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Melle
Melle ist mit rund 48.700 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Osnabrück und eine selbständige Gemeinde in Niedersachsen etwa in der Mitte zwischen Osnabrück (27 km westlich), Herford (30 km östlich) und Bielefeld (28 km südlich). Die Stadt liegt zwischen dem Wiehengebirge im Norden und dem Teutoburger Wald im Süden. Die Stadtteile Buer, Bruchmühlen, Riemsloh, Neuenkirchen und Wellingholzhausen grenzen an das Land Nordrhein-Westfalen. Unter den bundesweit flächengrößten Gemeinden Deutschlands steht Melle auf Platz 41. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1169. Im Jahre 2019 feierte die Stadt ihr 850-jähriges Bestehen. Bereits zu ihrer Gründungszeit wurde die sie umgebende Landschaft als Grönegau oder auch Graingau bezeichnet. „Grain“ ist altsächsisch und bedeutet Korn. Auch heute ist Melle mit seinen Park- und Waldflächen eine Stadt im Grünen und mit seinen fruchtbaren Böden von Landwirtschaft geprägt. Seit der Auflösung des Landkreises Melle und der Eingliederung aller Gemeinden des Landkreises am 1. Juli 1972 ist Melle die größte Stadt im Landkreis Osnabrück und flächenmäßig aktuell die viertgrößte Stadt in Niedersachsen (Stand: 2023).
Das Gebiet wird im Wesentlichen durch die Wasserfläche der Talsperre mit eingestreuten Inseln, naturnahen und teilweise vermoorten Uferbereichen sowie von Heiden und Kiefernwäldern geprägt und soll dem Schutz eines Komplexes aus Heidebiotopen, Mooren, teilweise bewaldeten Binnendünen und Gewässerlebensräumen der Talsperre Thülsfeld, der Soeste und deren Nebengewässer dienen. Ziel der Unterschutzstellung ist außerdem die Erhaltung und Entwicklung des Gebietes als Lebensraum für verschiedene Vogelarten, insbesondere auch für Gastvögel, und der Wiederherstellung als Lebensraum und der Population der Sibirischen Winterlibelle. Struktur- und buchtenreiche Uferzonen mit Röhrichten, Seggenriedern, Weidengebüschen und Erlen- und Birken-Bruchwäldern zeichnen das Gebiet ebenso aus wie ausgedehnte trockene und feuchte Sandheiden im Nordwesten, die in feuchteren Bereichen in Anmoorheide übergehen. Kleinflächig ausgeprägt sind Torfmoos-Schwingrasen und Gagelgebüsche sowie mehrere kleine Hochmoore. Das NSG dient zum Schutz desFFH-Gebietes 047 Heiden und Moore an der Talsperre Thülsfeld. Zuständig ist derLandkreis Cloppenburgals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Salzgitter [zalt͡sˈɡɪtɐ] ist eine Großstadt im nördlichen Harzvorland, im Südosten des Landes Niedersachsen. Die kreisfreie Stadt ist Sitz der Salzgitter AG und bildet mit den Städten Braunschweig und Wolfsburg eine Regiopolregion und eines der neun Oberzentren des Landes. Sie ist Bestandteil der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg. Salzgitter besteht in seiner jetzigen Form seit 1942 und war eine der wenigen neuen Stadtgründungen in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Stadt ist durch den Stichkanal Salzgitter mit dem Mittellandkanal verbunden. Die nächsten Großstädte sind die nordöstlich an das Stadtgebiet grenzende Stadt Braunschweig, die 30 km westlich gelegene Stadt Hildesheim und die 50 km entfernte, nordwestlich gelegene Stadt Hannover. Salzgitter wurde 1942 erstmals Großstadt, hatte aber am Stichtag 31. Dezember 2012 laut europäischem Zensus 2011 nur noch 98.095 Einwohner und wurde somit eine Mittelstadt. Zum 30. September 2015 überschritt die Stadt mit einer amtlichen Einwohnerzahl von 100.365 wieder die Schwelle zur Großstadt.
