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20.055 Ergebnisse
20.055 Ergebnisse
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settings Biostratigraphische Informationen (PaStraInfo) (WFS Dienst)
Biostratigraphische Datierungen sind für die Bearbeitung der Geologie von Niedersachsen (Landesaufnahme, Rohstofferkundung, Hydrogeologie, Ingenieurgeologie) von besonderer Bedeutung. Vor allem Mikrofossilien liefern sehr zuverlässige Angaben über das Alter und das Ablagerungsmilieu von Gesteinen. Biostratigraphische Datierungen anhand von Makro- und vor allem Mikrofossilien für Niedersachsen gibt es seit den 1930er Jahren. Ein Großteil von ihnen lag bisher lediglich in analogen Berichten vor. Seit 2002 werden sie in der Datenbank PaStraLa (Paläontologie, Stratigraphie, Labore) digital erfasst. 2009 begann die Datenerfassung aller analog vorliegenden Berichte in der Datenbank, diese soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein. Um die Ergebnisse der Allgemeinheit verfügbar zu machen, wurde 2010 die Anwendung PaStraInfo (Paläontologisch-Stratigraphische Informationen) entwickelt und über den Kartenserver der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach Abschluss der Dokumentation aller analogen Berichte werden somit mehrere Tausend Datierungen von Bohrungen und Aufschlüssen in Niedersachsen und der Deutschen Nordsee recherchierbar und für alle Interessierten nutzbar sein. Die biostratigraphischen Ergebnisse werden in Form einer Tabelle angezeigt, der zugrundeliegende Originalbericht kann als pdf-Dokument aufgerufen und heruntergeladen werden; in Einzelfällen gibt es zu einer Bohrung mehrere Berichte. Die zusätzliche Auswahl von „Bohrungen“ im Kartenserver erstellt eine Verknüpfung mit der Bohrdatenbank Niedersachsen (BDN) und zeigt Ihnen, ob es sich um Datierungen von bodenkundlichen, geologischen, hydrogeologischen, Steine-Erden-, ingenieurgeologischen oder von Tiefbohrungen handelt. Nicht alle Berichte/Bohrungen sind freigegeben; bei nicht freigegebenen Berichten werden nur Informationen zur Lokalität angezeigt. Ob und zu welchen Bedingungen weitere Informationen zugänglich sind, ist über PaStraInfo zu erfragen.
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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/ Geodatendienst
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public Bericht: "Beweissicherung Küstenschutz Leybucht: Vegetationsentwicklung Leyhörn (1998)"
„Im Jahr 1985 begann das StAWA Aurich (nachfolgend NLWK Betriebsstelle Aurich) mit der Maßnahme „Küstenschutz Leybucht“. Im Rahmen dieser Maßnahme wurde im Bereich der Leybucht eine nach Nordwesten bis zum tiefen Wasser (Norderley) vorstoßende, sturmflutsichere Deichnase (Leyhörn) mit Sielbauwerk, Schleuse und Speicherbecken errichtet. Mit dem Bau von Leyhörn sowie den weiteren Maßnahmen zum „Küstenschutz Leybucht“ wurden insgesamt rd. 740 ha Sommerpolder-, Salzwiesen- und Wattflächen überbaut oder anderweitig ihrer bisherigen Funktion entzogen. Mit dem Planfeststellungsbeschluss von 1985 wurden Auflagen erlassen, die den Naturschutz im Leyhörn in den Vordergrund stellen. Dementsprechend wurden im