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Icon Gradierwerke Bad Rothenfelde
Ein unscheinbares Türchen irgendwo in der 412 Meter langen und zehn Meter Hohen Schwarzdornwand des Neuen Gradierwerks öffnet sich. Man steigt ein paar Stufen hoch, tritt hindurch – und ist in einer anderen Welt. Ein bisschen Licht fällt von weit oben herein, ein bisschen Helligkeit schimmert durch die aufgeschichteten Zweige. Und wenn sich die Augen ans Zwielicht gewöhnt haben, sieht man allmählich das stetige Fließen und Tröpfeln, das man bis dato nur gehört hatte. Was von außen sehr massiv und kompakt wirkt, entpuppt sich hier drinnen im Demonstrationsgang und auf dem Weg in die Inhalationskammer als filigrane Holz-Konstruktion. Wer zu Beginn des Rundgangs einen Kunststoff-Umhang gekauft hat, weiß jetzt warum. Denn durch das Rieseln über Reisig verdunstet viel Wasser, der Salzgehalt der Sole steigt, so dass Tropfen auf der Kleidung schnell zu leuchtend weißen Flecken werden. In der Inhalationskammer entstehen Salzflecken sogar ohne Tropfen, denn hier ist der Solenebel so dicht, dass man kaum zwei Meter weit sehen kann. Tief einatmen – 20 Minuten genügen, dann sind Nebenhöhlen wieder frei, Husten und Heiserkeit wie weggeblasen und Allergiker können wieder entspannt lächeln. Das Prinzip, wie in Gradierwerken der Grad des Salzgehalts in der Sole gesteigert wird, mag simpel sein. Die geführten Rundgänge erhellen jedoch die ganze Raffinesse der historischen Technik, die dazu nötig war. Dazu gehört auch der Aufstieg zur rekonstruierten Windkunst auf dem neuen Gradierwerk. Windkraft treibt hier die Pumpe an, mit der die Sole immer und immer wieder in die Höhe geschafft wird, damit sie rieselnd mehr und mehr Wasser verliert – bis sie schließlich im Siedehaus mit möglichst wenig Brennstoff gesiedet, getrocknet und so zu Salz veredelt wird. Jedenfalls war’s früher so. 1969 stellte man die Produktion ein, da Salz andernorts viel billiger gewonnen werden konnte. Dennoch blieben die Gradierwerke, da Bad Rothenfelde längst ein Sole-Heilbad und die aerosolreiche Luft im Kurpark unverzichtbar war. Ein Höhepunkt der Führung ist der Aufstieg aufs Gradierwerk: Der Ausblick über den Ort, auf den Kurpark und auf den Teutoburger Wald ist einfach herrlich. Ein weiterer Höhepunkt liegt in der Tiefe, in den Solegängen aus dem 18. Jahrhundert, die vor wenigen Jahren zum Teil freigelegt und zugänglich gemacht wurden. Unter Backsteingewölben floss hier die Sole zum Gradierwerk. Noch ein Tipp zum Schluss: Nicht erschrecken, wenn die Gästeführer die historische Fördertechnik in Gang setzen.
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Icon Bensersiel Nordseeheilbad
Das Nordseeheilbad Bensersiel ist ein idyllischer Küstenort an der ostfriesischen Nordsee und begeistert mit maritimem Flair, frischer Seeluft und einer vielfältigen Küstenlandschaft. Besonders bekannt ist der Ort für seinen schönen und feinen Sandstrand, der zu den attraktivsten der Region zählt und beste Voraussetzungen für Erholung, Spiel und Entspannung bietet. Ein großzügig angelegter Sand-Spielplatz direkt am Strand sorgt zusätzlich für Spaß und Abwechslung bei den jüngsten Gästen und macht den Strandbesuch zu einem echten Familienerlebnis. Ein besonderes Merkmal von Bensersiel ist die Barrierefreiheit: Der Strand ist stufenlos bis zur Wasserkante erreichbar, sodass auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität das Nordseeerlebnis uneingeschränkt genießen können. Unabhängig vom Wetter bietet der Indoor-Spielplatz „Nordsee-Abenteuerland“ vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder. Klettern, Toben und Entdecken stehen hier im Mittelpunkt und machen das Abenteuer Nordsee auch bei