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Icon Schelldorfer See
Der Schelldorfer See ist ein Naturschutzgebiet in der Stadt Tangerhütte (zwischen den Ortsteilen Schelldorf und Jerchel) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt. Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG 0010 ist rund 175 Hektar groß. Es ist nahezu vollständig Bestandteil des FFH-Gebietes „Elbaue zwischen Derben und Schönhausen“ und des EU-Vogelschutzgebietes „Elbaue Jerichow“ und vollständig vom Landschaftsschutzgebiet „Tanger-Elbeniederung“ umgeben. Das Gebiet steht seit 1967 unter Schutz (Datum der Verordnung: 11. September 1967). Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Stendal. Das Naturschutzgebiet liegt südlich von Tangermünde im Biosphärenreservat Mittelelbe. Es stellt einen verlandenden Altarm der Elbe unter Schutz. Da das Gebiet des Altarms ausgedeicht ist, hat es keine Verbindung mehr zum Fluss und unterliegt auch nicht der Gewässerdynamik. Die offene Wasserfläche des Sees beträgt etwa 25 Hektar. Der See beherbergt verschiedene Wasserpflanzen- und Schwimmblattgesellschaften mit Weißer Seerose, Gelber Teichrose, verschiedenen Laichkräutern, darunter Stumpfblättrigem Laichkraut, Stachelspitzigem Laichkraut und Spiegelndem Laichkraut, Wasserfeder, Froschbiss, Krebsschere und Gewöhnlichem Wasserschlauch. In den Verlandungszonen sind vielfach Röhrichte aus Schilf und Wasserschwaden sowie Sumpfhaarstrang, Schmalblättrigem Rohrkolben, Gewöhnlicher Teichbinse, Zungenhahnenfuß, Schwanenblume und Sumpfplatterbse zu finden. Weiterhin wachsen Sumpffarn und Breitblättriger Merk im Naturschutzgebiet. Am ehemaligen Gleithang auf der Ostseite des Schelldorfer Sees sind Kohldistelwiesen und Kleinseggenriede sowie Gebüsche mit Grauweiden, Ohrweiden, Lorbeerweiden und Faulbäumen zu finden. Am ehemaligen, 0,5 bis 1,5 Meter hohen Prallhang stocken Erlen, Stieleichen, Silberweiden und Weißdorngebüsche. Das Naturschutzgebiet bietet Lebensraum für zahlreiche Tiere. So brüten hier regelmäßig Rohrweihe, Graugans, Tüpfelsumpfhuhn, Kleines Sumpfhuhn, Teich-, Schilf- und Drosselrohrsänger, Rohrschwirl, Trauerseeschwalbe und Zwergtaucher. Der See ist Lebensraum zahlreicher Fische und Libellen. Auch der Elbebiber ist hier heimisch. Daneben ist das Naturschutzgebiet, das vollständig von Ackerflächen umgeben ist, Rast- und Mauser­gebiet für verschiedene Wasservögel. Das Gebiet wird über einen Ablaufgraben zur Elbe entwässert.
Zuletzt aktualisiert: 01.01.1967
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Venner Moor
Das Venner Moor ist ein ehemaliges Hochmoor westlich der Davert in der Nähe der Ortschaft Venne (Gemeinde Senden, Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen) zwischen Lippe und Ems, unmittelbar am Dortmund-Ems-Kanal gelegen. Die Gesamtfläche beträgt etwa 148 ha. Es ist als Naturschutzgebiet und als Schutzgebiet im Sinne der FFH-Richtlinie ausgewiesen. Durch das Venner Moor verläuft die Wasserscheide zwischen Ems und Rhein.
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Gelnhausen
Gelnhausen [ɡɛlnˈha͜uzn̩] ist die Kreisstadt des Main-Kinzig-Kreises im Südosten Hessens. Die ehemalige Reichsstadt liegt auf halber Strecke zwischen Frankfurt am Main und Fulda am östlichen Rand des Rhein-Main-Gebietes. Sie trägt seit dem 26. April 1978 die amtliche Zusatzbezeichnung Barbarossastadt.
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/ Stadt/Gemeinde (HE)
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Icon Betzdorf
Betzdorf ist eine Stadt im Landkreis Altenkirchen im nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz. Sie ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain. Betzdorf ist eine Eisenbahnerstadt und gemäß Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen.
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/ Stadt/Gemeinde (RP)
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Icon Troisdorf
Troisdorf [ˈtroːsdɔrf] (mit Dehnungs-i) ist die bevölkerungsreichste Stadt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen und liegt rechtsrheinisch zwischen Köln und der Bundesstadt Bonn. Die Stadt liegt im Südosten der Kölner Bucht zwischen den südlichen Ausläufern des Bergischen Landes im Norden und den Siegauen im Süden.
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/ Stadt/Gemeinde (NW)
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Icon Ruppichteroth
Ruppichteroth [ˈʁʊpɪçˌtɛʁoːt] (Betonung auf der ersten Silbe) ist eine Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis rund 30 Kilometer östlich von Bonn im Süden Nordrhein-Westfalens, 18 Kilometer vor der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz. Sie entstand am 1. August 1969 aus der Zusammenlegung der Gemeinden Ruppichteroth und Winterscheid.
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/ Stadt/Gemeinde (NW)
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Icon Manderscheid
Manderscheid ist eine rheinland-pfälzische Stadt im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an. Bis dahin war Manderscheid Verwaltungssitz der gleichzeitig aufgelösten Verbandsgemeinde Manderscheid, der 21 Gemeinden angehörten. Manderscheid ist heilklimatischer Kur- und Kneippkurort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.
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/ Stadt/Gemeinde (RP)
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Icon Schefflenz
Schefflenz ist eine Gemeinde im Neckar-Odenwald-Kreis im Nordosten von Baden-Württemberg. Sie liegt im Naturraum Bauland und gehört zur Metropolregion Rhein-Neckar. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Oberschefflenz, Unterschefflenz, Mittelschefflenz und Kleineicholzheim.
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/ Stadt/Gemeinde (BW)
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Icon Utscheid
Utscheid ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Südeifel an.
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/ Stadt/Gemeinde (RP)
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Icon Hilpoltstein
Hilpoltstein ([ˈhɪlpɔltˌʃtaɪ̯n] ) ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Roth in Bayern und liegt etwa 30 Kilometer südlich von Nürnberg. Als eigentliche Begründer des oppidum in lapide (lateinisch für „Stadt im Stein“) um 1280 gelten Heinrich von Stein und sein Sohn Hilpolt I. aus dem Geschlecht der Herren von Stein.
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/ Stadt/Gemeinde (BY)
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