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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Eliminierung von Pflanzenbehandlungsmitteln in Böden (FOE)
Die Auswertung Eliminierung von Pflanzenbehandlungsmitteln auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die Intensität des Abbaus und die Verflüchtigung eines spezifischen Pflanzenschutzmittels (PSM) im Boden. Der Kennwert FOE~psm~ beschreibt und klassifiziert die Intensität des Abbaus von PSM auf Grundlage des Verhaltens organischer Stoffe in Böden (FOB). Der Ausgangswert der Eliminierungsstufe ergibt sich aus der Verknüpfung der aeroben Abbaustufe mit der Jahrestemperatur unter der Voraussetzung, dass die Applikation des PSM außerhalb der Vegetationsperiode stattgefunden hat. Es werden außerdem Zu- und Abschläge zur Berücksichtigung der bodenkundlichen Feuchtestufe, Luftverhältnisse, Vernässungsstufe, Nährstoffverhältnisse und biologischer Aktivität vergeben. Die Klassifizierung des Kennwertes für jedes PSM erfolgt in sechs Stufen (von 0 [praktisch nicht] bis 5 [sehr hoch]). Der Datensatz ist insbesondere für die Anwendung im Abfall- und Baurecht, in der Agrar- und Landesplanung, sowie im Naturschutz und bei wasserrechtlichen Umweltverträglichkeitsstudien relevant.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Luftkapazität - Durchschnitt für Bezugstiefen
Die Auswertung Luftkapazität - Durchschnitt für Bezugstiefen auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) beschreibt das Volumen des Porenraumes (in Vol.-%), das nach Aufsättigung des Bodens mit Wasser nach 2–3 Tagen wieder lufterfüllt ist. Demnach beschreibt sie das luftgefüllte Porenvolumen des Bodens bei Feldkapazität (FK). Die Luftkapazität (LK) entspricht in etwa dem Volumen der Grobporen im Boden und stellt damit ein Maß für die Versorgung der Wurzeln mit Sauerstoff dar. Als Grenze zwischen LK und FK werden die bodenartabhängigen Feuchteäquivalente genutzt. Der Kennwert ist abhängig von der Bodenart, dem Skelett- und Humusgehalt sowie von der Lagerungsdichte bzw. Substanzvolumen (bei organischen Horizonten). Die Berechnung erfolgt gemittelt für unterschiedliche Bezugstiefen der Leitprofile der BK50 und liegt landesweit vor. Der Kennwert kann zur Bewertung der Luftversorgung der Böden sowie des Wasserrückhalts und als Eingangsgröße für Modelle genutzt werden.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Luftkapazität - Durchschnitt für Bezugstiefen (WMS Dienst)
Die Auswertung Luftkapazität - Durchschnitt für Bezugstiefen auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) beschreibt das Volumen des Porenraumes (in Vol.-%), das nach Aufsättigung des Bodens mit Wasser nach 2–3 Tagen wieder lufterfüllt ist. Demnach beschreibt sie das luftgefüllte Porenvolumen des Bodens bei Feldkapazität (FK). Die Luftkapazität (LK) entspricht in etwa dem Volumen der Grobporen im Boden und stellt damit ein Maß für die Versorgung der Wurzeln mit Sauerstoff dar. Als Grenze zwischen LK und FK werden die bodenartabhängigen Feuchteäquivalente genutzt. Der Kennwert ist abhängig von der Bodenart, dem Skelett- und Humusgehalt sowie von der Lagerungsdichte bzw. Substanzvolumen (bei organischen Horizonten). Die Berechnung erfolgt gemittelt für unterschiedliche Bezugstiefen der Leitprofile der BK50 und liegt landesweit vor. Der Kennwert kann zur Bewertung der Luftversorgung der Böden sowie des Wasserrückhalts und als Eingangsgröße für Modelle genutzt werden.
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Mittlerer jährlicher Oberflächenabfluss auf Ackerflächen in Deutschland
Die Karte des Oberflächenabflusses von Ackerböden in Deutschland zeigt die Menge des Niederschlagswassers, die im Mittel pro Jahr nicht in die Böden unter Ackernutzung infiltrieren kann und somit oberflächlich abfließt. Diese Größe ist ein wichtiger Inputdatensatz für die Berechnung der jährlichen Sickerwassermenge auf Basis des TUB_BGR-Verfahrens. Der Oberflächenabfluss wird mit Hilfe des SCS – Curve-Number Verfahrens modelliert. Das empirische Modell berücksichtigt dabei den Boden, das Relief, den Niederschlag und die Nutzung einer Fläche. Die Karte basiert auf der Auswertung der nutzungsdifferenzierten Bodenübersichtskarte 1:1.000.000 (BUEK1000N), der mittleren jährlichen Niederschläge der Referenzperiode 1961 – 1990 (DWD), der Landnutzung nach CORINE Land Cover und dem Relief aus Basis des DGM50 (BKG). Sie zeigt den metrisch skalierten Wert des Oberflächenabflusses an. Die Methode wurde speziell für das TUB_BGR-Verfahren angepasst und ist im Methoden-WIKI des FISBo BGR dokumentiert.
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Mittlerer jährlicher Oberflächenabfluss auf Ackerflächen in Deutschland (WMS)
Die Karte des Oberflächenabflusses von Ackerböden in Deutschland zeigt die Menge des Niederschlagswassers, die im Mittel pro Jahr nicht in die Böden unter Ackernutzung infiltrieren kann und somit oberflächlich abfließt. Diese Größe ist ein wichtiger Inputdatensatz für die Berechnung der jährlichen Sickerwassermenge auf Basis des TUB_BGR-Verfahrens. Der Oberflächenabfluss wird mit Hilfe des SCS – Curve-Number Verfahrens modelliert. Das empirische Modell berücksichtigt dabei den Boden, das Relief, den Niederschlag und die Nutzung einer Fläche. Die Karte basiert auf der Auswertung der nutzungsdifferenzierten Bodenübersichtskarte 1:1.000.000 (BUEK1000N), der mittleren jährlichen Niederschläge der Referenzperiode 1961 – 1990 (DWD), der Landnutzung nach CORINE Land Cover und dem Relief aus Basis des DGM50 (BKG). Sie zeigt den metrisch skalierten Wert des Oberflächenabflusses an. Die Methode wurde speziell für das TUB_BGR-Verfahren angepasst und ist im Methoden-WIKI des FISBo BGR dokumentiert.
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Bodenschätzung von Niedersachsen 1 : 5 000 - Auswertung: BS5 Erodierbarkeit der Böden durch Wasser - K-Faktor der ABAG
Die Auswertung Erodierbarkeit der Böden – K-Faktor der ABAG bewertet die Anfälligkeit der Böden gegenüber Bodenerosion durch Wasser. Der K-Faktor beschreibt wie stark ein Boden allein aufgrund seiner spezifischen bodenkundlichen Merkmale von Wassererosion betroffen sein kann. Der K-Faktor wird gemäß den Vorgaben der Allgemeinen Bodenabtragsgleichung (ABAG, DIN 19708) auf Basis der Feinbodenart, des Humusgehalt und des Skelettgehalt abgeleitet. Die Auswertung der Erodierbarkeit der erfolgt für die Oberböden der Grablöcher der übersetzten Bodenschätzung im Maßstab 1:5.000 (BS5) und liegt für die landwirtschaftlich genutzten Böden in Niedersachsen vor. Aufgrund des Maßstabes kann es zu Einschränkung der Aussagekraft der Auswertung kommen, da Böden räumlich teilweise stark heterogen sein können. Die Daten können zur allgemeinen Information zur Erodierbarkeit der Böden genutzt werden oder zur mit weiteren Daten zur Abschätzung der Bodenerosionsgefährdung verwendet werden.
