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20.056 Ergebnisse
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Icon Eichenbruch, Ellernbusch
Das FFH-Gebiet „Eichenbruch, Ellernbusch“ liegt östlich von Rastede und wird durch naturnahe Laubwälder beiderseits der schmalen Hülsbäke geprägt. Zusammen mit demFFH-Gebiet 427 „Funchsbüsche, Ipweger Büsche“stellt der Eichenbruch einen wertvollen Lebens- und Rückzugsraum am Rande der Oldenburger Geest dar, der sich deutlich von den sich nordöstlich anschließenden Wesermarschen abhebt. Auf den nährstoffarmen Böden wachsen Hainsimsen-Buchenwälder, die auf stauwasserbeeinflussten Standorten in feuchte Eichen- und Hainbuchenwälder übergehen. Kleinflächig finden sich überdies Erlen-Eschen-Bestände.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Bachtäler im Oberharz um Braunlage
Das FFH-Gebiet „Bachtäler im Oberharz um Braunlage“ im Naturraum Mittelharz wird durch naturnahe Bachläufe mit vielfältigen Auenlandschaften geprägt. Zum Gebiet gehören unter anderem Abschnitte von Petersilienwasser, Brunnenbach, der Warmen Bode und der Bremke, welche hier die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt markiert. Alle Fließgewässer im Gebiet gehören zum Flusssystem der Elbe. An die Bachtäler schließen sich weitere charakteristische Lebensräume der montanen Höhenstufe wie Fichtenwälder und Bergwiesen an. Die Bachläufe selbst entsprechen über weite Strecken dem Lebensraumtyp der Fließgewässer mit flutender Wasservegetation. In dem steinigen Bachbett der naturnahen Bäche findet die europaweit bedeutsame Groppe geeignete Lebensräume – ein am Gewässergrund lebender Kleinfisch, der bevorzugt in sommerkalten, sauerstoffreichen Fließgewässern vorkommt. Bachbegleitend sind Auenwälder mit Erlen und Eschen oder Weiden und kleinere feuchte Hochstaudenfluren ausgebildet. An einigen quellwasserbeeinflussten Standorte sind torfmoosreiche Übergangs- und Schwingrasenmoore sowie vereinzelt Moorwälder zu finden. Auf trockeneren Böden kommen kleine Schwermetallrasen sowie blütenreiche Berg-Mähwiesen in Verbindung mit kleinen artenreichen Borstgrasrasen vor, in welchen vereinzelt die besonders geschützte Arnika wächst. Auch das stark gefährdete Breitblättrige Knabenkraut ist im Gebiet zu finden. Die Hänge des Wurmbergs nördlich von Braunlage sind von ausgedehnten montanen Fichtenwäldern bestanden, die in einigen Bereichen bis an die Bremke reichen und dort innerhalb des FFH-Gebiets einen weiteren wertvollen Lebensraum darstellen.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Ostenuther Kiesteiche
Das FFH-Gebiet „Ostenuther Kiesteiche“ umfasst einen großen Baggersee in der Rinteln-Hamelner Wesertalung im Weser-Leinebergland. In der Flussterrasse der Weser nordwestlich von Möllenbeck gelegen, finden sich im Gebiet große Kiesvorkommen, die in einigen Bereichen derzeit noch abgebaut werden. Daher unterliegt die Ausdehnung des Gewässers – auch unterstützt durch natürliche Wasserstandsschwankungen der Weser – einer noch dynamischen Entwicklung. Die Gebietsteile, die nicht länger der Nutzung unterliegen, werden der natürlichen Sukzession überlassen, sodass sich die bereits bestehenden wertvollen Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten weiter ausdehnen können. Das Gewässer selbst entspricht dem Lebensraumtyp der naturnahen, nährstoffreichen Seen und stellt so ein wichtiges Habitat in der vorwiegend landwirtschaftlich genutzten Landschaft des Wesertals dar. Außerdem dient es als Trittsteinbiotop für verschiedene an Feuchtlebensräume gebundene Arten, die auch von den westlich, jenseits der Landesgrenze und nordöstlich gelegenen Baggerseen profitieren. Auf einer kleinen Fläche wächst am Ufer des Gewässers ein reich strukturierter Auenwald mit verschiedenen Weidenarten. Auch kleinere Inseln und ausgedehnte Flachwasserzonen tragen zur Habitatvielfalt im Gebiet bei.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Bäken der Endeler und Holzhauser Heide
