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Erweiterung der Bodenabaustätte in Großenwede für die Herstellung eines Gewässers durch Freilegung von Grundwasser zur Gewinnung von Sand in der Gemarkung Großenwede, Flur 1, Flurstück 79/1
Die Firma H.-H. Brüning hat am 05.05.2023 die Erweiterung der Bodenabaustätte in Großenwede für die Herstellung eines Gewässers durch Freilegung von Grundwasser zur Gewinnung von Sand in der Gemarkung Großenwede, Flur 1, Flurstück 79/1 beantragt
Der Schwarzspecht besiedelt ausgedehnte, geschlossene Wälder. Insbesondere der hohe Altholzanteil der Buchenbestände ermöglicht es der Art, ihre großen Bruthöhlen bevorzugt in ausreichend breite, astfreie Stämme mit freiem Anflug zu zimmern. Im Vergleich zum Schwarzspecht, der auch holzbewohnende Insekten frisst, ernährt sich der Grauspecht noch ausgeprägter von Ameisen und Ameisenlarven. Der Grauspecht hält sich häufig am Boden um vermodernde Baumstümpfe an sonnigen Waldlichtungen und strukturreichen Waldrändern auf, da dort vermehrt Ameisennester zu finden sind. Das Vogelschutzgebiet stellt eines der nördlichsten zusammenhängenden Vorkommen des Grauspechts in Niedersachsen dar. Auch der Rotmilan ist für das Vogelschutzgebiet wertbestimmend. Die Art brütet hier in lichten Laubwaldbeständen. Die angrenzende Offen- und Halboffenlandschaft dient dem Rotmilan als Nahrungsraum für die Jagd nach Kleinsäugern und Vögeln. Das Gebiet ist nicht nur für den Schutz der Vogelwelt von Bedeutung, sondern auch für Lebensraumtypen und Arten gemäß der FFH-Richtlinie. Eine Beschreibung hierzu findet sich auf den oben verlinkten Webseiten der FFH-Gebiete 101 „Eichen-Hainbuchenwälder zwischen Braunschweig und Wolfsburg" und 102 „Beienroder Holz".
Das FFH-Gebiet „Silberberg“ liegt nordwestlich von Hagen am Teutoburger Wald und gehört zusammen mit dem nordöstlich gelegenen Hüggel zu einer geologisch vielfältigen Landschaft im Naturraum Tecklenburger Osning. Eine Besonderheit des vorwiegend waldbedeckten Silberbergs sind anstehende Kalksteine des Zechsteins, in welchen teils oberflächennahe Erzvorkommen liegen. Zeugnis über den Abbau dieser Erze geben einige im Gebiet liegende Stollen und sogenannte Pingen, die sich als oberflächliche Vertiefungen in der Geländestruktur darstellen. Spezielle Pflanzenarten wie das seltene Galmei-Hellerkraut zeigen eine Schwermetallkonzentration im Boden an und schaffen dort das charakteristische, niedrigwüchsige Erscheinungsbild der Schwermetallrasen. Von den ehemaligen Bergwerksstollen profitieren einige Fledermausarten wie die Bechsteinfledermaus, die Teichfledermaus und das Große Mausohr, die hier aufgrund des kühlen, feuchten, aber frostfreien Milieus geeignete Winterquartiere vorfinden. Zwischen ausgedehnten Laubwäldern liegen am Silberberg mit artenreichen Kalktrockenrasen wertvolle Biotope des Offenlands. Auf oberflächlich versauerten Standorten gehen die Kalktrockenrasen in trockene Zwergstrauchheiden über. Insbesondere auf kalkreichen Böden finden sich einige botanische Besonderheiten. So wachsen im Gebiet verschiedene Orchideenarten wie die Fliegen-Ragwurz und das Schwertblättrige Waldvöglein.
Buchen- und Eichenwälder in der Göhrde (mit Breeser Grund)
Das FFH-Gebiet „Buchen- und Eichenwälder in der Göhrde (mit Breeser Grund)“ umfasst insbesondere bodensaure Laubwälder in dem ausgedehnten, sich durch eine lange Habitatkontinuität auszeichnenden Waldgebiet der Göhrde – dem nordwestlichen Teil der hügeligen Endmoränenlandschaft des Drawehn. Zwischen Bad Bevensen im Westen und Hitzacker im Osten gelegen, wird das Gebiet dem Naturraum Ostheide zugeordnet. Die Wälder der Göhrde unterliegen bereits seit langer Zeit einer Nutzung durch den Menschen. Wurden früher zumeist Eichenwälder, zum Beispiel zur Hutewaldnutzung, gefördert, wurden ab dem 19. Jahrhundert verstärkt Nadelbäume angepflanzt. Im Gebiet haben sich zwischen einigen Nadelforsten aber bedeutende Vorkommen mitunter sehr alter Buchen- und Eichenbestände erhalten, die teilweise noch deutliche Merkmale früherer Hutewaldnutzung aufweisen: Breitkronige Stiel- und vor allem Traubeneichen verleihen der Landschaft einen parkähnlichen Charakter. Der hohe Anteil von Alt- und Totholz schafft für zahlreiche Tier-, Pflanzen- und Pilzarten geeignete Lebensbedingungen. So kommen im Gebiet unter anderem die beiden streng geschützten Käferarten Eremit und Hirschkäfer vor. Während der Eremit auf einen strukturreichen Altholzbestand mit geeigneten Baumhöhlen angewiesen ist, profitiert der Hirschkäfer von Totholz am und im Boden, welches er für seine Larvalentwicklung benötigt.