Regen erlebbar. Für Entspannung und Wohlbefinden sorgt die Nordseetherme Bensersiel mit einem modernen Badebereich sowie einer großen und abwechslungsreichen Saunawelt. Sie verbindet Erholung, Gesundheit und Genuss und ist ein beliebter Rückzugsort nach einem aktiven Tag an der frischen Luft. Ein weiteres Highlight für Urlauber ist der 5* Superior Strand- & Familiencampingplatz, der direkt hinter dem Deich liegt. Hochwertige Ausstattung, moderne Sanitäranlagen und ein breites Freizeitangebot machen ihn zu einem der komfortabelsten Campingplätze an der ostfriesischen Nordseeküste. Der Strand-& Familiencampingplatz zählt zu den 110 beliebtesten in ganz Europa. Auf der anderen Seite des Hafens befindet sich der Naturstrand, der einen bewussten Kontrast zum klassischen Sandstrand bildet. Hier zeigt sich die Nordsee von ihrer ursprünglichen Seite mit Wattflächen, Salzwiesen und einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Ergänzend dazu vermittelt das Nationalpark-Haus Wattenhuus spannende Einblicke in den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Interaktive Ausstellungen und kindgerechte Erklärungen machen Natur und Umwelt anschaulich und erlebbar. Für Bewegung und Gesundheit stehen in Bensersiel außerdem sechs ausgewiesene Terrainkurwege zur Verfügung. Sie führen durch die abwechslungsreiche Landschaft rund um Deich, Hafen, Küste und Strand und bieten ideale Bedingungen für Spaziergänge, Walking und sanfte Aktivität an der frischen Nordseeluft. Bensersiel vereint Komfort, Natur und Erholung auf besondere Weise – ein Ort, der Raum zum Durchatmen, Entdecken und Wohlfühlen bietet.
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Icon "Freizeitpark am Emsdeich"
Eingebettet in die idyllische und malerische Landschaft des südlichen Ostfrieslands, direkt zwischen den maritimen Städten Leer und Papenburg, bietet er eine Fülle von Aktivitäten und Annehmlichkeiten, die einen Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Für Naturliebhaber als auch Camping- und Glamping-Enthusiasten ist der komfortable 4-Sterne Campingplatz mit parkähnlichem Charakter ideal für einen Familienurlaub in der freien Natur geeignet. Er bietet neben allen notwendigen Einrichtungen, einen Wohnmobilhafen, Schlaffässer, Woodlogdes, Zeltlodges sowie zahlreiche Stellplätze und ist der perfekte Ausgangspunkt, um die umliegende Gegend mit dem Fahrrad zu erkunden. Erholung verspricht die neue Fasssauna mit Blick auf den idyllischen See. Die Nähe zur Natur wird hier großgeschrieben und ermöglicht es den Gästen, dem hektischen Alltag zu entfliehen und die Ruhe und Schönheit der Umgebung zu genießen. Der Naturbadesee im Park ist ein weiteres Highlight, das sowohl Erholungssuchende als auch Wassersportler anzieht. Ob beim Schwimmen, Sonnenbaden oder einfach nur beim Entspannen am Ufer – der See bietet etwas für jeden Geschmack. Die Wasserqualität wird regelmäßig überprüft, sodass einem unbeschwerten Badevergnügen nichts im Wege steht. Für Familien mit Kindern ist der barrierefreie Mehrgenerationenspielplatz ein wahres Paradies. Hier können sich die Kleinen nach Herzenslust austoben, während die Eltern sich entspannt zurücklehnen und die frische ostfriesische Luft genießen. Der Spielplatz wurde so konzipiert, dass er für Jung und Alt mit und ohne Behinderungen gleichermaßen zugänglich ist, wodurch Inklusion aktiv gelebt wird. Sportbegeisterte kommen in der Disc-Golf-Anlage voll auf ihre Kosten. Diese Trendsportart, die eine Mischung aus Golf und Frisbee darstellt, erfreut sich immer größerer Beliebtheit und bietet sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen eine spannende Herausforderung. Die Anlage ist harmonisch in die Landschaft integriert und