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Rottmünde
Die Rottmünde ist ein knapp 9,9 km langer, rechter bzw. östlicher Nebenfluss der Weser im Landkreis Holzminden in Niedersachsen (Deutschland). Die Rottmünde entspringt im Westteil des Mittelgebirges Solling. Ihre Quelle liegt westsüdwestlich des nicht von ihr durchflossenen Dorfs Neuhaus im Solling, einem Stadtteil von Holzminden. Sie befindet sich in bewaldetem Gebiet des Staatsforst Boffzen im Naturschutzgebiet Kleines Bruch und Düsteres Bruch am Waldweg Dreygrundsweg auf etwa 395 m ü. NN. Die Rottmünde fließt überwiegend westwärts entlang der Landesstraße 549 durch den Solling und den Staatsforst Boffzen, passiert dabei die Ansiedlung Rottmünde und erreicht bei Verlassen des Sollings das Obere Wesertal. In diesem Stromtal mündet die Rottmünde nach Unterqueren der stillgelegten Bahnstrecke Holzminden–Scherfede und direkt nach Durchfließen von Boffzen auf rund 88 m ü. NN in die dort von Süden kommende und zur Nordsee fließende Weser (Weserflusskilometer 66,1). 1587 erscheint der Bach als Rottmunde in den schriftlichen Aufzeichnungen. Bei dem Namen handelt es sich um einen Flurnamen, der auf das Gewässer übertragen wurde. Möglicherweise war der ursprüngliche Name Rotte und die heutige Endung bedeutet entweder Mündung oder sie leitet sich vom germanischen *manja- für „Feuchtgebiet“ ab.
Der Everser Bach ist ein knapp 8 km langer, linker Nebenfluss des Ahauser Bachs, in den er zwischen Eversen und Ahausen im Landkreis Rotenburg (Wümme) mündet. Der Everser Bach entsteht aus mehreren Quellbächen am Rand einer Grundmoräne westlich des Holtumer Moores. Die Quellbäche verlaufen in überwiegend östliche Richtung und vereinen sich unterhalb des Heidberges, der sich einige Meter aus der Niederung des Holtumer Moors erhebt. Nach etwas mehr als einem Kilometer ändert der Everser Bach seine Laufrichtung in nordöstliche Richtung. Diese ändert sich östlich des Wolfsgrundes in nördliche Richtungen. Der Bach verläuft nun östlich von Eversen, wird in Eversen von der Kreisstraße 220, die Ahausen mit Westerwalsede verbindet, und etwas nordöstlich von Eversen von der Bundesstraße 215 gequert, bevor er dann nach weniger als einem weiteren Kilometer in den Ahauser Bach mündet. Der Everser Bach verläuft zunächst durch eine landwirtschaftlich genutzte Niederung. Er wird dabei teilweise von Gehölzen begleitet, bevor er südlich des Wolfsgrundes in einen Wald eintritt. Südlich von Eversen bis zu seiner Mündung in den Ahauser Bach verläuft der Everser Bach abschnittsweise durch unbewaldete und bewaldete Bereiche bzw. an deren Rändern. Die Sohle des Bachs ist größtenteils versandet. Seine Aue ist abschnittsweise durch bis an den Gewässerrandstreifen heranreichende, landwirtschaftliche Nutzung beeinträchtigt.