Jahr 1994 Leyhörn und die südwestlich angrenzenden Kleientnahmen durch die Bezirksregierung Weser-Ems unter Naturschutz gestellt (NSG Leyhörn). Das NLÖ-Forschungsstelle Küste (NLÖ – FSK) wurde von der Bezirksregierung Weser-Ems […] beauftragt, die erste Phase der Beweissicherung (1989 bis 1997) mit einer zweiten Untersuchungsphase (1998 bis 2000) fortzusetzen. Diese umfasst u. a. eine Bestandsaufnahme von Flora und Vegetation des NSG Leyhörn (ohne Kleiabgrabungsflächen bei Hauen). Mit ihr befasst sich der Dienstbericht. Die Bestandsaufnahme wurde 1998 in Form einer flächendeckenden Vegetationskartierung im Maßstab 1:2.500 sowie einer Erfassung aller Pflanzenarten und der „Rote Liste-Arten“ durchgeführt. Zusätzlich erfolgten an repräsentativen Standorten bodenkundliche Erhebungen. Die Erhebungen wurden 1999 durch weitere Teiluntersuchungen ergänzt. Der Bericht stellt die gewonnenen Daten und Ergebnisse zusammen. […]“
Zuletzt aktualisiert: 20.02.2014
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/ Geodatensatz
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settings GEMAS – Geochemische Kartierung der Acker- und Grünlandböden Europas, Zusatzinformationen (WMS)
GEMAS (Geochemical Mapping of Agricultural and Grazing Land Soil in Europe) ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Expertengruppe „Geochemie“ der europäischen geologischen Dienste (EuroGeoSurveys) und Eurometeaux (Verbund der europäischen Metallindustrie). Insgesamt waren an der Durchführung des Projektes weltweit über 60 internationale Organisationen und Institutionen beteiligt. In den Jahren 2008 und 2009 wurden in 33 europäischen Ländern auf einer Fläche von 5 600 000 km² insgesamt 2219 Ackerproben (Ackerlandböden, 0 – 20 cm, Ap-Proben) und 2127 Grünlandproben (Weidelandböden, 0 – 10 cm, Gr-Proben) entnommen. In den Proben wurden 52 Elemente im Königswasseraufschluss, von 41 Elementen die Gesamtgehalte sowie TC und TOC bestimmt. In den Ap-Proben wurden zusätzlich 57 Elemente in der mobilen Metallionenfraktion (MMI®) sowie die Bleiisotopenverhältnisse untersucht. Neben den chemischen Elementgehalten wurden in den Proben auch Bodeneigenschaften und -parameter wie der pH-Wert, die Korngrößenverteilung, die effektive Kationenaustauschkapazität (CEC), MIR-Spektren und die magnetische Suszeptibilität untersucht sowie einige Koeffizienten berechnet. Alle analytischen Untersuchungen unterlagen einer strengen externen Qualitätssicherung. Damit liegt erstmals ein qualitätsgesicherter und harmonisierter geochemischer Datensatz für die europäischen Landwirtschaftsböden mit einer Belegungsdichte von einer Probe pro 2 500 km² vor, der eine Darstellung der Elementgehalte und deren Bioverfügbarkeit im kontinentalen (europäischen) Maßstab ermöglicht. Die in den WMS „GEMAS – Einzelelementkarten“ und „GEMAS – Parameter und Indizes“ bereitgestellten geochemischen Karten zeigen eine neutrale und wertungsfreie Darstellung der Verteilungsmuster der untersuchten Elemente und Parameter. Mit dem WMS „GEMAS – Zusatzinformationen“ werden zusätzliche Informationen bereitgestellt, die die Interpretation dieser geochemischen Karten unterstützen sollen.
