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Icon Erlebnisweg Totes Moor
Der Erlebnisweg führt über 7 Kilometer durch das Naturschutzgebiet Totes Moor. Los geht’s entweder am Parkplatz der Alten Moorhütte oder am Großenheidorner Turm. Insgesamt sieben Erlebnisstationen zeigen die typische Tier- und Pflanzenwelt oder die Nutzung der Moore und erklären, wie der Naturpark diese selten gewordene Landschaft schützt. Großenheidorner Turm Von Süden kommend führt der Lehrpfad zunächst entlang eines alten Torfkanals zum Großenheidorner Turm. Der Aussichtspunkt bietet nicht nur einen Panoramablick über das Ostufer des Steinhuder Meeres, Besucherinnen und Besucher erfahren nebenbei auch, wie der See langsam verlandet – und wie die Natur darauf reagiert. An den Torfstichen Für Jahrhunderte war Torf ein überlebenswichtiger Brennstoff für die einheimische Bevölkerung. Am Rande des Erlebniswegs liegt eine alte Abbaustätte, die die Natur inzwischen zurückerobert hat. Die Infotafel berichtet darüber, wie hart das Leben als Torfbauer wirklich war. Seerosensee Über einen Holzsteg geht es zum kleinen Seerosensee. Kaum zu glauben: Dort, wo heute himmelblaue Moorfrösche quaken, befand sich vor 60 Jahren noch ein Hügel aus Sand.  Wer wissen will, wie aus dem Berg ein See geworden ist, der sollte sich die Station genauer anschauen. Moorsteg Der Erlebnisweg biegt zu einem besonderen Überlebenskünstler ab: Weil der Sonnentau nicht genug Nährstoffe aus dem Boden bekommt, ergänzt die fleischfressende Pflanze ihren Speiseplan mit Insekten, die an den klebrigen Blättern hängen bleiben. Aber auch Torfmoos oder Waldkiefer fühlen sich rechts und links des Moorstegs pudelwohl – dabei sieht der Naturpark manche Arten hier gar nicht gerne. Warum? Das verraten die Infotafeln vor Ort! Auf der anderen Seite des Weges wartet der nächste Aussichtspunkt: Vom Turm am Moorsteg lässt sich beobachten, wie sich aus einem ehemaligen Torfabbau-Gebiet eine blühende Heidelandschaft entwickelt. An der Moorstraße Bei einem kurzen Zwischenstopp können Passantinnen und Passanten hier etwas über die Geschichte der Moore lernen – vom Naturparadies zum Torflieferanten und wieder zurück. Außerdem geht die Station der Frage nach, warum Moore so wichtig für den Klimaschutz sind. Moorhüttensteg Moor ist nicht gleich Moor – aber wie unterscheiden sich Niedermoor, Übergangsmoor und Hochmoor? Und welche Tiere und Pflanzen leben wo? Das erklären die Tafeln auf dem Moorhüttensteg! Auch abseits des Weges gibt’s viel zu sehen, schließlich schlängelt sich der Moorhüttensteg mitten durch die grüne Idylle am Nordufer des Steinhuder Meeres. Berge, Inseln und (Steinhuder) Meer – wer alles auf einen Blick haben möchte, muss an der neuen Moorhütte vorbei schauen. Rund um den Aussichtsturm brüten die flinken Haubentaucher. Sagenhaft: Die Infotafel verrät, was die Entstehung des Steinhuder Meeres angeblich mit einem stampfenden Riesen und weinenden Zwergen zu tun hat.
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Icon Wanderweg: Heideschleife Schwarze Berge
Heideschleife Schwarze BergeDie Heideschleife Schwarze Berge führt überwiegend durch die dichten Wälder des Regionalparks Rosengarten und durch die Schwarzen Berge. Vereinzelt finden sich Heideflächen. Allgegenwärtig sind der sandige Boden – Voraussetzung für den Wuchs von Heide – sowie Kiefern und Buchen, die gerne der Heide nachfolgen. Vom kleinen Wanderparkplatz in der Nähe des Freilichtmuseums zum Kiekeberg geht es zunächst am Wildpark Schwarze Berge vorbei in das Wiesental beim Heidefriedhof Neugraben. Ein kleiner Hohlweg führt direkt zu drei rekonstruierten Hügelgräbern am Stadtweg. Räuber haben die ursprünglichen Gräber schon lange leergeräumt. Das Archäologische Museum Hamburg hat die Doppelgrabhügel aufwändig und ansprechend rekonstruiert. Dann eine parkähnliche Landschaft: Eichen, Buchen, kleine Wiesen. An der Grenze zu Niedersachsen verläuft der Heidschnuckenweg, der aus der Fischbeker Heide kommt. Am Tempelberg stehen Ferienhäuser versteckt im Wald. Beim letzten Haus biegen Heideschleife und Heidschnuckenweg nach links in den lichten Kiefernwald ab. Der Pfad windet sich durch die Heidelbeerbüsche, vereinzelt dazwischen Heidesträucher. Mitten im Wald eine große Lichtung. Waldfeldbau auf knapp 200 x 200 Metern. Die Lichtung Doppelheide. Schon verschwindet der Weg wieder zwischen den Bäumen – nach Süden zu, schwingt im leichten Auf und Ab. Dann wird der Weg schmal, windet sich zwischen den nun dicht und dunkel stehenden Nadelbäumen hindurch, einen Abhang hinunter und gleich wieder ein Stück bergauf. Bis der Wald wieder lichter wird. Der Karlstein: Mächtige Buchen breiten ein schützendes Dach über den großen, schartigen Findling. Der Frankenkönig Karl der Große soll hier vor einer Schlacht mit den Sachsen geruht haben. Eingemeißelt sind Vertiefungen in Form eines Hufeisens, die darauf hinweisen, dass der Karlstein bereits in der Steinzeit als Richt- oder Kultstätte genutzt worden sein könnte. Dann trennen sich Heideschleife und Heidschnuckenweg. Der Rückweg zum Kiekeberg ist landschaftlich abwechslungsreich. Hinter der Großmoddereiche führt der Weg über einen schmalen Höhenzug mit kurzen, aber steilen und anstrengenden Auf- und Abstiegen. Hinauf zum Paul Roth-Stein, der seit 1912 an den „Wanderer, Freund der Heide und des Waldes“ und ehemaligen Vorturner der Hamburger Turnerschaft erinnert. Der naturnahe Weg verlässt den Wald und erklimmt den Langen Stein (hübscher, aussichtsreich gelegener Rastplatz) und den Kiekeberg. Hinab geht es zurück zum Wanderparkplatz. Länge: 16,6 km Dauer: 4,5 Stunden Ausgangspunkt: Wanderparkplatz in der Nähe des Freilichtmuseums am Kiekeberg,  21224 Rosengarten Parken: Wanderparkplatz in der Nähe des Freilichtmuseums am Kiekeberg, 21224 Rosengarten Verkehrsanbindung: Ehestorf: Museum Kiekeberg, Buslinie 340 (S-Bahn Neuwiedenthal – Bahnhof Harburg) Tourist-Information: Harburg Info-Shop Hölertwiete 6 21073 Hamburg Tel. 040 32004695 Unterkünfte & Gastronomie max. 2 km entfernt: WaldhuuskeHotel Cordes Restaurant Cordes Ein ausführliches Gastronomie- und Unterkunftsverzeichnis finden Sie in dem PDF „Unterkünfte und Gastronomie“ zum Herunterladen unten auf dieser Seite.