Die Gemeinde Westoverledingen liegt im Landkreis Leer in Ostfriesland, im Nordwesten des bundesdeutschen Landes Niedersachsen. Sie bildet den westlichen Teil der mittelalterlichen friesischen Landesgemeinde Overledingerland und wird im Westen und Norden von Flüssen begrenzt: Im Westen von der Ems mit einer Uferlänge von knapp 18 Kilometern sowie im Norden von der Leda. Die Gemeinde ist zwischen der Kreisstadt Leer und der Stadt Papenburg im benachbarten Landkreis Emsland eingebettet. Mit 21.127 Einwohnern ist Westoverledingen die sechstgrößte Kommune Ostfrieslands. Die Einwohner verteilen sich auf ungefähr 112 Quadratkilometer, damit ist die Gemeinde im Bundesvergleich dünn besiedelt, liegt jedoch über den ostfriesischen und niedersächsischen Vergleichswerten. Die Kommune, die im Zuge der niedersächsischen Gebietsreform am 1. Januar 1973 aus zwölf zuvor selbstständigen Gemeinden gebildet wurde, erfuhr seitdem eine stetige Zunahme der Einwohnerzahl um fast 5000. Wirtschaftlich ist die Gemeinde von mittelständischen Betrieben geprägt, unter denen kaum Industriebetriebe zu finden sind. Die Landwirtschaft, insbesondere die Milchwirtschaft, spielt schon aufgrund des großen Flächenanteils eine wichtige Rolle. In geringem Umfang ist auch der Tourismus von Bedeutung, bleibt allerdings weit hinter den Übernachtungszahlen der Orte an der ostfriesischen Küste oder auf den ostfriesischen Inseln zurück. Westoverledingen ist in hohem Maße eine Auspendler-Gemeinde; die Arbeitsplätze der Einwohner liegen vor allem in den Nachbarstädten Leer und Papenburg. Zum kulturellen Erbe gehören eine gotische und fünf romanische Kirchen. Die ältesten sind die Esklumer Kirche und die Reformierte Kirche in Ihrhove aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Daneben gibt es zwei historische Mühlen und eine Vielzahl historischer Häuser, vor allem Gulfhöfe.
Die Hansestadt Lüneburg (niederdeutsch Lünborg, Lümborg, lateinisch Luneburgum oder Lunaburgum, altsächsisch Hliuni) ist eine große Mittelstadt im Nordosten von Niedersachsen und eines von neun Oberzentren des Bundeslandes. Die Stadt an der Ilmenau liegt ungefähr 50 Kilometer südöstlich von Hamburg am Rande der Lüneburger Heide und gehört zur Metropolregion Hamburg. Lüneburg liegt nur etwa 15 Kilometer südlich der Landesgrenzen zu Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises hat rund 80.000 Einwohner (Agglomeration etwa 127.000 Einwohner) und den Status einer großen selbständigen Stadt. Lüneburg ist Sitz der Leuphana Universität Lüneburg (9.823 Studenten), sowie der VWA und Berufsakademie Lüneburg (1020 Studenten), Mitglied im Lüneburgischen Landschaftsverband und war bis Ende 2004 Sitz des gleichnamigen Regierungsbezirkes. Dieser wurde danach durch eine Regierungsvertretung und 2014 durch die heutigen Regionalbeauftragten für das nordöstliche Niedersachsen ersetzt.
Goslar [ˈɡɔslaɐ̯] ist eine große selbständige Stadt in Niedersachsen und Kreisstadt des Landkreises Goslar. Zum 31. Dezember 2024 hatte sie 47.419 Einwohner. Der 979 erstmals erwähnte Bergbauort wurde etwa zur selben Zeit Sitz einer Kaiserpfalz und entwickelte sich bis zum 13. Jahrhundert kontinuierlich zur Stadt weiter. 1290 erlangte Goslar die Reichsunmittelbarkeit und behielt bis zur Mediatisierung 1802 den Status einer selbständigen Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich, was sich im Stadtwappen widerspiegelt. Die Altstadt von Goslar mit ihren über 1.500 Fachwerkhäusern sowie das am südlichen Stadtrand liegende ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg zählen seit 1992 unter der Bezeichnung Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO.
Rödinghausen (niederdeutsch Ränghiusen) ist eine Gemeinde im Nordosten des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, rund 30 Kilometer nördlich von Bielefeld. Mit knapp 10.000 Einwohnern ist Rödinghausen die kleinste Gemeinde im ostwestfälischen Kreis Herford (Regierungsbezirk Detmold). In ihren heutigen Grenzen entstand sie 1969 durch die Zusammenlegung von fünf zuvor selbständigen Gemeinden des Amtes Rödinghausen. Die Besiedlung im fruchtbaren Ravensberger Land lässt sich bereits ab 851 schriftlich belegen.