Die Saale ist ein über 31 km langer linker Nebenfluss der Leine in Niedersachsen. Ihre Hauptquelle ist der Voßborn auf 255,7 m über dem Meer im Naturschutzgebiet Ithwiesen am Nordhang des Ith, das zum Gemeindegebiet von Holzen gehört. Unterhalb der Quelle vorbei fließt ein namenloser kleiner Bach, dessen hinterste Quelle mit der Gewässerkennzahl 4885611222 einen Fließweg von 33 km bis zur Leine hat. Die Saale fließt erst 300 m weit zum Talgrund und in diesem dann in nördlicher bis nordwestlicher Richtung östlich an den Dörfern Capellenhagen und Fölziehausen vorbei, unterquert die B 240 und fließt einen Kilometer danach durch den Humboldtsee, westlich der Duinger Seenplatte im Gemeindegebiet von Salzhemmendorf. Nach Wallensen und Ockensen erreicht sie den Kernort Salzhemmendorf und biegt aus diesem heraus nach Nordosten ab, um sich dann bei Hemmendorf in östlicher Richtung zwischen Kanstein und Osterwald dem Leine-Urstromtal zuzuwenden. Auf diesem Weg fließt sie durch die Dörfer Oldendorf und Benstorf. Kurz vor Quanthof mündet die Aue in die Saale. Hiernach berührt sie die Orte Quanthof, Sehlde und die Saalemühle, um dann bei Elze in die Leine zu münden.
Der Aschwardener Flutgraben ist ein 8,5 km, mit seinem längsten Quellbach 17 km, langer rechter Weserzufluss in Niedersachsen, dessen Oberlauf die Grenze zwischen der Gemeinde Schwanewede im Landkreis Osterholz und der Gemeinde Uthlede im Landkreis Cuxhaven bildet und der in der Gemeinde Sandstedt in den Rechten Nebenarm der Weser mündet. Der Aschwardener Flutgraben entsteht auf etwa einem halben Meter Meereshöhe am Ostrand von Osterstade aus dem von Lehnstedt kommenden Kuhfleth und aus dem Meyenburger Mühlengraben (). Dieser wiederum entwässert Täler der Osterholzer Geest östlich von Meyenburg. Sein größter Zufluss, der Garlstedter Abzugsgraben, wird unter anderem vom Quellbach der Heidhofer Teiche gespeist, der südlich des Sprengbergs auf 30 m über NHN entspringt (, Quelle). In Osterstade fließt der Aschwardener Flutgraben in einen S-förmigen Verlauf westwärts. Bei dem keinen Dorf Bruch, einem Teil von Aschwarden, besteht eine Querverbindung zum Hinnebecker Fleth, das bei Rade durch den Winterdeich gelassen wird und am Südrand der Fährplate in den Hauptstrom der Weser mündet. Der Aschwardener Flutgraben selber wird an der Grenze von Aschwarden und Wurtfleth mit einem Pumpwerk durch den Winterdeich gelassen. Gleich nach dem Pumpwerk knickt er nach Norden ab und verläuft annähernd zwei Kilometer lang im Bett eines ehemaligen Weserarms. Bei Rechtebe knickt er dann wieder nach Westen und erreicht nach 700 m durch sein Siel im Sommerdeich den rechten Weserarm (, Mündung). Zwischen Winter- und Sommerdeich bildet der Graben zusammen mit der Hasseler Balje die östliche Begrenzung der alten Weserinsel Hammelwarder Sand. Der Aschwardener Flutgraben liegt im FFH-Gebiet „Teichfledermausgewässer im Raum Bremerhaven/Bremen“, das hier gleichzeitig als Naturschutzgebiet „Teichfledermausgewässer“ ausgewiesen ist.
