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Icon Bauernhoferlebnis "Klostergut Burgsittensen"
Herzlich willkommen auf den landwirtschaftlichen Betrieb in Burgsittensen! Ein Ort der Begegnungen auf ca. 30.000 m²: Auf dem Klostergut ermöglichen wir insbesondere Kindern eine besondere Art des Lernens und Erlebens: Durch die Nähe und den Umgang mit unseren Hühnern, Kaninchen und Ziegen lernen Kinder Verantwortung für andere Lebewesen zu übernehmen und Zusammenhänge zu erkennen. Für die Erwachsenen bieten wir ebenfalls das ganze Jahr einen bunten Reigen an Veranstaltungen an, von Kultur und Musik, Geschichte und Unterhaltung bis rund um die Landwirtschaft. Einmal im Jahr findet z. B. das sogenannte Kuhstallkino auf dem Gutshof statt oder wie wäre es mit dem Vierjahreszeiten-Workshop, in dem wir Nützliches und Dekoratives aus Naturmaterialien basteln und bauen. Zudem können Führungen über das Gut, durch die Gebäude und zur Erbbegräbnisstätte der von Schulte gebucht werden. Diese werden von den Gästeführer/innen der Samtgemeinde Sittensen angeboten. Burg-Erlebnis - Individuelle Programme für Kindergärten und Schulklassen Wann wird was gesät, welches Futter eignet sich für welches Tier und wie viel Milch gibt eigentlich eine Kuh? Spannende Fragen, die wir mit den Kindern gemeinsam beantworten.Theoretische Grundlagen können durch das Erforschen, Erkunden, Experimentieren, Entdecken, Erfahren und Begreifen mit allen Sinnen manifestiert werden! Das jeweilige Programm des Aufenthaltes wird nach dem Alters- und Entwicklungsstand und den Wünschen der Erzieher bzw. Lehrer umgesetzt. Die Besuche auf dem Klostergut können dabei einmalig oder regelmäßig durchgeführt werden. Burg-Escape - Die Schnitzeljagd für Kinder Die gute alte Schnitzeljagd ist für Kinder im Alter von 5-12 Jahren (Schwierigkeitsgrad wird dem Alter angepasst). Sie bietet Bewegung an der frischen Luft mit einer Reihe von Rätseln, Hinweisen und Strategien, sowie die Stärkung des Teamgeistes – was will man mehr für einen spannenden Nachmittag? Wenn das Rätsel gelöst ist, stärken wir uns mit einem gemeinsamen Essen, welches von der Gruppe frisch zubereitet wird. Das Erlebnis dauert ca. 3 Stunden. Bauernhof-Jahreskurse - Für Kinder ab 1 Jahr Staunen, entdecken und forschen kann man in unseren Jahreskursen "Hof-Mäuse", "Burg-Wichtel", "Burg-Räuber" und "Burg-Atelier". Beim Jahreskurs "Burg-Räuber" z. B. trifft sich eine feste Kindergruppe von 7 bis 10 Jahren, um mit allen Sinnen von März bis November das Wachsen und die Veränderungen in Garten und Hof, im Wald, auf den Feldern und Wiesen zu erleben. Die Kinder bekommen hier Einblicke in den Jahresablauf auf einem Bauernhof. Wann wird was gesät, welches Futter eignet sich für welches Tier und wie viel Milch gibt eigentlich eine Kuh? Spannende Fragen, die wir mit den Kindern gemeinsam beantworten. Bei Fragen zu unseren Angeboten sprechen Sie uns gerne an. Wir freuen uns auf alle, die zu uns kommen!
