorlandschaft. Halten Sie sich hier immer links, bis Sie an den Oyter See kommen (3). Ihr Weg führt nun rechts am See entlang, den Sie im Übrigen auch ganz umrunden können. Vorbei am Campingplatz, erreichen Sie die Straße „Am Berg“, in die Sie rechts einbiegen. Gehen Sie immer geradeaus, bis an der Straße „Zum Moor“ ein kleiner Wirtschaftsweg rechts in die Felder abzweigt, gegenüber von dem Schützenhaus Embsen. Hier biegen Sie ein. An der zweiten Abzweigung halten Sie sich links und kommen nun über die Straße „Beekenende“ nach Embsen (4). In der „Breite Straße“ biegen Sie rechts ein und an der „Embser Dorfstraße“ wieder rechts. Sie kommen nun durch den alten Ortskern des Achimer Ortsteils Embsen (5). Über die Straße „Am Edelhof“ und „In der Grund“ erreichen Sie nochmals die Autobahn, die Sie dieses Mal unterqueren. Über „Sperlingsweg“ und die angrenzende „Lerchenstraße“ gelangen Sie wieder zum Ausgangspunkt in die „Gaswerkstraße“ zurück. Sehenswertes/Wissenswertes: (1) Bahnlinie: Im Jahre 1847 erreichte Achim mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie Bremen-Wunstorf den Anschluss an das Industriezeitalter. Der Achimer Bahnhof hat sein grundlegendes Äußeres bis heute bewahrt. Erst am 1. Juli 1899 erhielt der Nachbarort Baden, heutiger Achimer Stadtteil, einen Personenhaltepunkt, nachdem zahlreiche Badener Bürger entsprechende Petitionen an „die hochlöbliche Eisenbahn-Direction“ gerichtet hatten. Im 19./20. Jahrhundert nutzten viele Auswanderer die Bahnlinie (genannt auch „Amerikalinie“) u.a. von Stendal kommend, über Uelzen, Langwedel, Bremen nach Bremerhaven, um ab Bremerhaven mit einem der Schiffe nach Amerika zu reisen. Da Bremerhaven nicht die Hotelkapazitäten hatte, warteten die weniger betuchten Auswanderer in Bremen in den Missler-Hallen, die besser betuchten in den Luxus-Hotels. Erst wenige Tage/Stunden vor Abfahrt nach Übersee fuhr man mit dem Zug nach Bremerhaven.   (2) Ehemaliger Bruch: Bruchland bedeutet Sumpf und Moorland. Das hinter den Häusern liegende weite, flache Grünland rechter Hand lässt nur noch den ehemaligen Bruch erahnen. Ein hoher Grundwasserstand ließ hier einst Erlen und Sauergräser wachsen, bis Gräben gezogen und das Land kultiviert wurde. Der Bruch und seine Gewässer sind Lebensraum verschiedener Amphibien und Nahrungsraum für Weißstörche. Die Amphibien überwintern unter dickem Laub oder in Erdhöhlen, manche tief im Schlamm. Die nachfolgende Generation wandert normalerweise zum Laichen in die Gewässer zurück, in denen sie geschlüpft ist.   (3) Oyter See: Der See befindet sich am Bremer Kreuz und entstand in den 1930er Jahren durch Bodenabbau für den Bau der Autobahn HaFraBa (Hamburg - Frankfurt - Basel), später BAB A1. Heute dient das Gebiet der Naherholung mit Anlagen für Freizeit und Sport, Wanderwegen, Strand und Campingplatz.   (4) Störche: Vielleicht haben Sie Glück und entdecken in der Straße „Beekenende“ einen Storch? Weißstörche sind eine der Charakterarten der Wesermarsch. Sie finden Nahrung auf dem weniger intensiv bewirtschafteten Grünland um Embsen und im Achimer Bruch. Die Anzahl der Störche im Achimer Bereich war bis in die 90er Jahre durch Verlust vieler Bauernhöfe und Sanierungen immer weiter zurückgegangen. Mit Hilfe engagierter Bürger konnten mehrere Kunsthorste errichtet werden, die mardersicher auf Masten montiert wurden und neue Nistmöglichkeiten boten. Erfreulicherweise sind in der Achimer Landschaft inzwischen wieder etliche Jungstörche zu beobachten.   (5) Embsen: Den Ursprung des Dorfes Embsen bildete ein adeliges Gut, das erstmals 1297 in einer Lehensrolle des Grafen von Schwerin als „Hemese“ erwähnt wird. 1645 befindet sich das Gut im Besitz der Clüver. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel kam es 1742 an den späteren Landrat zu Achim von Düring. In einer Hofecke des Gutes liegen zwei Brüder der von Düring unter steinernen Grabmälern begraben. Das Restgut wurde 1928 von Johann Bischoff aus Achim käuflich erworben, dessen Erben es noch heute besitzen. Die Tour finden Sie auch bei Komoot. Sicherheitshinweise: auf der gesamten Tour gilt der Hinweis, dass die Wege auf eigene Gefahr begangen werdenes wird keine Garantie zur Benutzbarkeit der Wege übernommenin den Städten/Orten gilt generell erhöhte Aufmerksamkeitauf der Tour muss mit Gefahrenstellen gerechnet werden, wie z.B. Poller, Umlaufsperren und ungesicherten Querungen
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