Der Aschwardener Flutgraben ist ein 8,5 km, mit seinem längsten Quellbach 17 km, langer rechter Weserzufluss in Niedersachsen, dessen Oberlauf die Grenze zwischen der Gemeinde Schwanewede im Landkreis Osterholz und der Gemeinde Uthlede im Landkreis Cuxhaven bildet und der in der Gemeinde Sandstedt in den Rechten Nebenarm der Weser mündet. Der Aschwardener Flutgraben entsteht auf etwa einem halben Meter Meereshöhe am Ostrand von Osterstade aus dem von Lehnstedt kommenden Kuhfleth und aus dem Meyenburger Mühlengraben (). Dieser wiederum entwässert Täler der Osterholzer Geest östlich von Meyenburg. Sein größter Zufluss, der Garlstedter Abzugsgraben, wird unter anderem vom Quellbach der Heidhofer Teiche gespeist, der südlich des Sprengbergs auf 30 m über NHN entspringt (, Quelle). In Osterstade fließt der Aschwardener Flutgraben in einen S-förmigen Verlauf westwärts. Bei dem keinen Dorf Bruch, einem Teil von Aschwarden, besteht eine Querverbindung zum Hinnebecker Fleth, das bei Rade durch den Winterdeich gelassen wird und am Südrand der Fährplate in den Hauptstrom der Weser mündet. Der Aschwardener Flutgraben selber wird an der Grenze von Aschwarden und Wurtfleth mit einem Pumpwerk durch den Winterdeich gelassen. Gleich nach dem Pumpwerk knickt er nach Norden ab und verläuft annähernd zwei Kilometer lang im Bett eines ehemaligen Weserarms. Bei Rechtebe knickt er dann wieder nach Westen und erreicht nach 700 m durch sein Siel im Sommerdeich den rechten Weserarm (, Mündung). Zwischen Winter- und Sommerdeich bildet der Graben zusammen mit der Hasseler Balje die östliche Begrenzung der alten Weserinsel Hammelwarder Sand. Der Aschwardener Flutgraben liegt im FFH-Gebiet „Teichfledermausgewässer im Raum Bremerhaven/Bremen“, das hier gleichzeitig als Naturschutzgebiet „Teichfledermausgewässer“ ausgewiesen ist.
Die Große Aa ist ein östlicher und damit rechter Nebenfluss der Ems in Niedersachsen. Dem Namen nach ist sie 24,2 km lang, hydrografisch einschließlich ihres stärkeren Quellflusses Deeper Aa 34,9 km. Der zweite Quellfluss ist die kürzere und weniger wasserreiche Ahe. Die Zuflüsse dieses Flachlandflusses haben Fließwege von bis zu etwa 56 km von ihren Quellen bis zur Mündung der Großen Aa in die Ems. Sie kommen großenteils aus Südosten, mehrere aus Nordrhein-Westfalen und einzelne aus dem Teutoburger Wald. Nördlich wird das Einzugsgebiet der Großen Aa durch die Lingener Höhe begrenzt, nordöstlich durch die Ankumer Höhe. Die Deeper Aa entspringt nordwestlich von Fürstenau. Schon vor der Vereinigung mit der Ahe erhält sie von links zwei längere Zuflüsse, den Fürstenauer Mühlenbach und den Reetbach. Die Ahe kommt aus den Vorhügeln der Ankumer Höhe. Einen Kilometer nach der Ahe kommt – ebenfalls von links – die deutlich größere Schaler Aa. Kurz hinter Beesten mündet von Süden die Giegel Aa, die in Nordrhein-Westfalen nach rechts aus der ebenfalls der Großen Aa zufließenden Hopstener Aa abzweigt und dabei 2/3 bis 3/4 des Wassers erhält. Die Hopstener Aa vereinigt sich bei Spelle mit der weiter oben Ibbenbürener Aa genannten Dreierwalder Aa zur Speller Aa, die die Große Aa erst 7,25 km vor deren Mündung in die Ems erreicht. Speller Aa und untere Große Aa fließen parallel zum Dortmund-Ems-Kanal nach Norden und münden wenige Meter nördlich des Kanals (Schleuse Gleesen) in den Fluss, 6 km südlich von Lingen.