bietet verschiedene Bahnen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Mit Beginn der diesjährigen Saison erstrahlt die Gastronomie am Emsdeich in neuem Glanz unter der Leitung von Swetlana Feller. Das „Bistro am Emsdeich“ trifft mit einem vielfältigen Angebot, wie kleinen Snacks, erfrischendem Softeis, frisch gezapftem Bier oder einer vollwertigen Mahlzeit jeden Geschmack. Die neue Leitung verspricht nicht nur kulinarische Genüsse, sondern auch eine herzliche Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Der Park wurde als "KinderFerienLand" ausgezeichnet. Der Spielplatz wurde außerdem von der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH auf seine Barrierefreiheit geprüft. Weitere Infos unter www.ostfriesland-camping.de
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Icon Bauernhoferlebnis "Klostergut Burgsittensen"
Herzlich willkommen auf den landwirtschaftlichen Betrieb in Burgsittensen! Ein Ort der Begegnungen auf ca. 30.000 m²: Auf dem Klostergut ermöglichen wir insbesondere Kindern eine besondere Art des Lernens und Erlebens: Durch die Nähe und den Umgang mit unseren Hühnern, Kaninchen und Ziegen lernen Kinder Verantwortung für andere Lebewesen zu übernehmen und Zusammenhänge zu erkennen. Für die Erwachsenen bieten wir ebenfalls das ganze Jahr einen bunten Reigen an Veranstaltungen an, von Kultur und Musik, Geschichte und Unterhaltung bis rund um die Landwirtschaft. Einmal im Jahr findet z. B. das sogenannte Kuhstallkino auf dem Gutshof statt oder wie wäre es mit dem Vierjahreszeiten-Workshop, in dem wir Nützliches und Dekoratives aus Naturmaterialien basteln und bauen. Zudem können Führungen über das Gut, durch die Gebäude und zur Erbbegräbnisstätte der von Schulte gebucht werden. Diese werden von den Gästeführer/innen der Samtgemeinde Sittensen angeboten. Burg-Erlebnis - Individuelle Programme für Kindergärten und Schulklassen Wann wird was gesät, welches Futter eignet sich für welches Tier und wie viel Milch gibt eigentlich eine Kuh? Spannende Fragen, die wir mit den Kindern gemeinsam beantworten.Theoretische Grundlagen können durch das Erforschen, Erkunden, Experimentieren, Entdecken, Erfahren und Begreifen mit allen Sinnen manifestiert werden! Das jeweilige Programm des Aufenthaltes wird nach dem Alters- und Entwicklungsstand und den Wünschen der Erzieher bzw. Lehrer umgesetzt. Die Besuche auf dem Klostergut können dabei einmalig oder regelmäßig durchgeführt werden. Burg-Escape - Die Schnitzeljagd für Kinder Die gute alte Schnitzeljagd ist für Kinder im Alter von 5-12 Jahren (Schwierigkeitsgrad wird dem Alter angepasst). Sie bietet Bewegung an der frischen Luft mit einer Reihe von Rätseln, Hinweisen und Strategien, sowie die Stärkung des Teamgeistes – was will man mehr für einen spannenden Nachmittag? Wenn das Rätsel gelöst ist, stärken wir uns mit einem gemeinsamen Essen, welches von der Gruppe frisch zubereitet wird. Das Erlebnis dauert ca. 3 Stunden. Bauernhof-Jahreskurse - Für Kinder ab 1 Jahr Staunen, entdecken und forschen kann man in unseren Jahreskursen "Hof-Mäuse", "Burg-Wichtel", "Burg-Räuber" und "Burg-Atelier". Beim Jahreskurs "Burg-Räuber" z. B. trifft sich eine feste Kindergruppe von 7 bis 10 Jahren, um mit allen Sinnen von März bis November das Wachsen und die Veränderungen in Garten und Hof, im Wald, auf den Feldern und Wiesen zu erleben. Die Kinder bekommen hier Einblicke in den Jahresablauf auf einem Bauernhof. Wann wird was gesät, welches Futter eignet sich für welches Tier und wie viel Milch gibt eigentlich eine Kuh? Spannende Fragen, die wir mit den Kindern gemeinsam beantworten. Bei Fragen zu unseren Angeboten sprechen Sie uns gerne an. Wir freuen uns auf alle, die zu uns kommen!
