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public Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Relative Bindungsstärke des Oberbodens für Schwermetalle
Die Auswertung Relative Bindungsstärke des Oberbodens für Schwermetalle (FSMo) auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt, wie gut Böden Schadstoffe aufnehmen und binden können und somit als Filter im Naturhaushalt agieren. Verschiedene Schwermetalle werden in Böden durch Adsorption an Austauschern (Tonminerale, Oxide) oder an organische Bodenbestandteile (Humus) in Abhängigkeit vom pH-Wert in unterschiedlichem Maße gebunden. Der pH-Wert entspricht bei landwirtschaftlicher Nutzung einem bodenspezifischen pH-Optimum, bei Forstnutzung dem derzeitigen mittleren standortspezifischen Versauerungsgrad unter Wald. Anhand der Bodeneigenschaften Tongehalt, Humusgehalt, pH-Wert und Eisenoxidgehalt kann die relative Bindungsstärke der Böden für die einzelnen Schwermetalle beurteilt werden. Der Kennwert FSMo wird standardmäßig für Cadmium ausgewertet, kann aber auf Nachfrage für diverse andere Schwermetalle und Arsen bestimmt werden. Er gilt als wichtiger Kennwert für die Bodenfunktionsbewertung und bei der Bewertung von Bodenbelastungen.
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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settings Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Kohlenstoffvorrat aus der Humusstufe - Horizonte (WMS Dienst)
Die Auswertung Organischer Kohlenstoff auf Basis der Humusstufen in der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt den Anteil des organischen Kohlenstoffs (C~org~) der Böden in den einzelnen Bodenhorizonten. Jedem Horizont der Leitprofile der BK50 wird in Abhängigkeit von seiner Humusstufe gemäß Bodenkundlicher Kartieranleitung (5. Auflage, KA5) ein mittlerer Humusgehalt zugeordnet. Dieser Wert, geteilt durch den Faktor 1,72, ergibt den C~org~-Gehalt in % (Ausnahme: Bei Torfen [Humusstufe h7] wird nach KA5 der Faktor 2 verwendet). Für Forststandorte gelten laut KA5 leicht abweichende Klassifizierungsgrenzen. Aufgrund der breiten Klassengrenzen der Humusstufen h4 – h7 ist die Verwendung mittlerer Werte nur eine grobe Annäherung an die tatsächlichen C~org~-Gehalte der humusreichen Böden. Die Auswertung kann für regionale Planungszwecke z.B. auch beim Thema Klimaschutz oder für Bodenfunktionsbewertungen (Klimafunktion) genutzt werden.
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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/ Geodatendienst
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settings Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Mittlerer kapillarer Aufstieg (WMS Dienst)
Die Auswertung Mittlerer kapillarer Aufstieg (KA) auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt die Menge an Wasser (in mm), die im Mittel innerhalb eines Jahres aus dem Grundwasser kapillar aufsteigen kann. Der Kennwert ergibt sich aus der kapillaren Aufstiegsrate, der kulturspezifischen Dauer des kapillaren Aufstiegs am Standort und dem klimatischen Wasserbilanzdefizit in der Vegetationsperiode. Die KA wird auf Basis der Vorgaben des TUB-BGR-Verfahrens abgeleitet. Sie ist abhängig vom Grundwasserstand, der Bodenart und der vorherrschenden Landnutzung. Die Auswertung liegt landesweit im Maßstab 1:50.000 und basiert auf der BK50 sowie Klimadaten des DWD für den Zeitraum 1991 - 2020. Die Auswertung kann als Eingangsgröße für weiterführende Modellierungen oder als allgemeine Informationsgrundlage für Planung und Beratung verwendet werden.
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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/ Geodatendienst
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settings Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Effektive Wasserbilanz der Hauptvegetationsperiode (WMS Dienst)
Die Auswertung Effektive Wasserbilanz in der Hauptvegetationsperiode auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt das Wasserdargebot für Pflanzen im Zeitraum Mai – August an. Der Kennwert wurde im Rahmen des Müncheberger Soil Quality Ratings entwickelt und für Bodenkarten operationalisiert (DWA-M 920-4, 2018). Die Methode verrechnet für die Hauptvegetationsperiode (Mai bis August) die Parameter Niederschlag, den kapillaren Aufstieg aus dem Grundwasser und die nutzbare Feldkapazität im effektiven Wurzelraum mit der potenziellen Verdunstung. Die Ableitung erfolgt flächendeckend für Niedersachsen unter Verwendung von Niederschlagdaten (REGNIE) und Verdunstungsdaten (VPGFAO) des DWD für den Zeitraum 1991 – 2020 im Maßstab 1:50.000. Das tatsächliche Wasserdargebot am Standort kann aufgrund des Maßstabes, unterschiedlicher Anbaukulturen und etwaiger Zusatzwassergaben von den modellierten Daten abweichen.
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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settings Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Bewirtschaftungsabhängige Erosionsgefährdung des Bodens durch Wind (WMS Dienst)
Die Auswertung Bewirtschaftungsabhängige Erosionsgefährdung des Bodens durch Wind auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) schätzt das Risiko von Bodenabtrag durch Wind für die Flächeneinheiten der BK50 unter Berücksichtigung der mittleren Windgeschwindigkeit, der Erodierbarkeit des Bodens und der jeweiligen Anbaukultur. Die Schätzung erfolgt nach den Vorgaben der DIN 19706. Durch unterschiedliche Bedeckungseigenschaften bieten verschiedene Anbaukulturen in Zeiten starker Winde einen unterschiedlich guten Schutz gegenüber Bodenerosion durch Wind. Der Kennwert wird daher auf Basis der standortabhängigen Erosionsgefährdung (EgWP) und der Schutzwirkung durch angebaute Fruchtarten ermittelt. Dazu müssen standardisierte Fruchtfolgen angenommen oder die genaue Fruchtfolge dem LBEG übermittelt werden. Die Auswertung kann für regionale Planung und die Beratung der Landwirtschaft genutzt werden.