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Icon Wanderweg: Heideschleife Pietzmoor
Heideschleife Pietzmoor wandernDas Pietzmoor ist das größte zusammenhängende Moor der Lüneburger Heide. Wollgras. Große Wasserflächen. Blaue Moorfrösche. Libellen. Abgestorbene Bäume ragen in die Luft. Lange Bohlenstege. Das Moor kommt hautnah. Der Parkplatz Schäferhof liegt am Rande des Pietzmoors. Wer möglichst schnell ins Moor will, wandert einfach immer geradeaus zum Pietzmoorsteg. Die Heideschleife aber knickt nach 300 Metern rechts ab. Sie will auch einen weniger bekannten Teil des Moores erschließen. Saftige grüne Wiesen ringsherum, begrenzt von Baum- und Buschriegeln, die Abwechslung und Lebensraum für zahlreiche Vögel und Insekten bieten. Am Moorweg liegt ein kleiner Weiher. Idyllisches Plätzchen am Ufer. Eine kurze Verschnaufpause. Enten beobachten. Nah beim nächsten Bahnübergang wendet sich die Heideschleife nach links. Nähert sich nun endgültig dem Moor. Der Boden wird weicher, stellenweise morastiger. Zunehmend stehen Binsenbüschel auf den Wiesen. Abgestorbene Bäume. Dann der Steg und auf ihm ins Moor. Kleine Wasserflächen zur Linken. Wollgras. Vereinzelt noch Heidebüsche. Die Stegkreuzung scheint mitten im dunklen, moorigen Wasser zu liegen. Himmel und Wolken spiegeln sich in der glatten Oberfläche. Vierflecklibellen. Schmetterlinge. Schwimmende Grasinseln unterschiedlicher Größe. Zuflucht für Wasservögel. Torfmoose am Ufer und im Wasser. Stümpfe abgestorbener Bäume. Sonnentau und Wollgras. Mit etwas Glück kann man die Moorfrösche entdecken, die sich im Frühjahr blau färben. Die Wanderung auf dem Bohlensteg will nicht enden, erschließt das komplette Moor. Wechselnde Wasserflächen links und rechts, große, kleine. Das Moor ist immer noch im Wachstum. Die verstopften Abflüsse stauen das Regenwasser. Nach knapp 500 Metern biegt der Steg nach links ab. Der Untergrund wird fester. Einzelne Heidesträucher, kleine Kiefern, Birken. War das eben eine Kreuzotter? Gut möglich. Auf der linken Seite erstrecken sich mehrere, nahezu regelmäßig angeordnete Wasserflächen. Ehemaligen Torfstiche. Selbst nach 50 Jahren Renaturierung sind sie an der rechteckigen Form noch immer deutlich zu erkennen. Über 1 Kilometer lang ist der Steg. Die tiefen Wasserflächen verschwinden, vereinzelt gibt es stehendes, aufgestautes Wasser. Zeichen des weiter wachsenden Hochmoors. Noch stehen Kiefern und Birken hoch. Endlich ist der Forstweg erreicht, der zugleich als Damm den Abfluss des Wassers nach Osten verhindert. Zur Linken noch ein paar spiegelnde Wasserflächen. Am Nordende des Pietzmoors schließt sich eine kleine Heidefläche an. Durch die Heide- und Graslandschaft schlängelt sich der Weg zurück zum Parkplatz Schäferhof. Länge: 6,3 km Dauer: 1,5 Stunden Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Schäferhof Parken: Wanderparkplatz Schäferhof, 29640 Schneverdingen Verkehrsanbindung: Heidebahn DB Regio: (Buchholz - Soltau), Heide Shuttle: 03. Juli bis 03. Oktober Tourist-Information: - Schneverdingen Touristik, Alte Rathauspassage 18, 29640 Schneverdingen, Tel. 05193 93800 Unterkünfte & Gastronomie max. 2 km entfernt: Hotel Schäferhof Landhotel Schnuck Hotel Hof Tütsberg Pension Forstgut Einem Pension Ingrid Hotel Hof Tütsberg Hotel Schäferhof Landhotel Schnuck Ein ausführliches Gastronomie- und Unterkunftsverzeichnis finden Sie in dem PDF „Unterkünfte und Gastronomie“ zum Herunterladen unten auf dieser Seite.
