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Döhler Wehe
Das FFH-Gebiet „Döhler Wehe“ liegt südlich von Oldenburg nahe der Ortschaft Döhlen und umfasst ein kleines Laubwaldgebiet im Naturraum Delmenhorster Geest. Durch tonige Schichten im Untergrund sind die Böden in einigen Bereichen von Stauwasser beeinflusst, sodass sich im Gebiet ein kleinräumiges Mosaik aus Laubwäldern trockener und feuchter Ausprägungen zeigt. Neben feuchten Eichen- und Hainbuchenwälder wachsen auf trockeneren Standorten Hainsimsen-Buchenwälder, teils mit der atlantisch verbreiteten Stechpalme in der Strauchschicht. Kleinflächig finden sich Übergänge zu alten bodensauren Eichenwäldern mit Stieleiche. Im südlichen Gebietsteil fließt die Sieke, ein kleiner Geestbach, welcher zur Habitat- und Strukturvielfalt in dem kleinen Waldgebiet beiträgt.
Das gemeindefreie Gebiet Solling, offiziell Solling (Landkreis Northeim), ist ein gemeindefreies Gebiet im Landkreis Northeim, Niedersachsen. Der Name des Gebietes leitet sich vom Mittelgebirge Solling ab. Das Gebiet hat eine Fläche von 177,49 km² und ist damit das viertgrößte gemeindefreie Gebiet Niedersachsens und das fünftgrößte bundesweit. Es umfasst die im Landkreis Northeim liegenden Waldgebiete des Sollings, die keiner Gemeinde zugeordnet sind. Es grenzt im Uhrzeigersinn im Osten an die Städte Dassel und Moringen und im Süden an die Stadt Uslar und den Flecken Bodenfelde des gleichen Landkreises. Des Weiteren grenzt es im Süden an den hessischen Landkreis Kassel, im Südwesten an den westfälischen Kreis Höxter und im Westen an den Landkreis Holzminden. Das gemeindefreie Gebiet ist unbewohnt. Aus statistischen Gründen führt es jedoch den Amtlichen Gemeindeschlüssel 03 1 55 501. Moore und Wälder im Hochsolling wurde hierin als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Das FFH-Gebiet „Stenumer Holz“ liegt nordwestlich von Delmenhorst im Naturraum Delmenhorster Geest und wird von naturnahen Laubwäldern auf einem alten Waldstandort geprägt. Aufgrund der in weiten Bereichen stauwasserbeeinflussten Böden nehmen feuchte Eichen- und Hainbuchenwälder den größten Flächenanteil ein. Im Übergang zu trockenen bis frischen, basenarmen Sandböden wachsen bodensaure Buchenwälder, die teilweise durch Vorkommen der atlantisch verbreiteten Stechpalme in der Strauchschicht gekennzeichnet sind. An einem schmalen Bachlauf, welcher das Stenumer Holz im Süden durchfließt, finden sich außerdem kleine Vorkommen von Erlen-Eschen-Auenwäldern.
Das FFH-Gebiet „Berelries“ ist ein kleiner Laubwald in der Braunschweig-Hildesheimer Lössbörde westlich von Salzgitter. Die fruchtbaren, aus Löss entwickelten Böden begünstigen die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen, sodass die Landschaft der Lössbörde schon seit Langem vor allem von Ackerflächen und Siedlungsbereichen geprägt ist. Die naturnahen Waldmeister-Buchenwälder im Gebiet stellen daher ein wichtiges Refugium für Tier- und Pflanzenarten des Waldes dar. Zudem ist das Berelries ein alter Waldstandort, das heißt, dass der Standort seit mehreren Jahrhunderten mit Wald bestanden ist. Die lange Habitatkontinuität ist für viele, unter Umständen weniger mobile Arten, aber auch für die ungestörte Entwicklung von Böden und Bodenorganismen entscheidend.
