Der Chiemsee [ˈkiːmzeː], auch Bayerisches Meer genannt, ist mit einer Fläche von 79,9 km² der größte See in Bayern und nach dem Bodensee und der Müritz der drittgrößte See in Deutschland, allerdings hat der ebenfalls in Bayern liegende Starnberger See ein um die Hälfte größeres Wasservolumen. Der Chiemsee enthält 2,048 km³ Wasser und hat eine 63,96 Kilometer lange Uferlinie; zusammen mit der Uferlänge der Inseln sind es 83 Kilometer. Das Einzugsgebiet umfasst 1.398,56 km², davon liegen 605 km² in Bayern. Seine Inseln sind die Herreninsel (238 ha), die Fraueninsel (15,5 ha) und die Krautinsel (3,5 ha), die zusammen die Gemeinde Chiemsee im Landkreis Rosenheim bilden, sowie die gemeindefreie Insel Schalch (22 m²). Der Chiemsee zählt zum gleichnamigen gemeindefreien Gebiet Chiemsee im Landkreis Traunstein.
Andernach ([ˈandɐnax], mundartlich: Annenach, auch Annernach) ist eine Große kreisangehörige Stadt mit gut 30.000 Einwohnern im Landkreis Mayen-Koblenz im nördlichen Rheinland-Pfalz. Als römische Gründung und eine der ältesten Städte Deutschlands feierte es 1988 sein 2000-jähriges Bestehen. Die Stadt ist seit der Neuzeit industriell geprägt (Weißblech, Pharmazie, Chemie), durch ihre Lage am Rhein und ihre historische Bedeutung aber zugleich auch touristisch. Sie ist in die Stadtteile Kernstadt, Eich, Kell mit Bad Tönisstein, Miesenheim und Namedy untergliedert.
Das Ostseeheilbad Zingst ist eine amtsfreie Gemeinde im Nordwesten des Landkreises Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern, Landesteil Vorpommern. Zur Gemeinde gehört fast die gesamte gleichnamige Halbinsel sowie die ihr südlich vorgelagerten Inseln Kirr und Barther Oie. Die Gemeinde ist seit 2002 ein staatlich anerkanntes Seeheilbad.
Die Stadt Isny im Allgäu () (veraltet Eysnin, Isnyn, Ysny oder Jsny) ist ein heilklimatischer Kurort im Landkreis Ravensburg im württembergischen Allgäu. Isny liegt an der Landesgrenze Baden-Württembergs zu Bayern und an der Hauptroute der Oberschwäbischen Barockstraße. Der um 1043 gegründete heutige Ort erlangte Ende des 12. Jahrhunderts das Marktrecht und wurde 1281 zur Stadt erhoben. Isny erwarb 1365 durch Loskauf die Reichsfreiheit und behielt bis zur Mediatisierung 1802 die Rechte einer selbstständigen Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich, was sich im Stadtwappen widerspiegelt.
Sachsenheim ist eine baden-württembergische Stadt im Landkreis Ludwigsburg. Sie zählt rund 18.600 Einwohner und gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar) sowie zur Randzone der europäischen Metropolregion Stuttgart.
Bautzen, obersorbisch Budyšin , bis 3. Juni 1868 offiziell Budissin (siehe Ortsname), ist eine Große Kreisstadt in Ostsachsen. Die Stadt liegt an der Spree und ist Kreissitz des nach ihr benannten Landkreises Bautzen. Mit rund 38.000 Einwohnern ist Bautzen zugleich die größte Stadt des Kreises und die zweitgrößte der Oberlausitz sowie deren historische Hauptstadt. Die Stadt im Süden des sorbischen Siedlungsgebietes gilt als das politische und kulturelle Zentrum der Sorben und ist Sitz zahlreicher sorbischer Institutionen. Die Stadt gehört der Euroregion Neiße an.
Schwäbisch Gmünd (Aussprache: [ˈʃvɛːbɪʃ ˈɡmʏnt]) ist eine Stadt im Osten Baden-Württembergs, die etwa 50 km östlich der Landeshauptstadt Stuttgart liegt. Die frühere Reichsstadt gehört zur Region Ostwürttemberg und zur Randzone der europäischen Metropolregion Stuttgart. Sie ist sowohl einwohner- als auch flächenmäßig die größte Stadt im Remstal. Hinsichtlich der Bevölkerungsgröße ist sie nach Aalen die zweitgrößte Stadt des Ostalbkreises sowie der gesamten Region Ostwürttemberg, in der sie ein Mittelzentrum für ihr Umland bildet. Seit 1956 ist Schwäbisch Gmünd Große Kreisstadt und seit 1973 der Sitz des Regionalverbandes Ostwürttemberg. Von 1805 bis 1934 hieß die Stadt amtlich Gmünd, eine Bezeichnung, die im örtlichen Sprachgebrauch weiterhin verwendet wird. Der Name der Stadt leitet sich vom Zusammenfluss („Gemünde“) vieler Bäche mit der Rems ab.
Burgkunstadt (fränkisch: Borkuscht) ist eine Stadt im Obermainland im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels in Bayern. Von 1888 bis 1990 war sie mit Pirmasens Zentrum der deutschen Schuhindustrie.
Höhr-Grenzhausen ist eine Stadt im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie ist ein Mittelpunkt der keramischen Industrie im Kannenbäckerland mit der Fachhochschule für Keramik oder Schule für Keramische Gestaltung, daher auch der Beiname „Kannenbäckerstadt“. Die Stadt gehört der gleichnamigen Verbandsgemeinde an, deren Sitz sie auch ist. Höhr-Grenzhausen ist gemäß Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen.