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4.395 Ergebnisse
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Icon Naturschutzgebiet „Auf dem Knickbrink“
Das Naturschutzgebiet Knickbrink stellt eine Besonderheit in geologischer, naturkundlicher und archäologischer Hinsicht dar. Das Gebiet am Nordrand des Ortes ist durch den flachgründigenen Boden des eiszeitlichen Kameshügels geprägt. Da die relativ lockeren Ablagerungen das Regenwasser leicht versickern lassen, wird der trockene und nährstoffarme Boden von zahlreichen seltenen Pflanzen- und lnsektenarten besiedelt. Hierin besteht sein besonderer ökologischer Wert. Hier findet sich noch eine Vielzahl seltener schwachwüchsiger Blumen und Kräuter. Überdüngung durch die Landwirtschaft, Luftverschmutzung sowie der Rückgang der Beweidung haben solche Biotope sehr selten werden lassen. Um den Gebietscharakter eines Hudewaldes zu erhalten, wurden in Teilen Gehölze entfernt, eine Umzäunung ermöglicht die Beweidung durch Schafe. Auf dem Knickbrink befindet sich eines der größten bekannten prähistorischen Gräberfelder in Südniedersachsen. Bereits für die Bronzezeit um 1500 v. Chr. sind hier die ersten Urnenbestattungen nachweisbar. Entdeckt wurde der Friedhof, als die Nationalsozialisten in den 1930er Jahren eine sogenannte Thingstätte anlegten. Bei einer Grabung 1938 wurden 42 Urnen ein Knochenlager entdeckt, 1956-59 erfolgten Nachgrabungen. Das Gräberfeld ist ein wichtiger Hinweis auf die frühe und relativ dichte Besiedlung der unterhalb gelegenen Mittelterrasse der Weser. Ob es in Krankenhagen tatsächlich ein Thing, eine germanische Versammlungs- und Gerichtsstätte, gegeben hat, wie der Straßenname Thingplatzweg vermuten lässt, ist ungewiss. Um einen beeindruckenden Ort, von dem aus die untergehende Sonne zur Sommersonnenwende in der Portasenke zu sehen ist, handelt es sich aber auf jeden Fall. Die interessantesten urgeschichtlichen Fundstücke aus Krankenhagen befinden sich in der prähistorischen Sammlung des Museums in Rinteln.
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Icon Arensburg
Die Höhenburg auf einem Felsdorn mitten im Steinberger Pass sicherte seit etwa 1300 einen wichtigen Fernhandelsweg. Nur das Untergeschoss des Südteils geht auf das Spätmittelalter zurück. Der eigentliche Baukörper stammt aus der wirtschaftlichen und kulturellen Blütephase der Spätrenaissance um 1600. In dieser Zeit entstand auch der schlanke Treppenturm, der im 19. Jahrhundert erhöht und mit einem Zinnenkranz versehen wurde. Die Arensburg, die sich seit ihrer Ersterwähnung im Besitz der Schaumburger Grafen befand, war nie Residenz, sondern diente in erster Linie als Erhebungsstelle für Abgaben, bzw. als Verwaltungsmittelpunkt eines Amtsbezirks von wenigen Dörfern. Diese Aufgaben übernahm ein zumeist juristisch ausgebildeter Amtmann, der zugleich Gerichtsherr war. Während der Hexenverfolgungen des 16. und 17. Jahrhunderts war die Arensburg Schauplatz mehrerer Prozesse und anschließender Hinrichtungen. Allein zwischen 1650 und 1670 wurden hier, unter anderem auf Betreiben von Juraprofessoren der Universität Rinteln, mehr als 20 angebliche Hexen verbrannt. Zwischen 1816 und 1820 ließ der schaumburg-lippische Fürst Georg Wilhelm die bereits weitgehend verfallene Arensburg als Lustschloss ausbauen. Seine Gemahlin Ida veranlasste die Anlage des Landschaftspark, von dem noch einzelne, mächtige Solitärbäume und ein romantisierendes „Ruinenportal“ aus Tuffstein erhalten sind. Der Park, der früher ein wichtiger Anziehungspunkt des Luftkurortes war, ist heute leider nur noch teilweise zugänglich und weitgehend verwildert. Nach dem Autobahnbau diente die Arensburg jahrzehntelang als Raststätte und Ausflugsrestaurant, später als Verwaltungszentrum einer Unternehmensgruppe. Seit 2012 steht das Gebäude leer.
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Icon Ferienhof Grafel
Ferienhof Grafel
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Icon Plaggenhütte Nordloh - Lieblingsort
Baum der Vergänglichkeit Nordloh ist urkundlich 1273 das erste Mal erwähnt und damit ein sehr alter Siedlungsplatz der heutigen Gemeinde. Der lang gestreckte Kanal, der Nordloh mit Augustfehn verbindet wurde aber erst zwischen 1871 und 1875 gebaut, um sowohl Siedlungsplätze als auch Torf zu gewinnen. Die Menschen, die diese Aufgabe bewältigten, führten ein ärmliches Leben in sogenannten Plaggenhütten, die aus ausgestochenen und übereinander gestapelten Grassoden bestanden. Seit mehr als zwanzig Jahren befand sich am Deichweg, Ecke Naturweg, ein Erdhügel, der an eine Plaggenhütte erinnern sollte. Der OBV Nordloh zusammen mit der Gemeinde Apen und dem Bauhof haben hier nach altem Vorbild eine neue Plaggenhütte errichtet. Diese Hütte erinnert im Besonderen an "Oma Puls", eine Frau, die von 1823 bis 1916 in Nordloh, ca. 2 km Luftlinie vom heutigen Standort des kleinen Denkmals, in so einer Hütte lebte. Es wird vermutet, dass sie aus der Gemeinschaft ausgestoßen wurde, weil sie ein uneheliches Kind zur Welt gebracht hatte. Zeitzeugen berichten, dass sie mit Hund, Hühner, einer Ziege und einem Schwein in der Hütte lebte und mit einem Handkarren, der von ihrem Hund gezogen wurde, umherzog. Die Arbeit von Jörg Ridderbusch setzt Oma Puls und auch den Siedlern, die die Kanäle gebaut haben, ein Denkmal. Aus dem knorrigen Geäst, das die Struktur der Rinde der umstehenden Eichen aufgreift, lässt der Künstler lebendige, schöne und wertvolle Blätter wachsen. Sie sind Zeichen einer gelungenen Ansiedlung und Wertschätzung gegenüber den Menschen, die unter ärmlichen Verhältnissen hier gelebt und die Basis für unser heutiges Leben geschaffen haben. Dieser Lieblingsort ist ein besinnlicher Platz, der sowohl den Menschen, die unter harten Lebensbedingungen lebten, als auch der rauen und gleichermaßen schönen Natur Wertschätzung zollt. Wer hier Fahrrad fährt oder spazieren geht, spürt den oft rasanten Gegenwind, der die Natur bewusst erleben lässt.