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Icon Jod-Sole-Grotte Bad Bevensen
Zeit zum Durchatmen in der Jod-Sole-Grotte Bad BevensenTief durchatmen und die wohltuende Wirkung des Salzes spüren - das geht bei einem Besuch der Jod-Sole-Grotte oder der Nebel-Grotte. Jeder Atemzug liefert wertvolle Mineralien und Mikroelemente. Der Anteil an Natrium, Magnesium, Calcium und Kaliumchlorid ist sehr hoch. Diese Mikroelemente wirken beruhigend auf die Haut und regen die Zellerneuerung an. Die Jod-Sole verfügt über eine hohe Löslichkeit, reichert die Luft stärker mit negativen Ionen an und eignet sich besonders gut zur Inhalation. Sanftes Licht und Klangeffekte tragen zur Tiefenentspannung bei. Neben dem originalen Jod-Salz wird für die Wände und auf dem Fußboden Totes-Meer-Salz aus Jordanien verwendet. Die beiden Gradierwerke  heben die Luftfeuchtigkeit auf 60% bei einer Raumtemperatur von 22 Grad und damit entfaltet sich besondere Wirkung der Jod-Sole. Die Jod-Sole-GrotteDas Steinsalz in der Jod-Sole-Grotte sorgt durch seine ionisierende Wirkung für eine besonders saubere Atemluft, die sich gesundheitsfördernd auf den gesamten Organismus auswirkt. Im Hintergrund ist das Wassergeplätscher der Saline zu hören. In der Salzgrotte herrscht eine Temperatur von 18 bis 22 Grad. Damit Besucher beim Entspannen nicht anfangen zu frösteln, gibt es kuschelige Decken. Der Salzgrottenbesuch dauert 45 Minuten und beginnt immer zur vollen Stunde. In der Salzgrotte ist Platz für 6 Relaxliegen sowie einen Rollstuhlfahrer. Die Nebel-GrottePer Ultraschallvernebler wird Jod-Solewasser in die Nebelgrotte geleitet und entfaltet dort einen intensiven, samtweichen, feinen und trockenen Nebel. Die Atemwege werden befeuchtet und gereinigt. Gerade bei akuten Problemen, ist diese „Intensivkur“, ideal. Der Nebel ist weich und trocken, d. h. die Kleidung und die Haare werden hierbei nicht feucht. Es gibt in diesem Raum keine Heizung, da dies zur Erzeugung des Nebels kontraproduktiv wäre. Die Sitzung dauert ca. 20 Minuten. Auch hier liegen Kuscheldecken bereit. In der Nebelgrotte ist Platz für bis zu 4 Personen. AblaufDie Sitzungen starten immer zur vollen Stunde.Eine Sitzung in der Jod-Sole-Grotte dauert 45 Minuten, in der Nebel-Grotte 20 Minuten.Der Besuch der Jod-Sole Grotte und der Nebel-Grotte ist in Straßenkleidung möglich.Treffpunkt ist mindestens 15 Minuten vor dem Termin an der Information. Nach Beginn der Sitzung ist kein Einlass mehr möglich.Positive WirkungenDie natürliche Heilkraft des Salzes ist seit Jahrtausenden bekannt, stärkt die Widerstandskraft und hat einen postiven Einfluss bei:AtemwegserkrankungenAllergienHerz- und GefäßerkrankungenRheumatischen ErkrankungenVerdauungsbeschwerdenHauterkrankungenStörungen des NervensystemsNeurosen und neurotischen ZuständenPsychosomatischen StörungenKopfschmerzen, MigräneImmunschwäche
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Icon Kölleda
Kölleda (bis 1927 Cölleda) ist eine ländlich geprägte Kleinstadt in Thüringen. Die Kommune gehört zum Landkreis Sömmerda und liegt etwa zehn Kilometer östlich der Kreisstadt Sömmerda am Rande des Thüringer Beckens. Sie ist mit ca. 6500 Einwohnern die drittgrößte Kommune im Landkreis. Kölleda ist der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kölleda, ohne jedoch dazu zu gehören. Die Einwohner heißen „Kölledaer“. Für die Region übt Kölleda die Funktion eines Unterzentrums aus. Die Stadt ist geprägt von einem früheren traditionell großen Arznei- und Gewürzkräuteranbau, insbesondere Pfefferminze. Dies führte zu dem Beinamen „Pfefferminzstadt“ und „Pfefferminzbahn“ für die vorbeiführende Bahnstrecke Straußfurt–Großheringen. Kölleda hat eine 1200-jährige bewegte Geschichte. Bedeutend für die Stadtentwicklung waren während der NS-Zeit der Bau von Fliegerhorst und Luftzeugamt für die Luftwaffe sowie später zur DDR-Zeit der VEB Funkwerk Kölleda (heute Funkwerk AG). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieses als „Neutrowerk“ von engagierten rückgekehrten und zugezogenen Fachleuten – nach schwierigsten Verhandlungen mit der sowjetischen Militärverwaltung – im deshalb nicht gesprengten „Altbau“ des Fliegerhorstes gegründet. In Kölleda gibt es viele kleinere und mittelständische Unternehmen. Vor allem die Elektrotechnik und die Metallverarbeitung haben als Wirtschaftsfaktor für die Stadt zunehmende Bedeutung erlangt. Bekannt ist die „Jahnstadt“ Kölleda auch als Verbannungsort für den „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn (Gedenktafel östlich der Roßplatz-Kreuzung; um 1960 auch mit „Jahnsportspielen“ und heute wieder mit dem Jahnplatz) sowie als Geburtsort des Chemikers Fritz Hofmann, Erfinder des künstlichen Methylkautschuks (Buna-Gummi), mit dem Geburtshaus (Gedenktafel) in der nach ihm umbenannten ehemaligen Auenstraße.
