Die Ehrenbürg ist ein 532 m ü. NHN hoher Zeugenberg im Vorland der Fränkischen Alb. Mit seiner Doppelkuppe liegt er in den Gemeindegebieten von Kirchehrenbach, Leutenbach und Wiesenthau im oberfränkischen Landkreis Forchheim (Bayern). Der nördliche Nebengipfel ist 522 m ü. NHN hoch. Das bekannte 513 m hohe Walberla (im Volksmund oft für die gesamte Ehrenbürg verwendeter Name) liegt 270 m südwestlich von ihm. Mit einer Schartenhöhe von 6 m ist es eine untergeordnete Erhebung. Der südliche Hauptgipfel ist der 532 m hohe Rodenstein (früher Bodenstein genannt). Vom Berg reicht der Blick zum Beispiel ins Wiesenttal. Auf dem Walberla steht die Walburgis-Kapelle. In der Folklore der Region gilt das Walberla neben dem Kreuzberg und dem Staffelberg als einer der drei Heiligen Berge der Franken.
Oettingen in Bayern ([ˈœtɪŋən] ) (amtlich Oettingen i.Bay.; rieser-schwäbisch Eade) ist eine Stadt im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen in Bayern.
Leipzig [ˈlaɪ̯pt͡sɪç] (im sächsischen Dialekt Leibzsch [ˈlaɪ̯bt͡sʃ] ; obersorbisch Lipsk) ist eine kreisfreie Stadt sowie mit 615.932 Einwohnern (Amtliche Einwohnerzahl vom 31. Dezember 2025) bzw. 633 592 Einwohnern (laut Melderegister am 31. Dezember 2025) die einwohnerreichste Stadt im Freistaat Sachsen und nach Einwohnern die siebtgrößte Großstadt Deutschlands. Für Mitteldeutschland ist sie ein historisches Zentrum der Wirtschaft, des Handels und Verkehrs, der Verwaltung, Kultur und Bildung sowie gegenwärtig ein Zentrum für die „Kreativszene“ und eine wichtige Messe- und Universitätsstadt. Leipzig ist eines der sechs Oberzentren Sachsens und bildet mit der rund 35 Kilometer entfernten Großstadt Halle (Saale) im Land Sachsen-Anhalt den länderübergreifenden Ballungsraum Leipzig-Halle, in dem etwa 1,2 Millionen Menschen leben. Mit Halle und weiteren Städten in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist Leipzig Teil der polyzentralen Metropolregion Mitteldeutschland. Nach der Verleihung des Stadtrechts und der Marktprivilegien um das Jahr 1165 entwickelte sich Leipzig bereits während der deutschen Ostsiedlung zu einem wichtigen Handelszentrum. Leipzigs Tradition als bedeutender Messestandort Mitteleuropas mit einer der ältesten Messen der Welt geht auf das Jahr 1190 zurück und war eng mit seiner langjährigen Rolle als Zentrum des Pelzhandels verknüpft. In der Zeit des Nationalsozialismus trug man 1937–1945 den Stadt-Ehrentitel Reichsmessestadt. Die Stadt ist ein historisches Zentrum des Buchdrucks und -handels. Außerdem befinden sich hier eine der ältesten Universitäten sowie die ältesten deutschen Hochschulen für Handel als auch Musik. Leipzig verfügt über eine große musikalische Tradition geht vor allem auf das Wirken von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy zurück und stützt sich u. a. auf die Bedeutung von Gewandhausorchester und Thomanerchor. Im Zuge der Montagsdemonstrationen 1989, die einen entscheidenden Impuls für den Zusammenbruch der DDR gaben, wurde Leipzig als Heldenstadt bezeichnet. Die informelle Auszeichnung für den so mutigen wie friedlichen Einsatz vieler Leipziger Bürger im Umfeld der Nikolaikirche prägte den Ruf der Stadt nach der sog. „Wende“ und wird bei der Stadtvermarktung unter dem Motto „Leipziger Freiheit“ aufgegriffen. Darüber hinaus ist Leipzig für seinen Reichtum an aufwändig sanierten bzw. rekonstruierten Kulturdenkmalen und städtischen Kanälen, den artenreichen Zoo sowie das durch Rekultivierung ehemaliger Braunkohletagebaue entstehende Leipziger Neuseenland und den Bundesliga-Verein RB Leipzig bekannt. In Leipzig haben das Bundesverwaltungsgericht, der Fünfte und Sechste Strafsenat des Bundesgerichtshofes sowie das Fernstraßen-Bundesamt und die Bundesagentur für Sprunginnovationen ihren Sitz.
Der Arlesheimer See im Naturraum Freiburger Bucht ist ein Gewässer westlich von Freiburg im Breisgau auf der Gemarkung des Stadtteils Tiengen. Der See besitzt offene Wasserflächen von ca. 8 ha und Verlandungsbereiche, in denen Schwimm- und Tauchpflanzen, Röhricht und Großseggen-Ried vorkommen. Stellenweise ist das Gewässer auch von einem Sumpfwald umgeben. Der Staatswald im Bereich des Arlesheimer Sees ist verwaltungstechnisch dem Revier St. Georgen angegliedert. Der See ist nach der Schweizer Gemeinde und dem ehemaligen fürstbischöflichen Sitz Arlesheim bei Basel benannt und erinnert an historische Beziehungen zwischen Tiengen und dem in Arlesheim residierenden katholischen Basler Domkapitel, das von der Reformation bis 1806 das Patronat über die protestantische Tienger Dorfkirche innehatte.