Das NSG umfasst die Vierenbachniederung zwischen Bienenbüttel und dem Elbe-Seitenkanal und die Niederung des Hartgenbecks, der in den Vierenbach mündet. Es wird besonders geprägt durch ein abwechslungsreiches Mosaik von Erlen- und Eschen-dominierten Feuchtwäldern und vereinzelt feuchtem bis nassem Grünland auf Niedermoorstandorten. Neben kleinflächigen Vorkommen von Eichen-Hainbuchenwäldern basenärmerer Ausprägung und bodensaurem Eichen-Mischwald am Talrand kommen auf quelligen oder staunassen Standorten Birkenmoorwälder vor. Die mosaikartige Verzahnung unterschiedlicher niederungstypischer Lebensräume und Lebensgemeinschaften der Bachläufe, Wälder und des angrenzenden Offenlandes in seinen verschiedenen Ausprägungen machen den besonderen Wert, die Schönheit und die Seltenheit des Gebietes aus. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 071 "Ilmenau mit Nebenbächen". Zuständig ist derLandkreis Uelzenals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Das FFH-Gebiet „Totenberg (Bramwald)“ liegt im Norden des Bramwalds im Naturraum Solling, Bramwald, Reinhardswald nordwestlich von Dransfeld. Der Höhenzug Bramwald ist Teil einer großen, durch Täler und Fließgewässer zerschnittenen Buntsandsteinaufwölbung, zu welcher auch Solling und Kaufunger Wald sowie der in Hessen liegende Reinhardswald gehören. Die nordostexponierten Hänge des Totenbergs fallen zum Tal der nördlich fließenden Nieme etwas steiler ab. Auf den aus Buntsandstein gebildeten Böden wachsen im Gebiet ausgedehnte bodensaure Hainsimsen-Buchenwälder mit einem stellenweise hohen Alt- und Totholzanteil. Diese naturnahen Laubwälder sind ein geeignetes Jagdrevier für das Große Mausohr, eine streng geschützte Fledermausart, und Lebensraum für viele weitere für diesen Lebensraumtypen charakteristische Tier- und Pflanzenarten. Am Bachlauf der Steimke ist ein an der Gebietsgrenze liegender Auenwald mit Erlen und Eschen ausgebildet.
Das FFH-Gebiet „Reithbruch“ liegt im Westen von Osterholz-Scharmbeck und wird dem Naturraum Wesermünder Geest zugeordnet. Prägend für das Gebiet sind die hier entspringenden kleinen Quellbäche der Wienbeck, welche vor allem von naturnahen Au- und Quellwäldern begleitet werden. Von besonderer Bedeutung sind die am Oberlauf der Wienbeck ausgebildeten Kalktuffquellen und ein sich anschließendes basenreiches Niedermoor, dominieren doch sonst in der niedersächsischen Geest insbesondere basen- und nährstoffarme Sandböden. An den Kalktuffquellen und im Niedermoor wachsen einige seltene und stark gefährdete Pflanzenarten wie das Breitblättrige Knabenkraut. Auch die großflächig ausgebildeten Quellwälder mit Erlen und Eschen sowie die sich jenseits der grundwasserbeeinflussten Böden anschließenden atlantischen bodensauren Buchen-Eichenwälder, in welchen die auffällige Stechpalme in der Strauchschicht wächst, sind wertvolle Habitate für verschiedene Tier- und Pflanzenarten.
Das FFH-Gebiet „Laubwälder am Einemhof und Kranichmoor“ liegt westlich von Lüneburg nahe der Ortschaft Vierhöfen und umfasst in zwei Teilgebieten ein kleines Übergangsmoor sowie naturnahe Laubwälder. Der Übergang zwischen den Naturräumen Luheheide und Stader Elbmarschen zeigt sich im Gebiet in einem sanften Abfall der Geländeoberfläche: Die sandigen bis lehmigen, höhergelegenen Geestplatten werden zunehmend von den großflächig grundwasserbeeinflussten Böden des Elbeurstromtals abgelöst. Den größten Flächenanteil nehmen im Gebiet bodensaure Eichenwälder mit Stieleiche ein, die in ihrer Verbreitung in Niedersachsen durch historische Waldnutzungsformen wie Mittelwaldwirtschaft gefördert wurden. Nur kleinflächig kommen rund um Einemhof Hainsimsen-Buchenwälder vor; hier liegt außerdem das Quellgebiet der Roddau, eines kleinen Nebenbachs der Ilmenau.
Das FFH-Gebiet „Konau bei Braudel“ liegt westlich von Waddeweitz im Naturraum Ostheide und umfasst insbesondere bodensaure Eichenwälder auf dem flachwelligen Hochplateau des Drawehn. Als Teil der Osthannoverschen Endmoräne, die durch die Gletscher der Saale-Kaltzeit geformt wurde, wird das Gebiet insbesondere von nährstoffarmen, lehmigen bis sandigen Böden geprägt. Im Gebiet haben sich trotz der ungefähr im 18. Jahrhundert einsetzenden Bestrebungen, Nadelforsten anzulegen, naturnahe Eichenwälder erhalten, in welchen Stiel- und vor allem Traubeneichen lichte Bestände ausbilden. Auch durch den teilweise hohen Anteil von Alt- und Totholz stellen die Eichenwälder mit Übergängen zu bodensauren Buchenwäldern bedeutende Habitate für verschiedene Tier-, Pilz- und Pflanzenarten dar.
Der Nordteil des ca. 450 ha große Schutzgebiet wird von einem abgetorften Hochmoor gebildet. Im Zuge der Umsetzung des Moorschutzprogramms fanden hier die ersten Versuche zur Wiedervernässung von abgetorften Schwarztorfflächen statt. Der südliche Teil ist nicht abgetorft und weist trotz langjähriger Sackungs- und Schrumpfungsprozesse heute noch eine Torfauflage von bis zu 2,50 Meter auf. Eine Teilfläche befindet sich in so genannter "heiler Haut", d.h. Oberfläche und Schichtenfolge wurden durch Torfabbau und Grünlandwirtschaft nicht verändert. Das Gebiet hat eine besonders hohe Bedeutung für bodenbrütende Vogelarten. Das NSG dient dem Schutz desFHH-Gebietes 159 " Leegmoor"und desEU-Vogelschutzgebietes V14 "Esterweger Dose". Zuständig ist derLandkreis Emslandals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Bei dem Gebiet handelt es sich um einen bodensauren Eichen-Mischwald auf überwiegend nährstoffarmen, trockenen bis feuchten Sandboden in flachwelligem Gelände. Es wird zu 95 % von Wald geprägt, wobei ein kleiner Teil von Nadelholzbeständen (Kiefer sowie kleinflächig Fichte) und der Großteil von bodensauren Eichenmischwäldern mit überwiegend geringen Nadelholzbeimischungen geprägt sind. Der FFH-Lebensraumtyp 9190 „Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mitQuercus robur“ nimmt im Gebiet einen Gesamtflächenanteil von ca. 90 % ein, was die sehr hohe Bedeutung des NSG für den Biotopschutz verdeutlicht. Im Bereich der Elbmarsch ist es das mit Abstand größte Vorkommen dieses FFH-Lebensraumtyps. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 213 "Birken-Eichenwald bei Sangenstedt". Zuständig ist derLandkreis Harburgals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...