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/ Stadt/Gemeinde (TH)
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Icon Xanten
Xanten [ˈksantən] (lateinisch Castra Vetera oder Xantum, niederländisch/kleverländisch Santen oder Sante) ist eine mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Wesel am unteren Niederrhein in Nordrhein-Westfalen. Während der Römerzeit, etwa um die Zeitenwende, befanden sich unweit des Stadtkerns ein Legionslager (Vetera) sowie die Colonia Ulpia Traiana (um 275 n. Chr. zerstört). Im frühen Mittelalter entstand eine neue Siedlung über dem alten römischen Friedhof, für die aus einem lateinischen Text des 9. Jahrhunderts die Ortsbezeichnung Sanctos überliefert ist, das spätere Xanten mit dem Stift und dann dem sogenannten Dom St. Viktor (8. Jahrhundert). Fraglos steht dieser lateinische Ortsname in einem Bezug zur lokalen Viktor-Heiligenlegende sowie zu am Ort aufgefundenen Grabstätten, die nachträglich als Märtyrergräber gedeutet wurden, fälschlicherweise wird in der Literatur jedoch immer wieder nacherzählt, das durch eine andere lateinische Textstelle überlieferte Ad Sanctos sei mit „Zu den Heiligen“ gleichzusetzen. Im Nibelungenlied wird Santen als angeblicher Geburtsort des Helden Siegfried erwähnt. Xanten ist zugleich als Römer-, Dom- und Siegfriedstadt bekannt. Xanten ist die einzige Gemeinde Deutschlands, deren Name mit einem „X“ beginnt. Im Jahr 1977 eröffnete der Archäologische Park Xanten (APX) auf einem Teil der früheren Colonia; er beherbergt nun auch das LVR-Römermuseum. Zwischen Park und Rhein wurden außerdem zwei Baggerseen zum Freizeitzentrum Xanten (Xantener Nordsee und Xantener Südsee). Im Jahr 1988 wurde Xanten zum ersten staatlich anerkannten Erholungsort im Regierungsbezirk Düsseldorf; seit 2014 ist es Luftkurort.