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Icon Jod-Sole-Grotte Bad Bevensen
Zeit zum Durchatmen in der Jod-Sole-Grotte Bad BevensenTief durchatmen und die wohltuende Wirkung des Salzes spüren - das geht bei einem Besuch der Jod-Sole-Grotte oder der Nebel-Grotte. Jeder Atemzug liefert wertvolle Mineralien und Mikroelemente. Der Anteil an Natrium, Magnesium, Calcium und Kaliumchlorid ist sehr hoch. Diese Mikroelemente wirken beruhigend auf die Haut und regen die Zellerneuerung an. Die Jod-Sole verfügt über eine hohe Löslichkeit, reichert die Luft stärker mit negativen Ionen an und eignet sich besonders gut zur Inhalation. Sanftes Licht und Klangeffekte tragen zur Tiefenentspannung bei. Neben dem originalen Jod-Salz wird für die Wände und auf dem Fußboden Totes-Meer-Salz aus Jordanien verwendet. Die beiden Gradierwerke  heben die Luftfeuchtigkeit auf 60% bei einer Raumtemperatur von 22 Grad und damit entfaltet sich besondere Wirkung der Jod-Sole. Die Jod-Sole-GrotteDas Steinsalz in der Jod-Sole-Grotte sorgt durch seine ionisierende Wirkung für eine besonders saubere Atemluft, die sich gesundheitsfördernd auf den gesamten Organismus auswirkt. Im Hintergrund ist das Wassergeplätscher der Saline zu hören. In der Salzgrotte herrscht eine Temperatur von 18 bis 22 Grad. Damit Besucher beim Entspannen nicht anfangen zu frösteln, gibt es kuschelige Decken. Der Salzgrottenbesuch dauert 45 Minuten und beginnt immer zur vollen Stunde. In der Salzgrotte ist Platz für 6 Relaxliegen sowie einen Rollstuhlfahrer. Die Nebel-GrottePer Ultraschallvernebler wird Jod-Solewasser in die Nebelgrotte geleitet und entfaltet dort einen intensiven, samtweichen, feinen und trockenen Nebel. Die Atemwege werden befeuchtet und gereinigt. Gerade bei akuten Problemen, ist diese „Intensivkur“, ideal. Der Nebel ist weich und trocken, d. h. die Kleidung und die Haare werden hierbei nicht feucht. Es gibt in diesem Raum keine Heizung, da dies zur Erzeugung des Nebels kontraproduktiv wäre. Die Sitzung dauert ca. 20 Minuten. Auch hier liegen Kuscheldecken bereit. In der Nebelgrotte ist Platz für bis zu 4 Personen. AblaufDie Sitzungen starten immer zur vollen Stunde.Eine Sitzung in der Jod-Sole-Grotte dauert 45 Minuten, in der Nebel-Grotte 20 Minuten.Der Besuch der Jod-Sole Grotte und der Nebel-Grotte ist in Straßenkleidung möglich.Treffpunkt ist mindestens 15 Minuten vor dem Termin an der Information. Nach Beginn der Sitzung ist kein Einlass mehr möglich.Positive WirkungenDie natürliche Heilkraft des Salzes ist seit Jahrtausenden bekannt, stärkt die Widerstandskraft und hat einen postiven Einfluss bei:AtemwegserkrankungenAllergienHerz- und GefäßerkrankungenRheumatischen ErkrankungenVerdauungsbeschwerdenHauterkrankungenStörungen des NervensystemsNeurosen und neurotischen ZuständenPsychosomatischen StörungenKopfschmerzen, MigräneImmunschwäche
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Icon Egenhäuser Kapf mit Bömbachtal
Im nördlichen Schwarzwald, etwa auf halbem Wege zwischen Freudenstadt und Calw, thront der Egenhäuser Kapf mit 627 m ü. NHN als höchste Erhebung am Bömbachtal; Luftlinie rund acht Kilometer (nord-)westlich von Nagold bzw. etwa drei Kilometer südöstlich von Altensteig, zwischen den Gemeinden Egenhausen und Walddorf. Der Kapf beherbergt zu weiten Teilen das Natur- und Landschaftsschutzgebiet Egenhäuser Kapf mit Bömbachtal. Bereits seit 1969 ist der Egenhäuser Kapf Landschaftsschutzgebiet, die aktuelle Verordnung des Regierungspräsidiums Karlsruhe datiert vom 20. Dezember 1991. Das Naturschutzgebiet mit der Nummer 2.150 hat eine Größe von 150,3 Hektar, das ergänzende LSG mit der Nummer 2.35.047 ist 294,8 Hektar groß. Der Kapf befindet sich in den Naturräumen Obere Gäue und Schwarzwald-Randplatten und ist Teil des FFH-Gebiets Nr. 7418-341 Nagolder Heckengäu. Eine Besonderheit ist die ehemalige Bohnerzgrube im Südosten des Gebiets. Das Naturschutzgebiet liegt ausschließlich im Mittleren und Oberen Muschelkalk.
Zuletzt aktualisiert: 20.12.1991
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Icon Wald
Wald ist eine Gemeinde im Landkreis Ostallgäu in Bayerisch-Schwaben. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Seeg.
