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Icon Haseder Busch, Giesener Berge, Gallberg, Finkenberg
Das FFH-Gebiet „Haseder Busch, Giesener Berge, Gallberg, Finkenberg“ besteht aus zwei räumlich getrennten Teilflächen, die im Westen an das Stadtgebiet von Hildesheim grenzen. Insbesondere die nördliche Teilfläche ist in ihren landschaftlichen Ausprägungen aufgrund der geologischen Gegebenheiten sehr heterogen: Die Gesteinsschichten des Innersteberglands werden im Übergangsbereich zur Börde zunehmend durch eine aufgelagerte Lössdecke überprägt. Entlang der Innerste sind überdies grundwasserbeeinflusste Auenböden ausgebildet, auf denen sich – zusätzlich begünstigt durch einen Aufstau der Innerste – im Haseder Busch und am Fuße des Mastbergs Hartholzauwälder in hervorragender Ausprägung und mit vielen Frühjahrsblühern erhalten konnten. Außerdem wachsen am Ufer der begradigten Innerste und ihrer Altarme Auenwälder aus Erlen, Esche und Weiden sowie feuchte Hochstaudenfluren. Westlich des Haseder Buschs sind die Giesener Berge von artenreichen Waldmeister-Buchenwäldern und Eichen-Hainbuchenwäldern geprägt. Eine Besonderheit stellen die großen Bestände von Schneitel-Hainbuchen dar, die als Element der früheren Kulturlandschaft einen Einblick in vergangene Zeiten geben. Südlich schließen sich die in einem Bachtal liegenden Giesener Teiche an. Der obere Teich ist nach umfangreicher Entschlammung heute wieder ein mäßig nährstoffreiches und kalkreiches Stillgewässer mit Armleuchteralgen. Angrenzend finden sich kleinflächig kalkreiche Sümpfe mit Stumpfblütiger Binse. Diese Feuchtbiotope sind Habitate von seltenen Arten wie dem Kammmolch und der Schmalen Windelschnecke. Auf den steilen Hängen entlang des Bachtals und auf weiteren Teilflächen sind artenreiche Kalktrockenrasen ausgebildet. Sie gehen auf dem sich anschließenden, ehemals als Standortübungsplatz genutzten Gelände in weitläufige magere Flachland-Mähwiesen über, die ebenso wie die Trockenrasen durch Beweidung mit Schafen und Ziegen gepflegt werden. Mit dem Urzeitkrebs (Triops cancriformis) und dem Salz-Hasenohr sind auf dem Gelände zwei Arten vertreten, die von der ehemaligen militärischen Nutzung profitiert haben und heute durch Pflegemaßnahmen zum Offenhalten von Bodenstellen und Gewässern unterstützt werden. Die südliche Teilfläche des Gebiets umfasst den durch Kalktrockenrasen geprägten Gallberg sowie die überwiegend bewaldeten Anhöhen von Finken- und Lerchenberg. Die großflächigen Waldmeister-Buchenwälder sind hier von kleineren Labkraut-Eichen-Hainbuchenwäldern durchsetzt, die in Niedersachsen als Relikte historischer Waldnutzungsformen anzusehen sind. An flachgründigen, trockenwarmen Standorten wachsen kleinflächig Orchideen-Kalk-Buchenwälder. Die naturnahen Laubwälder sowie die reich strukturierten Feucht- und Offenbiotope des vielfältigen FFH-Gebiets begünstigen die Vorkommen vieler seltener Tier- und Pflanzenarten, zu welchen die Wildkatze und der Biber sowie verschiedene Fledermausarten gehören. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz von Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie wichtig, sondern auch für die Vogelwelt gemäß der EU-Vogelschutzrichtlinie von Bedeutung. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf der oben verlinkten Webseite zum EU-Vogelschutzgebiet V44 „Hildesheimer Wald“.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Niedersächsische Mittelelbe