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/ Stadt/Gemeinde (NW)
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Icon Planfeststellungsverfahren für den Ersatzneubau der Talbrücke Langgöns im Zuge der Bundesautobahn
1. Planänderungsverfahren: Die Autobahn GmbH des Bundes hat beim Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum als Planfeststellungsbehörde die Durchführung des Anhörungsverfahrens nach § 17a FStrG in Verbindungmit § 73 HVwVfG für die 1. Änderung des Plans für den Ersatzneubau der Talbrücke Langgöns imZuge der A 45 beantragt. Für das Vorhaben besteht eine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung gem. § 5 UVPG. Am 30. Mai 2022 wurde von der Vorhabenträgerin erstmalig die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens beantragt. Im August 2024 hat das Regierungspräsidium Gießen seine abschließende Stellungnahme zum Anhörungsverfahren an die Planfeststellungsbehörde zur Entscheidung weitergeleitet. Im Zuge der Sachverhaltsaufklärung hat die Vorhabenträgerin weitere Unterlage ergänzt bzw. aktualisiert, die als 1. Planänderung in das Verfahren eingeführt werden. Die Planänderung umfasst einen Grunderwerbsplan (welcher im ursprünglichen Anhörungsverfahren nicht auslag), eine Abhandlung zum globalen Klima, eine aktualisierte Verkehrsuntersuchung und die darauf basierenden aktualisierten Lärm- und Luftschadstoffbetrachtungen, eine Aktualisierung des Artenschutzrechtlichen Fachbeitrages sowie der Maßnahmenplanung aufgrund der überarbeiteten „Roten Liste der Brutvögel Hessens mit deren Erhaltungszuständen“ sowie überarbeitete forstrechtliche Unterlagen. Ursprungsverfahren: Das Vorhaben umfasst den sechsstreifigen Ausbau der A 45 von nördlich der Talbrücke Langgöns bis hin zum Gambacher Kreuz sowie den Ersatzneubau der Talbrücke selbst. Das etwa 480 m lange Talbrückenbauwerk Langgöns wurde 1996 / 2000 grundhaft instandgesetzt und wird in den kommenden Jahren das Ender seiner technischen Nutzungsdauer erreichen. Im Verlauf des Streckenabschnitts befinden sich neben der Talbrücke fünf weitere Autobahnüber- und –unterführungen. Vier dieser Bauwerke sind im Zuge des Ausbaus zu erneuern, für ein Bauwerk zu Überführung eines Wirtschaftsweges ist ein ersatzloser Rückbau vorgesehen. Darüber hinaus umfasst die Maßnahme die Anpassung der Ein- und Ausfahrt eines im Abschnitt befindlichen Parkplatzes sowie die notwendigen Anpassungen und Änderungen der parallelen und kreuzenden Verkehrswege. Vorhabenträger ist Die Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung Westfalen.
Zuletzt aktualisiert: 02.12.2025
Icon UVP-Vorhaben
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Icon Windpark Anwande / Errichtung und Betrieb von drei Windkraftanlagen in 74746 Höpfingen-Waldstetten (WKA A-1, A-2, A-4) durch die EE BürgerEnergie Höpfingen GmbH & Co. KG
Die EE BürgerEnergie Höpfingen GmbH & Co. KG, Weipertstraße 41, 74076 Heilbronn (Antragstellerin) plant die Errichtung und den Betrieb des Windparks „Anwande“ mit drei Windkraftanlagen in der Gemeinde Höpfingen, Gemarkung Waldstetten im Neckar-Odenwald-Kreis. Hierbei handelt es sich um die Windenergieanlagen A-1, A-2 und A-4, für die ein Antrag auf Erteilung eines immissionsschutzrechtlichen Vorbescheids zur Klärung einzelner Genehmigungsvoraussetzungen gestellt wurde. Die Anlagen sollen auf dem Flurstück Nr. 6620 in der Gemeinde Höpfingen, Gemarkung Waldstetten errichtet werden. Der Windpark „Anwande“ liegt zwischen dem Ortsteil Waldstetten (Höpfingen), den Ortsteilen Erfeld und Gerichtstetten (Hardheim), der Stadt Walldürn und dem Ortsteil Altheim (Walldürn). Die beantragten Anlagen des Typs ENERCON E-175 EP5 E2 weisen eine Nabenhöhe von 174,50 m, einen Rotordurchmesser von 175 m, eine Gesamthöhe von 262 m und eine Nennleistung von 7 MW je Anlage auf. Die Antragstellerin hat am 06.08.2024 einen Antrag auf Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für den Windpark „Anwande“ nach § 7 Abs. 3 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) gestellt. Diesem Antrag hat das Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis mit Entscheidung vom 22.08.2024 entsprochen. Für das Vorhaben besteht somit die Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP-Pflicht) und das Genehmigungsverfahren, sowie das Vorbescheidverfahren sind nach § 10 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen. Der Scoping-Termin zur Festlegung des Untersuchungsrahmens, der Methoden sowie der erforderlichen Unterlagen fand am 03.12.2024 statt. Die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung soll nach Auskunft der Antragstellerin im März 2025 durch-geführt werden. Die Einreichung des Antrags auf Erteilung eines immissionsschutzrechtlichen Vorbescheids gemäß § 9 Abs. 1a BImSchG zur Klärung einzelner Genehmigungsvoraussetzungen für die Errichtung und den Betrieb der oben genannten Anlagen erfolgte am 20.01.2025. Konkret soll geklärt werden, ob der geplante Windpark bei den nachfolgenden Trägern öffentlicher Belange Aussicht auf Genehmigung besitzt: • Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr • Regierungspräsidium Stuttgart, Ref. 46.2, Luftverkehr und Sicherheit • ASDBW Rev. 32 Funkplanung, Stuttgart Die hierbei eingereichten Unterlagen waren aus Sicht der Immissionsschutzbehörde nicht vollständig, weshalb Nachforderungen erfolgten. Seit dem 14.02.2025 sind die Unterlagen aus immissionsschutzrechtlicher Sicht vollständig.
