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Icon Steinhuder Meerbach und Nebengewässer (mit Leeser Erlen-Riede)
Das Landschaftsschutzgebiet (LSG) „Steinhuder Meerbach und Nebengewässer (mit Leeser Erlen-Riede)“ umfasst mit den Fließgewässern Steinhuder Meerbach, Fulde, Nordbach und Südbach ein Teilgebiet des FFH-Gebietes „Steinhuder Meer (mit Randbereichen)“. Der Steertschlaggraben, der nahe der Nordgrenze des FFH-Gebietes in den Meerbach mündet, stellt die Verbindung zum Waldgebiet Leeser Erlen-Riede her, das anteilig ebenfalls zum FFH-Gebiet gehört. In und an den Gewässern kommen die FFH-Arten Schlammpeitzger, Steinbeißer, Helm-Azurjungfer, Fischotter und Europäischer Nerz vor. Die Ufer sind typische Wuchsorte des FFH-Lebensraumtyps „Feuchte Uferhochstauden“ und dienen mit den Gewässern als Lebensraum der FFH-Art Teichfledermaus. Im nordwestlichen Teil des Schutzgebietes liegt die Leeser Erlen-Riede. Neben Erlen-Eschenwäldern kommen im LSG vor allem andere Laub- und Laubmischwaldbestände, wie z. B. Buchen- und Eichenwälder vor. Die FFH-Lebensraumtypen der Hainsimsen-Buchenwälder, der bodensauren Eichenwälder und der Erlen- und Eschenwälder sind wertgebend für das FFH-Gebiet. Weiterhin bilden die alten Waldbestände und besonders die 160-200 jährigen Eichenwälder einen potenziellen Lebensraum für den selten gewordenen Hirschkäfer. Das Landschaftsschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 094 „Steinhuder Meer (mit Randbereichen)“sowie desEU-Vogelschutzgebiets V42 „Steinhuder Meer". Zuständig ist derLandkreis Nienburgals untere Naturschutzbehörde.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Feldhausen-Barkel
Der Bereich Feldhausen-Barkel in der Stadt Schortens ist geprägt durch eine hohe Dichte von größeren und kleineren Waldflächen sowie durch eine hohe Strukturdichte von Hecken und Wallhecken, die die landwirtschaftlich genutzten Flächen gliedern. Weiterhin sind größere und kleinere Stillgewässer eingelagert, die durch Bodenabbau entstanden sind und unterschiedliche Wassertiefen aufweisen. Im Süden des Landschaftsschutzgebiets befindet sich am Rande der Geest im Übergang zur Marsch ein Bereich mit Moorböden. Das Gebiet dient dem Schutz der FFH-Art Teichfledermaus und des FFH-Lebensraumtyps „Natürliche und naturnahe nährstoffreiche Stillgewässer mit Laichkraut- oder Froschbiss-Gesellschaften“. Weiterer Schutzzweck ist u. a. der Schutz und die Entwicklung der reich strukturierten Landschaft, des Nutzungsmosaiks aus unterschiedlich ausgeprägter Grünland- und Ackerbewirtschaftung mit eingelagerten Waldflächen, Hecken, Wallhecken und Feldgehölzen, des „Pöttkenmeers“ als Lebensraum für zahlreiche Amphibienarten und für an Feuchtflächen gebundene Vegetation sowie als Brut- und Rastplatz zahlreicher an Feuchtbiotope gebundener Vogelarten. Weiterhin sollen naturnahe Stillgewässer, strukturreiche Gräben und dass reich strukturierte Landschaftsbild im Raum Feldhausen und Barkel mit den Übergängen von der Geest zur Marsch sowie in das Sietland am Rande der Geest als Voraussetzung für die ruhige Erholung in Natur und Landschaft erhalten werden. Zuständig ist derLandkreis Frieslandals untere Naturschutzbehörde.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Im Sieken und Bruch