Zuletzt aktualisiert: 10.03.2025
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/ Geodatendienst
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settings Potenzialkarte zur Grundwasseranreicherung - Grabeneinstau (WMS Dienst)
Die Auswirkungen des Klimawandels bringen zukünftig Veränderungen und Herausforderungen für das Management des Landschaftswasserhaushalts mit sich. Maßnahmen zur Grundwasseranreicherung und zum Wasserrückhalt sind eine Möglichkeit die Ressource Grundwasser und damit den Landschaftswasserhaushalt nachhaltig positiv zu beeinflussen. Für verschiedene Maßnahmen wurden landesweite Potenzialkarten berechnet. Die Karten unterstützen bei der Auswahl von geeigneten Maßnahmen an potentiellen Standorten oder bei der Identifizierung von potentiell geeigneten Standorten für gewünschte Maßnahmen. Die Potenzialkarte für die Maßnahme „Grabeneinstau“ zeigt landesweit das hydrogeologische Standortpotenzial für die Umsetzung dieser Maßnahme in Niedersachsen. Das Potenzial wird in Rasterzellen (100 m x 100 m) mit Werten zwischen null (kein Potenzial) und fünf (sehr hohes Potenzial) dargestellt. Die Karte basiert auf nachfolgenden hydrogeologischen Standortfaktoren: - mittlerer Grundwasserflurabstand (LBEG, unveröffentlicht) - Infiltrationsleistung des Bodens (LBEG, unveröffentlicht) - Durchlässigkeit der oberflächennahen Gesteine (LBEG 2025) - Hangneigung Methodik Die Berechnung des hydrogeologischen Potenzials erfolgt für jede Rasterzelle mit einer multikriteriellen Entscheidungsanalyse. Dafür werden die Attributwerte der oben genannten Kriterien zunächst innerhalb einer fest definierten Skala (0 – 5) bewertet, sodass die einzelnen Kriterien untereinander vergleichbar werden (Standardisierung). Mit einer Gewichtung der standardisierten Kriterien wird festgelegt, wie stark der Einfluss des jeweiligen Kriteriums in der Berechnung des Standortpotenzials ist. Durch Bildung des gewichteten Mittelwertes der standardisierten Kriterien wird das Potenzial für die Umsetzung der Maßnahme für jede Rasterzelle berechnet und mit einem Wert zwischen null (kein Potenzial) und fünf (sehr hohes Potenzial) dargestellt. Sobald ein Kriterium innerhalb einer Rasterzelle mit null bewertet wird, erhält die Zelle in der Potenzialkarte unabhängig von der Bewertung der anderen Kriterien den Wert „kein Potenzial“. In der Potenzialkarte kann zwischen den Rasterzellen mit dem Wert „kein Potenzial“ differenziert werden (s. Grauwerte in der Legende), sodass die Kriterien, die zum Ausschluss einer Rasterzelle geführt haben, identifiziert werden können. Hinweis Die Einstufung der Potenzialkarte ersetzt keine detaillierte Einzelfallprüfung vor Ort. Die Karten stellen daher lediglich Suchräume für die jeweilige Grundwasseranreicherungsmaßnahme dar. Literatur LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie) (2025): Hydrogeologische Karte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Durchlässigkeiten der oberflächennahen Gesteine/ CC BY 4.0 LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie): Mittlerer Grundwasserflurabstand (unveröffentlicht) LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie): Infiltrationsleistung des Bodens (unveröffentlicht)
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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/ Geodatendienst
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public GEMAS – Geochemische Kartierung der Acker- und Grünlandböden Europas, Zusatzinformationen, Lithologie