Das FFH-Gebiet „Bäken der Endeler und Holzhauser Heide“ liegt im Übergang der Naturräume Cloppenburger und Delmenhorster Geest und umfasst miteinander vernetzte Abschnitte einiger Bachläufe zwischen Visbeck, Ahlhorn und Wildeshausen. Die Twillbäke und die Aue, die nach Einmündung der Twillbäke auch als Engelmannsbäke bezeichnet wird, sowie die Mündungsbereiche kleiner Nebenbäche fließen über weite Strecken naturnah und entsprechen teilweise dem Lebensraumtyp der Fließgewässer mit flutender Wasservegetation. In den Tieflandbächen, die unter anderem von naturnahen Feuchtwäldern, zum Beispiel von Erlenbruchwäldern, Moorwäldern und Auenwäldern mit Erlen und Eschen, begleitet werden, finden auch die Groppe, ein am Gewässergrund lebender Kleinfisch, und das besonders geschützte Bachneunauge geeignete Lebensräume. Die Bachläufe sind teilweise zu Teichen aufgestaut, die zusammen mit den teils sehr nassen Röhrichten, Weidengebüschen und weiteren wertvollen Feuchtbiotopen eine vielfältige Landschaft schaffen, in welcher auch der Fischotter geeignete Habitatstrukturen findet.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Schaumburger Wald
Das FFH-Gebiet „Schaumburger Wald“ liegt nordöstlich von Minden im Naturraum Loccumer Geest und umfasst in zwei räumlich voneinander getrennten Teilgebieten naturnahe Laubwälder auf vorwiegend frischen bis feuchten Standorten. Der Schaumburger Wald erstreckt sich als langgezogenes Waldgebiet zwischen Minden und dem Steinhuder Meer entlang des Mittellandkanals. Die großflächig grund- oder stauwasserbeeinflussten Böden im Gebiet bedingen ein teils kleinräumiges Mosaik frischer, feuchter und nasser Standorte, auf welchen Laubwälder unterschiedlicher Ausprägungen wachsen. Den größten Flächenanteil nehmen feuchte Eichen- und Hainbuchenwälder ein, die auf trockeneren Böden insbesondere in Hainsimsen-Buchenwälder bzw. Eichen-Buchenwälder mit Stechpalme, kleinflächig auch in Waldmeister-Buchenwälder übergehen. Insbesondere im nordöstlichen Teilgebiet liegen zwischen den Laubwäldern kleine Grünlandflächen, die teilweise den Lebensraumtypen der mageren Flachland-Mähwiesen oder der Pfeifengraswiesen entsprechen. Dennoch sind es insbesondere die ausgedehnten Laubwälder, die dem Gebiet seine Bedeutung für den Schutz und Erhalt vieler Tier-, Pilz- und Pflanzenarten des Waldes verleihen. So findet beispielsweise das Große Mausohr, eine streng geschützte Fledermausart, in den Wäldern des Gebiets geeignete Jagdreviere.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Heiden und Magerrasen in der Südheide
Das FFH-Gebiet „Heiden und Magerrasen in der Südheide“ besteht aus mehreren Teilgebieten, die südlich und östlich von Faßberg bzw. östlich von Hermannsburg im Naturraum Südheide liegen. Prägend für das gesamte Gebiet sind ausgedehnte Zwergstrauchheiden, teils mit Wacholderbeständen, und Magerrasen – Lebensräume, die insbesondere im 18. Jahrhundert weite Teile der niedersächsischen Geest einnahmen, sich heute aber infolge von Aufforstungen und Aufgabe früherer Nutzungsformen in nur wenigen Bereichen erhalten haben. Die trockenen Heiden auf den nährstoffarmen Sanden der Geest werden von der Besenheide dominiert, welche die Landschaft zur Blütezeit violett einfärbt. Kleine Wacholderhaine ergänzen das charakteristische Heidebild und tragen zur Strukturvielfalt der Lebensräume bei. Borstgrasrasen, die sich unter extensiver Beweidung entwickelt haben, finden sich vor allem nördlich von Niederohe sowie – in feuchter Ausprägung – östlich von Hermannsburg. In den von Nährstoffarmut geprägten Heiden und Magerrasen wachsen zerstreut einige konkurrenzschwache und stark gefährdete Pflanzenarten wie die Echte Bärentraube und die Heide-Segge. Auch die gelben Blüten der Niedrigen Schwarzwurzel und der Arnika sind vereinzelt zu finden. Zudem liegt das FFH-Gebiet in der Kulisse desIP-LIFE - Projektes "Atlantische Sandlandschaften".
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Peine
Peine (niederdeutsch Paane; frühneuhochdeutsch Peina; lateinisch Poynum, Castrum Bognum, Boyanum Castrum) ist eine Stadt und selbständige Gemeinde in Niedersachsen. Die um 1220 gegründete Stadt hat 50.987 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024). Sie ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Bekannt ist die Stadt vor allem für ihre Stahlindustrie. Noch heute ist Peiner oder Peiner Träger in der Bauwirtschaft ein Synonym für breitflanschige Stahlträger.
