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public Geologische Übersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1:200.000 (GÜK200) - CC 3950 Frankfurt/Oder
Blatt Frankfurt (Oder) zeigt das Norddeutsche Tiefland im Grenzgebiet von Deutschland und Polen. Im Kartenausschnitt hebt sich der Oderbruch mit seinen weitflächig abgelagerten Auesedimenten deutlich ab. Die Morphologie des Tieflandes ist eiszeitlich geprägt, wobei sich z. T. mehrere glaziale Serien (Grundmoräne, Endmoräne, Sander, Urstromtal) überlagern. Ablagerungen der Elster-, Saale- und Weichselkaltzeit dominieren den Blattausschnitt, wobei die Relikte der älteren Eisvorstöße großflächig von weichselkaltzeitlichen Lockersedimenten überlagert sind. Nach ihrer Petrographie und Genese werden unterschieden: Geschiebelehm/-mergel der Grundmoränen, Aufschüttungen der Endmoränen, glazilimnische Beckenschluffe, fluviatile und glazifluvitile Sande sowie äolische Flug- und Dünensande. Präquartärer Untergrund tritt nur vereinzelt und regional eng begrenzt unter der quartären Deckschicht zu Tage. Vorkommen von miozänem Braunkohleschluff und Quarzsand sind beispielsweise südwestlich von Frankfurt sowie im Nordwesten des Scharmützelsees erfasst. Neben der Legende, die über Alter, Petrographie und Genese der dargestellten Einheiten informiert, fasst ein Überlagerungsschema alle oberflächennahen Überlagerungsfälle anschaulich zusammen. Ein zusätzlicher Profilschnitt quert in seinem Südwest-Nordost-Verlauf die Ostbrandenburger Senke und Schwelle, die Guben-Fürstenwalder Störungszone, die Mecklenburg-Brandenburg Senke und die Vorsudetische Monokline.
Zuletzt aktualisiert: 13.01.2026
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public Geologische Übersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1:200.000 (GÜK200) - CC 4710 Münster
Auf Blatt Münster ist das Münstersche Kreidebecken erfasst, das nach Süden vom Ausbiss des Ruhrkarbons begrenzt wird. Am südlichen Rand des Kartenausschnitts schließen sich die devonischen Gesteine des Rheinischen Schiefergebirges an. Im Münsterschen Kreidebecken werden die Bruchschollen des Grundgebirges von bis zu 2000 m mächtigen Schichtpaketen kreidezeitlicher Sedimente überlagert. Die Muldenstruktur bewirkt, dass vom zentralen Bereich des Beckens nach außen immer ältere Sedimentgesteine ausbeißen, d. h. dem Campan im Zentrum folgen Santon, Coniac, Turon und Cenoman am Beckenrand. Bei den Oberkreide-Sedimenten handelt es sich hauptsächlich um Kalk- und Mergelgesteine, die z. T. von quartären Lockersedimenten überdeckt sind. Neben Geschiebelehmen der Saale-kaltzeitlichen Grundmoräne sind Überlagerungen durch äolische und fluviatile Ablagerungen der Weichselkaltzeit weit verbreitet. Eine Besonderheit stellt der Münsterländer Hauptkieszug dar, der das Kreidebecken von Nordwest nach Südost quert und hier im Kartenblatt bei Münster erfasst ist. Der wallartige, schmale Rücken aus gut geschichteten Kiesen (Os) entstand durch Schmelzwässer des Drenthe-Stadials. Holozäne Fluss-, Moor- und Seeablagerungen treten flächenmäßig hinter den eiszeitlichen Relikten zurück. Die am Nordostrand sehr stark aufgebogenen Sedimentschichten der Münsterschen Kreidesenke bilden den Kamm des Teutoburger Waldes, der in der Nordost-Ecke des Kartenblattes angeschnitten ist. Nach Süden wird das Kreidebecken von einem schmalen Streifen oberkarbonischer Ton- und Schluffsteine begrenzt. Dieses Ruhrkarbon markiert gleichzeitig auch die Grenze zum Rheinischen Schiefergebirge im Süden. Das Rheinische Schiefergebirge zählt zu den Mittelgebirgen aus verfaltetem und verschiefertem Paläozoikum. Im Kartenausschnitt ist mit dem Sauerland der nördlichste Teil des Schiefergebirges angeschnitten. Devonische Sedimentgesteine (hauptsächlich mitteldevonische Tonschiefer und Sandsteine) bestimmen das Bild. Auffällig sind zudem die Einschaltungen von Vulkaniten: der Begriff Hauptgrünstein bezeichnet im Sauerland die Abfolge von Diabasen und Schalsteinen (geschieferte Diabas- und Keratophyrtuffe) mit eingeschalteten Sedimentlagen. Im Sauerland können von West nach Ost folgende Einzelstrukturen unterschieden werden: Remscheider Sattel, Lüdenscheider Mulde, Ebbe-Sattel sowie Attendorn-Elsper Mulde. Während in den Sattelstrukturen ältere Sedimente des Unterdevons (Ems, Siegen) zu Tage treten, sind in den Synklinalen jüngere Ablagerungen erhalten geblieben, wie Oberdevon und Unterkarbon in der Attendorn-Elsper Mulde. Neben der Legende, die über Alter, Genese und Petrographie der dargestellten Einheiten informiert, gewährt ein geologischer Schnitt Einblicke in den Aufbau des Untergrundes. Das Nord-Süd-Profil schneidet die Münstersche Kreidesenke, das Ruhrkarbon und die devonischen Sedimentschichten des Rheinischen Schiefergebirges.