Der Westteil des Naturschutzgebietes - der "Sieken" - ist ein Waldgebiet, das als Teil einer Endmoräne von kleinen Bachläufen durchzogen wird und eingestreute Grünland- und Ackerflächen aufweist. Es ist durch ein stark bewegtes Relief und ein vielfältiges Standortmosaik gekennzeichnet. Die standörtlichen Bedingungen reichen hier von basenreich bis bodensauer und von frisch bis nass bzw. quellnass und morastig. Sie bedingen das Vorkommen eines breiten Spektrums naturraumtypischer Laubwälder wie Buchenwälder, Eichen-Mischwälder, Eichen-Hainbuchen-Mischwälder sowie Erlen-Eschenwälder der Talniederungen und Quellbereiche. Der "Ohbeck" - ein Nebengewässer der Ilmenau - stellt die Verbindung des "Sieken" mit dem östlich der B4 gelegenen Ostteil des Naturschutzgebietes, dem "Bruch" dar. Dieser Teil ist neben dem Vorkommen weiterer schutzwürdiger Laubwaldbestände mehr von landwirtschaftlichen Nutzflächen geprägt. Aufgrund der Vielgestaltigkeit des Gebietes stellt es eine wertvolle Lebensstätte für schutzbedürftige Pflanzen- und Tierarten und deren Lebensgemeinschaften dar. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 071 "Ilmenau mit Nebenbächen". Zuständig ist derLandkreis Uelzenals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 29.03.2007
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Steller Heide
Das Landschaftsschutzgebiet Steller Heide liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Stuhr im niedersächsischen Landkreis Diepholz. Das etwa 78 ha große Gebiet wurde im Jahr 2017 unter der Nr. LSG DH 00082 unter Schutz gestellt und dient dem Schutz des FFH-Gebietes Nr. 252 „Steller Heide“. Es erstreckt sich im nördlichen Teil des Stuhrer Ortsteiles Groß Mackenstedt direkt an der Grenze zum Stadtgebiet von Delmenhorst. Unweit nordöstlich des Gebietes verläuft die A 28 und südlich die A 1. Südöstlich liegen der Steller See und das Autobahndreieck Stuhr. Das Landschaftsschutzgebiet „Steller Heide“ liegt im nördlichen Teil des Ortsteiles Groß Mackenstedt (Gemeinde Stuhr) und umfasst eine Fläche von ca. 78 ha. Wegen ihrer besonderen standörtlichen Vielfalt und der Nähe zur Stadt Bremen wird die Steller Heide für Freizeitaktivitäten und zur landschaftsgebundenen Erholung genutzt. Die Unterschutzstellung dient insbesondere der Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung vorhandener Sandheiden und Magerrasen auf Binnendünen, alter bodensaurer Eichenwälder sowie dystropher Stillgewässer als Lebensraum unter anderem für den Kammmolch (Triturus cristatus) und von Libellenarten wie der Großen Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis). Das Landschaftsschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 252 „Steller Heide". Zuständig ist derLandkreis Diepholzals untere Naturschutzbehörde.
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/ Landschaftsschutzgebiet
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Icon Heiliger Hain
Das etwa 56 ha große Naturschutzgebiet "Heiliger Hain" liegt nahe der Ortschaft Betzhorn in der Gemeinde Wahrenholz am Ostrand eines eiszeitlichen Endmoränenzuges. Zusammen mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet "Niederungsbereich Oerrelbach" und dem Naturschutzgebiet "Rössenbergheide-Külsenmoor" stellt es einen der bedeutendsten Heide- und Übergangsmoorkomplexe im Südostteil der naturräumlichen Region Lüneburger Heide dar. Es besteht überwiegend aus großflächigen Sandheiden, die sich infolge einer traditionellen Nutzungsweise auf den trockenen Geesthügeln eingestellt haben und heute durch Pflegemaßnahmen erhalten werden. Stellenweise haben sich Wacholderhaine entwickelt. Am Hang der Geesthügel befindet sich ein kleines Quellmoor mit Torfmoos-Schwingrasen und Moorheide, in denen Wollgras und die Moorlilie auftritt. Bodensaure Moor- und Eichenwälder und Trockengebüsche befinden sich im Übergangsbereich zur grünlandgeprägten Niederung des Oerrelbaches. Diese Biotop- und Strukturvielfalt verleiht dem Naturschutzgebiet seine Eigenart und besondere Schönheit. Das Naturschutzgebiet "Heiliger Hain" soll als Lebensstätte für zahlreiche, an Heidevorkommen und Kleinstmoore gebundene Pflanzen- und Tierarten sowie deren Lebensgemeinschaften auf Dauer erhalten und durch geeignete Maßnahmen der Biotopgestaltung entwickelt werden. Das Naturschutzgebiet dient dem Schutz desFFH-Gebietes 088 "Rössenbergheide-Külsenmoor, Heiliger Hain". Zuständig ist derLandkreis Gifhornals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 01.02.2013