GEMAS (Geochemical Mapping of Agricultural and Grazing Land Soil in Europe) ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Expertengruppe „Geochemie“ der europäischen geologischen Dienste (EuroGeoSurveys) und Eurometeaux (Verbund der europäischen Metallindustrie). Insgesamt waren an der Durchführung des Projektes weltweit über 60 internationale Organisationen und Institutionen beteiligt. In den Jahren 2008 und 2009 wurden in 33 europäischen Ländern auf einer Fläche von 5 600 000 km² insgesamt 2219 Ackerproben (Ackerlandböden, 0 – 20 cm, Ap-Proben) und 2127 Grünlandproben (Weidelandböden, 0 – 10 cm, Gr-Proben) entnommen. In den Proben wurden 52 Elemente im Königswasseraufschluss, von 41 Elementen die Gesamtgehalte sowie TC und TOC bestimmt. In den Ap-Proben wurden zusätzlich 57 Elemente in der mobilen Metallionenfraktion (MMI®) sowie die Bleiisotopenverhältnisse untersucht. Neben den chemischen Elementgehalten wurden in den Proben auch Bodeneigenschaften und -parameter wie der pH-Wert, die Korngrößenverteilung, die effektive Kationenaustauschkapazität (CEC), MIR-Spektren und die magnetische Suszeptibilität untersucht sowie einige Koeffizienten berechnet. Alle analytischen Untersuchungen unterlagen einer strengen externen Qualitätssicherung. Damit liegt erstmals ein qualitätsgesicherter und harmonisierter geochemischer Datensatz für die europäischen Landwirtschaftsböden mit einer Belegungsdichte von einer Probe pro 2 500 km² vor, der eine Darstellung der Elementgehalte und deren Bioverfügbarkeit im kontinentalen (europäischen) Maßstab ermöglicht. Die in den Datenserien „GEMAS – Einzelelementkarten“ und „GEMAS – Parameter und Indizes“ bereitgestellten geochemischen Karten zeigen eine neutrale und wertungsfreie Darstellung der Verteilungsmuster der untersuchten Elemente und Parameter. Mit der Datenserie „GEMAS – Zusatzinformationen“ werden zusätzliche Informationen bereitgestellt, die die Interpretation dieser geochemischen Karten unterstützen sollen. Der zu dieser Datenserie gehörende Datensatz „Lithologie“ stellt eine lithologische Karte für das Untersuchungsgebiet bereit (Datenquelle: Dürr et al., 2005).
Zuletzt aktualisiert: 10.03.2025
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/ Geodatensatz
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public Bericht: "Makrozoobenthos: Ostfriesland (1955)"
"Unter „biologischer Wattkartierung“ wird die kartographische Erfassung der Lebensräume auf den bei Niedrigwasser trockenfallenden Wattenflächen, die von bestimmten Lebensgemeinschaften besiedelt sind, verstanden. [...]. Die in den Jahren 1950-1954 von der Forschungsstelle Norderney des Wasser- und Schifffahrtsamtes Norden (Ostfriesland) durchgeführten biologischen Kartierungen der Watten Ostfrieslands von Juist bis Spiekeroog verfolgten vornehmlich praktische Zielsetzungen im Hinblick auf Planung und Durchführung von wasserbaulichen Maßnahmen zum Schutze und zur Erhaltung der Küste und der vorgelagerten Inseln. Wie in den Arbeitsberichten (KRAUSE 1950, 1951, 1952, 1953, 1954) zum Ausdruck gebracht werden konnte, gelang es mit Hilfe dieser Methode. Auskünfte über erfolgte oder noch erfolgende Bodenumlagerungen in jenen Wattenregionen zu erteilen, die infolge ihrer Höhenlage anderen hydrographischen Methoden, wie z.B. den routinegemäß durchgeführten Peilungen, nicht unerhebliche Schwierigkeiten bereiten konnten. Zum anderen – und dieser Punkt ist m.E. der bedeutend wichtigere! – erwiesen sich die biologischen Wattkartierungen als geeignet für eine ausreichend genaue Kennzeichnung der Wattenböden, die zu irgendeiner Zeit einmal Baugrund werden können. Schließlich ermöglichen die biologischen Wattkartierungen durch die hiermit verbundenen Untersuchungen, eine zwar über die praktischen Ziele hinausgehende, doch mit diesen in Zusammenhang stehende Erweiterung unserer Kenntnisse über faunistische, physiologische und ökologische Fragen zu erlangen. [...] Es konnte nicht der Sinn dieser Niederschrift sein, die besonderen Feststellungen, welche in den erwähnten Arbeitsberichten enthalten sind, einfach zusammenzufassen. Vielmehr sollen die methodischen, biologischen, bodenkundlichen und ingenieurgeologischen Grundlagen der biologischen Wattkartierung, die in den Berichten bestenfalls kurz angedeutet werden konnten, so ausführlich dargestellt werden, dass zu einem späterem Zeitpunkt dem Biologen und dem Wasserbauingenieur ein Ratgeber für die Durchführung und Auswertung dieser Methode an die Hand gegeben ist."