Zuletzt aktualisiert: 13.01.2026
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folder_code Lithofazieskarte Quartär 1 : 50.000 - Digitalisierte Daten
Die Lithofazieskarte Quartär 1 : 50.000 (LKQ 50) ist eine Kartenserie der DDR, welche mit Ausnahme des Südens von Sachsen und Thüringen das damalige Staatsgebiet nahezu vollständig abdeckt. Sie besteht aus 123 Kartenblättern, welche jeweils mehrere Horizontkarten sowie großteils Profilschnitte umfassen. Detaillierte Informationen zu Inhalt und Struktur der LKQ 50 finden sich bei Cepek (1999). Die vorliegenden Daten wurden im Rahmen des Projektes Geo3D-Oder der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) digitalisiert. Referenz: Cepek, A. G. (1999): Die Lithofazieskarte Quartär 1 : 50.000 (LKQ 50) – Eine Erläuterung des Kartenkonzepts mit Hinweisen zum Gebrauch. - Brandenburgisch. Geowiss. Beitr. 6, 2: 3-38, 3 Abb., 2 Tab.; Kleinmachnow
Zuletzt aktualisiert: 14.02.2024
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/ Unbekannt
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public Processed seismic data of Cruise BGR16-2 2016
The major pre-alpine tectonic lineaments as the Glückstadt Graben and the Avalonia-Baltica suture zone run across the southern Baltic. The BalTec expedition aimed at the gapless imaging of these fault systems from the seafloor down to the Paleozoic basement. Scientifically the expedition was motivated by two hypotheses. We postulated that advances and retreats of icesheets during the glacials initiated and reactivated faulting of the Post-Permian succession, thereby generating several kilometers long near-vertical faults and anticlines. We further postulated that – in contrast to the generally accepted text book models – deformation of the initially up to 1800 m thick Zechstein salt started already during salt deposition as the consequence of salt load induced basin subsidence and resulting salt creep. The profile network was further designed to allow for linking the stratigraphy between previously generated local underground models in the frame of the TUNB project. Altogether we collected during cruise MSM52 onboard of R/V Maria S. Merian 62 reflection seismic profiles of an entire length of 3500 km. This data set contains all seismic lines located in the German EEZ (lines BGR16-212 to BGR16-264) as time-migrated version.