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Icon Durch die Melchiorshauser Fuhren
Wir nehmen den breiten Forstweg, den wir sogleich nach rechts verlassen, indem wir einen breiten Grasweg betreten. Durch Kiefernwald gelangen wir fast bis zum Waldrand und halten uns links. Bizarr geformte Eichen stehen am Wegrand, links und rechts sehen wir eine Neuanpflanzung. Der Weg knickt nach rechts ab und gleich wieder nach links. Wir kommen aus dem Wald heraus und wandern an Bienenkästen vorbei. Wir erblicken vor uns Windräder, das ehemalige Ristedter Moor vor dem Geesthang, sehen den Hohen Berg bei Gessel mit seinem Aussichtsturm, der wegen seines möglichen Fernblicks auf Bremen und das Weserurstromtal einen weiteren Spaziergang wert ist, und wenn wir das Wegende erreichen, den Feuerwehrturm von Barrien. Wir halten uns links, tauchen aber bei der ersten Möglichkeit nach links in einen kleinen Pfad ein, der uns wieder zu einem breiten und hügeligen Grasweg führt. Dem folgen wir nach rechts und biegen bei der nächsten Querung wieder nach rechts ab. Wir gelangen auf unseren alten Weg am Waldrand zurück. An einem Haus vorbei erreichen wir die B6, die wir vorsichtig überqueren. Gegenüber gelangen wir wieder an einem Haus vorbei in den Wald, nehmen gleich den kleinen Pfad unter hohen Buchen hindurch nach links, biegen sofort wieder scharf nach rechts ab. Der Pfad führt uns in einem kleinen Bogen wieder in den Wald hinein. An der Kreuzung halten wir uns rechts und und gleich wieder links. Wir gelangen am Ende dieses Weges zu einigen Häusern. Wir nehmen den breiten Weg nach links, wandern an der Schützenhalle vorbei zur Waldkater-Kreuzung und überqueren mit Hilfe der Ampel sicher die B6. Nun folgen wir ein kurzes Stück der Ristedter Straße und sind am Ausgangspunkt angelangt. Auch wenn das alles etwas kompliziert klingt, keine Angst, das Wäldchen ist sehr klein, man kann sich nicht verlaufen. Auf diesem kurzen Spaziergang, der wegen möglicher matschiger Stellen doch festes Schuhwerk erfordert, sehen wir die „Fuhren“, einen vor etwa 200 Jahren angelegten Nadelwald, der zumeist aus Kiefern besteht. Angelegt wurde dieser Wald, um die hindurchführende Fernstraße, die heutige B6, vor Flugsand zu schützen, aus dem die kleinen Hügel im Wald gebildet sind. Es gibt aber auch Birken auf diesem kargen und in Bereichen eher feuchten Boden, Eichen als Randbepflanzung und eine kleine Partie mit Buchen. Die Gemeinde Weyhe ist die waldärmste im Kreis Diepholz, daher lohnt sich der Gang durch dieses Überbleibsel von Binnendünen am Rande des Weserurstromtales. Im April 1945, als die englischen Truppen von Süden her auf Bremen zurückten, erlebte dieser Wald einen heftigen Beschuss. Einige Soldaten verloren ihr Leben, wurden zunächst an Ort und Stelle bestattet, dann aber umgebettet auf einen englischen Soldatenfriedhof. In der Nähe der Schützenhalle stürzte am 3.3.1943 ein englischer Bomber ab, der von der Flakstellung bei Hörden (Weyhe) beschossen worden war. Alle Insassen kamen dabei ums Leben. In manchem Baum in diesem Wäldchen steckt noch Metall, sodass das Holz nicht in Sägewerken verarbeitet werden kann. Der Kiefernwald wurde beim „Jahrhundertorkan“ am 13.11.1972 total zerstört und danach neu angepflanzt. Die Waldwege bestehen aus den damals aufgeschichteten Baumwurzeln, die mittlerweile zusammengesackt sind. Die Eichen am Waldrand haben den Orkan überstanden und blieben stehen. Der Wald ist insgesamt 33 ha groß und wird von der „Forstinteressentenschaft Leeste/Melchiorshausen“ verwaltet. Die Tour finden Sie auch bei Komoot. Sicherheitshinweise: auf der gesamten Tour gilt der Hinweis, dass die Wege auf eigene Gefahr begangen werdenes wird keine Garantie zur Benutzbarkeit der Wege übernommenin den Städten/Orten gilt generell erhöhte Aufmerksamkeitauf der Tour muss mit Gefahrenstellen gerechnet werden, wie z.B. Poller, Umlaufsperren und ungesicherten Querungen
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public Hubschrauber-Radiometrie (HRD) Gebiet 191 Finsterwalde
Die BGR führte eine flächenhafte Befliegung bei Finsterwalde (Brandenburg) im Rahmen des BGR-Projektes D-AERO-Finsterwalde durch. Es handelte sich hierbei um eine Pilotstudie zur Erkundung der "Finsterwalder Restlochkette" mit dem Aerogeophysik-Standardmesssystem der BGR. Das ehemalige Braunkohlebergbaugebiet liegt zwischen Finsterwalde und Lauchhammer in der Niederlausitz, etwa 50 km südwestlich von Cottbus. Die Gebietsgröße beträgt etwa 260 km². 10 Messflüge mit einer Gesamtprofillänge von 1742 km (40.153 Messpunkte) wurden zur Abdeckung des gesamten Messgebiets benötigt. Der Sollabstand der 117 NW-SO-Messprofile war 250 m, der Sollabstand der 59 NO-SW-Kontrollprofile variierte und lag bei 625 m. Die Karten stellen die Gesamtstrahlung, die (Äquivalent-)Gehalte von Kalium, Uran und Thorium sowie die Ionendosisleistung am Boden dar.
