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Baulandkataster
Erfasst im Kataster sind nicht nur Lücken zwischen zwei bebauten Grundstücken, wie sie insbesondere bei geschlossener Bauweise für jeden erkennbar sind. Die für das vorliegende Baulandkataster maßgebende Definition (§ 200 Baugesetzbuch) umfasst auch geringfügig bebaute und übergroße Grundstücke sowie fehl- oder mindergenutzte Flächen. Für alle Flächen gilt, dass äußere Erschließung und Infrastruktur weitgehend vorhanden sind. In der Regel können diese Baulücken ohne ein aufwändiges Planverfahren kurzfristig bebaut werden. Gesamtstädtisch wurden Informationen zu den einzelnen Grundstücken erhoben, die nun im Geoportal FRISBI dargestellt werden. Das Kataster enthält u.a. Angaben über die Lage (Flur, Flurstück, Straße) und Größe der bebaubaren Flächen.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Grobbodenanteil
Die Auswertung Grobbodenanteil (GBA) auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt den mittleren prozentualen Volumenanteil von größeren Bodenbestandteilen, wie Kies, Grus, Steine oder Blöcke, in den Horizonten. Der Grobbodenanteil ist der prozentuale Anteil aller Bodenpartikel mit einem Durchmesser größer als 2 mm (Grobboden bzw. Bodenskelett) am Gesamtboden. Die Anteile der Grobbodenfraktionen werden durch Gemengeanteilsklassen bezogen auf den Gesamtboden gekennzeichnet. Der GBA wird in Vol.-% angegeben. Die Auswertung erfolgt horizontbezogen auf Basis der Leitprofile der BK50. Der Datensatz kann z.B. als Eingangsdatensatz für geowissenschaftliche Modelle genutzt werden. Der tatsächliche Grobbodenanteil am Standort kann maßstabsbedingt abweichen.
Bodenfruchtbarkeit (Ertragsfähigkeit) bezeichnet das natürliche, standörtliche Potenzial eines Bodens für die Biomasseproduktion. Diese wird beeinflusst durch mineralogische, physikalische, chemische und biologische Bodeneigenschaften. Zu den wesentlichen Faktoren zur Beurteilung der Nutzbarkeit eines Bodens als Produktionsstandort gehören die Wasser- und potenzielle Nährstoffversorgung, die Durchwurzelbarkeit und Einschränkungen aufgrund zu feuchter Böden. Zudem werden Moorböden gesondert klassifiziert. Die Ergebnisse sind auf die Bodeneinheit bezogen. Zu- oder Abschläge für flächenspezifische Besonderheiten (z. B. Hangneigung, Waldnutzung) gehen nicht in die Bewertung ein. Die Bewertung erfolgt niedersachsenweit in einer siebenstufigen qualitativen Skala (äußerst gering – äußerst hoch) auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen im Maßstab 1:50.000.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Infiltrationsleistung des Bodens (WMS Dienst)
Die Auswertung Infiltrationsleistung des Bodens auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) kennzeichnet die Fähigkeit der Böden, Wasser aufzunehmen und in tiefere Bodenschichten weiterzuleiten. Der Kennwert liegt flächendeckend für Niedersachsen vor. Die Infiltrationsleistung wird auf Basis der gesättigten Wasserleitfähigkeit (kf-Wert) der Böden in unterschiedlichen Bodentiefen abgeleitet und dient der qualitativen Bewertung des Bodens anhand einer fünfstufigen Skala. Eine hohe Stufe bedeutet, dass der Boden Wasser gut aufnehmen und weiterleiten kann, sodass der Boden eine hohe Funktionserfüllung als Ausgleichskörper im Wasserhaushalt erreichen kann. Die Auswertung kann für Bodenfunktionsbewertungen und bei Planungen im Bereich Wasserrückhalt genutzt werden.
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Bericht: "Makrozoobenthos: Lütetsburger Plate – TMAP-Monitoring (2004)"
„Im Rahmen des „Trilateral Monitoring and Assessment Program (TMAP)“ werden seit 1999 vier Monitoringstationen zur Überwachung des Makrozoobenthos auf der Lütetsburger Plate untersucht. Zusammen mit den bereits seit 1976 bestehenden Dauerstationen des NLÖ Forschungsstelle Küste im Norderneyer Inselwatt ist damit ein durchgehendes eulitorales Stationsprofil von der Festlandslinie bis zum Inselwatt vorhanden. Zusätzlich besteht seit 1994 eine Dauerstation auf der Lütetsburger Plate speziell zur Überwachung von Besatz, Altersverteilung und Flächenausdehnung der Miesmuschel Mytilus edulis. Diese Station ist Bestandteil des niedersächsischen Programms zur Erfassung der eulitoralen Miesmuschelvorkommen. Die Ergebnisse der Daueruntersuchungen 2004 sind in dem vorliegenden Bericht zusammengefasst.“
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Nutzbare Feldkapazität im effektiven Wurzelraum in Deutschland (WMS)
Die Karte der nutzbaren Feldkapazität im effektiven Wurzelraum in Deutschland gibt einen Überblick über das Vermögen der Böden pflanzenverfügbares Wasser zu speichern. Die Größe des Wasserspeichers des Bodens hängt von der Bodenart, der Lagerungsdichte und dem Humusgehalt ab. Der effektive Wurzelraum wird anhand von Landnutzungs- und Bodendaten bestimmt. Die Karte basiert auf der Auswertung der nutzungsdifferenzierten Bodenübersichtskarte 1:1.000.000 (BUEK1000N) und zeigt die klassifizierte nutzbare Feldkapazität. Die Methode ist in der Bodenkundlichen Kartieranleitung (KA4) und in der Methodendokumentation Bodenkunde der Ad-hoc-AG Boden veröffentlicht. Als Landnutzungsinformation und zur nutzungsabhängigen Differenzierung der Profildaten werden Daten des CORINE Land Cover Projektes (2006) genutzt.
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Mittlere jährliche Niederschlagssumme für den 30-jährigen Zeitraum 2071-2100 im hydrologischen Winterhalbjahr, Kein-Klimaschutz-Szenario (RCP8.5)
Die Karte zeigt die mittlere Niederschlagssumme (in mm) im hydrologischen Winterhalbjahr (Nov.-Apr.) für den 30-jährigen Zeitraum 2071-2100 unter dem „Kein-Klimaschutz“-Szenario (RCP8.5). Die Klimamodelle sind mit dem „Kein-Klimaschutz“-Szenario (RCP8.5) angetrieben. Dabei handelt es sich um ein Szenario des IPCC (Weltklimarat), welches einen kontinuierlichen Anstieg der globalen Treibhausgasemissionen beschreibt, der bis zum Ende des 21. Jahrhunderts einen zusätzlichen Strahlungsantrieb von 8,5 Watt pro m² gegenüber dem vorindustriellen Niveau bewirkt. Die Ergebnisse aller Klimamodelle sind gleich wahrscheinlich. Daher kann neben dem Mittelwert, der eine Tendenz aufzeigt, auch der obere (Maximum) und untere (Minimum) Rand der Ergebnisbandbreite über den MapTip abgerufen werden.
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Bericht: "Makrozoobenthos: Lütetsburger Plate – TMAP-Monitoring (2004)"
„Im Rahmen des „Trilateral Monitoring and Assessment Program (TMAP)“ werden seit 1999 vier Monitoringstationen zur Überwachung des Makrozoobenthos auf der Lütetsburger Plate untersucht. Zusammen mit den bereits seit 1976 bestehenden Dauerstationen des NLÖ Forschungsstelle Küste im Norderneyer Inselwatt ist damit ein durchgehendes eulitorales Stationsprofil von der Festlandslinie bis zum Inselwatt vorhanden. Zusätzlich besteht seit 1994 eine Dauerstation auf der Lütetsburger Plate speziell zur Überwachung von Besatz, Altersverteilung und Flächenausdehnung der Miesmuschel Mytilus edulis. Diese Station ist Bestandteil des niedersächsischen Programms zur Erfassung der eulitoralen Miesmuschelvorkommen. Die Ergebnisse der Daueruntersuchungen 2004 sind in dem vorliegenden Bericht zusammengefasst.“
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Änderung der mittleren jährlichen Niederschlagssumme im hydrologischen Sommerhalbjahr für den 30-jährigen Zeitraum 2031-2060 zu 1971-2000, Kein-Klimaschutz-Szenario (RCP8.5)
Die Karte zeigt die mittlere Veränderung der Niederschlagssumme (in mm) im hydrologischen Sommerhalbjahr (Mai-Okt.) 2031-2060 gegenüber 1971-2000 unter dem „Kein-Klimaschutz“-Szenario (RCP8.5). Die Klimamodelle sind mit dem „Kein-Klimaschutz“-Szenario (RCP8.5) angetrieben. Dabei handelt es sich um ein Szenario des IPCC (Weltklimarat), welches einen kontinuierlichen Anstieg der globalen Treibhausgasemissionen beschreibt, der bis zum Ende des 21. Jahrhunderts einen zusätzlichen Strahlungsantrieb von 8,5 Watt pro m² gegenüber dem vorindustriellen Niveau bewirkt. Die Ergebnisse aller Klimamodelle sind gleich wahrscheinlich. Daher kann neben dem Mittelwert, der eine Tendenz aufzeigt, auch der obere (Maximum) und untere (Minimum) Rand der Ergebnisbandbreite über den MapTip abgerufen werden.
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Bericht: "Makrozoobenthos: Langzeitentwicklung Jadebusen (1974-1987)"
„Die vorgelegte Studie befasst sich mit Langzeituntersuchungen epibenthischer Tierarten an zwei Untersuchungsstationen im Jadebusen während eines Zeitraumes von 13 Jahren sowie mit einem Vergleich von Untersuchungen einer endobenthischen Gemeinschaft der Jahre 1952 und 1987 zur Feststellung möglicher Schäden durch Fischerei und Verklappungsaktivitäten sowie lokal eingeleiteter Schadstoffe.“ „The paper deals with long-term studies of macrobenthic species of Jade Bay (North Sea) during a period of 13 years. Comparative investigations of an endobenthic community, carried out in 1952 and1987, are used to state possible natural damages by local fisheries, dumping activities an locally introduced chemical waste.”