Das Gebiet wird charakterisiert durch den Dieksbach mit quelligen Bruchwäldern sowie zahlreichen Vermoorungen. Umgeben wird der schmale Talraum von Kiefernforsten. Vereinzelte Kratteichen in den Kiefernforsten - insbesondere am Ziegenberg - erinnern an die ehemalige Heide. An der Geestkante des Dieksbach-Unterlaufes nahe der Ilmenauniederung sind auf historisch alten Waldstandorten überwiegend naturnahe bodensaure Eichenmischwälder erhalten geblieben. Bereichsweise grenzen Heide und Magerrasen auf dem Bundeswehr-Standortübungsplatz "Wendisch Evern" unmittelbar an das NSG an. Im Westen grenzt das NSG LÜ 282 "Lüneburger Ilmenauniederung mit Tiergarten" an. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 071 "Ilmenau mit Nebenbächen". Zuständig sind die LandkreiseUelzenundLüneburgals untere Naturschutzbehörden. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Das FFH-Gebiet „Elmendorfer Holz“ liegt in der Oldenburger Geest nördlich des Zwischenahner Meeres. Der alte Waldstandort wird von atlantisch geprägten, bodensauren Buchenwäldern mit Vorkommen der Stechpalme in der Strauchschicht dominiert. Stellenweise gehen sie in alte, bodensaure Eichenwälder mit Stieleichen über. Auf den überwiegend stauwasserbeeinflussten Böden sind außerdem kleinere Bestände feuchter Eichen-Hainbuchenmischwälder ausgebildet, in welchen einige typische Pflanzenarten feuchter Standorte vorkommen, zum Beispiel die Bach-Nelkenwurz und die Winkel-Segge. Entlang kleiner Fließgewässer sind kleinflächig auch Auenwälder mit Erlen und Eschen zu finden. Die verschiedenen Waldlebensräume des Elmendorfer Holzes schaffen ein Mosaik wertvoller Habitate in der umgebenden waldarmen Landschaft.
Das Laubwaldgebiet liegt in einer Fließgewässerniederung mit vorherrschendem Eichen-Mischwald und Buchenanteilen. Es ist geprägt von überwiegend strukturreichen Altholz- und Baumholzbeständen mit viel Totholz und Baumhöhlen. Schutzziel ist u.a der Erhalt und die Entwicklung von altem bodensaurem Buchen- und Eichenmischwald sowie von feuchtem Eichen- und Hainbuchenwald in der Wietzeniederung einschließlich ihrer natürlichen Standortbedingungen, die Erhaltung und Entwicklung der Wietze und ihrer Aue als naturnahes Fließgewässer sowie als Jagdrevier und barrierefreien sowie deckungsreichen Wanderkorridor des Fischotters sowie die Erhaltung von extensiv genutzten und die Entwicklung von ungenutzten Gewässerrandstreifen zur Vermeidung von belastenden Sediment- und Stoffeinträgen. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 300 "Hellern bei Wietze". Zuständig ist derLandkreis Celleals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Das FFH-Gebiet „Nienburger Bruch“ liegt südlich von Nienburg(Weser) und umfasst in mehreren Teilgebieten naturnahe Laubwälder in den Naturräumen Mittleres Wesertal und Hannoversche Moorgeest. Durch die Lage im Übergangsbereich zwischen Weserterrasse und Geest findet sich im Gebiet ein kleinflächiges Standortmosaik nasser bis trockener Böden. Insbesondere entlang des Steinhuder Meerbachs sowie des Bärenfallgrabens dominieren mit Erlen-Eschen-Beständen und Eichen-Hainbuchenwäldern Laubwälder feuchter Standorte. Auf trockeneren Böden sind Hainsimsen-Buchenwälder und bodensaure Eichenwälder mit Stieleiche prägend. Die naturnahen, partiell alt- und totholzreichen Laubwälder im Gebiet sind bedeutende Lebensräume, von denen beispielsweise verschiedene Fledermausarten profitieren.