Die Beber (auch Pöhlder Bach) ist ein Fließgewässer im Landkreis Göttingen in Niedersachsen. Der knapp 12 Kilometer lange Zufluss der Oder hat seine Quelle etwa 2 Kilometer westlich von Bartolfelde, einem Stadtteil von Bad Lauterberg im Harz. Von dort fließt die Beber in westlicher Richtung und mündet etwa 2 Kilometer nordwestlich vom Kernbereich von Pöhlde, einem Ortsteil der Stadt Herzberg am Harz, von links in die Oder. Der Bach verläuft durch das Gipskarstgebiet südlich des Harzes. In der Systematik des Handbuchs der naturräumlichen Gliederung Deutschlands liegt der Bachlauf in der Haupteinheit Südwestliches Harzvorland (376). Die Quelle der Beber entspringt in der Teileinheit Bartolfelder Zechsteinhügel (376,26). Die dortigen Hügel sind aus Zechstein-Dolomiten aufgebaut und überragen die Talauen um 50 bis 80 Meter. Erdfälle sind häufig. Der Beberteich liegt in einem Erdfall, ihm entspringt ein Bach, der der Beber zufließt. Im Hügelland passiert die Beber die Wüstung Königshagen, an der heute wieder ein Hof steht. Der Unterlauf der Beber liegt in der Teileinheit Schotterfluren der Rhume, Oder und Sieber (376,23), die aus groben Harzgeröllen aufgebaut ist. Vor dem Bau der Talsperren im Harz waren verheerende Überschwemmungen häufig. In Pöhlde fließt der Beber der Mühlengraben zu, der bei Scharzfeld von der Oder abgeleitet wird. Die Beber hat oberhalb des Mühlengrabens einen Abfluss von 30 Liter pro Sekunde. Über den Mühlengraben werden rund 1000 Liter pro Sekunde zugeleitet, so dass die Mündungsstrecke der Beber auch als Flussarm der Oder betrachtet werden kann. Wasser der Beber versickert in den verkarsteten Schichten und tritt in der Rhumequelle wieder zutage. Die Karstquelle liegt, bezogen auf den Bachlauf, rund 2 Kilometer südlich und etwa 50 Meter tiefer. Die Beber ist eine der Hauptversickerungsstrecken des Karstgebiets, fällt aber nicht regelmäßig trocken. Die Beber ist ein Gewässer II. Ordnung und wird dem Fließgewässertyp feinmaterialreicher, silikatischer Bach zugeordnet. Es erfolgt keine Einleitung von Abwasser; im Mai 2002 wurde der Bach in die Gewässergüteklasse I-II „gering belastet“ eingestuft.
Das Hamburgische Wattenmeer ist ein Teil des Wattenmeeres der Nordsee und Nationalpark. Als Exklave der Freien und Hansestadt Hamburg liegt es nordwestlich vor Cuxhaven im Mündungsgebiet der Elbe zur Nordsee (Deutsche Bucht). Der Nationalpark ist zugleich Biosphärenreservat und von der UNESCO mit den anderen deutschen Wattenmeerparks, dem niederländischen und dem dänischen Wattenmeer als Weltnaturerbe anerkannt. Er grenzt im Südwesten und im Osten an das Gebiet des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer und umfasst neben den eigentlichen Wattgebieten auch die Insel Neuwerk und die Düneninseln Scharhörn und Nigehörn, die alle zum Stadtteilgebiet Hamburg-Neuwerk gehören. Das Hamburgische Wattenmeer besteht überwiegend aus Sand- und Mischwatten mit flachen Prielen, Sandplaten und den oben genannten Inseln.
Die Abelitz ist ein etwa 20 Kilometer langer Fluss, den man in Ostfriesland auch Tief nennt, von Marienhafe bis zur Mündung in das Alte Greetsieler Sieltief. Der Name wird als tautologische Zusammensetzung des urgermanischen Wortes apa (=Gewässer) mit dem friesischen Appellativ Letzte (=Fließwasser) gedeutet. Sie ist 20 Kilometer lang, bis zu 12 Meter breit, bis zu 1,50 Meter tief und mit Booten bei einem Tiefgang von bis zu 1,20 Metern mit maximal 5 km/h befahrbar. Die Uferbereiche der Abelitz sind oft naturnah und mit Röhricht bewachsen. Es gibt mehrere Nebenläufe, die kleine Inseln umschließen oder durch Feuchtgebiete verlaufen. Der Fluss ist sehr fischreich und als gutes Angelrevier bekannt. Die Vogelwelt auf und an der Abelitz ist vielfältig. Zur Brutzeit sind Wasserwanderer und Angler zu entsprechend rücksichtsvollem Verhalten aufgefordert. Mit Moordorf ist die Abelitz durch den Abelitz-Moordorf-Kanal verbunden.