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Bodenschätzung von Niedersachsen 1 : 5 000 - Auswertung: BS5 Erodierbarkeit der Böden durch Wasser - K-Faktor der ABAG (WMS Dienst)
Die Auswertung Erodierbarkeit der Böden – K-Faktor der ABAG bewertet die Anfälligkeit der Böden gegenüber Bodenerosion durch Wasser. Der K-Faktor beschreibt wie stark ein Boden allein aufgrund seiner spezifischen bodenkundlichen Merkmale von Wassererosion betroffen sein kann. Der K-Faktor wird gemäß den Vorgaben der Allgemeinen Bodenabtragsgleichung (ABAG, DIN 19708) auf Basis der Feinbodenart, des Humusgehalt und des Skelettgehalt abgeleitet. Die Auswertung der Erodierbarkeit der erfolgt für die Oberböden der Grablöcher der übersetzten Bodenschätzung im Maßstab 1:5.000 (BS5) und liegt für die landwirtschaftlich genutzten Böden in Niedersachsen vor. Aufgrund des Maßstabes kann es zu Einschränkung der Aussagekraft der Auswertung kommen, da Böden räumlich teilweise stark heterogen sein können. Die Daten können zur allgemeinen Information zur Erodierbarkeit der Böden genutzt werden oder zur mit weiteren Daten zur Abschätzung der Bodenerosionsgefährdung verwendet werden.
Die Auswertung Potenzielle Kationenaustauschkapazität von Horizonten auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die potenzielle Fähigkeit von Böden Kationen zu speichern und wieder abzugeben. Die Oberflächen der meist negativ geladenen Bodenpartikel wirken als Bindungsplätze für positiv geladene Kationen, welche über die Bodenlösung in den Boden gelangen. Die Kennwerte der vorliegenden Auswertung berücksichtigen Bodenart und Humusgehalt der Bodenhorizonte (nicht aber den pH-Wert). Die potentielle Kaktionenaustauschkapazität stellt dabei das in der Theorie pH-unabhängige, maximal mögliche Speicherpotential eines Bodens für Kationen dar. Die potenzielle KAK des Mineralkörpers ist weitgehend identisch mit dessen effektiver KAK, während die effektive KAK des Humuskörpers jedoch stark pH-abhängig ist. Die Einstufung erfolgt für die Leitprofile der BK50 in 6 Stufen. Die Auswertung kann zur Bewertung der Standortqualität genutzt werden.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Potenzielle Kationenaustauschkapazität
Die Auswertung Potenzielle Kationenaustauschkapazität von Horizonten auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die potenzielle Fähigkeit von Böden Kationen zu speichern und wieder abzugeben. Die Oberflächen der meist negativ geladenen Bodenpartikel wirken als Bindungsplätze für positiv geladene Kationen, welche über die Bodenlösung in den Boden gelangen. Die Kennwerte der vorliegenden Auswertung berücksichtigen Bodenart und Humusgehalt der Bodenhorizonte (nicht aber den pH-Wert). Die potentielle Kaktionenaustauschkapazität stellt dabei das in der Theorie pH-unabhängige, maximal mögliche Speicherpotential eines Bodens für Kationen dar. Die potenzielle KAK des Mineralkörpers ist weitgehend identisch mit dessen effektiver KAK, während die effektive KAK des Humuskörpers jedoch stark pH-abhängig ist. Die Einstufung erfolgt für die Leitprofile der BK50 in 6 Stufen. Die Auswertung kann zur Bewertung der Standortqualität genutzt werden.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Kohlenstoffvorrat aus der Humusstufe für unterschiedliche Bezugstiefen - Horizonte
Die Auswertung Kohlenstoffvorrat aus der Humusstufe für unterschiedliche Bezugstiefen auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt die Menge an organischem Kohlenstoff im Boden für die einzelnen Bodenhorizonte. Jedem Horizont der Leitprofile der BK50 wird in Abhängigkeit von seiner Humusstufe gemäß Bodenkundlicher Kartieranleitung (5. Auflage, KA5) ein mittlerer Humusgehalt zugeordnet. Dieser Wert, geteilt durch den Faktor 1,72 ergibt den organischen Kohlenstoffgehalt (C~org~) in % (Ausnahme: Bei Torfen [Humusstufe h7] wird laut KA5 der Faktor 2 verwendet). Für Forststandorte gelten laut KA5 leicht abgewandelte Grenzen. Der Vorrat an organischem Kohlenstoff wird in Bezug auf die Horizontmächtigkeit und die Trockenrohdichte des jeweiligen Horizontes abgeleitet. Bei vielen Fragestellungen spielt der Kohlenstoffvorrat eine Rolle. Insbesondere im Rahmen von Klimaschutzfragestellungen ist die Auswertung hilfreich.