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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/ Geodatendienst
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settings Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Standörtliches Verlagerungspotential - Austauschhäufigkeit des Bodenwassers (1971-2000) (WMS Dienst)
Die Karte zeigt das mittlere standörtliche Verlagerungspotential für nichtsorbierbare Stoffe (auch Austauschhäufigkeit des Bodenwassers pro Jahr) für den 30-jährigen Zeitraum 1971-2000. Mit Hilfe der Austauschhäufigkeit (AH) des Bodenwassers kann das standörtliche Verlagerungspotenzial für nicht- oder schwach sorbierbare Stoffe beschrieben werden. Die AH gibt an, wie häufig die Bodenlösung in der effektiven Wurzelzone im Zuge der Sickerwasserverlagerung ausgetauscht wird. Je geringer das Wasserspeicher- und Rückhaltevermögen eines Bodens, desto größer ist seine Austauschhäufigkeit des Bodenwassers. Aussagen zur Konzentration und Frachten von nicht sorbierbaren Stoffen können mit der Methode nicht abgebildet werden. Bei Nitrat werden die Deposition, Denitrifikation und Mineralisation nicht berücksichtigt. Sie können in Abhängigkeit vom Standort deutlichen Einfluss auf die Nitratverfügbarkeit und -konzentration im Sickerwasser haben.
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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settings Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Erodierbarkeit der Böden durch Wind (WMS Dienst)
Die Auswertung Erodierbarkeit der Böden durch Wind auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt die Anfälligkeit der Oberböden gegenüber dem Abtrag durch Windereignisse. Das Risiko von Bodenabtrag durch Winderosion variiert je nach Zusammensetzung der Böden. Die Erodierbarkeit der Oberböden ackerbaulich genutzter Moor- und organischer Muddenböden (Hochmoor- (Hh*) oder Niedermoortorfe (Hn*)) wird grundsätzlich als „sehr hoch“ (Stufe 5) eingestuft. Bei Oberböden von Tiefkulturen auf Sand (z. B. tiefgepflügte Podsole = Heidekulturen) und Sandmischkulturen wird ebenfalls eine Einstufung mit „sehr hoch“ (Stufe 5) vorgenommen. Die Auswertung erfolgt auf Basis der Leitprofile der BK50. Die Karte und kann für die landwirtschaftliche Beratung sowie für Planungsvorhaben genutzt werden.
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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public Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Erodierbarkeit der Böden durch Wasser - K-Faktor der ABAG
Die Auswertung Erodierbarkeit der Böden durch Wasser - K-Faktor der ABAG auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt, wie leicht Bodenmaterial durch Wasser mobilisiert und abgetragen werden kann. Der K-Faktor ist Teil der Allgemeinen Bodenabtragsgleichung (ABAG) und wird auf Grundlage der Bodenart, des Humusgehalts und des Skelettgehalts (Grobbodenanteil) von mineralischen Böden bestimmt. Ein hoher Humus- und Grobbodenanteil kann die Erodierbarkeit des Bodens verringern. Die Karte stellt eine Auswertung der Leitprofile der BK50 bis 2 m Tiefe dar. Angaben aus Bodenkarten können aufgrund der Heterogenität der Böden detaillierte Standortuntersuchungen nicht ersetzen. In der Regel werden Durchschnittswerte verwendet.
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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settings Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Spezifische Wärmeentzugsleistung (Summen) (WMS Dienst)
Die Auswertung Spezifische Wärmeentzugsleistung (Summen) auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) gibt die zur Verfügung stehende Wärmeleistung des Bodens wieder. Sie ist eine Funktion der Wärmeleitfähigkeit des Standortes und variiert mit dem Ausgangsgestein und dem Wassergehalt. Sie wird für Erdwärmekollektoren in W/m^2^ und für Erdwärmesonden in W/m angegeben. Die Auswertung wird landesweit für die Leitprofile der BK50 durchgeführt. Angaben aus Bodenkarten können aufgrund der Heterogenität der Böden detaillierte Standortuntersuchungen nicht ersetzen, da in der Regel Durchschnittswerte verwendet werden. Bei der Anlagenplanung können jahreszeitlich bedingte Schwankungen des Wassergehaltes bzw. der Bodentemperatur durch Berechnung verschiedener Szenarien berücksichtigt werden.
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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settings Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Summe austauschbarer Basen im Oberboden (WMS Dienst)
Die Auswertung Summe austauschbarer Basen auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die Verfügbarkeit von Nährstoffen (austauschbar gebundene basische Kationen) der Oberböden von Niedersachsen. Viele Kationen sind wichtige Pflanzennährstoffe, z.B. Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium und Ammonium. Kenntnisse über die Nährstoffverfügbarkeit im Oberboden geben Aufschluss über die Qualität eines Standortes in Bezug auf das Pflanzenwachstum. Die Ableitung des Kennwertes erfolgt für die Leitprofile der BK50 landesweit auf Basis der Kationenaustauschkapazität, des pH-Werts und des Feinbodenanteils im Oberboden. Die Auswertung kann zur Beurteilung der Standortqualität für Land- und Forstwirtschaft und allgemein für die Bodenfunktionsbewertung genutzt werden.
Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
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