Zuletzt aktualisiert: 13.01.2026
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public Hubschrauber-Radiometrie (HRD) Gebiet 146 Geyer
Die BGR führte in 2013–2016 das Forschungsprojekt "ErzExploration Erzgebirge E³" gemeinsam mit dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und der Technische Universität Bergakademie Freiberg (TUBAF) zur Erkundung von metallischen Rohstoffen in der Umgebung der Stadt Geyer im Erzgebirge durch. Die Gebietsgröße beträgt etwa 135 km² und 16 Messflüge mit einer Gesamtprofillänge von 1654 km (42.217 Messpunkte) wurden zur Abdeckung des gesamten Messgebiets benötigt. Der Sollabstand der 189 NW-SO-Messprofile beträgt 100 m, der Sollabstand der 14 NO-SW-Kontrollprofile beträgt 500 m. Die Karten stellen die Gesamtstrahlung, die (Äquivalent-)Gehalte von Kalium, Uran und Thorium sowie die Ionendosisleistung am Boden dar.
Zuletzt aktualisiert: 13.01.2026
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Icon Die Mühlenroute - ab und bis Stade
Wind- und Wassermühlen sind die reizvollen Etappenziele dieser Tour, die von der Hansestadt Stade aus entlang von einsamen Hochmooren, der idyllischen Schwingeniederung und durch die sanft wellige Stader Geest führt. An Wochenenden und Feiertagen bietet sich als Ergänzung eine Fahrt mit dem historischen Zug Moorexpress ab Stade, Deinste oder Fredenbeck an. Auf 52 Kilometern verläuft die Mühlenroute durch die Urlaubsregion entlang einiger erhalten gebliebenen Wind- und Wassermühlen. Immer wieder kreuzt die Tour die Schwinge. Knapp 29 Kilometer lang ist der Nebenfluss der Elbe, der im Hohen Moor zwischen Elm und Mulsum entspringt, quer durch die Altstadt von Stade fließt, dort gleichzeitig den Burggraben speist und bei Stadersand in die Elbe mündet. Oberhalb von Stade verläuft die Schwinge in sanften Schleifen malerisch durch ihr Tal – auch hier führt die Mühlenroute hin. Start- und Zielort der Tour ist am STADEUM Kultur und Tagungszentrum, also direkt gegenüber vom Wohnmobilstellplatz am Schiffertor. Die Tour führt zunächst entlang des Burggrabens, der Stades Altstadt umschließt. Schon nach wenigen Minuten auf dem Fahrrad erreicht man die Museumsinsel mit ihrer historischen Bockwindmühle, die ursprünglich aus Rethmar in der Region Hannover stammt. Sie ist Teil des Freilichtmuseums auf der Insel, wurde im Juni 1967 dort aufgebaut und kann von außen besichtigt werden. Hierfür benötigt man keine Eintrittskarte. Durch den für Bockwindmühlen charakteristischen Hausbaum, der den Ständer und die Drehachse für den rechteckigen Mühlenkasten bildet, lässt sich die gesamte Mühle entweder per Hand oder mit einfacherer Mechanik "in den Wind" drehen. Die Tour führt anfangs weiter durch das Stadtgebiet und zwar zunächst ein Stück der Bahnlinie in Richtung Cuxhaven und dann durch die Ortschaft Haddorf, bevor es nach Querung der Bundesstraße 73 in die ländliche Weite geht. Stolz ragt zu Beginn des Moorgebietes in Grefenmoor die Kornwindmühle Amanda aus den Korn- und Maisfelder heraus. Der Galerieholländer ist in 150 Jahren zweimal von einem Blitzschlag vollständig zerstört worden. Nach der letzten Restaurierung ist die Mühle wieder voll funktionsfähig und wird bei Back- und Mühlenfesten des Mühlen- und Heimatvereins Düdenbüttel-Grefenmoor regelmäßig in Betrieb genommen. Zu dem Gesamtensemble gehören noch die Mühlenscheune sowie das Backhaus. Eine Besichtigung von außen ist jederzeit möglich. Das Weiße Moor, das auf der weiteren Tour durchquert wird, wird heute vorwiegend landwirtschaftlich genutzt. Vor ca. 5.000 Jahren begann das Hochmoor hier zu wachsen, als sich Regenwasser in der Senke zwischen den Geesthügeln sammelte und sich anspruchslose Torfmoose ansiedelten. Sie wuchsen immer weiter nach oben, ihre absterbenden Pflanzenreste bildeten die Torfschicht, die Jahr für Jahr um ca. 1 Millimeter empor wuchs. Die ursprüngliche Moorlandschaft ist heute fast verschwunden: In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann man, das Moor zu kultivieren. Die Siedlung Weißenmoor wurde angelegt, das Moor entwässert und in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt. Zur Gewinnung von Brennmaterial wurde das Moor an vielen Stellen abgetorft. Zurück blieb das markante Kleinrelief mit höheren Torfbänken und tieferen Senken. Grasende Kühe und Pferde gehören heute zum ländlichen Idyll. Mit etwas Glück können sogar ein paar Alpakas am Wegesrand entdeckt werden, da sich in Weißenmoor eine Alpakafarm angesiedelt hat. Das nächste Zwischenziel ist die Windmühle in der zur Gemeinde Kutenholz gehörende Ortschaft Mulsum. Auf dem Weg wird zwischen Überschuss und Mulsum ein kleines Rinnsal überquert– es ist die Schwinge, die hier in der Nähe ihre Quelle hat. Im Vergleich zur Breite in Stade ist der Fluss kaum wiederzuerkennen und leicht zu übersehen. Nicht zu übersehen ist hingegen in Mulsum die hübsche St.