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Achmer Sand
Das Gebiet umfasst ein ehemals als militärischer Flugplatz angelegtes und zwischenzeitlich als Truppenübungsplatz genutztes Gelände. Es zeichnet sich aus durch strukturreiche Heideflächen und offene, meist lückige Grasflächen auf Binnendünen. Es weist ausgedehnte Magerrasen und Heiden mit bedeutenden Vorkommen von Sandheiden und Silbergrasfluren auf Binnendünen auf. Ausgedehnte Weidengebüsche und Sumpfwälder sowie Sukzessionswälder auf trockenen Standorten sind von temporär oder permanent wasserführenden Sprengtrichtern durchsetzt. Das Gebiet stellt einen wichtigen Lebensraum unter anderem für Insekten, insbesondere für bodennistende Sandbienen, Tagfalter, Amphibien, insbesondere für Kammmolch, Kreuzkröte und Laubfrosch, sowie für Vögel, v. a. für Feldlerche, Heidelerche, Neuntöter und Wespenbussard, dar. Stellenweise kommen auch verschiedenen Orchideenarten vor. Im Westen grenzt das Gebiet direkt an dasNaturschutzgebiet „Haler Feld-Vogelpohl“ in Nordrhein-Westfalenan. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 238 "Achmer Sand". Zuständig ist derLandkreis Osnabrückals untere Naturschutzbehörde. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Zuletzt aktualisiert: 01.05.2021
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Kammmolch-Biotop Tagebau Haverlahwiese
Das FFH-Gebiet „Kammmolch-Biotop Tagebau Haverlahwiese“ umfasst einen ehemaligen Tagebau südlich von Salzgitter im Innerstebergland. Hier wurde seit dem 19. Jahrhundert Eisenerz gewonnen, sodass das Gebiet heute in seinem Relief und in seiner Bodenbeschaffenheit maßgeblich durch Zeugnisse dieses Abbaus gekennzeichnet ist. Auf den stark überprägten, sekundären Standorten haben sich zumeist Offenbiotope entwickelt, in denen mehrere kleine und große Stillgewässern liegen. In kleinen Bereichen kommen Kalktrockenrasen und ihrer Verbuschungsstadien vor. Von den lichten und warmen Habitaten profitieren verschiedene Insektenarten, zu denen unter anderem die gefährdeten Heuschrecken Blauflügelige Sandschrecke und Blauflügelige Ödlandschrecke gehören. An einer alten Abraumhalde ist kleinräumig eine Salzwiese des Binnenlandes mit ihren charakteristischen salztoleranten Pflanzengemeinschaften ausgebildet. Die Stillgewässer des Gebiets sind von besonderer Bedeutung für mehrere Amphibienarten. Durch die reich strukturierten Uferbereiche der kleineren und größeren Teiche findet der streng geschützte Kammmolch geeignete Habitate. Auch die gefährdete Kreuzkröte kommt in dem Gebiet mit seinem kleinräumigen Mosaik aus Rohböden, halboffenen Vegetationsstrukturen und Feuchthabitaten vor.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Sündern bei Loccum
Das FFH-Gebiet „Sündern bei Loccum“ grenzt südlich an Loccum, eine Ortschaft westlich des Steinhuder Meers. Prägend für das kleine Gebiet sind die naturnahen Laubwälder des Klosterforstes Sündern, die unter anderem durch mehrere ehemalige Fischteiche Nutzungsspuren der Zisterzienser tragen, welche das Kloster Loccum einst gründeten. Die Wälder werden von der Fulde sowie ihrem rechten Nebengewässer, dem Tiergartenbach, durchflossen. Auch bedingt durch den kleinräumigen Wechsel zwischen Auenböden und stauwasserbeeinflussten sowie trockeneren Geschiebelehmen zeigt sich im Gebiet ein Mosaik verschiedener Waldausprägungen. Entlang der Bäche und in nassen Senken finden sich Bruch- und Quellwälder mit Erlen und Eschen, die in einigen Bereichen in reich strukturierte Eichen- und Hainbuchenwälder feuchter Ausprägung übergehen. Trockenere