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20.064 Ergebnisse
20.064 Ergebnisse
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Icon Wälder im Solling bei Lauenberg
Das Naturschutzgebiet liegt mit seinen drei Teilgebieten am Nordostrand des von Buntsandstein geprägten Mittelgebirges Solling. Die Waldgebiete werden vorherrschend von bodensauren Eichenmischwäldern, mit in Teilen buchenreicher Ausprägung, dominiert und durch Hainsimsen-Buchenwälder ergänzt. Innerhalb des Gebietes befinden sich sehr strukturreiche Hutewald-Relikte mit über 400 Jahre alten Uralteichen. Die Offenlandbereiche beschränken sich auf die Bachläufe der Ochsenwiese im Osten zwischen Großen Ohrenberg und Birkenberg sowie der Wakenbornwiese westlich des Burghals. In beiden Teilgebieten handelt es sich um naturnahe Bachabschnitte mit kleinflächigen Bereichen von feuchten Hochstaudenfluren. Im Bereich der Ochsenwiese wird dieser von einem gut ausgeprägten Erlen-Auenwald begleitet; im Bereich der Wakenbornwiese grenzen magere Flachland-Mähwiesen an den Quellbach an. Die Wälder, insbesondere die Hutewald-Relikte, sind ein wertvoller Lebensraum für waldbewohnende Arten, die auf großflächige und zusammenhängende, naturnahe, lichte, alt- und totholzreiche sowie störungsarme Waldgebiete angewiesen sind. Das Gebiet ist von besonderer Bedeutung für die streng geschützten Totholzkäferarten Eremit und Hirschkäfer sowie Lebensraum zahlreicher weiterer gefährdeter Käferarten. Es liegt im Einzugsbereich mehrerer Wochenstubenquartiere des Großen Mausohrs und eignet sich insbesondere aufgrund der flächigen Hainsimsen-Buchenwaldpartien mit in Teilen unterwuchsarmen Hallenwaldcharakter am Birkenberg als Jagdhabitat für diese Art. Auch eine erhebliche Anzahl von auf Altholzbestände angewiesene Vogelarten, darunter die mit Abstand höchste Individuenzahl von Mittel-, Klein-, Grau- und Schwarzspecht im Solling, konnten im Gebiet nachgewiesen werden. Der Schwarzstorch brütet seit mehreren Jahren erfolgreich in dem Gebiet, das sich ansonsten auch durch seine überdurchschnittlich hohe Dichte von Rotmilan- und Bussardhorsten auszeichnet. Darüber hinaus ist das Gebiet u. a. auch Lebensraum für Wildkatze, Luchs und Feuersalamander. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 399 "Wälder im Solling bei Lauenberg". Zuständig ist derLandkreis Northeimals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 15.10.2020
place Umweltdaten
/ Naturschutzgebiet
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Icon Erweiterung der Deponie Haschenbrok
Die Bodenkontor Steinhöhe GmbH, Industriepark 6a, 27777 Ganderkesee, hat am 22.08.2022 einen Antrag auf Planfeststellung für Errichtung und Betreib der Erweiterungsfläche der Mineralstoffdeponie Haschenbrok in Großenkneten, Krumlander Straße, eingereicht. Die Bodenkontor Steinhöhe GmbH betreibt in der Krumlander Straße in Großenkneten seit Januar 2020 eine Mineralstoffdeponie. Die Mineralstoffdeponie Haschenbrok umfasst bisher eine Gesamtfläche von 15 Hektar, von denen 11,05 Hektar als gedichteter Ablagerungsbereich für mineralische Abfälle (DK I) planfestgestellt sind. Zur Arrondierung der Grundfläche beabsichtigt die Vorhabenträgerin die Erweiterung der Deponie um das östlich angrenzende Flurstück Nr. 49, Flur 4, der Gemarkung Großenkneten mit einer Fläche von 4.391 m². Die Erweiterungsfläche ist bewaldet und grenzt unmittelbar an die planfestgestellten Bauabschnitte II und III an. Das Flurstück ist mit seiner dreieckigen Grundfläche an zwei von drei Außengrenzen von der Deponiefläche umgeben. Alternative Standorte mit ähnlich günstigen Bedingungen existieren für das geplante Vorhaben nicht. Um die Erweiterungsfläche an die Sohle des planfestgestellten Deponiebaus anzubinden, ist ein Rückbau des Oberbodens sowie des Sandvorkommens von der Geländeoberkante bis zum Niveau des Deponieplanums erforderlich. Dieser Rückbau schließt die Gewinnung von rund 37.700 m³ Oberboden und Sand in unmittelbarer Anbindung an die ehemalige Sandgrube ein. Die Planung umfasst die folgenden Maßnahmen: 1. Waldumwandlung: Rodung des Laubwalds mit eingebundener Kieferpflanzung. 