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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: Soil Quality Rating - Basisindikator 2 - Humusvorrat im A-Horizont
Die Auswertung Soil Quality Rating - Basisindikator 2 - Humusvorrat im A-Horizont auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet den Humusvorrat des A-Horizontes hinsichtlich der Standortgüte für die landwirtschaftliche Produktion nach dem Müncheberger Soil Quality Rating (Basisindikator 2). Bei ackerbaulicher Nutzung wird der Ap-Horizont und bei Grünland werden alle A-Horizonte zur Bewertung verwendet. Je höher der Humusvorrat, desto höher ist die Bewertung der Bodenqualität. Die Auswertung erfolgt für die Leitprofile der BK50 und liegt flächendeckend für die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Niedersachsen vor.
Die Auswertung Nutzbare Feldkapazität - Horizonte auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) beschreibt die Fähigkeit der Böden, Wasser gegen die Schwerkraft pflanzenverfügbar zu speichern. Bei der Berechnung der nutzbaren Feldkapazität wird das nicht durch Pflanzen nutzbare Wasser (Totwasser), von der Feldkapazität abgezogen. Die Auswertung liegt landesweit für die Leitprofile der BK50 vor. Angaben aus Bodenkarten können aufgrund der natürlichen Heterogenität der Böden detaillierte Standortuntersuchungen nicht ersetzen. Der Kennwert kann zur allgemeinen Charakterisierung der Standortqualität und zur weiteren Untersuchung des Bodenwasserhaushaltes genutzt werden.
Die Auswertung Beregnungswirksame klimatische Wasserbilanz auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) beschreibt die mittlere klimatische Wasserbilanz in der Vegetationsperiode an Ackerstandorten mit Beregnung (in mm). Der Kennwert wird auf Basis von Klimadaten des DWD für alle Ackerböden für den Zeitraum 1991 – 2020 im Maßstab 1:50.000 für Niedersachsen bereitgestellt. Der Kennwert ist ausschließlich bei der Bestimmung des mittleren potenziellen Zusatzwasserbedarfs (mZWpot) zu nutzen. Er dient als Eingangsgröße für die Methodik nach Renger und Strebel (1982).
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Anteile Ton-, Schluff- und Sandfraktion aus Bodenart des Feinbodens
Die Auswertung Anteile Ton-, Schluff und Sandfraktion stellt die Zusammensetzung des Feinbodens für die Horizonte der Grablochbeschriebe der Bodenschätzung, also den Ton-, Schluff- und Sandanteil dar. Die Auswertung erfolgt auf der übersetzten Bodenschätzung im Maßstab 1:5.000 (Basismodell) und gibt jeweils die Mittelwerte der Fraktionen nach Feinbodenartendiagramm nach Bodenkundlicher Kartieranleitung (5. Auflage) an. Die Angabe erfolgt in Gew.-%. Der Datensatz steht flächendeckend für landwirtschaftlich genutzte Böden bereit und kann als Eingang für diverse Modellierungen und die Weiterverarbeitung genutzt werden.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Anteile Ton-, Schluff- und Sandfraktion aus Bodenart des Feinbodens
Die Auswertung Anteile Ton-, Schluff- und Sandfraktion auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) stellt die Zusammensetzung der Böden bezüglich ihrer Korngrößen dar. Für die Horizonte der Leitprofile werden die Bodenarten des Feinbodens nach Bodenkundlicher Kartieranleitung (6. Auflage, KA6) in Ton-, Schluff- und Sandfraktionen unterteilt. Die Angabe erfolgt in Gew.-%. Dabei werden mittlere Anteile für die Bodenart angenommen. Die Auswertung kann insbesondere als Eingangsgröße für Modelle genutzt werden.
Die Auswertung Soil Quality Rating - Basisindikator 6 - Bodenwasserspeicher auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die Größe des Bodenwasserspeichers hinsichtlich der Standortgüte für die landwirtschaftliche Produktion (Basisindikator 6). Dabei wird der Kennwert Nutzbare Feldkapazität im effektiven Wurzelraum (nFKWe) in Abhängigkeit von der Landnutzung ausgewertet. Die Auswertung erfolgt für die Leitprofile der BK50 und liegt flächendeckend für die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Niedersachsen vor.
Die Auswertung Mittlere kapillare Aufstiegsrate auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) kennzeichnet die Menge Wasser (mm/d), die maximal an einem Tag kapillar aus dem Grundwasser in den effektiven Wurzelraum (We) aufsteigen kann. Die Mittlere Kapillare Aufstiegsrate (kr) hängt maßgeblich von der Körnung, der effektiven Durchwurzelungstiefe (We) und der Tiefe des Grundwasserspiegels ab. Die kr wird nur für Böden mit Grundwasseranschluss bestimmt.
Die Auswertung Soil Quality Rating - Basisindikator 1 - Bodenart auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die Bodenart des Feinbodens hinsichtlich der Standortgüte für die landwirtschaftliche Produktion (Basisindikator 1). Dabei werden die obersten 8 dm des Bodens berücksichtigt. Die Auswertung erfolgt für die Leitprofile der BK50 und liegt flächendeckend für die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Niedersachsen vor.
„Zusammenfassung und Ausblick: Im Rahmen des Teilprojektes 5 „Entwicklung und ökologische Wertigkeit bestehender Kleientnahmestellen in Salzwiesen als Entscheidungshilfe für die Bewertung zukünftiger Entnahmen“ wurden die während des Zeitraums von 1990 bis 1996 vom NLÖ – Forschungsstelle Küste erhobenen geomorphologischen, sedimentologischen und bodenkundlichen Daten ausgewertet. Die vorliegende Auswertung zeigt, dass sich die untersuchten Pütten relativ schnell wieder verfüllen und nach rund 30 Jahren die Geländehöhe der Umgebung erreichen können. Dies ist allerdings abhängig von der Lage und Größe der Pütten. Im Vergleich zu den nicht ausgepütteten Salzwiesen gestalten sich die meisten Pütten naturnah und weisen statt der starren Beet-Graben-Strukturen ein naturnahes, weit verzweigtes Prielsystem auf. Die morphologische Gestaltung der Pütten mit Uferwällen und Senken ist naturnäher und führt zu morphologisch größerer Vielfalt als in den Vergleichsflächen. Hinsichtlich der Bodeneigenschaften können die Pütten innerhalb von ca. 30 Jahren unter vergleichbaren Rahmenbedingungen den Entwicklungsstand der Umgebung erreichen und sind hier eher vergleichbar mit den landwirtschaftlich ungenutzten Flächen als mit den gemähten oder beweideten Arealen. Auf zentrale der Bodeneigenschaften hat neben der Geländehöhe und der morphologischen Ausgestaltung der Pütten auch die Lage der Flächen im Raum einen Einfluss. Die Erhebung der bodenkundlichen Daten erfolgte vor allem zur Beschreibung vegetationskundlich unterschiedlicher Standorte und konnte bisher nur 1993 exemplarisch durchgeführt werden. Für eine besser abgesicherte und noch differenziertere Analyse der Bodenentwicklung in den Pütten sowie der Beziehung zwischen Bodenentwicklung und Entwicklung von Flora und Vegetation sollten der Probenumfang wesentlich erhöht und die Zahl der erfassten Parameter ausgeweitet werden. Dieses sollte an allen Rasterpunkten der Pütten und Vergleichsflächen durchgeführt und durch eine nochmalige vegetationskundliche Kartierung dieser Rasterpunkte mit Flora und Vegetation in Beziehung gesetzt werden.“