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Baddeckenstedt
Baddeckenstedt [baˈdɛkənˌʃtɛt] ist die zentrale Gemeinde und der Verwaltungssitz der Samtgemeinde Baddeckenstedt im Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen, Deutschland.
Die Hansestadt Stade (niederdeutsch Stood) ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen und eine selbständige Gemeinde. Die Stadt mit 48.353 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2022) liegt am südwestlichen Ufer der Unterelbe, etwa 45 km westlich von Hamburg und etwa 60 km südöstlich von Cuxhaven, am Rande des Alten Landes, und gehört zur Metropolregion Hamburg. Durch das Stadtgebiet fließt die Schwinge, die etwa 4 km nordöstlich des Stadtzentrums bei Stadersand in die Elbe mündet. Stade war Sitz des früheren Regierungsbezirks Stade und beherbergt daher bis heute viele zentrale Institutionen des Elbe-Weser-Dreiecks.
Das EU-Vogelschutzgebiet „Dümmer“ liegt südlich von Diepholz und besteht aus dem gleichnamigen Flachwassersee im Naturraum Diepholzer Moorniederung und ausgedehnten Feuchtwiesenbereichen. Das große Gewässer – nach dem Steinhuder Meer der zweitgrößte Binnensee Niedersachsens – entstand am Ende der letzten Kaltzeit und wies zunächst eine deutlich größere Ausdehnung auf. Die Verlandung der Randbereiche führte zur Verkleinerung der Wasserfläche und zur Bildung ausgedehnter Niedermoore, die sich heute südlich im Ochsenmoor, nordwestlich in der Dümmerniederung und nordöstlich in den Huntebruchwiesen als weite Wiesenlandschaften mit teils flach überstauten Feucht- und Nasswiesen darstellen. In den ausgedehnten Verlandungszonen des Sees finden sich großflächige Röhrichtbestände. Der Dümmer und die Grünländer sind ein national bedeutendes Brutgebiet für Vogelgemeinschaften der Feuchtwiesen, Flachwasserbereiche und Röhrichte und bilden ein international herausragendes Rastgebiet für zahlreiche Wat- und Wasservögel (v. a. Limikolen, Enten und Gänse). Zu den wertbestimmenden Brutvögeln der Röhrichte und Riede gehören Schilfrohrsänger, Rohrschwirl, Rohrdommel, Tüpfelsumpfhuhn, Wasserralle und Rohrweihe. Die Eindeichung des von der Hunte durchflossenen Sees in den 1950er Jahren sowie die Entwässerung der bis dahin regelmäßig überschwemmten und daher nur extensiv genutzten Wiesen und Weiden ermöglichte in den Folgejahren eine Intensivierung der Landbewirtschaftung. Damit einher ging jedoch ein drastischer Rückgang der wertvollen Brut- und Gastvogelbestände bis hin zum Verschwinden von 20 Brutvogelarten der Feuchtwiesen. Im Rahmen erfolgreicher Naturschutzmaßnahmen konnten ab 1987 große Bereiche der kultivierten Niedermoorlandschaft extensiviert und wiedervernässt werden, so dass 14 ehemals verschwundene Vogelarten als Brutvögel zurückkehrten, darunter seltene und bedrohte Arten wie Kampfläufer, Rotschenkel, Knäkente, Spießente oder Wachtelkönig. Für fast alle anderen Arten konnten langjährige Bestandsrückgänge gestoppt oder umgekehrt werden. Die Brutvorkommen von Uferschnepfe, Brachvogel und Bekassine vervielfachten sich und gehören neben dem des Kiebitz zu den bedeutendsten im Binnenland. Die Brutkolonie der Trauerseeschwalbe, die im vegetationsreichen Flachwasser des Dümmers auf schwimmenden Nisthilfen brütet, ist die bedeutendste des insgesamt sehr kleinen Brutbestandes in Niedersachsen. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz der Vogelwelt von Bedeutung, sondern auch für Lebensraumtypen und Arten gemäß der FFH-Richtlinie. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf der oben verlinkten Webseite zum FFH-Gebiet 065 „Dümmer“. Die Vor-Ort-Betreuung der Natura 2000-Gebiete gewährleistet dieNaturschutzstation Dümmer. Das Gebiet ist zugleich Projektgebiet desintegrierten LIFE-Projektes „GrassBirdHabitats“, desLIFE+ Natur Projektes „Wiesenvögel“sowie des abgeschlossenenLIFE-Natur Projekt „Wiedervernässung der westlichen Dümmerniederung“.
Vechta [ˈfɛçta] (plattdeutsch Vechte) ist eine Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis Vechta in Niedersachsen und liegt im Oldenburger Münsterland. Vechta ist eine Universitätsstadt und gehört seit 1994 dem Städtequartett an, zu dem sich die Städte Damme, Diepholz, Lohne und Vechta zusammengeschlossen haben. Seit 2006 gehört Vechta zur Metropolregion Nordwest.
Die Stadt Bremervörde ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im Norden des Landkreises Rotenburg (Wümme), Niedersachsen. Bremervörde war bis 1977 die Kreisstadt des damaligen Landkreises Bremervörde.
Das FFH-Gebiet „Garlstorfer und Toppenstedter Wald“ liegt zwischen Hanstedt im Westen und den Ortschaften Garlstorf und Toppenstedt im Osten. Es umfasst in zwei räumlich getrennten Teilgebieten vorwiegend naturnahe Laubwälder im Naturraum Hohe Heide. Als Teil einer Endmoräne der Saale-Kaltzeit ist das Gebiet von einem vergleichsweise lebhaften Relief geprägt.
Wurster Nordseeküste (niederdeutsch Wuster Noordseeküst) ist eine zum 1. Januar 2015 gebildete Gemeinde im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven. Sie hat eine Fläche von 181,76 km² und rund 17.000 Einwohner. Damit ist sie nach der Stadt Cuxhaven und der ebenfalls am 1. Januar 2015 neu gebildeten Stadt Geestland die Kommune mit der dritthöchsten Einwohnerzahl im Landkreis Cuxhaven.
Teistungen ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Lindenberg/Eichsfeld. Seit 1997 ist der Ort staatlich anerkannter Erholungsort.
Neu Wulmstorf (; plattdeutsch Vosshusen) (bis Dezember 1964 Wulmstorf benannt) ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Harburg in Niedersachsen. Neu Wulmstorf ist nach dem niedersächsischen Raumordnungsprogramm ein Grundzentrum mit mittelzentralen Teilstrukturen.