2. Externe Ersatzaufforstung und Durchführung von Ausgleichsmaßnahmen für beeinträchtigte Schutzgüter und betroffene Arten. 3. Abbau und Abfuhr des rund 32.000 m³ umfassenden Sandvorkommens zur Anbindung an das Niveau der Deponiesohle. 4. Bau der Basisabdichtung mit Sickerwasserfassung. 5. Deponiebetrieb: Verfüllung mit mineralischen Abfällen der Deponieklasse I. 6. Oberflächenabdichtung und Rekultivierung. Zur Kompensation des umgewandelten Waldes auf der geplanten Erweiterungsfläche der Deponie soll in der Gemeinde Wardenburg; auf einer Teilfläche des Flurstücks 281, Flur 49 der Gemarkung Wardenburg eine verfüllte und derzeit als Acker genutzte Sandabbaufläche aufgeforstet werden. Die wesentliche Änderung der Deponie bedarf der Planfeststellung gemäß § 35 Abs. 2 Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG). In dem Planfeststellungsverfahren ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung nach den Vorschriften des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) durchzuführen. Das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg ist gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 1 der Verordnung über Zuständigkeiten auf den Gebieten des Abfallrechts und des Bodenschutzrechts (ZustVO-Abfall) zuständig für die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens. Aufgrund § 35 Abs. 3 Nr. 2 KrWG in Verbindung mit §§ 3 und 3b und der Nummer 12 der Anlage 1 zum Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung unterliegt das Vorhaben der geplanten Deponie dem Anwendungsbereich des UVPG. Die UVP-Pflicht des Vorhabens wurde festgestellt (§ 5 UVPG). Das Planfeststellungsverfahren beinhaltet die Beteiligung der Öffentlichkeit.
Zuletzt aktualisiert: 14.09.2022
Icon UVP-Vorhaben
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Icon Deichnacherhöhung an der Elbe auf Krautsand
Der Deichverband Kehdingen-Oste hat die Planfeststellung für die Deichnacherhöhung an der Elbe auf Krautsand von Elbdeichkilometer 537+300 bis 542+300 gemäß §12 des Niedersächsischen Deichgesetzes (NDG) i. V. m. §§ 68 ff Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sowie den §§ 72 bis 78 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) beantragt. Zuständige Behörde für die Durchführung dieses Planfeststellungsverfahrens ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Direktion, Standort Lüneburg, Adolph-Kolping-Straße 6, 21337 Lüneburg. Mit Schreiben vom 16.02.2021 des niedersächsischen Umweltministeriums wurde die Küstenschutzstrategie 2020, die eine Erhöhung des Vorsorgemaßes von 50cm auf 100cm berücksichtigt, verbindlich umgesetzt. Der Wellenauflauf wurde von der Forschungsstelle Küste des NLWKN neu ermittelt, wobei die daraus resultierende Bestickhöhe als Planungsgrundlage verwendet wurde. Es ist geplant, den Elbdeich vom Sperrwerk Wischhafen bis in die Ortschaft Krautsand von Elbdeichkilometer 537+300 bis 542+300 auf einer Länge von ca. 5 Kilometern zu verstärken und zu erhöhen. Das Wischhafener Sperrwerk ist nicht Teil der Baumaßnahme. Der Deichkörper soll im Zuge der Maßnahme gemäß des abgestimmten Bestickvorschlages auf + 9,90 bzw. + 10,10 Meter über Normalhöhennull (m. ü. NHN) erhöht werden. Der