Zuletzt aktualisiert: 09.12.2021
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/ Geodatensatz
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public Potenzialkarte zur Grundwasseranreicherung - Grabeneinstau
Die Auswirkungen des Klimawandels bringen zukünftig Veränderungen und Herausforderungen für das Management des Landschaftswasserhaushalts mit sich. Maßnahmen zur Grundwasseranreicherung und zum Wasserrückhalt sind eine Möglichkeit die Ressource Grundwasser und damit den Landschaftswasserhaushalt nachhaltig positiv zu beeinflussen. Für verschiedene Maßnahmen wurden landesweite Potenzialkarten berechnet. Die Karten unterstützen bei der Auswahl von geeigneten Maßnahmen an potentiellen Standorten oder bei der Identifizierung von potentiell geeigneten Standorten für gewünschte Maßnahmen. Die Potenzialkarte für die Maßnahme „Grabeneinstau“ zeigt landesweit das hydrogeologische Standortpotenzial für die Umsetzung dieser Maßnahme in Niedersachsen. Das Potenzial wird in Rasterzellen (100 m x 100 m) mit Werten zwischen null (kein Potenzial) und fünf (sehr hohes Potenzial) dargestellt. Die Karte basiert auf nachfolgenden hydrogeologischen Standortfaktoren: - mittlerer Grundwasserflurabstand (LBEG, unveröffentlicht) - Infiltrationsleistung des Bodens (LBEG, unveröffentlicht) - Durchlässigkeit der oberflächennahen Gesteine (LBEG 2025) - Hangneigung Methodik Die Berechnung des hydrogeologischen Potenzials erfolgt für jede Rasterzelle mit einer multikriteriellen Entscheidungsanalyse. Dafür werden die Attributwerte der oben genannten Kriterien zunächst innerhalb einer fest definierten Skala (0 – 5) bewertet, sodass die einzelnen Kriterien untereinander vergleichbar werden (Standardisierung). Mit einer Gewichtung der standardisierten Kriterien wird festgelegt, wie stark der Einfluss des jeweiligen Kriteriums in der Berechnung des Standortpotenzials ist. Durch Bildung des gewichteten Mittelwertes der standardisierten Kriterien wird das Potenzial für die Umsetzung der Maßnahme für jede Rasterzelle berechnet und mit einem Wert zwischen null (kein Potenzial) und fünf (sehr hohes Potenzial) dargestellt. Sobald ein Kriterium innerhalb einer Rasterzelle mit null bewertet wird, erhält die Zelle in der Potenzialkarte unabhängig von der Bewertung der anderen Kriterien den Wert „kein Potenzial“. In der Potenzialkarte kann zwischen den Rasterzellen mit dem Wert „kein Potenzial“ differenziert werden (s. Grauwerte in der Legende), sodass die Kriterien, die zum Ausschluss einer Rasterzelle geführt haben, identifiziert werden können. Hinweis Die Einstufung der Potenzialkarte ersetzt keine detaillierte Einzelfallprüfung vor Ort. Die Karten stellen daher lediglich Suchräume für die jeweilige Grundwasseranreicherungsmaßnahme dar. Literatur LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie) (2025): Hydrogeologische Karte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Durchlässigkeiten der oberflächennahen Gesteine/ CC BY 4.0 LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie): Mittlerer Grundwasserflurabstand (unveröffentlicht) LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie): Infiltrationsleistung des Bodens (unveröffentlicht)
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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/ Geodatensatz
INSPIRE Open Data
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public Potenzialkarte zur Grundwasseranreicherung - Versickerungsmulde