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Icon Buhl Activity-Park
Im Buhl Activity Park Wangermeer kann ab sofort Wingriding / Wingsurfen erlernt werden. Fußballgolf – Freizeitspaß für alle Fußballgolf bietet Vergnügen, Ehrgeiz, Spaß und leichte Bewegung für alle Altersklassen. Die 18 Bahnen sind zwischen 25 und 90 Metern lang, mit zahlreichen Hindernissen gestaltet und in eine idyllische Hügellandschaft eingebettet. Blobbing – Nervenkitzel pur Auf einem Luftkissen (ca. 10 m x 4 m) auf dem Wasser kann vom Sprungturm in einer Höhe von bis zu 6 m gesprungen werden. Der „Blobber“, der auf dem vorderen Ende des Blobs positioniert ist, wird in einem hohen Bogen ins Wasser katapultiert, was spektakuläre Figuren ermöglicht. Der Katapultstart beim Blobbing ist vergleichbar mit einem Raketenstart. Ein spezieller Wasserhelm sowie eine Schwimm- bzw. Prallschutzweste sind Pflicht und werden vor Ort gestellt. SUP – Stand-Up-Paddling auf dem Wasser SUP (Stand-Up-Paddling) ist eine Trendsportart, die schnell erlernbar ist und Erlebnis, Natur sowie leichtes Fitnesstraining, speziell für den Rücken, verbindet. Für Anfänger werden Schnupperkurse angeboten, die die grundlegenden Paddel- und Steuertechniken vermitteln. Die Kurse finden von Mai bis Oktober statt, vom 23. Juni bis 4. September sogar täglich. Der Park ist auch mit dem Fahrrad über kleine, idyllische Nebenstraßen gut erreichbar. Die Sturmbude, ein Café und Imbiss, bietet ein schönes Zwischenziel für Fahrradtouren. Alternativ kann auf der Sonnenterrasse, Liegewiese oder im warmen Wasser (Sommer: 22–26 °C) entspannt werden. Sturmbude – Genuss mit Aussicht Die Sturmbude mit Sonnenterrasse und Liegestühlen bietet einen einzigartigen Ausblick, besonders bei Sonnenuntergängen, die zum Verweilen bei einem Glas Wein oder Bier einladen. Neben kleinen Snacks, Currywurst & Pommes, Pizza, Getränken, Kaffeespezialitäten und Apfelkuchen gehören auch BBQs und Spanferkel zu den kulinarischen Highlights. Der Buhl Activity Park am Wangermeer sowie die Sturmbude können für Firmenfeiern, Geburtstage oder andere Anlässe das gesamte Jahr über auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten gebucht werden.
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Icon PROART-ATELIER-GALERIE
ErlebnisCard Ermäßigung: 10 % Preisnachlass auf MalkursWir freuen uns, Sie in unserer PROART-ATELIER-GALERIE begrüßen zu dürfen!  Das dauerhafte Ausstellen von Werken der Bispinger Künstler DAN DANPO und SIMONE SIMO steht in der Tradition der PROART-ATELIER-GALERIE unter dem Motto „Kunst für Menschen”. Liebe Kunstfreunde, die Aufgabe eines Künstlers ist die Energie zu visualisieren, um eine Welt der Fantasie und des Traums zu schaffen. Ein begeistertes Publikum genießt die tiefe Spiritualität und Emotionen des Künstlers. Schauen Sie in unserer ONLINE-AUSSTELLUNG vorbei und nehmen Sie bei Interesse direkt mit dem Künstler Kontakt auf. Ihr Portrait oder Ihre Karikatur vom Foto Ihre gute Fotovorlage können Sie per E-Mail verschicken und Ihre Wunschzeichnung bestellen. Sie erhalten diese in hoher künstlerischer Qualität per Post. Die Preise sind so individuell wie die Zeichnungen selbst - fragen kostet nix... Zeichnen und Malen lernen - Workshops Unter professioneller Anleitung die Welt der Farben entdecken - Acryl-, Pastell- und Aquarell-Malkurs: Technik & Komposition - Portrait und Karikatur: Proportionen und Gestaltung - Heidelandschaft: Komposition und Luftperspektive - Fantasy-Malerei: Tipps & Tricks - Kinder-Malkurse (für jedes Alter) Kreative Geburtstagsfeier oder Junggesellenabschied (JGA). Auch für Firmenevents, private Gruppen oder Familienaktivitäten. Gemeinsam malen und künstlerisch tätig werden. Am Ende kann jeder Tailnehmer/in sein/ihr eigenes Kunstwerk mit nach Hause nehmen, voller Stolz und Fantasie! Kreativ, individuell und voller Spaß malen und die Welt der Farben entdecken. Alle Materialien inklusive.   Jetzt individuelle Termine anfragen - eine vorherige Anmeldung ist erforderlich! Die PROART-ATELIER-GALERIE öffnet ihre Türen nach telefonischer Vereinbarung und heißt Sie herzlich willkommen! Der Eintritt in die PROART - ATELIER - GALERIE ist kostenfrei.