-Petri-Kirche. Die heutige, aus Feldsteinen erbaute Kirche wurde als querschiffige Saalkirche mit Kanzelaltar gebaut und 1804 eingeweiht. Am Ortsausgang von Mulsum sieht man gleich die Windmühle „Anna-Maria“, die von einem engagierten ehrenamtlichen Verein liebevoll gepflegt wird. Der Galerieholländer besteht bis zur Deckenhöhe des Steinbodens aus massivem Mauerwerk mit acht Kanten, deswegen wird er auch gern als „Achtkant“-Windmühle bezeichnet. Er verfügt über fünf Böden. Durch den von der Straße aus gesehen rückwärtigen Eingang gelangt man auf den Mehlboden. Das Mahlwerk selbst ist auf dem zweiten Boden, dem Steinboden untergebracht. Der vierte Boden diente früher dem Müller als kleiner Lagerraum. In der Mühlenkappe, dem drehbaren Kopf der Mühle, liegt die mächtige eiserne Flügelwelle. Damit der Mühlenkopf – und mit ihm die Flügel – in den richtigen Wind gedreht werden kann, ist auf dem oberen Rand des Mühlentorsos ein Zahnkranz eingebaut. Auf ihm läuft ein kleines Kammrad, auf das die Kraft der Windrose beim Wechsel der Windrichtung übertragen wird. Die Mühle ist zwar nicht mehr in Betrieb, aber sowohl das Mühlengebäude als auch die Galerie sind begehbar und können an Veranstaltungstagen oder nach Absprache besichtigt werden. Die weite Moorlandschaft ist nun passiert, sie wird abgelöst durch die leicht welligen Hügel der Stader Geest. Mehrfach weisen unterwegs Schilder auf das Naturschutzgebiet „Fredenbecker Mühlenbach“ hin: Das nächste Etappenziel, die Fredenbecker Wassermühle, scheint nicht mehr weit. Im Dorf Wedel bietet sich dennoch an einem besonders schönen Fahrradrastplatz die Gelegenheit, zuvor noch eine Pause einzulegen. Am Rand des Zentrums der Gemeinde Fredenbeck kommt schließlich das historische Mühlenensemble zur Geltung. Der Radweg schlängelt sich idyllisch um die malerische Anlage aus Fachwerk. Sie zählt zu den touristischen Schätzchen auf der Stader Geest. Leider kann sie derzeit nicht von innen besichtigt werden, da sich das Gelände in Privatbesitz befindet. Aufgrund eines technischen Defekts an einem Wehr musste zudem im Herbst 2016 das Wasser am dazugehörigen Mühlenteich abgelassen werden, so dass dieser zwischenzeitlich verlandet ist und die eigentlich funktionsfähige Mühle nicht mehr in Betrieb ist. Der Teich diente einst dem Antrieb der historischen Kornmühle und der benachbarten Ölmühle. Die Wassermühle selbst wurde um 1650 errichtet. Mit einem kleinen Abstecher auf der Weiterfahrt kann in Deinste eine weitere Wassermühle angesteuert werden, bevor es über die Geestdörfer zurück in Richtung Stade geht. Dazu wird kurz vor dem Dorf Schwinge erneut der gleichnamige Fluss überquert. Mittlerweile ist aus dem Rinnsal schon ein etwas breiterer Bach geworden. Entlang mehrerer Getreidefelder schlängelt sich der Weg idyllisch durch einen kleinen Wald in Richtung des Stadtteils Wiepenkathen. Nach Wiepenkathen öffnet sich wieder das Schwingetal. Hier führt eine weiße Holzbrücke über den Fluss und gibt gleichzeitig rechter Hand den Blick auf die Reste der Thuner Wallburg frei: Die im Volksmund Schwedenschanze genannte Anlage hat tatsächlich nichts mit der einstigen Anwesenheit schwedischer Truppen in Stade nach dem Dreißigjährigen Krieg zu tun. Sie ist vielmehr rund 1.000 Jahre älter und tatsächlich eine Art Keimzelle von Stade. Ausgrabungen ergaben, dass die Burganlage von etwa 670 bis 900 n. Chr. bewohnt war und damit als eine der ältesten Burgen zwischen Elbe und Rhein gilt, bevor die Siedler vermutlich in Richtung der heutigen Stader Altstadt übersiedelten. Auch die Mühlentour führt jetzt weiter parallel zum mäandrierenden Schwinge-Fluss in Richtung Innenstadt. Am Horstsee vorbei verläuft der Weg kurz danach sogar ein kleines Stück direkt entlang der rechten Flussuferseite. Ein weiteres Mal wird das Wasser am Burggraben vor dem STADEUM überquert und der Ausgangspunkt damit erreicht. Etwas versteckt hinter der Stadtbibliothek befindet sich auch noch eine letzte Mühle auf der Tour. Der Galerieholländer aus dem Jahr 1856 befindet sich im städtischen Besitz und wird vom Vincent-Lübeck-Gymnasium als Arbeitsraum für naturwissenschaftliche Forschungen genutzt. Die ehemalige Kornmühle wurde 1949 stillgelegt. Eine Außenbesichtigung ist möglich. Zugänge befinden sich von Seiten der Schiffertorsstraße und vom Parkplatz der Schulen an der Glückstädter Straße. Wie eingangs erwähnt, kann die Tour durch Nutzung des Moorexpresses abgekürzt oder verlängert werden. Der historische Zug verbindet an den Wochenenden die Hansestädte Stade und Bremen. Haltestellen sind entlang der Tour in Stade, Mulsum, Fredenbeck und Deinste. In den Ortschaften Heinbockel oder Überschuss besteht zudem die Möglichkeit für einen Abstecher zum sehenswerten Naturschutzgebiet Hohes Moor. Mehrere Wanderwege erlauben einen Einblick in das faszinierende Hochmoor-Areal zwischen Elm und Oldendorf.
