Umweltinformationen werden gesucht. Bitte warten...
Filter
filter_list
Filter einstellen
Begrenze die Suche räumlich
search
4.319
Ergebnisse
4.319
Ergebnisse
Anzeigen:
Westoverledingen
Die Gemeinde Westoverledingen liegt im Landkreis Leer in Ostfriesland, im Nordwesten des bundesdeutschen Landes Niedersachsen. Sie bildet den westlichen Teil der mittelalterlichen friesischen Landesgemeinde Overledingerland und wird im Westen und Norden von Flüssen begrenzt: Im Westen von der Ems mit einer Uferlänge von knapp 18 Kilometern sowie im Norden von der Leda. Die Gemeinde ist zwischen der Kreisstadt Leer und der Stadt Papenburg im benachbarten Landkreis Emsland eingebettet. Mit 21.127 Einwohnern ist Westoverledingen die sechstgrößte Kommune Ostfrieslands. Die Einwohner verteilen sich auf ungefähr 112 Quadratkilometer, damit ist die Gemeinde im Bundesvergleich dünn besiedelt, liegt jedoch über den ostfriesischen und niedersächsischen Vergleichswerten. Die Kommune, die im Zuge der niedersächsischen Gebietsreform am 1. Januar 1973 aus zwölf zuvor selbstständigen Gemeinden gebildet wurde, erfuhr seitdem eine stetige Zunahme der Einwohnerzahl um fast 5000. Wirtschaftlich ist die Gemeinde von mittelständischen Betrieben geprägt, unter denen kaum Industriebetriebe zu finden sind. Die Landwirtschaft, insbesondere die Milchwirtschaft, spielt schon aufgrund des großen Flächenanteils eine wichtige Rolle. In geringem Umfang ist auch der Tourismus von Bedeutung, bleibt allerdings weit hinter den Übernachtungszahlen der Orte an der ostfriesischen Küste oder auf den ostfriesischen Inseln zurück. Westoverledingen ist in hohem Maße eine Auspendler-Gemeinde; die Arbeitsplätze der Einwohner liegen vor allem in den Nachbarstädten Leer und Papenburg. Zum kulturellen Erbe gehören eine gotische und fünf romanische Kirchen. Die ältesten sind die Esklumer Kirche und die Reformierte Kirche in Ihrhove aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Daneben gibt es zwei historische Mühlen und eine Vielzahl historischer Häuser, vor allem Gulfhöfe.
Die Hansestadt Lüneburg (niederdeutsch Lünborg, Lümborg, lateinisch Luneburgum oder Lunaburgum, altsächsisch Hliuni) ist eine große Mittelstadt im Nordosten von Niedersachsen und eines von neun Oberzentren des Bundeslandes. Die Stadt an der Ilmenau liegt ungefähr 50 Kilometer südöstlich von Hamburg am Rande der Lüneburger Heide und gehört zur Metropolregion Hamburg. Lüneburg liegt nur etwa 15 Kilometer südlich der Landesgrenzen zu Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Kreisstadt des Landkreises Lüneburg hat knapp 75.000 Einwohner und den Status einer großen selbständigen Stadt. Lüneburg ist Sitz der Leuphana Universität Lüneburg (9.823 Studenten), sowie der VWA und Berufsakademie Lüneburg (1020 Studenten), Mitglied im Lüneburgischen Landschaftsverband und war bis Ende 2004 Sitz des gleichnamigen Regierungsbezirkes. Dieser wurde danach durch eine Regierungsvertretung und 2014 durch die heutigen Regionalbeauftragten für das nordöstliche Niedersachsen ersetzt.
Drochtersen (niederdeutsch Drochters) ist eine Gemeinde im niedersächsischen Landkreis Stade. Sie liegt südlich der Elbe, etwa 45 Kilometer nordwestlich von Hamburg und fast 50 km östlich von Cuxhaven. Die Gemeinde hat gut 11.000 Einwohner und umfasst große Teile des Südens von Kehdingen.
Kutenholz (plattdeutsch Kutenholt) ist eine niedersächsische Gemeinde in der Samtgemeinde Fredenbeck im Landkreis Stade. Neben dem Hauptort Kutenholz gehören auch die Orte Mulsum, Sadersdorf, Essel, Aspe und Bullenholz zur Gemeinde.
Goslar [ˈɡɔslaɐ̯] ist eine große selbständige Stadt in Niedersachsen und Kreisstadt des Landkreises Goslar. Zum 31. Dezember 2024 hatte sie 47.419 Einwohner. Der 979 erstmals erwähnte Bergbauort wurde etwa zur selben Zeit Sitz einer Kaiserpfalz und entwickelte sich bis zum 13. Jahrhundert kontinuierlich zur Stadt weiter. 1290 erlangte Goslar die Reichsunmittelbarkeit und behielt bis zur Mediatisierung 1802 den Status einer selbständigen Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich, was sich im Stadtwappen widerspiegelt. Die Altstadt von Goslar mit ihren über 1.500 Fachwerkhäusern sowie das am südlichen Stadtrand liegende ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg zählen seit 1992 unter der Bezeichnung Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO.