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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Infiltrationsleistung des Bodens
Die Auswertung Infiltrationsleistung des Bodens auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) kennzeichnet die Fähigkeit der Böden, Wasser aufzunehmen und in tiefere Bodenschichten weiterzuleiten. Der Kennwert liegt flächendeckend für Niedersachsen vor. Die Infiltrationsleistung wird auf Basis der gesättigten Wasserleitfähigkeit (kf-Wert) der Böden in unterschiedlichen Bodentiefen abgeleitet und dient der qualitativen Bewertung des Bodens anhand einer fünfstufigen Skala. Eine hohe Stufe bedeutet, dass der Boden Wasser gut aufnehmen und weiterleiten kann, sodass der Boden eine hohe Funktionserfüllung als Ausgleichskörper im Wasserhaushalt erreichen kann. Die Auswertung kann für Bodenfunktionsbewertungen und bei Planungen im Bereich Wasserrückhalt genutzt werden.
Die Auswertung Grobbodenanteil (GBA) auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt den mittleren prozentualen Volumenanteil von größeren Bodenbestandteilen, wie Kies, Grus, Steine oder Blöcke, in den Horizonten. Der Grobbodenanteil ist der prozentuale Anteil aller Bodenpartikel mit einem Durchmesser größer als 2 mm (Grobboden bzw. Bodenskelett) am Gesamtboden. Die Anteile der Grobbodenfraktionen werden durch Gemengeanteilsklassen bezogen auf den Gesamtboden gekennzeichnet. Der GBA wird in Vol.-% angegeben. Die Auswertung erfolgt horizontbezogen auf Basis der Leitprofile der BK50. Der Datensatz kann z.B. als Eingangsdatensatz für geowissenschaftliche Modelle genutzt werden. Der tatsächliche Grobbodenanteil am Standort kann maßstabsbedingt abweichen.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Standortabhängige Erosionsgefährdung durch Wind (WMS Dienst)
Die Auswertung Standortabhängige Erosionsgefährdung durch Wind auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) beschreibt das mittlere Risiko eines Standortes, von Bodenerosion durch Wind betroffen zu sein, unabhängig von der Anbaukultur. Die Einstufung der standortabhängigen Erosionsgefährdung erfolgt auf Basis der DIN 19706 und hängt vom Jahresmittel der Windgeschwindigkeit sowie von der Erodierbarkeit des Bodens ab. Der Einfluss witterungsabhängiger Feuchtigkeit an der Bodenoberfläche auf die standörtliche Erosionsgefährdung wird nicht berücksichtigt. Bei der Ermittlung der standortabhängigen Erosionsgefährdung wird ein trockener, vegetationsfreier Boden angenommen. Die Auswertung basiert auf den Leitprofilen der BK50 sowie auf mittleren jährlichen Windgeschwindigkeiten des DWD.
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Rohdaten der Hubschrauber-Magnetik (HMG) Gebiet 195 Ahlenmoor
Die BGR führte eine flächenhafte Befliegung im Gebiet des Ahlenmoors (Niedersachsen) im Rahmen des BGR-Projektes D-AERO-Moore durch. Es handelte sich hierbei um einen Messsystemtest, bei dem ein Teil des Ahlenmoores mit dem Aerogeophysik-Standardmesssystem der BGR überflogen wurde. Das Moorgebiet liegt etwa 15 km nordöstlich von Bremerhaven nahe der Ortschaften Ahlen-Falkenberg. Die Gebietsgröße beträgt etwa 15 km². Zwei Messflüge mit einer Gesamtprofillänge von 105 km (28.258 Messpunkte) wurden zur Abdeckung des gesamten Messgebietes benötigt. Der Sollabstand der 16 WNW-OSO-Messprofile war 125 m, der Sollabstand der 2 NNO-SSW-Kontrollprofile lag bei 2000 m. Die ASCII-Datendatei beinhaltet die Rohdaten sowie die prozessierten HMG-Daten.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Standortabhängige Erosionsgefährdung durch Wind (WMS Dienst)
Die Auswertung Standortabhängige Erosionsgefährdung durch Wind auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) beschreibt das mittlere Risiko eines Standortes, von Bodenerosion durch Wind betroffen zu sein, unabhängig von der Anbaukultur. Die Einstufung der standortabhängigen Erosionsgefährdung erfolgt auf Basis der DIN 19706 und hängt vom Jahresmittel der Windgeschwindigkeit sowie von der Erodierbarkeit des Bodens ab. Der Einfluss witterungsabhängiger Feuchtigkeit an der Bodenoberfläche auf die standörtliche Erosionsgefährdung wird nicht berücksichtigt. Bei der Ermittlung der standortabhängigen Erosionsgefährdung wird ein trockener, vegetationsfreier Boden angenommen. Die Auswertung basiert auf den Leitprofilen der BK50 sowie auf mittleren jährlichen Windgeschwindigkeiten des DWD.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Summe austauschbarer Basen im Oberboden (WMS Dienst)
Die Auswertung Summe austauschbarer Basen auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die Verfügbarkeit von Nährstoffen (austauschbar gebundene basische Kationen) der Oberböden von Niedersachsen. Viele Kationen sind wichtige Pflanzennährstoffe, z.B. Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium und Ammonium. Kenntnisse über die Nährstoffverfügbarkeit im Oberboden geben Aufschluss über die Qualität eines Standortes in Bezug auf das Pflanzenwachstum. Die Ableitung des Kennwertes erfolgt für die Leitprofile der BK50 landesweit auf Basis der Kationenaustauschkapazität, des pH-Werts und des Feinbodenanteils im Oberboden. Die Auswertung kann zur Beurteilung der Standortqualität für Land- und Forstwirtschaft und allgemein für die Bodenfunktionsbewertung genutzt werden.
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Speicherpotenziale – Lithofaziesmodell Buntsandstein Deutsche Nordsee (WMS)
Das Lithofaziesmodell des Buntsandstein zeigt die räumliche und zeitliche Verteilung der Lithologien innerhalb der Buntsandsteinabfolgen im zentralen Teil der deutschen Nordsee. Die Datengrundlage des Modells bilden tiefenmigrierte, seismische Neuinterpretationen der wichtigsten Basisflächen, 22 Bohrdatensätze und das GSN (Generalisiertes, erweitertes Strukturmodell des deutschen Nordsee-Sektors). Die Salzsstrukturen der deutschen Nordsee und 30, für den Strukturaufbau der Modellregion, wesentliche Verwerfungen wurden generalisiert in das Modell integriert. Die Erstellung des Modells und die vorangegangene Datenaufbereitung wurden mithilfe mehrerer Fachprogramme durchgeführt (Schlumberger Petrel, Paradigm GOCAD und Fugro GeoDIn). Die horizontale Auflösung des Modells beträgt 1000 x 1000 Meter mit einer Gesamtzahl von 2042977 Zellen.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Relative Bindungsstärke des Oberbodens für Schwermetalle (WMS Dienst)
Schwermetalle (z. B. Cadmium) werden in Böden in unterschiedlichem Maß gebunden. Die Bindung erfolgt durch Adsorption an Austauschern (Tonminerale, Oxide) oder durch Bindung an organische Bodenbestandteile (Humus) in Abhängigkeit vom pH-Wert. Der pH-Wert entspricht bei landwirtschaftlicher Nutzung einem bodenspezifischen pH-Optimum, bei Forstnutzung dem derzeitigen mittleren standortspezifischen Versauerungsgrad unter Wald. Aufgrund der Bodeneigenschaften Tongehalt, Humusgehalt, pH-Wert und Eisenoxidgehalt kann die relative Bindungsstärke der Böden für die einzelnen Schwermetalle beurteilt werden. Die Karte zeigt die Relative Bindungsstärke des Oberbodens (FSMo) exemplarisch für Cadmium (aufgrund seiner für Schwermetalle relativ repräsentativen Eigenschaften) und basiert auf der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000.
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Hubschrauber-Radiometrie (HRD) Gebiet 138 Nordenham
Die BGR führte im Projekt „Deutschlandweite Aerogeophysik-Befliegung zur Kartierung des nahen Untergrundes und seiner Oberfläche“ (D-AERO) flächenhafte Befliegungen an der deutschen Nordseeküste durch. Das Messgebiet Nordenham (2009/10) wird in etwa durch den Jadebusen im Westen sowie die Weser im Osten begrenzt. Die Gebietsgröße beträgt etwa 368 km² und 12 Messflüge mit einer Gesamtprofillänge von 1562 km (43.577 Messpunkte) wurden zur Abdeckung des gesamten Messgebiets benötigt. Der Sollabstand der 97 OSO-WNW-Messprofile beträgt 250 m, der Sollabstand der 11 NNO-SSW-Kontrollprofile beträgt 2000 m. Die Karten stellen die Gesamtstrahlung, die (Äquivalent-)Gehalte von Kalium, Uran und Thorium sowie die Ionendosisleistung am Boden dar.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Infiltrationsleistung des Bodens (WMS Dienst)
Die Auswertung Infiltrationsleistung des Bodens auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) kennzeichnet die Fähigkeit der Böden, Wasser aufzunehmen und in tiefere Bodenschichten weiterzuleiten. Der Kennwert liegt flächendeckend für Niedersachsen vor. Die Infiltrationsleistung wird auf Basis der gesättigten Wasserleitfähigkeit (kf-Wert) der Böden in unterschiedlichen Bodentiefen abgeleitet und dient der qualitativen Bewertung des Bodens anhand einer fünfstufigen Skala. Eine hohe Stufe bedeutet, dass der Boden Wasser gut aufnehmen und weiterleiten kann, sodass der Boden eine hohe Funktionserfüllung als Ausgleichskörper im Wasserhaushalt erreichen kann. Die Auswertung kann für Bodenfunktionsbewertungen und bei Planungen im Bereich Wasserrückhalt genutzt werden.