Zuletzt aktualisiert: 04.03.2024
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public Processed seismic data of Cruise BGR11 2011
From 1st May to 25th May 2011 the French Institute from Brest Institut Français de Recherche pour l'Exploitation de la Mer (IFREMER) together with BGR conducted a scientific cruise on the IFREMER research vessel L'ATALANTE, which constitutes the 1st leg of the MIRROR survey. In order to acquire supplementary marine geophysical research data to the MIRROR scientific survey a 2nd leg was performed from 2nd June to 11th June 2011. Both legs are spread over the shelf edge and slope of Morocco, the adjacent Essaouira Rise, and the easternmost abyssal plain, and are located between 33°30' N and 30°30' N. The region of MIRROR Leg 2 is situated south of Leg 1. The main research objectives were to image the deep structure of the crust, to test the origin of the magnetic anomaly S1, and to test rifting models in order to understand the nature of the continental margin of Morocco as well as the opening history of the Atlantic Ocean. Another objective was to realize a comprehensive sediment basin analysis for specifying the hydrocarbon potential of the region. In total multi-channel seismic lines with a length of 1,391 km and additional 271 km with the other geophysical methods (magnetic field measurements as well as bathymetry) were acquired. The seismic data acquired during Leg 2 were processed onboard and two of the lines were interpreted. Line BGR11-208 traverses from DSDP Site 415 to Site 416 and ties the MCS grids of both MIRROR legs as well as other former MSC surveys of BGR. Therefore, the line enables a reliable regional seismostratigraphic interpretation and a moderately well mapping of the Jurassic, Cretaceous, and Cenozoic sequences. Large compressional structures are present in the sedimentary cover along the seismic line pointing to transform faults or an activated fracture zone. Regarding the NWW-SEE trending line BGR11-202 the area of investigation can be subdivided into three structural units, a zone of rifted continental margin, a zone of initial seafloor spreading, and a zone of regular seafloor spreading as well as post-Cretaceous igneous activity. Huge rotated basement blocks are located under the shelf and uppermost slope and striking salt domes at the lowermost slope. The zone of initial seafloor spreading is characterized by a sub-basement reflector with overlying tilted basement blocks. The sub-basement reflector trends generally horizontal and appears to be a detachment fault. The magnetic slope anomaly S1 is located at foot of the slope near the western boundary of the zone of rifted continental margin.
Zuletzt aktualisiert: 16.11.2023
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/ Geodatensatz
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public Hubschrauber-Elektromagnetik (HEM) Gebiet 175 Schleiz
Die BGR führte eine flächenhafte Befliegung im Raum Schleiz-Greiz (Thüringen) im Rahmen des BMBF-Verbundprojektes DESMEX durch. Es handelt sich hierbei um eine Vorerkundung mit dem geophysikalischen Standardmesssystem der BGR. Das Messgebiet liegt zwischen Gera und Plauen am Rande des Thüringischen Schiefergebirges an der Grenze zu und teilweise in Sachsen. Die Gebietsgröße beträgt etwa 445 km². 10 Messflüge mit einer Gesamtprofillänge von 1591 km (374.072 Messpunkte) wurden zur Abdeckung des gesamten Messgebiets benötigt. Der Sollabstand der 124 NW-SO-Messprofile beträgt 300 m, der Sollabstand der 8 NO-SW-Kontrollprofile beträgt 2000 m. Die Karten stellen die aus HEM-Daten zu sechs Messfrequenzen (0,4 - 130 kHz) abgeleiteten geophysikalischen Parameter scheinbarer spezifischer Widerstand und Schwerpunktstiefe dar. Ferner sind aus den berechneten Schichtmodellen (spezifische Widerstände und Mächtigkeiten für sechs bzw. zwanzig Schichten) Horizontalschnitte und Vertikalschnitte erstellt worden.
Zuletzt aktualisiert: 13.01.2026
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public Bodenübersichtskarte 1:200.000 (BÜK200) - CC1518 Flensburg
Die Bodenübersichtskarte 1:200.000 (BÜK200) wird von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Geologischen Diensten (SGD) der Bundesländer im Blattschnitt der Topographischen Übersichtskarte 1:200.000 (TÜK200) erarbeitet und in 55 einzelnen Kartenblättern herausgegeben. Die digitale, blattschnittfreie Datenhaltung bildet eine detaillierte, bundesweit einheitliche und flächendeckende Informationsgrundlage für Länder übergreifende Aussagen zu Bodennutzung und Bodenschutz. Über den aktuellen Bearbeitungsstand des Kartenwerks informieren die Internetseiten der BGR zum Thema Boden. Die Verbreitung und Vergesellschaftung der Böden auf dem Gebiet dieses Kartenblattes wird anhand von 93 Legendeneinheiten (gegliedert nach Bodenregionen und Bodengroßlandschaften) beschrieben. Jede Legendeneinheit beinhaltet bodensystematische Informationen (Bodensubtyp) und Informationen zum Bodenausgangsgestein sowohl für die Leitböden als auch für deren Begleiter. Inklusive Blatt CC1510 Westerland und einem kleinen Teil von Blatt CC1526 Fehmarn.
Zuletzt aktualisiert: 11.02.2020
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