Zuletzt aktualisiert: 11.02.2021
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/ Gemeinde
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Icon Kaiserpfalz Werla
Die Königspfalz Werla liegt bei Werlaburgdorf (Gemeinde Schladen-Werla) in Niedersachsen. Das Gelände der ehemaligen Pfalz von etwa 20 ha erhebt sich auf dem Kreuzberg als natürliches Plateau 17 m über der Oker. Im Frühmittelalter war die Pfalz eine wichtige Stätte für die deutsche Reichsgeschichte. Besonders für die Ottonen stellte sie im 10. Jahrhundert einen wichtigen Stützpunkt dar. Nachdem sie in der Folgezeit gegenüber der neu gegründeten Pfalz Goslar am Rammelsberg politisch an Bedeutung verloren hatte, entwickelte sie sich zu einer eigenständigen Siedlung mit reger Wirtschaftsproduktion. Im 14. Jahrhundert verfiel sie zur Wüstung und geriet bis zu ihrer Wiederentdeckung im 19. Jahrhundert vollkommen in Vergessenheit. Nach ihrer Wiederentdeckung wurde im 20. Jahrhundert vor allem die Kernburg ausführlich archäologisch erforscht. Die Grabungen seit 2007 erbrachten neue Erkenntnisse zu den zuvor weitgehend unerforschten Vorburgen. Seit 2010 wird die Pfalzanlage mit Grund- und Ringmauern sowie Erdwällen in Teilen rekonstruiert und ist als Archäologie- und Landschaftspark Kaiserpfalz Werla öffentlich zugänglich. Die 65 ha große Anlage ist seit 1958 Landschaftsschutzgebiet.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Delmetal zwischen Harpstedt und Delmenhorst
Das FFH-Gebiet „Delmetal zwischen Harpstedt und Delmenhorst“ umfasst einen Abschnitt der Delme, eines Nebenflusses der Ochtum, sowie Bereiche der in ihrer Aue oder auf den angrenzenden Geestböden bzw. Flug- und Dünensanden liegenden Lebensräume in den Naturräumen Syker Geest und Thedinghäuser Vorgeest. Obwohl die Delme vor allem in ihrem Unterlauf stark begradigt und ausgebaut ist, finden sich im Gebiet abschnittsweise auch naturnahe Strukturen. So entspricht der Flusslauf zwischen Harpstedt und der Delmetal-Kaserne überwiegend dem Lebensraumtyp der Fließgewässer mit flutender Wasservegetation. In der Delme kommen einige streng geschützte Tierarten vor, zu welchen unter anderem das anadrome, das heißt zum Laichen vom Meer in die Binnengewässer wandernde Flussneunauge gehört. Auch das Bachneunauge, im Gegensatz zu seinem nahen Verwandten lebenslang im Süßwasser verbleibend, findet im Gebiet geeignete Habitate. Von besonderer Bedeutung ist die Delme als Lebensraum der ebenfalls streng geschützten und sehr seltenen Bachmuschel, deren Bestände hier allerdings rückläufig sind.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Bentheimer Wald
Das FFH-Gebiet „Bentheimer Wald“ schließt sich nördlich an das Stadtgebiet von Bad Bentheim an und ist ein in zweierlei Hinsicht bedeutendes Gebiet: Zum einen liegt es über teils von Geschiebelehmen und -sanden überlagerten Gesteinen der Kreide, eines Systems des Erdmittelalters, die hier zu den nördlichsten, in die niedersächsische Geest hineinragenden Ausläufern des Berg- und Hügellands gehören. Zum anderen umfasst es ausgedehnte Laubwälder mit einer langen Bestandskontinuität, die insbesondere durch die verbliebenen Hutewaldstrukturen wertvolle Lebensräume darstellen und zu einem eindrücklichen Landschaftsbild beitragen. Durch Ton- und Tonmergelsteine im Untergrund sind die Böden im Gebiet großflächig von Stauwasser beeinflusst. Begünstigt durch die Standortfaktoren sowie die bereits Jahrhunderte währende Einflussnahme des Menschen sind es vor allem feuchte Eichen- und Hainbuchenwälder, die im Gebiet wachsen. Hutewaldnutzung, also das Eintreiben von Tieren in die Wälder, sowie das Schneiteln der Bäume zur Gewinnung von Laubheu begünstigten die Vorkommen der austriebsstarken Hainbuche in besonderem Maße. Heute wird diese Art der Bewirtschaftung im Gebiet zum Erhalt und zur Förderung der strukturreichen Laubwälder wieder durchgeführt. Neben den Eichen-Hainbuchenwäldern finden sich kleine Erlen-Eschen-Bestände. Auf trockeneren Böden gehen die strukturreichen Feuchtwälder in Hainsimsen-Buchenwälder über, in welchen in einigen Bereichen die atlantisch verbreitete Stechpalme die Strauchschicht dominiert. Zwischen den alten Laubwäldern liegen einige wertvolle Offenlandbiotope wie magere Flachland-Mähwiesen. Dennoch sind es vor allem die Wälder, welche die Artenvielfalt des Gebiets bedingen. So kommen hier neben einer Vielzahl von Flechten, Pilzen und Pflanzen auch einige streng geschützte Tierarten vor: Die beiden Käferarten Eremit und Hirschkäfer profitieren insbesondere von den lichten, alt- und totholzreichen Hutewaldrelikten. Für das Große Mausohr und die Bechsteinfledermaus sind die insektenreichen Wälder geeignete Jagdreviere. Letztere findet in Altbaumbeständen außerdem geeignete Wochenstubenquartiere.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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