Das EU-Vogelschutzgebiet „Niedersächsische Mittelelbe“ umfasst einen großen Teil des Biosphärenreservates „Niedersächsische Elbtalaue“ an der nordöstlichen Landesgrenze Niedersachsens. Die großräumige Stromtallandschaft setzt sich aus einem strukturreichen Mosaik unterschiedlichster Lebensräume zusammen. War die Landschaft entlang der Elbe ursprünglich durch ausgedehnte Auenwälder gekennzeichnet, so sind es heute weite Wiesen und Weiden, durchsetzt mit Weidengebüschen oder alten Einzelbäumen, die das Bild der Flussniederung prägen. Das offene Auengrünland ist Nahrungshabitat für den Weißstorch, der in der Elbtalaue sein größtes Vorkommen in Niedersachsen hat. Das Grünland in Form der sehr spät genutzten Vorlandflächen hat insbesondere für den Wachtelkönig eine herausragende Bedeutung. Bodenbrütende Wiesenvögel wie Braunkehlchen, Schafstelze, Feldlerche und Bekassine finden hier bevorzugte Habitate vor. Doch auch meist kleinflächige Weidenauenwälder, feuchte Eichen-Hainbuchenwälder und artenreiche Hartholzauenwälder, wie beispielsweise das Elbholz nördlich von Gartow, finden sich vereinzelt am Flusslauf. Insbesondere die lichten Alteichenbestände weisen hohe Totholzanteile auf und sind wichtige Brutgebiete für Mittelspecht und Pirol. Überdies finden sich in der gesamten Aue zahlreiche Stillgewässer: Altwasser, Altarme, durch Deichbrüche entstandene Bracks und Flutmulden zeugen von der Gestaltungskraft der Elbe. Das Grünland ist binnendeichs von einem dichten Netz von Entwässerungsgräben durchzogen. Das bei Hochwasser durch das sandige Substrat unter den Deichen hindurchsickernde Qualmwasser schafft binnendeichs flach überstaute, meist kurzfristig wieder trockenfallende Gewässer. Die Stillgewässer sind u. a. Brutplatz von Haubentaucher, Zwergtaucher, Graugans und Gründelenten. Der Flussuferläufer nutzt neben den Stillgewässern auch die Elbufer zur Brut. In den umliegenden Röhrichten brüten Rohrweihe, Wasserralle, Beutelmeise, Rohrschwirl, Drossel- und Schilfrohrsänger, an geeigneten Stellen auch der Kranich. Die Schwimmblattzone einiger Seen bildet das zweitgrößte der wenigen verbliebenen Brutgebiet der Trauerseeschwalbe in Niedersachsen. Unter subkontinentalem Einfluss finden auch Arten trockenwarmer Lebensräume wie beispielsweise Neuntöter, Sperbergrasmücke, Ortolan und Heidelerche in der Elbtalaue geeignete Brutgebiete. Im in der letzten Kaltzeit von den Schmelzwassern geformten Elbeurstromtal wurden in der damals weitgehend vegetationsfreien Niederung Binnendünen aufgeweht, deren trockene Sandböden besondere Lebensräume darstellen. Das Dünenfeld südöstlich von Neuhaus ist bis auf wenige offene Sandflächen mit Kiefern aufgeforstet und bildet das ausgedehnte Waldgebiet Carrenziener Forst. Störungsempfindliche Großvögel wie Schwarzstorch, Seeadler, Rot- und Schwarzmilan finden hier geeignete Brutplätze und nutzen die großräumig unzerschnittene, störungsarme und abwechslungsreiche Landschaft zur Nahrungssuche. Darüber hinaus ist die Niederung ist ein herausragendes Rast- und Überwinterungsgebiet für Wat- und Wasservögel wie Goldregenpfeifer und Blässhuhn. Insbesondere für Gänse und Schwäne ist das Gebiet von internationaler Bedeutung. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz der Vogelwelt von Bedeutung, sondern auch für Lebensraumtypen und Arten gemäß der FFH-Richtlinie. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf der oben verlinkten Webseite zum FFH-Gebiet 074 „Elbeniederung zwischen Schnackenburg und Geesthacht“. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite desBiosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue.
