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Wolfsburg
Wolfsburg ist eine kreisfreie Großstadt im Osten des Landes Niedersachsen. Die Stadt wurde 1938 als Sitz des Volkswagenwerks gegründet und ist mit 129.813 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025) die fünftgrößte Stadt in Niedersachsen. Die Volkswagen-Fabrik in Wolfsburg war mit einer Fläche von 6,5 Quadratkilometern bis zum Bau der Tesla Gigafactory 5 in den Vereinigten Staaten im Jahr 2022 die größte Fabrik der Welt. Wolfsburg zählt zu den wenigen Stadtgründungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Bis Mai 1945 trug die Stadt den Namen Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben. Die Stadt war als Wohnort für die Mitarbeiter des Volkswagenwerkes konzipiert, in dem der KdF-Wagen – der spätere VW Käfer – produziert werden sollte. Im Jahre 1972 überschritt die Einwohnerzahl die Grenze von 100.000, wodurch Wolfsburg zur Großstadt wurde. Im Jahr 2010 war das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf das höchste aller deutschen Städte. Wolfsburg bildet mit den Städten Braunschweig und Salzgitter eine Regiopolregion sowie eines der neun Oberzentren in Niedersachsen und gehört zur Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg. Die nächstgelegenen größeren Städte sind Braunschweig rund 26 Kilometer südwestlich, Magdeburg rund 64 Kilometer südöstlich und Hannover rund 74 Kilometer westlich.
Die Gemeinde Reinhardshagen liegt in Deutschland im südlichen Weserbergland direkt an der Weser, zehn Kilometer nördlich von Hann. Münden. Reinhardshagen gehört zum nordhessischen Landkreis Kassel. Die Gemeinde entstand 1970 im Zuge der Gebietsreform aus den Orten Vaake und Veckerhagen, deren Geschichte bis ins 9. bzw. 12. Jahrhundert zurückreicht. Ihr Name leitet sich vom westlich liegenden Reinhardswald ab. Am Ufer der Weser steht ein barockes Jagdschloss des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel. In der einstigen Eisenhütte des Ortes wirkten Denis Papin und Robert Wilhelm Bunsen.
Der Schlossgarten Oldenburg ist ein 16 Hektar großer öffentlicher Park in Oldenburg, gelegen im Schlossgartenviertel, zwischen dem Stadtteil Eversten und der Innenstadt. Mitten durch den Schlossgarten verläuft der 130 Kilometer lange Regionale Wanderweg „Jadeweg“ (mit einem weißen „J“ auf schwarzem Untergrund markiert), der in Wilhelmshaven beginnt und in Wildeshausen endet. Der Garten hat den Status eines Gartendenkmals.
Borkum (Ostfriesisches Niederdeutsch: Börkum, friesisch Boarkum) ist die westlichste und mit knapp 31 Quadratkilometern größte der Ostfriesischen Inseln. Teile der Insel und das angrenzende Watt gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Die Insel ist gleichzeitig die Fläche der Stadt Borkum, die als staatlich anerkanntes Nordseeheilbad über zahlreiche Kureinrichtungen verfügt. Wie alle anderen ostfriesischen Inseln führte Borkum bis zum Aufkommen des Badewesens im 19. Jahrhundert ein politisches und zumeist auch wirtschaftliches Schattendasein in der Grafschaft Ostfriesland, die ab 1744 zu Preußen gehörte. Eine Ausnahme bildete der Walfang, welcher der Insel im 18. Jahrhundert zu einigem Wohlstand verhalf, aber 1782 eingestellt werden musste. Die darauf folgende wirtschaftliche Depression dauerte mehrere Jahrzehnte. Erst der ab zirka 1830 einsetzende Badetourismus, der ab ungefähr 1870 größere Ausmaße annahm, hat diese Situation ins Gegenteil verkehrt. Die Insel ist seitdem nahezu vollständig vom Tourismus abhängig. Dieser ermöglicht den Einwohnern ein beständiges Auskommen, führt durch den Saisonbetrieb allerdings zu einer im Jahresverlauf stärker schwankenden Erwerbslosigkeit. Im Jahr 2024 kamen 300.889 Urlauber, es wurden 2.245.256 Übernachtungen gezählt. Durchschnittlich verbrachten die Gäste 7,5 Tage auf der Insel. Von 1902 bis 1996 war Borkum mit kurzen Unterbrechungen nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg Standort von Marineeinheiten, die zeitweise eine größere wirtschaftliche Bedeutung für die Düneninsel hatten. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Borkum Hochburg des Bäder-Antisemitismus.
Juist (dt. [[jyːst] ], niederl. [jœy̑st], fries. [jyːst]) ist eine der ostfriesischen Inseln im niedersächsischen Wattenmeer der Nordsee und liegt zwischen Borkum im Westen und Norderney im Osten. Die Düneninsel hat eine Länge von 17 Kilometern und ist damit die längste der ostfriesischen Inseln. Die maximale Breite beträgt 900 Meter, die minimale 500 Meter. Auf der Insel befindet sich die gleichnamige Einheitsgemeinde Juist, sie gehört zum Landkreis Aurich in Niedersachsen und hatte 2021 1136 Einwohner. Auf der Insel gibt es zwei Ortsteile: den in Westdorf und Ostdorf unterteilten Hauptort sowie Loog.
Das Biosphärenreservat Hamburgisches Wattenmeer zwischen Elb- und Wesermündung ist Deutschlands kleinstes Biosphärenreservat. Es wurde 1992 von der UNESCO im Rahmen ihres Programms man and biosphere (MAB) als Biosphärenreservat anerkannt und entspricht flächenmäßig und bezüglich der Schutzziele dem Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer. Im Rahmen des Biosphärenreservats wird nachhaltiges Wirtschaften des Menschen im Einklang mit der Natur gefördert und erprobt und folgende Ziele verfolgt: Erhaltung der biologische Vielfalt Förderung nachhaltiger Nutzungsweisen Schützen der historischen Kulturlandschaft
Baddeckenstedt [baˈdɛkənˌʃtɛt] ist die zentrale Gemeinde und der Verwaltungssitz der Samtgemeinde Baddeckenstedt im Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen, Deutschland.
Die Hansestadt Uelzen (niederdeutsch Ülz’n) [ˈʏltsən] ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Nordosten Niedersachsens und Teil der Metropolregion Hamburg. In der Stadtrechtsurkunde von 1270 trägt Uelzen zunächst den Namen Löwenwalde. Als Mitglied der Hanse kam die an der Ilmenau gelegene Mittelstadt durch internationalen Handel zu gewissem Wohlstand. Die Altstadt ist von Fachwerkarchitektur geprägt und weist zudem einige beachtliche Bauwerke der norddeutschen Backsteingotik auf.