Die Auswirkungen des Klimawandels bringen zukünftig Veränderungen und Herausforderungen für das Management des Landschaftswasserhaushalts mit sich. Maßnahmen zur Grundwasseranreicherung und zum Wasserrückhalt sind eine Möglichkeit die Ressource Grundwasser und damit den Landschaftswasserhaushalt nachhaltig positiv zu beeinflussen. Für verschiedene Maßnahmen wurden landesweite Potenzialkarten berechnet. Die Karten unterstützen bei der Auswahl von geeigneten Maßnahmen an potentiellen Standorten oder bei der Identifizierung von potentiell geeigneten Standorten für gewünschte Maßnahmen. Die Potenzialkarte für die Maßnahme „Versickerungsmulde“ zeigt landesweit das hydrogeologische Standortpotenzial für die Umsetzung dieser Maßnahme in Niedersachsen. Das Potenzial wird in Rasterzellen (100 m x 100 m) mit Werten zwischen null (kein Potenzial) und fünf (sehr hohes Potenzial) dargestellt. Die Karte basiert auf nachfolgenden hydrogeologischen Standortfaktoren: - mittlerer Grundwasserflurabstand (LBEG, unveröffentlicht) - Infiltrationsleistung des Bodens (LBEG, unveröffentlicht) - Durchlässigkeit der oberflächennahen Gesteine (LBEG 2025) Methodik Die Berechnung des hydrogeologischen Potenzials erfolgt für jede Rasterzelle mit einer multikriteriellen Entscheidungsanalyse. Dafür werden die Attributwerte der oben genannten Kriterien zunächst innerhalb einer fest definierten Skala (0 – 5) bewertet, sodass die einzelnen Kriterien untereinander vergleichbar werden (Standardisierung). Mit einer Gewichtung der standardisierten Kriterien wird festgelegt, wie stark der Einfluss des jeweiligen Kriteriums in der Berechnung des Standortpotenzials ist. Durch Bildung des gewichteten Mittelwertes der standardisierten Kriterien wird das Potenzial für die Umsetzung der Maßnahme für jede Rasterzelle berechnet und mit einem Wert zwischen null (kein Potenzial) und fünf (sehr hohes Potenzial) dargestellt. Sobald ein Kriterium innerhalb einer Rasterzelle mit null bewertet wird, erhält die Zelle in der Potenzialkarte unabhängig von der Bewertung der anderen Kriterien den Wert „kein Potenzial“. In der Potenzialkarte kann zwischen den Rasterzellen mit dem Wert „kein Potenzial“ differenziert werden (s. Grauwerte in der Legende), sodass die Kriterien, die zum Ausschluss einer Rasterzelle geführt haben, identifiziert werden können. Hinweis Die Einstufung der Potenzialkarte ersetzt keine detaillierte Einzelfallprüfung vor Ort. Die Karten stellen daher lediglich Suchräume für die jeweilige Grundwasseranreicherungsmaßnahme dar. Literatur LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie) (2025): Hydrogeologische Karte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Durchlässigkeiten der oberflächennahen Gesteine/ CC BY 4.0 LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie): Mittlerer Grundwasserflurabstand (unveröffentlicht) LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie): Infiltrationsleistung des Bodens (unveröffentlicht)
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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/ Geodatensatz
INSPIRE Open Data
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settings Biostratigraphische Informationen (PaStraInfo) (WMS Dienst)
Biostratigraphische Datierungen sind für die Bearbeitung der Geologie von Niedersachsen (Landesaufnahme, Rohstofferkundung, Hydrogeologie, Ingenieurgeologie) von besonderer Bedeutung. Vor allem Mikrofossilien liefern sehr zuverlässige Angaben über das Alter und das Ablagerungsmilieu von Gesteinen. Biostratigraphische Datierungen anhand von Makro- und vor allem Mikrofossilien für Niedersachsen gibt es seit den 1930er Jahren. Ein Großteil von ihnen lag bisher lediglich in analogen Berichten vor. Seit 2002 werden sie in der Datenbank PaStraLa (Paläontologie, Stratigraphie, Labore) digital erfasst. 