Zuletzt aktualisiert: 28.07.2009
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/ Vogelschutzgebiet
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Icon Nationalpark Harz (Niedersachsen)
Das FFH-Gebiet „Nationalpark Harz (Niedersachsen)“ umfasst einen sich zwischen Herzberg im Südwesten, Bad Harzburg im Nordosten und der Odertalsperre im Südosten aufspannenden Teil des gleichnamigen Mittelgebirges in Südostniedersachsen. In dem submontanen bis montanen Gebiet prägen insbesondere Fichten- und Buchenwälder sowie Moore, Fließgewässer und markante Felsstrukturen das Landschaftsbild. Der aus Gesteinen des Erdaltertums aufgebaute Harz ist insbesondere für seine lange Bergbaugeschichte bekannt, die sein Erscheinungsbild und die Lebensräume bis heute beeinflusst: Kleinflächigen Offenlandbiotopen wie Schwermetallrasen stehen die weitläufigen bodensauren Fichtenwälder gegenüber, die in den Hochlagen in naturnaher Ausprägung wertvolle Biotope darstellen, in den tieferen Lagen des Harzes aber forstlichen Ursprungs sind. Diese durch den hohen Holzbedarf des Bergbaus geförderten Nadelwälder befinden sich derzeit in vielen Bereichen im Umbruch: Stürme, Trockenheit und Borkenkäferbefall leiten nach dem Absterben der Altbestände gemäß den Zielen des Nationalparks sukzessive eine natürliche Waldentwicklung ein. Auf den vorwiegend sauren Böden im Harz wachsen neben den Fichtenwäldern auch naturnahe Hainsimsen-Buchenwälder. Seltener sind Waldmeister-Buchenwälder auf basenreichem Silikatgestein. Reich strukturierte Auenwälder mit Erlen und Eschen begleiten oftmals die Fließgewässer des Mittelgebirges. Die Bäche und Flüsse, die partiell dem Lebensraumtyp der Fließgewässer mit flutender Wasservegetation entsprechen, zeichnen sich durch schnell fließendes, sauerstoffreiches Wasser und ein grobsteiniges bis felsiges Bach- bzw. Flussbett aus. In den höheren Lagen des Nationalparks kommen lebende Hochmoore im Komplex mit Übergangs- und Schwingrasenmooren sowie Fichten-Moorwäldern vor. Schlucht- und Hangmischwälder bedecken vereinzelt die steileren Hänge im Harz, an welchen vielfach Silikatschutthalden oder Silikatfelsen mit Felsspaltenvegetation zu finden sind. Diese Fels- und Blockhalden verleihen überdies den Landschaften der Hochflächen und Bergkämme ihren rauen Charme. Wertvolle Biotope des Offenlands sind unter anderem die – insbesondere nahe der Ortschaften vorkommenden – Berg-Mähwiesen und Borstgrasrasen. Auf Skihängen des Sonnenbergs finden sich hochmontane Heiden. In diesen artenreichen Lebensräumen wachsen einige stark gefährdete Pflanzenarten wie die Arnika und der Alpen-Flachbärlapp. Der Nationalpark ist aufgrund der naturnahen Nadel- und Laubwälder und der in weiten Bereichen ungestörten Landschaft ein bedeutender Lebensraum für streng geschützte Tierarten wie Luchs, Wildkatze und verschiedene Fledermausarten, zum Beispiel Mopsfledermaus und Großes Mausohr. Weitere bedeutsame Arten im Gebiet sind unter anderem die Groppe – ein am Gewässergrund der naturnahen Bachläufe lebender Kleinfisch – und das an der Rinde von Laubbäumen wachsende Großsporige Goldhaarmoos (Orthotrichum rogeri). Der Reichtum an Arten und Lebensräumen unterstreicht den wertvollen Beitrag des Gebiets zum Schutz und Erhalt der Biodiversität Deutschlands. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz von Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie wichtig, sondern auch für die Vogelwelt gemäß der EU-Vogelschutzrichtlinie von Bedeutung. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf der oben verlinkten Webseite zum EU-Vogelschutzgebiet V53 „Nationalpark Harz“.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Bachtäler des Lappwaldes