Zuletzt aktualisiert: 11.06.2025
Icon UVP-Vorhaben
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Icon 022.00.00/21 Errichtung und Betrieb einer Abfallbehandlungsanlage am Standort 16727 Velten
Die Firma b.i.o. bodenreinigungsanlage in oberhavel GmbH, Kanalstraße 12 in 16727 Velten beantragt die Genehmigung nach § 4 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG), auf dem Grundstück Kanalstraße 12 in 16727 Velten in der Gemarkung Velten, Flur 10, Flurstücke 370 und 371, einen Komplex mehrerer Abfallbehandlungsanlagen zu errichten und zu betreiben. Für das Vorhaben besteht die Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung. Das Vorhaben umfasst im Wesentlichen die Errichtung und den Betrieb von Abfallbehandlungsanlagen für gefährliche und nicht gefährliche Abfälle auf einem circa 38.000 m² großen Grundstück an dem industriell geprägten Standort Kanalstraße 12 im Innenbereich der Stadt Velten. Zur Anlage gehört die bestehende Umschlagstelle am Veltener Stichkanal. Zur Genehmigung beantragt sind eine mikrobiologische Reinigungsanlage in der geschlossenen Behandlungshalle 1 mit Rampe und Luftschleieranlage, eine Waschanlage für verunreinigte Böden in der Behandlungshalle 2, eine Mischanlage für die physikalische Behandlung (Vermischung, Verfestigung) von Abfällen zur Herstellung der Versatzfähigkeit, eine Brech- und Siebanlage, Anlagen zur zeitweiligen Lagerung von Abfällen, bestehend aus überdachten Lagerbereichen und Freilager, und eine Umschlagsanlage sowie die gemeinsamen technischen Einrichtungen – Wasserreinigungsanlage mit Rückhaltebecken und Reinwasserbehältern, Abluftreinigungsanlage, Fahrzeugwaage, Reifenwaschanlage und Büro- und Sozialgebäude. Die Anlagen werden alternativ für den Umschlag, die Behandlung und Zwischenlagerung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen genutzt. Der Anlagenbetrieb ist werktags im Zeitraum von 6 bis 22 Uhr vorgesehen. Es handelt sich dabei um eine Anlage der Nummer 8.6.1.1 GE in Verbindung mit den Nummern 8.6.2.1 GE, 8.7.1.1 GE, 8.7.2.1 GE, 8.11.1.1 GE, 8.11.2.1 GE, 8.11.2.3 GE, 8.11.2.4 V, 8.12.1.1 GE, 8.12.2 V, 8.15.1 G, 8.15.3 V des Anhangs 1 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) sowie um ein Vorhaben nach Nummer 8.3.1 X der Anlage 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG). Weiterhin fällt das Vorhaben gemäß § 3 der 4. BImSchV unter die Industrieemissions-Richtlinie. Für das Vorhaben ist die Zulassung auf vorzeitigen Beginn gemäß § 8a BImSchG für folgende Maßnahmen beantragt: - Errichtung der Behandlungshallen 1 und 2 - Errichtung des Regenrückhaltebeckens - Errichtung der Überdachung der Lagerboxen - Errichtung der Abluftreinigungshalle - Errichtung der Bodenwaschanlage - Errichtung der Mischanlage - Funktionstests der einzelnen Aggregate zur Prüfung der Betriebstüchtigkeit. Die Inbetriebnahme der Anlage ist im November 2024 vorgesehen.