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Icon 1941: „Euthanasie“ und „Aktion T4“ - Orte des Unrechts
Kornmarkt, Busbahnhof Bereits 1933 wurde das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" erlassen. Es erlaubte die Zwangssterilisation von Menschen, die als behinderte oder kranke Personen nicht den nationalsozialistischen Rasseidealen entsprachen. Im Herbst 1939 verfasste Hitler ein formloses, geheimes Schreiben, in dem er verfügte: „[…], daß nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden kann.“ Die Krankenmorde, die als kriegsbedingte „Verlegungen“ getarnt wurden, begannen im Reich Anfang 1940 in Brandenburg. In der Folge wurden bis Sommer 1941 über 70.000 Patienten und Patientinnen aus Heil- und Pflegeanstalten in sechs Tötungsanstalten überführt und mit dem Gas Kohlenmonoxid ermordet. Die Tarnbezeichnung „Aktion T4“ leitet sich von der Adresse der Berliner Euthanasiezentrale Tiergartenstraße 4 in Berlin ab. Nach Protesten aus der Bevölkerung – insbesondere der mutigen Predigt des Münsteraner Bischofs von Galen – wurde die Aktion ab dem Sommer 1941 beendet. Auch 18 Frauen und Männer aus Wolfenbüttel, die in der Anstalt Königslutter untergebracht waren, starben 1941 auf diese Weise in der Tötungseinrichtung Bernburg. Ihre Namen und Lebensdaten sind nachzulesen in dem 2020 erschienen Buch von Susanne Weihmann „Die Landes-Heil- und Pflegeanstalt Königslutter und der Krankenmord“. Tatsächlich jedoch wurden die Krankentötungen nun zwar nicht mehr zentral gesteuert, jedoch auf andere Art und Weise fortgesetzt. Aktuell wird davon ausgegangen, dass bis Kriegsende etwa 300.000 Patientinnen und Patienten durch Gas, Medikamente und Nahrungsentzug das Leben genommen wurde. Da wenig persönliche Informationen bekannt sind, kann hier nur stellvertretend mit dem Foto eines der ursprünglich roten Transportbusse mit Reichspost-Kennzeichen an das Schicksal der Ermordeten erinnert werden. Die später graue Farbe war ein Luftschutz-Anstrich, die Fenster waren zur Tarnung verklebt.
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Icon Kuhles Nest
Wo´s noch nach Landluft riecht und frischem Heu
Wo Kühe noch einen Namen haben 


Hier in unserem kuhlen Nest kannst du dir eine schöne Auszeit nehmen

Wir betreiben hier in Artlenburg einen kleinen familiengeführten Bauernhof mit 20 Milchkühen und haben unser Dachgeschoß zu einer gemütlichen Ferienwohnung ausgebaut. 
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Icon Dorfschönheiten Wrescherode
Die Dorfschönheiten sind Teil eines besonderen Projekts in den 16 Ortsteilen von Bad Gandersheim: In jedem Dorf laden Freiluft-Ausstellungen dazu ein, in Bildern zu stöbern, die das dörfliche Leben über Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg zeigen – persönlich, lebendig und voller Geschichte.
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Icon Dorfschönheiten Clus
Die Dorfschönheiten sind Teil eines besonderen Projekts in den 16 Ortsteilen von Bad Gandersheim: In jedem Dorf laden Freiluft-Ausstellungen dazu ein, in Bildern zu stöbern, die das dörfliche Leben über Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg zeigen – persönlich, lebendig und voller Geschichte.
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