Standorte sind von Hainsimsen- oder Waldmeister-Buchenwäldern bestanden. Insbesondere im Nordteil des Gebiets, nahe des Klosters, findet sich in den bodensauren Buchenwäldern die atlantisch verbreitete Stechpalme in der Strauchschicht. Die ehemaligen Fischteiche, die in einigen Bereichen eine breite Verlandungszone aufweisen, sind durch den Aufstau der kleinen Bäche entstanden. Teilweise entsprechen sie dem Lebensraumtyp der naturnahen, nährstoffreichen Stillgewässer und sind, ebenso wie die vielfältigen Wälder im Klosterforst, ein wertvolles Habitat für verschiedene Tier- und Pflanzenarten.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Braken
Das FFH-Gebiet „Braken“ liegt südlich von Harsefeld im Naturraum Zevener Geest und umfasst insbesondere feuchte Laubwälder auf stauwasserbeeinflussten Geschiebelehmen. In kleineren Beständen kommen auch Moorbiotope und Laubwälder trockener Standorte vor. Im Braken, einem Waldgebiet auf einem sogenannten alten Waldstandort, prägen insbesondere naturnahe feuchte Eichen-Hainbuchenwälder das Landschaftsbild, die in einigen Bereichen in bodensaure Eichenwälder übergehen. Ein partiell hoher Anteil von Alt- und Totholz sowie eine stellenweise gut ausgebildete Krautschicht bedingen die hohe Habitat- und Artenvielfalt der Wälder. Im Norden des Braken liegt das Quellgebiet einiger kleiner Bachläufe. Sie werden, ebenso wie der im Süden des Waldgebiets liegende Brakengraben mit seinen Zuläufen, von Auenwäldern mit Erlen und Eschen begleitet. Auf trockeneren Standorten wachsen zerstreut Buchenwälder, in welchen zum Teil die atlantisch verbreitete Stechpalme in der Strauchschicht zu finden ist. Südöstlich an den Braken schließt sich das Kahle und Wilde Moor an, in welchem sich auf den durch Entwässerung überprägten Böden kleine sekundäre Moorwälder mit Moor-Birken und Wald-Kiefern entwickelt haben. In einem ehemaligen Torfstich ist ein Übergangs- und Schwingrasenmoor ausgebildet. Das kleine Hochmoor geht südöstlich in den von Waldmeister- und Hainsimsen-Buchenwälder trockenerer Standorte geprägten Harselah über, von welchem ein kleiner Teil innerhalb der Gebietsgrenzen liegt.
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Holtgast
Das FFH-Gebiet „Holtgast“ liegt östlich von Leer in der Ostfriesischen Geest und umfasst einen kleinen Komplex unterschiedlicher Biotopen auf teils kultivierten, teils wiedervernässten Moorflächen und grundwasserbeeinflussten Böden. Neben einem kleinen Stillgewässer sind im Gebiet vor allem kleinere Moor- und Eichenwälder zu finden. Im nördlichen Gebietsteil wachsen auf durch Entwässerung überprägten Hochmoorböden strukturreiche Moorwälder. Insbesondere im Südosten gehen sie in kleinere bodensaure Eichenwälder mit Stieleiche über. Von besonderer Bedeutung ist das im südlichen Gebietsteil liegende kleine Stillgewässer, welches dem Lebensraumtyp der nur mäßig nährstoffreichen Stillgewässer mit Strandlings- oder Zwergbinsenvegetation entspricht. Diese Pflanzengesellschaften sind durch Vorkommen einiger kurzlebiger, konkurrenzschwacher und niedrigwüchsiger Pflanzenarten charakterisiert. Auf dem während der Vegetationsperiode zeitweilig trockenfallenden oder nur flach überstauten Gewässerboden entwickeln sich die Pflanzen aus einer bestehenden Samenbank innerhalb weniger Monate. In dieser hochspezialisierten Lebensgemeinschaft amphibischer Lebensräume wachsen im Gebiet gefährdete Pflanzenarten wie die Flutende Moorbinse und der Pillenfarn. Auch für das streng geschützte Froschkraut stellen die flachen Uferzonen geeignete Standorte dar. Zudem liegt das FFH-Gebiet in der Kulisse desIP-LIFE - Projektes "Atlantische Sandlandschaften".
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2015
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