Die Bachtäler des Lappwaldes sind ein Naturschutzgebiet in der Gemeinde Beendorf und in den Ortsteilen Schwanefeld und Walbeck der Stadt Oebisfelde-Weferlingen im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG 0158 ist rund 590 Hektar groß. Im Westen grenzt es an das Naturschutzgebiet „Lappwald“ in Niedersachsen. Ein großer Teil des Schutzgebietes ist gleichzeitig als 512 Hektar großes FFH-Gebiet „Lappwald südwestlich Walbeck“ ausgewiesen. Das Gebiet steht seit Anfang 1998 unter Schutz (Datum der Verordnung: 2. Februar 1998). Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Börde. Das Naturschutzgebiet liegt nordöstlich von Helmstedt im Osten des Lappwaldes. Es erstreckt sich entlang der Landesgrenze zu Niedersachsen und stellt einen Teil des Lappwaldes in Sachsen-Anhalt unter Schutz. Das Naturschutzgebiet wird von Eichen-Hainbuchenwald, Eichen-Rotbuchenwald, Rotbuchenwald und Buchenhangwald geprägt. Der Lappwald wird von mehreren naturnahen Bachläufen in teilweise tief eingeschnittenen Bachtälern durchzogen. An den teilweise steil aufragenden Talrändern kommen Weißdorn-Schlehen-Gebüsche vor. Durch Hangdruckwasser sind an mehreren Stellen quellige Bereiche und Quelltöpfe vorhanden. Außerhalb des Waldgebietes befinden sich insbesondere entlang der Riole Feuchtgrünländer mit bachbegleitenden Hochstaudenfluren und Röhrichten sowie einem Erlen-Galeriewald. Im Tal der Riole im Lappwald stocken Erlen-Eschenwälder sowie in vermoorten Senken Erlenbruchwälder. Die Riole im nördlichen Bereich des Naturschutzgebietes steht bis zur Mündung in die Aller in Walbeck unter Schutz. Ihr Bachbett besteht aus sandigen, kiesigen und steinigen Sedimenten. Sie ist u. a. Lebensraum für die Bachforelle sowie eines Flachlandvorkommens der Elritze. Im Bereich der Riole kommen u. a. auch Feuersalamander, Bergmolch und Springfrosch vor. Die totholzreichen Waldbestände sind u. a. Lebensraum für verschiedene Vögel wie Schwarz-, Mittel-, Grün- und Kleinspecht sowie Hohltaube, die hier gute Nistmöglichkeiten finden. Ferner sind neben anderen Vogelarten Neuntöter, Sperber und Gartengrasmücke zu finden. Weiterhin ist das Naturschutzgebiet Lebensraum für Fledermäuse, darunter Mopsfledermaus und Großes Mausohr. Auch für Pilze und Flechten sind die Waldbestände im Naturschutzgebiet wichtiger Lebensraum. Die Flora im Naturschutzgebiet ist je nach Standort gekennzeichnet von Schlängelschmiele, Heidelbeere und Schattenblümchen in bodensauren Bereichen bzw. Waldmeister, Maiglöckchen und Nickendem Perlgras auf Mullboden. Ungenutzte Grünlandflächen, insbesondere entlang der Bachläufe, werden von Schlankseggenried, Binsengesellschaften, Röhrichten und Grauweiden eingenommen, auf extensiv genutztem Grünland wachsen Engelwurz, Waldsimsen, Fuchsschwanzwiesen und Flachmoor-Gesellschaften mit Fieberklee. Weiterhin sind Bestände des Breitblättrigen Knabenkrautes zu finden. Im Lüddeckes Teich, einem als Fischteich genutzten Abschnitt der Riole, kommen u. a. Weiße Seerose, Schwimmendes Laichkraut und Gemeiner Tannenwedel vor. Vorhandene naturferne Forste mit Kiefern und Lärchen sollen in naturnahe und standorttypische Waldbestände umgewandelt werden.