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/ Stadt/Gemeinde (BY)
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Icon Katharinenkirche
Weithin sichtbar ist ihr 103 m hoher Turm, der als das höchste mittelalterliche Bauwerk Westniedersachsens gilt. Erstmals erwähnt wurde St. Katharinen im 13. Jahrhundert. Geschichte: Ein Nachweis für die Katharinenkirche führt zurück in das Jahr 1248. Sie war bereits Pfarrkirche, was namentlich erstmals 1253 belegt wurde.Bei Grabungen 1990 wurden Grundmauern eines kleinen Vorgängerbaus mit 8 kreisförmig angeordneten Säulenfundamenten und geringe Reste von Außenmauern gefunden, die einen 8-eckigen Zentralbau mit 3 östlichen Apsiden  vermuten lassen (wohl um 1200). Diese wurden evtl. nach dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem gestaltet, wahrscheinlich im Zusammenhang mit einem Drittem Kreuzzug (1189/90-1192), an dem Bischof Arnold teilnahm († 1190 bei Akkon); für 1306 Nachbildung des Hl. Grabes in Katharinenkirche belegt;1217 wurde die Feier des Katharinenfestes im Dom eingeführt. Von der heiligen Katharina wurde wohl das Rad als Stadt- bzw. Bistumswappen abgeleitet.Seit dem 12. Jh. gilt Sie auch als „Adelskirche.1543 kam es zur Einführung der lutherischen Lehre. Hermann Bonnus feierte am 4.2.1543 hier einen Gottesdienst mit Abendmahl in beiderlei Gestalt.Während dem Dreißigjährigem Krieg bis zur Besetzung der Stadt durch die Schweden gab es überwiegend katholische Geistlich.heute auch Universitätskirche. Geschichten / Legenden: Hl. Katharina: Die hl. Katharina war eine gelehrte Fürstentochter aus Alexandrien, die sich zu Beginn des 4. Jh. dem Götzendienst des römischen Kaisers Maximus abschwörte und sich dem Christentum zuwandte. Um ihren unbeugsamen Willen zu brechen, ließ der Kaiser ein Rad bringen, das mit Sägen und Nägeln gesäumt war. Darauf sollte Katharina geflochten werden, jedoch wurde das Rad vorher vom Blitz getroffen und zerbarst. Letztendlich befahl der Kaiser, Katharina mit dem Schwert zu enthaupten.Rad und Schwert sind die Attribute ihres Martyriums.Grabplatte mit lateinischer Inschrift unter dem Gewölbebogen zwischen Mittelschiff und Südschiff: „Der Auferstehung seines zarten Leibes harrt hier ein feiner Prinz, der selbst, nachdem er den Bruder Maximilian Wilhelm, Herzog von Braunschweig-Lüneburg, lebend und gesund aus dem Schoß der hochehrwürdigen Mutter hinausgelassen hatte, ein wenig später an der Lebensschwelle vom Leben ausgeschlossen wurde. Flüchtig ist, was er gelebt hat, bleibend, was er lebt. Osnabrück, im Jahr 1666 des Monats Dezember“ (Kopie der Inschrift des 1991 in der Sakristei entdeckten Sarkophags, der einen neuen Platz im Südschiff erhielt)Statue der hl. Katharina:Die Figur über dem Ostportal zeigt am Sockel eine ungewöhnliche Figur: den Kassenwart (Rentant) der Katharinengemeinde, Oberamtsrichter Dr. Graff. Er verwaltete das Geld der Kirchengemeinde so sparsam, dass er im Ruf stand, ein großer Geizkragen zu sein. Wahrscheinlich hatte er auch den Lohn des Künstlers kräftig gedrückt und so machte Heinrich Seling seinem Ärger Luft, indem er den Rendanten mit einer Krone als Zeichen des Reichtums darstellte. Dabei sitzt er auf dem Geld und verschließt den Sack krampfhaft mit seinen Händen.In der Katharinenkirche finden wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen statt.
