Zwischen grünen Deichen und dem endlosen Wattenmeer liegt Greetsiel – ein Ort, der wie aus einem Bilderbuch entsprungen scheint. Die beiden historischen Zwillingsmühlen, das Wahrzeichen des Fischerdorfs, heißen Besucher schon von Weitem willkommen. Im malerischen Hafen schaukeln bunte Krabbenkutter sanft auf dem Wasser und erzählen von der jahrhundertealten Seefahrtstradition. Die engen Gassen des Ortes sind gesäumt von liebevoll restaurierten Giebelhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Kleine Galerien, Teestuben und Lädchen laden zum Bummeln und Verweilen ein. Hier zeigt sich Ostfriesland von seiner ursprünglichsten Seite – entschleunigt, herzlich und voller Geschichten. Ein Spaziergang entlang des Siels oder eine Radtour durch die umliegenden Warftenlandschaften eröffnet weite Blicke über die Nordseemarschen. Wenn sich der Himmel im Wasser spiegelt und die salzige Brise in der Luft liegt, entsteht jene besondere Atmosphäre, die Greetsiel zu einem der beliebtesten Ziele an der Nordseeküste macht – ein Ort, an dem man die Ruhe des Nordens spüren und einfach durchatmen kann.
Sich frei wie in Vogel fühlen - Okerballooning bietet dazu die Möglichkeit. Die Ballons haben Plätze für 2 oder 4 oder 8 Personen. Auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität, also diejenigen, die nicht mehr so lange stehen können oder gar auf den Rollstuhl angewiesen sind, können fahren. Unsere hauptsächlich befahrene Region ist natürlich das Harzvorland. Gestartet wird z. B. fest aus Wolfenbüttel oder Schladen, bzw. bei genügend Gästen von jedem beliebigen Ort der Region. Weitere Startpunkte sind in Braunschweig und nördlich davon. Grundsätzlich kann das ganze Jahr Heißluftballon gefahren werden. Von Frühjahr bis Herbst wärmt die Sonne die Luftschichten über der Erdoberfläche auf. Warme Luft steigt nach oben, es entsteht Thermik. Thermik ist lebenswichtig für Segelflieger, für Ballonfahrer ist sie jedoch nicht zu gebrauchen.Das heißt, von März bis Oktober kann entweder morgens mit Sonnenaufgang gestartet und vor Einsetzen der Thermik gelandet werden.
Kloatscheeten oder auch Boßeln ist in der Region ein weit verbreiteter Volkssport. Mit einem Kloat, ein abgerundeter Wurfball / Wurfscheibe, wird mit einem Unterschulterwurf möglichst weit geworfen inklusive ausrollen. Gewonnen hat, wer am weitesten wirft. Meist in Gruppen aufgeteilt gewinnt die Mannschaft, die zusammen am weitesten geworfen hat. Eventuell auf dem Padd (Straße) liegende Steinchen oder Unebenheiten können die Laufrichtung des Kloats positiv wie auch negativ hinsichtlich der Wurfweite beeinflussen. Die Kombination aus der Aktivität, dem spazieren gehen an der frischen Luft und ein Bollerwagen gefüllt mit Leckereien und Getränken ist ein großer Spaß! Einige Hotels und Gaststätten bieten in der Kloatscheet-Saison - meist im Winter - Kloatscheeter-Partys an mit Grünkohlessen, eine Tradition, die sich seit Jahren in der Region etabliert hat. Teils können vorbereitete Kloatscheet-Pakete samt Wagen und Kloats ausgeliehen werden. Mehr Informationen erhalten Sie beim VVV Emsbüren e.V.
Minigolfanlage und Freizeitmöglichkeiten auf der Ferienanlage Bad Gandersheim
Frische Luft gehört zum Camping wie der Schläger zum Minigolf – daher bietet die Ferienanlage Bad Gandersheim zahlreiche Möglichkeiten, gemeinsam aktiv zu sein. Neben der Minigolfanlage stehen den Gästen ein Outdoor-Schachfeld, Tischtennisplatten und ein großzügiger Sandspielbereich für Kinder zur Verfügung, um den Aufenthalt abwechslungsreich und unterhaltsam zu gestalten. In der Saison vom 1. April bis zum 31. Oktober kann die Minigolfanlage täglich genutzt werden: Von 8:00 bis 12:00 UhrVon 15:00 bis 18:00 UhrWer spielen möchte, erhält die entsprechende Ausrüstung mit Schläger, Ball und Schreibblock an der Rezeption gegen eine Nutzungsgebühr von 2,50 Euro pro Person. Das Minigolf ist während der Rezeptionsöffnungszeiten zugänglich und steht nicht nur den Campinggästen, sondern auch allen anderen interessierten Minigolfer/innen offen. So können sowohl Gäste des Campingplatzes als auch externe Besucher die Anlage nutzen und eine entspannte Runde Minigolf genießen.
Deidesheim ist eine Landstadt und ein Luftkurort im rheinland-pfälzischen Landkreis Bad Dürkheim im Nordwesten der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Stadt hat 3623 Einwohner (31. Dezember 2024) und gehört seit dem 1. Januar 1973 zur Verbandsgemeinde Deidesheim, deren Verwaltungssitz sie auch ist. Der Ort entstand vermutlich im 9. oder 10. Jahrhundert als Tochtersiedlung der Nachbargemeinde Niederkirchen. Mit dem Bau der fürstbischöflich-speyerischen Burg als Amtssitz übertraf Deidesheim bald das ältere Niederkirchen an Bedeutung. Im Jahr 1395 wurden Deidesheim von König Wenzel die Stadtrechte verliehen; seitdem gilt es – mit Ausnahme der Jahre 1819 bis 1838 – als Stadt. Seit 770 wird in Deidesheim Weinbau betrieben. Anfang des 19. Jahrhunderts war es der erste Ort in der Pfalz, dessen Weingüter Qualitätsweinbau betrieben. Heute ist Deidesheim eine der größten Weinbaugemeinden in der Pfalz und der Weinbau ist neben dem Tourismus der wichtigste Wirtschaftsfaktor der Stadt.
Kronberg im Taunus (bis zum 17. Oktober 1933 Cronberg geschrieben) ist eine Stadt und ein staatlich anerkannter Luftkurort mit 18.671 Einwohnern (31. Dezember 2024) im hessischen Hochtaunuskreis im Regierungsbezirk Darmstadt. Kronberg ist Teil der Stadtregion Frankfurt, der größten Agglomeration im Rhein-Main-Gebiet. Sie hat ihren Namen nach der Burg Kronberg, von 1220 bis 1704 Stammsitz der Ritter von Cronberg. Der Vordertaunus, insbesondere Kronberg sowie die Nachbarstadt Königstein im Taunus, ist für seine teuren Wohnlagen mit einer Reihe von Villen bekannt. Kronberg gilt als drittreichste Kommune in Deutschland. Zudem wies die Stadt Kronberg im Taunus im Jahr 2023 einen weit überdurchschnittlichen Kaufkraftindex von 172,8 des Bundesdurchschnitts auf und belegt damit einen bundesweiten Spitzenwert. Die Stadt Kronberg im Taunus wies 2020 mit 35 Einkommensmillionären auf 10.000 Einwohner die zweithöchste Millionärsdichte (nach Königstein) aller hessischen Städte und Gemeinden auf.