Zuletzt aktualisiert: 01.01.1998
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Sandgrube Pirgo
Das Gebiet ist charakterisiert durch den nach Sandabbau freiliegenden Rohboden, die dadurch verursachte Nährstoffarmut des Standortes und die besonderen Wasserverhältnisse mit Überstauung oder hoch anstehendem Grundwasser. Es umfasst das Gewässer und den Uferbereich und bietet besonderen, an diese Standortverhältnisse angepassten Arten einen Lebensraum. Der besondere Schutzzweck ist die Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung der ehemaligen Abbaustelle als nährstoffarmes Stillgewässer mit nährstoff- und basenarmem klarem Wasser, unbeschatteten, flachen, von Bewuchs durch Bäume und Sträucher freien Ufern mit einer rohbodentypischen Pflanzengesellschaft, u. a. mit dem Schwimmenden Froschkraut (Luronium natans). Weiterhin soll der Lebensraumtyp der nährstoffarmen bis mäßig nährstoffreichen Stillgewässer mit Strandlings- oder Zwergbinsen-Gesellschaften mit seinen charakteristischen Tier- und Pflanzenarten gefördert bzw. wiederhergestellt werden. Der Nährstoffgehalt und der Wasserchemismus sollen sich nicht durch das Einbringen von Stoffen verändern. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 248 "Sandgrube Pirgo“. Zuständig ist derLandkreis Cloppenburgals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 26.04.2018
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Schweineberg
Das Naturschutzgebiet erstreckt sich auf der Bergkuppe des Schweinebergs und ist geprägt von sehr alten, naturnahen Waldmeister-Buchenwaldgesellschaften im weiten Stand und einer sehr gut entwickelten Krautschicht. Der Wald ist aus einer Ackeraufforstung zu Beginn des 20 Jahrhundert hervorgegangen. Es wurden schon in frühen Jahren der forstlichen Bewirtschaftung markante Einzelbäume gefördert. Charakteristisch sind im Frühjahr die zahlreichen Märzenbecher, die dort gehäuft vorkommen aufgrund des Kalkbodens, des speziellen Kleinklimas und des Schutzes durch die mittelalten Buchen (60-80 Jahre). Dieser Blütenteppich erstreckt sich auf einer Fläche von 1,2 km Länge und 300 m Breite und ist für die Gegend des Weserberglandes einmalig. Da die Buchen im zeitigen Frühjahr noch kein Laub entwickelt haben, kommen noch weitere Frühjahrsblüher wie Buschwindröschen und einzelne Lerchensporne vor und prägen den besonderen Frühjahrsaspekt des Schweinebergs. Zur Märzenbecherblüte werden geführte Naturwanderungen durch Fachpersonal angeboten. Zuständig ist die StadtHamelnals untere Naturschutzbehörde. Natur erleben ohne zu stören: Bleiben Sie bitte auf den Wegen und führen Sie Hunde an der Leine. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 06.01.1948
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Fintlandsmoor und Dänikhorster Moor
Das FFH-Gebiet „Fintlandsmoor und Dänikhorster Moor“ umfasst vier räumlich getrennt liegende Hochmoorrestflächen in der Hunte-Leda-Moorniederung südwestlich von Bad Zwischenahn. Das früher ausgedehnte Fintlandsmoor wurde durch Entwässerung, Torfabbau und schließlich durch Kultivierung und landwirtschaftliche Nutzung stark überprägt. Im Gebiet konnten sich aber insbesondere in den Teilflächen Fintlandsmoor im Norden und Dänikhorster Moor im Süden einige hochmoortypische Strukturen erhalten bzw. durch Renaturierungsmaßnahmen wieder entwickeln. Flächenmäßig dominieren im Gebiet strukturreiche Moorwälder, die von Moor-Birken und den Bulten des Pfeifengrases geprägt werden. An waldfreien Standorten kommen renaturierungsfähige, degradierte Hochmoorflächen vor, in welchen neben den verbreiteten Pflanzenarten Besenheide und Pfeifengras auch hochmoortypische Arten wie der Rundblättrige Sonnentau wachsen. Die ehemaligen Torfstiche sind, auch durch die teilweise Wiedervernässung des Moors, wassergefüllt und entsprechen dem Lebensraumtyp der dystrophen, das heißt nährstoffarmen, durch Huminsäuren braun gefärbten Stillgewässer. Kleinflächig ist auf nassem Torfboden die licht wachsende, niedrige Vegetation der Torfmoor-Schlenken zu finden.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Alter Steinbruch Liekwegen