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/ Radtouren in Niedersachsen
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Icon Blinder See-Tour
Startpunkt der ca. 10 km langen Strecke ist die Gaststätte „Zum Waldbad" am nördlichen Ortsrand von Steimbke an der Kreuzung Klostergarten / Lichtenhorster Strasse. Dort befindet sich eine Bushaltestelle der Linie 40. Parkmöglichkeiten bestehen in der Strasse Klostergarten, gegenüber an der Lichtenhorster Strasse oder in der Strasse Schäfersdrift. Die Beschreibung folgt dem roten Pfeil der Beschilderung. Es handelt sich um zwei Schleifen, die durch eine Verbindungsstrecke verbunden sind. Gegenüber der Strasse Klostergarten beginnt der Weg durch den Mischwald. An der Wegkreuzung biegen Sie links ab und wandern zwischen Nadel- und Laubwald. Am Wegrand wachsen wilde, essbare Heidel- oder Bickbeeren. Die abgefallenen Nadeln auf dem Weg schlucken die Geräusche und so kann man dort oft heimische Vogelarten und sogar Rehe oder Hasen sehen. Am pyramidenförmigen Gitter, unter dem die Waldameisen geschützt werden, biegen Sie rechts ab und müssen nun mal leicht bergan laufen. Mitten im Wald liegt rechts eine Sandkuhle mit gelbem Sand. Weiter führt die Route am Ende dieses Weges durch Wiesen und Felder im Naturschutzgebiet „Steimbker Kuhlen", vorbei an weidenden Kühen. Sie biegen rechts ab und wandern zwischen Wiese und Waldrand entlang. Dann biegen Sie links ab und an der nächsten Gabelung halten Sie sich rechts. So gehen Sie am Rand der Weiden entlang. Auf der linken Seite beginnt bereits das Moor und den Wegrand begleitet ein Entwässerungsgraben. In der Ferne stehen Windräder und zurück blicken Sie auf Steimbke. Sie folgen dem Zeichen und biegen links ab. Die Entwässerungsgräben sind nun in regelmäßigen Abständen im Wald angelegt. Auf der linken Seite wechselt der Wald zu einer Heidelandschaft und den Weg säumen beidseitig Birken. Gegenüber der Lichtung auf der linken Seite liegen rechts am Wegrand große Findlinge. Sie markieren den Zugang zum Blinden See, der mitten im Wald und im Moor versteckt liegt und einlädt zum Picknick mit Sonnenbad. Hier kann man die Ruhe am See genießen, aber nur, wenn im Sommer die Mücken und Blinden Fliegen (Bremsen) nicht vorher dort sind. Der Name „Blinder See" entstand durch die Tatsache, dass er aus einer großen Torfkuhle besteht, in der das Wasser sehr trüb ist. In diesem See haben Fische keine Überlebenschance. Da man nur ca. 30 cm tief in das Wasser hineinblicken kann, nennt man ihn den „Blinden See". Wieder zurück auf dem Weg wandern Sie weiter durch die Birkenallee. Am Ende des Waldes macht der Weg eine Biegung nach rechts und dort, in Eckelshof, einem kleinen Ortsteil von Steimbke, wird, wie an vielen Orten im Landkreis, der berühmte „Nienburger Spargel" angebaut. Dahinter liegt das Moor, wo Torf abgebaut wird. Weiter geht es rechts durch den Wald und am Waldrand entlang. Hier ist der Boden durch das Moor schwarz. Geradeaus, entlang an den Entwässerungsgräben, die hier beidseitig des Weges angelegt sind, sieht man große Felder, Wald und rechts wieder die Heide. Am Ende dieses langen, geraden Weges kommen Sie an eine Kreuzung, an der Sie nach rechts abbiegen. Vor Ihnen die endlose Weite der Felder und Weiden, und am Horizont liegt Steimbke. Hier kommt Ihnen der Wind meist kräftig entgegen. Am Waldrand entlang gehen Sie nun in Richtung Steimbke zurück, durchqueren die „Wiehbuschwiesen", können zusehen, wie die Kühe auf den Weiden grasen und gemolken werden, biegen dann links ab und wandern zwischen den Weiden zur übernächsten Kreuzung, wo Sie rechts abbiegen. Die Gebäude auf der linken Seite gehören zur Kläranlage von Steimbke. Sehen Sie nach oben, denn vielleicht können Sie den Storch in seinem eigens für ihn errichteten Nest sehen. Er fühlt sich wohl in den Feuchtwiesen, so wie viele andere Wiesenvögel, die zum Teil unter Naturschutz stehen. Bitte beachten Sie in den Naturschutzgebieten, dass Sie die vorhandenen Wege zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt nicht verlassen dürfen! Am Neubaugebiet „Lichtenhorster Strasse" entlang kommen Sie zur Kreisstrasse, die rechts nach Lichtenhorst führt. 