Zuletzt aktualisiert: 14.08.2024
Icon UVP-Vorhaben
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Icon Katharinenkirche
Weithin sichtbar ist ihr 103 m hoher Turm, der als das höchste mittelalterliche Bauwerk Westniedersachsens gilt. Erstmals erwähnt wurde St. Katharinen im 13. Jahrhundert. Geschichte: Ein Nachweis für die Katharinenkirche führt zurück in das Jahr 1248. Sie war bereits Pfarrkirche, was namentlich erstmals 1253 belegt wurde.Bei Grabungen 1990 wurden Grundmauern eines kleinen Vorgängerbaus mit 8 kreisförmig angeordneten Säulenfundamenten und geringe Reste von Außenmauern gefunden, die einen 8-eckigen Zentralbau mit 3 östlichen Apsiden  vermuten lassen (wohl um 1200). Diese wurden evtl. nach dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem gestaltet, wahrscheinlich im Zusammenhang mit einem Drittem Kreuzzug (1189/90-1192), an dem Bischof Arnold teilnahm († 1190 bei Akkon); für 1306 Nachbildung des Hl. Grabes in Katharinenkirche belegt;1217 wurde die Feier des Katharinenfestes im Dom eingeführt. Von der heiligen Katharina wurde wohl das Rad als Stadt- bzw. Bistumswappen abgeleitet.Seit dem 12. Jh. gilt Sie auch als „Adelskirche.1543 kam es zur Einführung der lutherischen Lehre. Hermann Bonnus feierte am 4.2.1543 hier einen Gottesdienst mit Abendmahl in beiderlei Gestalt.Während dem Dreißigjährigem Krieg bis zur Besetzung der Stadt durch die Schweden gab es überwiegend katholische Geistlich.heute auch Universitätskirche. Geschichten / Legenden: Hl. Katharina: Die hl. Katharina war eine gelehrte Fürstentochter aus Alexandrien, die sich zu Beginn des 4. Jh. dem Götzendienst des römischen Kaisers Maximus abschwörte und sich dem Christentum zuwandte. Um ihren unbeugsamen Willen zu brechen, ließ der Kaiser ein Rad bringen, das mit Sägen und Nägeln gesäumt war. Darauf sollte Katharina geflochten werden, jedoch wurde das Rad vorher vom Blitz getroffen und zerbarst. Letztendlich befahl der Kaiser, Katharina mit dem Schwert zu enthaupten.Rad und Schwert sind die Attribute ihres Martyriums.Grabplatte mit lateinischer Inschrift unter dem Gewölbebogen zwischen Mittelschiff und Südschiff: „Der Auferstehung seines zarten Leibes harrt hier ein feiner Prinz, der selbst, nachdem er den Bruder Maximilian Wilhelm, Herzog von Braunschweig-Lüneburg, lebend und gesund aus dem Schoß der hochehrwürdigen Mutter hinausgelassen hatte, ein wenig später an der Lebensschwelle vom Leben ausgeschlossen wurde. Flüchtig ist, was er gelebt hat, bleibend, was er lebt. Osnabrück, im Jahr 1666 des Monats Dezember“ (Kopie der Inschrift des 1991 in der Sakristei entdeckten Sarkophags, der einen neuen Platz im Südschiff erhielt)Statue der hl. Katharina:Die Figur über dem Ostportal zeigt am Sockel eine ungewöhnliche Figur: den Kassenwart (Rentant) der Katharinengemeinde, Oberamtsrichter Dr. Graff. Er verwaltete das Geld der Kirchengemeinde so sparsam, dass er im Ruf stand, ein großer Geizkragen zu sein. Wahrscheinlich hatte er auch den Lohn des Künstlers kräftig gedrückt und so machte Heinrich Seling seinem Ärger Luft, indem er den Rendanten mit einer Krone als Zeichen des Reichtums darstellte. Dabei sitzt er auf dem Geld und verschließt den Sack krampfhaft mit seinen Händen.In der Katharinenkirche finden wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen statt.