Das Naturschutzgebiet „Alter Steinbruch Liekwegen“ umfasst einen 22 ha großen ehemaligen Sandsteinbruch am Nordhang der Bückeberge im Eigentum des Landkreises Schaumburg. Ziel der Verordnung ist der Erhalt und die Entwicklung des nach Abbauende entstandenen Mosaiks aus offenen Sohlflächen, flachen Kleingewässern, Steilwänden und Geröllhalden. Durch diesen Strukturreichtum stellt das Gebiet einen bedeutsamen Lebensraum für zahlreiche, auch vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten, insbesondere für Pionierarten von Amphibien dar. Regelmäßige Pflegemaßnahmen durch Abschieben von Oberboden, Anlage von Kleingewässern, Gehölzentnahmen und Beweidung sind notwendig, um diesen Lebensraum auf Dauer zu erhalten. Im Naturschutzgebiet wurde ein Naturerlebnispfad eingerichtet. Dort können sich Besucher auf 2 Rundwegen (1,7 km und 2,3 km Länge) und an derzeit 5 Stationen in Form einer Umweltbildung über die Bedeutung des Lebensraumes Steinbruch und seiner Artenvielfalt informieren. Zuständig ist derLandkreis Schaumburgals untere Naturschutzbehörde. Natur erleben ohne zu stören: Bleiben Sie bitte auf den Wegen und führen Sie Hunde an der Leine. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 27.02.2010
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Nemitzer Heide
Das FFH-Gebiet „Nemitzer Heide“ liegt in Ostniedersachsen im bereits kontinental geprägten Wendland zwischen Trebel im Nordwesten und Prezelle im Südosten. Als Teil der Gartower Tannen war auch die Nemitzer Heide bis in die 1970er Jahre von ausgedehnten Kiefernforsten bestanden. Durch einen Waldbrand wurden diese auf weiter Fläche zerstört und großflächig durch Zwergstrauchheiden ersetzt, die heute durch Pflegemaßnahmen als wertvoller Lebensraum verschiedener Tier- und Pflanzenarten erhalten werden. Prägend für den östlichen Teil des Naturraums Lüchower Niederung sind die durch flachwellige Dünenfelder überlagerten Talsandflächen. Auf den nährstoffarmen Sanden der Binnendünen und Talsandniederungen kommen im Gebiet in einem teils kleinflächigen Mosaik von der Besenheide dominierte Zwergstrauchheiden, Silbergrasfluren und Offenbodenbereiche vor. Zwischen den Heideflächen finden sich Kiefernforste. Vereinzelte angelegte Teiche entsprechen, je nach Wasserqualität und Vegetationsausprägung, dem Lebensraumtyp der mäßig nährstoffreichen Stillgewässer mit Strandlings- oder Zwergbinsenvegetation oder der dystrophen, das heißt nährstoffarmen, durch Huminsäuren bräunlich gefärbten Stillgewässer. Im Süden und Westen des Gebiets finden sich auf besser mit Wasser und Nährstoffen versorgten Böden kleinflächig magere Flachland-Wiesen.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Wollingster See mit Randmoor
Das FFH-Gebiet „Wollingster See mit Randmoor“ liegt nordöstlich von Beverstedt im Naturraum Wesermünder Geest und umfasst den Wollingster See, einen Geestsee, sowie sich südlich anschließende Habitate auf Hochmoortorfen. Der Wollingster See ist – darauf jedenfalls deuten die derzeitigen Erkenntnisse hin – ein im Permafrostboden während der jüngsten Weichsel-Kaltzeit entstandener sogenannter Pingo: Eine sich im Untergrund gebildete Eislinse wölbte die über sich liegenden Substratschichten auf, die durch teilweises Abrutschen als Wall an den Hängen abgelagert wurden. Nach Abschmelzen und Einbruch der aufgewölbten Schichten kam es zur Ausbildung eines Stillgewässer. Der sehr tiefe Wollingster See mit dem nordöstlich vorgelagerten und wallartig ausgebildeten Seeberg besitzt viele der Merkmalsstrukturen eines Pingos. Zudem liegt das FFH-Gebiet in der Kulisse desIP-LIFE - Projektes "Atlantische Sandlandschaften".
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
place Umweltdaten
/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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