300 m in dieser Richtung liegt das Waldbad, an dem Sie Ihre Wanderung begonnen haben. Wer nun Lust hat, kann aber auch geradeaus gehen und einen Abstecher (ca. 1,5 km) durch den alten Kern von Steimbke machen. Entlang der Obstbäume an der Wiesenstrasse biegen Sie dann links in die Rathausgasse ein. Im Garten auf der rechten Seite picken Hühner, Gänse und Enten. Nach den alten Höfen erhebt sich auf der linken Seite, hinter dem Hochzeitsgarten, einem kleinen Rosengarten, auf einer kleinen Anhöhe die St. Dionysios-Kirche. Das kleine Torhaus ist den Gefallenen der Kriege gewidmet. Über der Kirchentür steht ein lateinischer Spruch. Liest man die groß geschriebenen Buchstaben wie eine römische Zahl, verrät sie das Jahr der Erbauung der Kirche. Weiter am Pfarrhaus, Küsterhaus, Rathaus und Gemeindehaus vorbei gehen Sie rechts die Hauptstrasse entlang. Gegenüber befindet sich das Bistro Culinario. Im Sommer kann man hier draußen sitzen. Hier ist ebenfalls eine Bushaltestelle. Biegen Sie rechts nach dem kleinen, altmodischen Fahrradgeschäft in die Wiesenstraße ein, dann an den dicken Eichen links und folgen dem Weg, vorbei am Kindergarten und an der Grundschule, zur Turnhalle. Hinter der Hecke am Parkplatz steht eine alte Erdölpumpe, die daran erinnert, dass in Steimbke einmal Erdöl gefördert wurde. Weiter geht es nach rechts in Richtung der Oberschule Steimbke, wo Sie scharf rechts in die Strasse Klostergarten abbiegen. Links liegen die Gärten der ehemaligen Werkssiedlung der „Brigitta Elwerath". Auf der rechten Seite befindet sich das Schützenhaus, links die Tennisplätze, die Sportanlagen die Gastätte mit Kegelbahn und am Ende der Strasse das NaturWaldBad. Nach ca. 3 Stunden Wanderung haben Sie als Abschluss die Wahl zwischen einem abkühlenden Sprung ins Wasser und einem Besuch der Gaststätte mit Kaffee, Kuchen, selbstgemachtem Eis oder Pizza. Die Tour finden Sie auch bei Komoot. Sicherheitshinweise: auf der gesamten Tour gilt der Hinweis, dass die Wege auf eigene Gefahr begangen werdenes wird keine Garantie zur Benutzbarkeit der Wege übernommenin den Städten/Orten gilt generell erhöhte Aufmerksamkeitauf der Tour muss mit Gefahrenstellen gerechnet werden, wie z.B. Poller, Umlaufsperren und ungesicherten Querungen
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Icon Hermannsburg: Große Heidetour (39 km)
Was erwartet Sie auf diesem Radweg?Von der Misselhorner Heide über die Große Heide, die Schmarbecker Heide und den Wacholder Wald schlägt diese 39km lange Radtour einen großen Bogen durch Faßberg und vorbei am Hausselberg. Das einzigartige Landschaftsbild wird durch sanfte Hügel, kleine Täler und herrliche Heideflächen geprägt. Unterwegs erfahren Sie an Hand von Informationstafeln, wie die Heide- und Waldlandschaft im Laufe der Jahrhunderte entstanden ist. Spüren und genießen Sie die Ruhe der Natur. Verlauf des Radweges Große HeidetourSie starten am Parkplatz Misselhorner Heide, an dem auch der Heidepanoramaweg beginnt. Dieser macht an 10 Stationen das Besondere der alten Kulturlandschaft erlebbar. Durch einen Kiefernwald fahren Sie zum nächsten Parkplatz "Eicksberg", von hier aus ist auch das landschaftlich besonders eindrucksvolle Tiefental zu erreichen. Weiter geht es durch Waldgebiete bis nach Lutterloh. Hinter dem Dorf führt der Weg zum Parkplatz "Schillohsberg". Gegenüber beginnt der HeideErlebnispfad Schillohsberg. Etwas weiter Richtung Osten folgt die Tour den Spuren des berühmten Mathematikers Carl Friedrich Gauß, der im 19. Jahrhundert die Anhöhen der Südheide für deine Vermessungsarbeiten nutzte. Der Radweg führt Sie durch Kiefernwälder bis zur Oberoher Heide, eine weite und abwechslungsreiche Heidelandschaft. Danach fahren sie zum Wacholderwald, dem größten und schönsten Wacholderwald Niedersachsens. Nicht weit entfernt liegt der idyllische Heideort Schmarbeck, mit historischen Höfen und altem Eichenbestand. Hier könnten Sie die Tour abkürzen, indem Sie direkt Richtung Parkplatz „Gerdehaus“ fahren. Die reguläre Route führt Sie nach Faßberg zur Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin und danach dann durch Wälder und Felder bis nach Gerdehaus an den Haußelberg. Auf einer Infotafel erfahren Sie hier Wissenswertes zu den Langobarden, die einst in dieser Gegend lebten. Auf der nächsten Etappe durchfahren Sie das Heidedorf Weesen bis nach Hermannsburg. In diesem einstigen Missionsort befindet sich ein interessantes Heimatmuseum und das Ludwig-Harms-Haus mit Ausstellungen und Weltladen. Hintergrund-Informationen zum Radweg Große Heidetour Wie unsere Vorfahren mit und von der Heide lebten Auf den nährstoffarmen Böden der Lüneburger Heide wurde über Jahrhunderte die Heidebauernwirtschaft, ein landwirtschaftliches Bewirtschaftungssystem angewandt. Die Heideflächen wurden gemeinschaftlich als Weide für die Heidschnucken genutzt. Auf einigen Flächen wurden die Heideplaggen zusammen mit dem Humus abgeschlagen und als Einstreu in den Ställen genutzt. In Verbindung mit dem Kot der Tiere entstand ein wertvoller Dünger, der den nährstoffarmen Acker aufwertete und Buchweizen sowie Roggen gedeihen ließ. "Sich abplaggen" kommt von den Heidebauern Das Heideplaggen war eine körperlich sehr schwere Arbeit, die mit einer "Twicke" ausgeführt wurde. Dabei wurde der stark durchwurzelte Boden in ca. 4 bis 6 cm Höhe abgestochen. Aus Heide wird Wald und zurück zur Heide Mitte des 19. Jahrhunderts bestand die Lüneburger Heide aus riesigen Heideflächen mit einzelnen Sandblößen dazwischen. Die Waldflächen waren durch Holzeinschlag und starke Waldbeweidung fast vollständig verschwunden. 