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Icon Kirche "Heilige Familie" Weyhe
Schon 1926 soll der Bischof von Osnabrück den Plan gefasst haben, eine Kapelle in Kirchweyhe errichten zu lassen. „Für unsere 150 Katholiken“, heißt es in einem zeitgenössischen Pressebericht, „wäre ein eigenes Gotteshaus eine große Freude und auch eine große Erleichterung, da sie bis jetzt den umständlichen Weg nach Hemelingen machen müssen, wenn sie die Kirche besuchen wollen.“ Durch den Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stieg in Kirch- und Sudweyhe die Zahl der katholischen Einwohner binnen weniger Jahre auf 1300. Damit vor Ort Messen gefeiert werden konnten, stellte die evangelisch-lutherische Felicianus-Gemeinde ihr Gotteshaus zur Verfügung. Es entwickelte sich ein freundschaftliches Miteinander beider Konfessionen. So war es fast selbstverständlich, dass 1946 dem katholischen Pfarrer das Haus des evangelischen Kantors als Wohnung überlassen wurde. Gleichwohl wuchs unter den Kirch- und Sudweyher Katholiken der Wunsch nach einem eigenen Gemeindezentrum. Unermüdlich setzte sich ihr Seelsorger, Pfarrer Johannes Gerlich, für die Verwirklichung entsprechender Pläne ein. Am 10. Juni 1951 fand der erste Spatenstich statt, am 8. Juli folgte die feierliche Grundsteinlegung des Kirchengebäudes, dem sich ein Unterrichtsraum und ein Wohnhaus für den Pfarrer anschließen sollten. Als Schutzpatrone wurden die Heilige Familie und der heilige Felicianus von Foligno, der bis zur Reformation Schutzpatron der Kirch- und Sudweyher gewesen war, gewählt. Den Grundentwurf für das Pfarrzentrum hatte der Paderborner Architekt Lippsmeyer geliefert, während die innere und äußere Gestaltung von Pfarrer Johannes Gerlich und dem Kirchweyher Baumeister Fritz Liebe bestimmt wurde. Örtliche Handwerker führten einen Teil der Bauarbeiten durch. Um die Kosten zu senken, entschlossen sich die Gemeindemitglieder zu zahlreichen freiwilligen Arbeitseinsätzen. Bereits am 21. November 1951 erfolgte die feierliche Einweihung durch den Bischof von Osnabrück, Erzbischof Dr. Berning. Zum Einzugsbereich der neuen Kirche gehörten Anfang der 1950er Jahre nicht nur Kirch- und Sudweyhe, sondern auch Leeste, Brinkum und Riede – insgesamt etwa 2500 Gläubige. 1965 machten sich Brinkums Katholiken, deren Zahl ständig gestiegen war, selbständig. Die Kirchweyher Gemeinde erstreckte sich seither vom Hombach in Leeste bis nach Riede. Im Jahr 1977 wurde die katholische Kirche am Kirchweyher Drohmweg, deren Gemeinde damals knapp 1700 Mitglieder zählte, durch einen Umbau erweitert. Die Dachkonstruktion aus dem Jahr 1951, die im Sommer für stickige Luft sorgte und im Winter das Kirchenschiff kaum beheizbar machte, verschwand. Aus der langgestreckten „Wegkirche“ wurde ein Gebäude in Kreuzform, das statt der bisher 220 Sitzplätze 300 erhielt. Ein Teil der alten Bausubstanz blieb erhalten. Auch die farbigen, bleiverglasten Fenster, deren Beschaffung 1951 durch eine Stiftung möglich geworden war, und der Taufstein fanden erneut Verwendung. Der Weyher Künstler Herbert Bodzin schließlich schuf ein Wandkreuz aus Edelstahl und 1978 einen Tabernakel. Mit einer Altarsteinweihe wurde die neu gestaltete Kirche am 30. Oktober 1977 ihrer Bestimmung übergeben.
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Icon Malchow
Malchow (Aussprache [ˈmalçoː]) ist eine Kleinstadt mit etwa 6000 Einwohnern im Süden von Mecklenburg-Vorpommern im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Sie bildet für ihre Umgebung ein Unterzentrum und ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem weitere acht Gemeinden angehören. Seit 2005 gilt sie als Luftkurort, und 2011 erhielt sie den Namenszusatz „Inselstadt“, weil der historische Stadtkern auf einer Insel im Malchower See liegt. Malchows Geschichte reicht mindestens bis in die spätslawische Zeit zurück, das Gebiet wurde ab Mitte des 12. Jahrhunderts zwangsweise christianisiert. 1235 erhielt der Ort die Stadtrechte, Malchow wurde eine bedeutende Tuchmacherstadt, beherrscht von vier Patrizierfamilien, mit selbstständiger Vertretung auf den Landtagen des Mecklenburgischen Kreises. 1697 und 1721 wurde die Stadt durch zwei Brände weitgehend zerstört, was das Stadtbild bis heute prägt. Schließlich expandierte die Stadt auf das umgebende Festland, gefördert durch Brückenbauten. Vor 1750 entstand eine kleine jüdische Gemeinde, die sich jedoch bereits vor der Zeit des Nationalsozialismus bis auf zwei Familien auflöste.
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