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Icon Kirche "Heilige Familie" Weyhe
Schon 1926 soll der Bischof von Osnabrück den Plan gefasst haben, eine Kapelle in Kirchweyhe errichten zu lassen. „Für unsere 150 Katholiken“, heißt es in einem zeitgenössischen Pressebericht, „wäre ein eigenes Gotteshaus eine große Freude und auch eine große Erleichterung, da sie bis jetzt den umständlichen Weg nach Hemelingen machen müssen, wenn sie die Kirche besuchen wollen.“ Durch den Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stieg in Kirch- und Sudweyhe die Zahl der katholischen Einwohner binnen weniger Jahre auf 1300. Damit vor Ort Messen gefeiert werden konnten, stellte die evangelisch-lutherische Felicianus-Gemeinde ihr Gotteshaus zur Verfügung. Es entwickelte sich ein freundschaftliches Miteinander beider Konfessionen. So war es fast selbstverständlich, dass 1946 dem katholischen Pfarrer das Haus des evangelischen Kantors als Wohnung überlassen wurde. Gleichwohl wuchs unter den Kirch- und Sudweyher Katholiken der Wunsch nach einem eigenen Gemeindezentrum. Unermüdlich setzte sich ihr Seelsorger, Pfarrer Johannes Gerlich, für die Verwirklichung entsprechender Pläne ein. Am 10. Juni 1951 fand der erste Spatenstich statt, am 8. Juli folgte die feierliche Grundsteinlegung des Kirchengebäudes, dem sich ein Unterrichtsraum und ein Wohnhaus für den Pfarrer anschließen sollten. Als Schutzpatrone wurden die Heilige Familie und der heilige Felicianus von Foligno, der bis zur Reformation Schutzpatron der Kirch- und Sudweyher gewesen war, gewählt. Den Grundentwurf für das Pfarrzentrum hatte der Paderborner Architekt Lippsmeyer geliefert, während die innere und äußere Gestaltung von Pfarrer Johannes Gerlich und dem Kirchweyher Baumeister Fritz Liebe bestimmt wurde. Örtliche Handwerker führten einen Teil der Bauarbeiten durch. Um die Kosten zu senken, entschlossen sich die Gemeindemitglieder zu zahlreichen freiwilligen Arbeitseinsätzen. Bereits am 21. November 1951 erfolgte die feierliche Einweihung durch den Bischof von Osnabrück, Erzbischof Dr. Berning. Zum Einzugsbereich der neuen Kirche gehörten Anfang der 1950er Jahre nicht nur Kirch- und Sudweyhe, sondern auch Leeste, Brinkum und Riede – insgesamt etwa 2500 Gläubige. 1965 machten sich Brinkums Katholiken, deren Zahl ständig gestiegen war, selbständig. Die Kirchweyher Gemeinde erstreckte sich seither vom Hombach in Leeste bis nach Riede. Im Jahr 1977 wurde die katholische Kirche am Kirchweyher Drohmweg, deren Gemeinde damals knapp 1700 Mitglieder zählte, durch einen Umbau erweitert. Die Dachkonstruktion aus dem Jahr 1951, die im Sommer für stickige Luft sorgte und im Winter das Kirchenschiff kaum beheizbar machte, verschwand. Aus der langgestreckten „Wegkirche“ wurde ein Gebäude in Kreuzform, das statt der bisher 220 Sitzplätze 300 erhielt. Ein Teil der alten Bausubstanz blieb erhalten. Auch die farbigen, bleiverglasten Fenster, deren Beschaffung 1951 durch eine Stiftung möglich geworden war, und der Taufstein fanden erneut Verwendung. Der Weyher Künstler Herbert Bodzin schließlich schuf ein Wandkreuz aus Edelstahl und 1978 einen Tabernakel. Mit einer Altarsteinweihe wurde die neu gestaltete Kirche am 30. Oktober 1977 ihrer Bestimmung übergeben.
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Icon Leopoldshagen
Leopoldshagen ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Am Stettiner Haff mit Sitz in Eggesin verwaltet.
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