Höhenunterschied ist durch die Lage der Deichlinie zum Gewässer und Änderung der Wellenangriffsrichtung begründet. Die Deichhöhe ist abhängig von der Lage des Hauptdeiches zur Elbe. Die Deichböschungen sind in der Regelbauweise mit 1:3 (binnen) und 1:4 (außen) gleichbleibend, wodurch sich das Deichprofil erweitert. Der Treibselräumweg ist im Zuge der Deichnacherhöhung teilweise neu bzw. gemäß den Bestickvorgaben höher zu legen, so dass dieser bei einem Neubau des Deiches den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht. Ebenso wird die Deichberme zwischen Deichböschung und Treibselräum- oder Deichverteidigungsweg verbreitert, so dass auch bei einer weiteren Erhöhung des Deiches die Wege nicht erneuert werden müssen. Der Deichverteidigungsweg wird stellenweise durch Verbreiterung der Berme nach binnen und Überbauung des bestehenden Weges neugebaut werden. Der benötigte Kleiboden wird aus der Bodenentnahme auf Krautsand in der Nähe der Maßnahme gewonnen. Zur Abtrocknung des neu gewonnenen Materials aus der Bodenentnahme wird der Kleiboden auf angepachteten Flächen bzw. der Bodenentnahmefläche zwischengelagert. Das Vorhaben wirkt sich im Bereich der Gemeinde Drochtersen sowie im Zusammenhang mit der Maßnahme notwendig werdenden Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen auch im Bereich der Samtgemeinde Nordkehdingen und der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten aus.
Zuletzt aktualisiert: 17.07.2024
Icon UVP-Vorhaben
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Icon Gebiet Nr. 3326159
Biotoptypen:
  • Pioniervegetation (wechsel-)nasser Standorte - Auf tonigen Böden, auf nährstoffreichem Sand und Uferschlamm, Teichbodenfluren
place Umweltdaten
/ Biotopkartierung
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Icon Gebiet Nr. 2510053
Biotoptypen:
  • Pioniervegetation (wechsel-)nasser Standorte - Auf tonigen Böden, auf nährstoffreichem Sand und Uferschlamm, Teichbodenfluren,
  • SE2
place Umweltdaten
/ Biotopkartierung
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Icon Gebiet Nr. 4326114
Biotoptypen:
  • Pioniervegetation (wechsel-)nasser Standorte - Auf tonigen Böden, auf nährstoffreichem Sand und Uferschlamm, Teichbodenfluren,
  • Niedermoor/Sumpf - Nährstoffreiche Niedermoore und Sümpfe
place Umweltdaten
/ Biotopkartierung
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Icon Gebiet Nr. 3708052
Biotoptypen:
  • Pioniervegetation (wechsel-)nasser Standorte - Auf tonigen Böden, auf nährstoffreichem Sand und Uferschlamm, Teichbodenfluren,
  • Niedermoor/Sumpf - Nährstoffreiche Niedermoore und Sümpfe
place Umweltdaten
/ Biotopkartierung
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Icon Gebiet Nr. 3912001
Biotoptypen:
  • BF2,
  • Pioniervegetation (wechsel-)nasser Standorte - Auf tonigen Böden, auf nährstoffreichem Sand und Uferschlamm, Teichbodenfluren,
  • Aufschlüsse
place Umweltdaten
/ Biotopkartierung
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Icon Gebiet Nr. 2932161
Biotoptypen:
  • Pioniervegetation (wechsel-)nasser Standorte - Auf tonigen Böden, auf nährstoffreichem Sand und Uferschlamm, Teichbodenfluren,
  • SE5,
  • SE4
place Umweltdaten
/ Biotopkartierung
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Icon Gebiet Nr. 2522016
Biotoptypen:
  • Pioniervegetation (wechsel-)nasser Standorte - Auf nährstoffarmen Sanden,
  • Pioniervegetation (wechsel-)nasser Standorte - Auf tonigen Böden, auf nährstoffreichem Sand und Uferschlamm, Teichbodenfluren,
  • Nährstoffarmes Stillgewässer - Abbaugewässer (z.B. in Sandgruben)
place Umweltdaten
/ Biotopkartierung
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