2009 begann die Datenerfassung aller analog vorliegenden Berichte in der Datenbank, diese soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein. Um die Ergebnisse der Allgemeinheit verfügbar zu machen, wurde 2010 die Anwendung PaStraInfo (Paläontologisch-Stratigraphische Informationen) entwickelt und über den Kartenserver der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach Abschluss der Dokumentation aller analogen Berichte werden somit mehrere Tausend Datierungen von Bohrungen und Aufschlüssen in Niedersachsen und der Deutschen Nordsee recherchierbar und für alle Interessierten nutzbar sein. Die biostratigraphischen Ergebnisse werden in Form einer Tabelle angezeigt, der zugrundeliegende Originalbericht kann als pdf-Dokument aufgerufen und heruntergeladen werden; in Einzelfällen gibt es zu einer Bohrung mehrere Berichte. Die zusätzliche Auswahl von „Bohrungen“ im Kartenserver erstellt eine Verknüpfung mit der Bohrdatenbank Niedersachsen (BDN) und zeigt Ihnen, ob es sich um Datierungen von bodenkundlichen, geologischen, hydrogeologischen, Steine-Erden-, ingenieurgeologischen oder von Tiefbohrungen handelt. Nicht alle Berichte/Bohrungen sind freigegeben; bei nicht freigegebenen Berichten werden nur Informationen zur Lokalität angezeigt. Ob und zu welchen Bedingungen weitere Informationen zugänglich sind, ist über PaStraInfo zu erfragen.
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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/ Geodatendienst
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public GEMAS – Geochemische Kartierung der Acker- und Grünlandböden Europas, Zusatzinformationen, Klimazonen
GEMAS (Geochemical Mapping of Agricultural and Grazing Land Soil in Europe) ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Expertengruppe „Geochemie“ der europäischen geologischen Dienste (EuroGeoSurveys) und Eurometeaux (Verbund der europäischen Metallindustrie). Insgesamt waren an der Durchführung des Projektes weltweit über 60 internationale Organisationen und Institutionen beteiligt. In den Jahren 2008 und 2009 wurden in 33 europäischen Ländern auf einer Fläche von 5 600 000 km² insgesamt 2219 Ackerproben (Ackerlandböden, 0 – 20 cm, Ap-Proben) und 2127 Grünlandproben (Weidelandböden, 0 – 10 cm, Gr-Proben) entnommen. In den Proben wurden 52 Elemente im Königswasseraufschluss, von 41 Elementen die Gesamtgehalte sowie TC und TOC bestimmt. In den Ap-Proben wurden zusätzlich 57 Elemente in der mobilen Metallionenfraktion (MMI®) sowie die Bleiisotopenverhältnisse untersucht. Neben den chemischen Elementgehalten wurden in den Proben auch Bodeneigenschaften und -parameter wie der pH-Wert, die Korngrößenverteilung, die effektive Kationenaustauschkapazität (CEC), MIR-Spektren und die magnetische Suszeptibilität untersucht sowie einige Koeffizienten berechnet. Alle analytischen Untersuchungen unterlagen einer strengen externen Qualitätssicherung. Damit liegt erstmals ein qualitätsgesicherter und harmonisierter geochemischer Datensatz für die europäischen Landwirtschaftsböden mit einer Belegungsdichte von einer Probe pro 2 500 km² vor, der eine Darstellung der Elementgehalte und deren Bioverfügbarkeit im kontinentalen (europäischen) Maßstab ermöglicht. Die in den Datenserien „GEMAS – Einzelelementkarten“ und „GEMAS – Parameter und Indizes“ bereitgestellten geochemischen Karten zeigen eine neutrale und wertungsfreie Darstellung der Verteilungsmuster der untersuchten Elemente und Parameter. Mit der Datenserie „GEMAS – Zusatzinformationen“ werden zusätzliche Informationen bereitgestellt, die die Interpretation dieser geochemischen Karten unterstützen sollen. Der zu dieser Datenserie gehörende Datensatz „Klimazonen“ stellt eine Karte der im Untersuchungsgebiet verbreiteten Klimazonen bereit (Datenquelle: Baritz et al., 2005).
Zuletzt aktualisiert: 10.03.2025
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/ Geodatensatz
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