1870 wurde Mineraldünger eingeführt und die Heidebauernwirtschaft ging ihrem Ende zu, sie war nicht mehr rentabel. Die Erträge durch die Schnuckenhaltung gingen stark zurück und auch die Heidschnuckenwolle fand nur noch schlecht Absatz, die Baumwolle setzte sich immer mehr durch. Hauptsächlich mit Kiefern wurde wieder Wald aufgeforstet und aus der Lüneburger Heide wurde ein Lüneburger Wald. Anfang des 20. Jahrhunderts entstand erneut ein Umdenken. Viele Menschen entdeckten die Schönheit der Natur und insbesondere der Heidelandschaft. Die vereinzelt noch vorhandene einzigartige Tier- und Pflanzenwelt sowie die Reste der alten Kulturlandschaft aus der Zeit der Heidebauernwirtschaft sollten bewahrt und wieder ausgedehnt werden. Gelungene Beispiele sind die Heidedörfer Schmarbeck, Ober- und Niederohe sowie Gerdehaus und die schönen, ausgedehnten Heideflächen am Schillohsberg und in der Misselhorner Heide. Heute kümmern sich hauptsächlich wieder die vierbeinigen Landschaftpfleger, die Heidschnucken, um den Erhalt der Heide. Das Wichtigste der Radtour "Große Heidetour" in KürzeMisselhorner Heide und TiefentalHeidefläche SchillohsbergOberoher Heideschönster und größter Wacholderwald NiedersachsensHeidedorf Schmarbeck mit historischen HöfenErinnerungsstätte LuftbrückeGerdehaus am HaußelbergHeidebauerndorf WeesenMissionsort HermannsburgLänge des Radweges: 39km Tipps zur Einkehr Zu jeder Radtour gehören Pausen, in denen Sie neue Energie tanken und sich stärken können. Neben den Picknickplätzen entlang Ihrer Tour finden Sie in Hermannsburg und in Faßberg Restaurants und Cafés, in denen Sie regionale Köstlichkeiten genießen können. So zum Beispiel das Restaurant "Im Wiesengrund" oder das "Gut Landliebe" in Weesen. In Hermannsburg erwartet Sie das Restaurant Candace im Ludwig-Harms-Haus, Ohlendorfs Gasthaus oder das Restaurant "Gänsestuben" im Misselhorner Hof mit regionalen Spezialitäten. Service-Hinweis Unterwegs befinden sich Fahrrad-Reparaturstationen am Rathaus Hermannsburg (Am Markt 3, 29320 Hermannsburg), am Rathaus Faßberg (Große Hauptstraße 40 – 44, 29328 Faßberg) sowie am Parkplatz Misselhorner Heide, 29320 Hermannsburg. Streckenprofil Radweg Überwiegend asphaltierte Wirtschaftswege, Radwege, befestigter Radwanderweg von Oberohe zum Wacholderwald und kurze Teilstücke auf unbefestigten Waldwegen mit sandigen Abschnitten Ausgangspunkt Parkplatz "Misselhorner Heide" Position: Position: N52.823210  E10.136225 Ausstattung: Sitzgruppe mit Tisch, WC, barrierefreies WC, Fahrradbügel Anfahrtsbeschreibung: Den Parkplatz Misselhorner Heide erreichen Sie über die K 17 Hermannsburg Richtung Unterlüß. Ca. 1,5 km nach Ortsausgang Hermannsburg liegt rechts der Parkplatz. Der Parkplatz ist mit dem Hinweis "Misselhorner Heide" ausgeschildert. Sie erreichen den Parkplatz „Misselhorner Heide“ auch mit dem örtlichen Beförderungsunternehmen CeBus Linie 260 und dem Bürgerbus Südheide aus Richtung Hermannsburg und Unterlüß. Die Haltestelle befindet sich beim Gasthof Misselhorner Hof. Von dort aus gehen Sie an der K 17 entlang ca. 15 Min. (1,1 km) in Richtung Unterlüß. Fahrzeiten und weitere Verbindungen entnehmen Sie bitte der Reiseauskunft der Deutschen Bahn. Weitere Informationen und Tipps zu den Radtouren in der Südheide finden Sie auch im Region Celle Navigator.
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public Bodenübersichtskarte 1:200.000 (BÜK200) - CC6310 Frankfurt a.M.-West
Die Bodenübersichtskarte 1:200.000 (BÜK200) wird von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Geologischen Diensten (SGD) der Bundesländer im Blattschnitt der Topographischen Übersichtskarte 1:200.000 (TÜK200) erarbeitet und in 55 einzelnen Kartenblättern herausgegeben. Die digitale, blattschnittfreie Datenhaltung bildet eine detaillierte, bundesweit einheitliche und flächendeckende Informationsgrundlage für Länder übergreifende Aussagen zu Bodennutzung und Bodenschutz. Über den aktuellen Bearbeitungsstand des Kartenwerks informieren die Internetseiten der BGR zum Thema Boden. Die Verbreitung und Vergesellschaftung der Böden auf dem Gebiet dieses Kartenblattes wird anhand von 98 Legendeneinheiten (gegliedert nach Bodenregionen und Bodengroßlandschaften) beschrieben. Jede Legendeneinheit beinhaltet bodensystematische Informationen (Bodensubtyp) und Informationen zum Bodenausgangsgestein sowohl für die Leitböden als auch für deren Begleiter. Im Zuge der Bearbeitung des BÜK200-Nachbarblattes Frankfurt a.M.-Ost wurde der LBG-Datensatz von Frankfurt a.M.-West am östlichen Blattrand teilweise verändert. Die alte LE 51 ist entfallen, eine neue LE 67 wurde eingefügt. (Stand 21.08.2017).
Zuletzt aktualisiert: 14.02.2020
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