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2.949 Ergebnisse
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Icon Hochmoorprofil am Geestmoor
Dieses Geotop ermöglichst einen Einblick in die Entwicklung eines Moores. Durch den Aufschluss sind die einzelnen Horizonte im Profil gut zu erkennen und lassen so Rückschlüsse auf die Genese zu. Auf dem grundwasserabhängigen Niedermoor wuchs im Laufe von Jahrhunderten eine mächtiges Hochmoor auf. Durch Sackung, Druck, Zersetzung sowie der vergangenen Zeit bildete sich aus den torfbildenden Pflanzen und Moosen der sog. Schwarztorf aus. Aufgrund seiner Eigenschaften wirkt er wasserstauend, so dass das aufliegende Moor von Grundwassereinfluss entkoppelt und nur noch von Niederschlagswasser gespeist wurde.  Der Wechsel vom Schwarztorf zum sog. Weißtorf ist im Aufschluss deutlich zu erkennen. Der Weißtorf  ist, wie der Schwarztorf auch, den Hochmoortorfen zu zuordnen. Im Gegensatz zum Schwarztorf sind die Pflanzenstrukturen noch deutlich zu erkennen. Er weist damit einen geringeren Zersetzungsgrad auf. Im Aufschluss lässt sich die Folge der Wasserstandsabsenkung deutlich erkennen. Im oberen Bereich des Profils liegen stark vererdete bis vermulmte Torfe vor, die von aeroben Bedingungen zeugen. Mit dem Sauerstoff konnten Mikroorganismen in die oberen Horizonte Einzug nehmen, welche die Vererdung  des Torfes weiter beschleunigen. Die Übergänge zwischen der dauerhaft wassergesättigten Zone zum Wechselfeuchten Bereich, bis hin zu ständig trockenen Oberboden lassen sich gut nachvollziehen.  Nur wenige Meter entfernt befindet sich eine Aussichtsplattform, die einen einen Blick in das Geotop „Geestmoor“ erlaubt.
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Icon Großes Uchter Moor
Nach der letzten Eiszeit entwickelten sich in der Norddeutschen Tiefebene wegen der hohen Grundwasserstände weite Teile zu Mooren. Ausgedehnte Hochmoore zählen zu den herausragenden Landschaftsteilen der südlichen Mittelweser-Region (Großes Moor Uchte, Hohes Moor bei Steyerberg, Rehburger Moor, Lichtenmoor). Im Kernbereich wird noch großflächig industriell Torf gewonnen. Bereits heute sind jedoch weite Gebiete wieder der Natur zurückgegeben. Wollgras fruchtet im April, Torfmoose wachsen auf gespeichertem Wasser, der seltene Goldregenpfeiffer brütet hier, und im frühen Morgennebel ruft der Kranich. Das Große Uchter Moor ist Teil des Naturraums Diepholzer Moorniederung. Ursprünglich war die Torfauflage im Uchter Moor bis zu 6,50 Meter mächtig. Der Torfabbau begann bereits in den 1930er Jahren, zunächst als Handstich zur Gewinnung von Brennmaterial. Die industrielle Abtorfung wurde mit maschinellem Sodenstich und Fräsen besonders nach dem Zweiten Weltkrieg verstärkt. Mit dem Ende der industriellen Nutzung ist nicht vor 2030 zu rechnen. Zug um Zug müssen alle Abtorfungsflächen nach Maßgabe des Niedersächsischen Moorschutzprogramms wieder vernässt und somit der natürlichen Regeneration zurückgegeben werden. Das Uchter Moor ist Teil des „Europäischen Vogelschutzgebietes Diepholzer Moorniederung“. Tipps: Moorbahn Uchter Moor und Vogelbeobachtungsturm Warmsen. Von der Aussichtsplattform lassen sich im Herbst Kraniche beobachten.
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Icon HAR036 - Brückengreis
ICH SEHE: Eine urige, stark verwitterte Brücke, die über den tief in die Landschaft eingeschnittenen ehemaligen Moorschloot führt.   Es lohnt sich, diese Brücke über den Wesuweer Schloot genauer zu betrachten: Gebaut aus verschiedensten Steinen, typisch für die damalige Nachkriegszeit, in der sie entstand, wurden alle Materialien verwendet, die man vorfand. Einst wurden Feldsteine vom Reichsarbeitsdienst eingesetzt, der mit dem Ausheben des Grabens begann. Diese Maßnahmen waren nur von sehr kleinflächigem Erfolg geprägt. Erst mit dem Emslandplan begann die systematische Entwässerung des Gebietes. (Die Infos stammen von Horst Heinrich Bechtluft). Der Wesuweer Schloot entwässert in Richtung Norden bei Landgegge in die Ems.   Das Emsland ist eine Kulturlandschaft, in der die Anlage künstlicher Entwässerungsgräben und die Veränderung bestehender Gewässer überhaupt erst die Voraussetzungen für menschliche Besiedlung und Nutzung schufen. Im Rahmen des Emslandplanes wurden seit 1950 insgesamt 6.800 Kilometer Vorfluter und Gräben ausgebaut und 15.000 Hektar Fläche mit einer Dränentwässerung versehen, um eine Absenkung des Grundwasserspiegels zu erreichen und eine angemessene Entwässerung zu schaffen.   Weiter in Richtung der Ems war der Wesuweer Schloot 2007 ein Pilotprojekt im Emsland für eine natürlichere Ausgestaltung eines Baches. Dieser wurde 2013 fertiggestellt (NLWKN) bzw. das Teilstück weiter nördlich in Beserde nahe Haren.   Heute führt der Hünenweg vom Provinzialmoor entlang der Moorwiesen zum Fullener Wald und quert hier einen Seitenarm des Wesuweer Schloots.
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Icon Auwald bei Hingste
Auwälder sind naturnahe Wälder in den Auen von Bächen und Flüssen, die von Überschwemmungen und hohen Grundwasserspiegeln stark beeinflusst werden. Je nach Wasserregime, Bodenbeschaffenheit und Höhenlage lassen sich verschiedene Auwaldtypen unterscheiden: Ist der Standort häufig oder lang andauernd überflutet (100 bis 200 Tage im Jahr), entwickelt sich eine Weichholzaue mit verschiedenen Weidenarten (= Weichhölzer). Bei kürzeren oder selteneren Überflutungen mit geringer Fließgeschwindigkeit können sich Stieleichen, Eschen, Ulmen und anderen Hartholz-Baumarten behaupten, es entsteht eine Hartholzaue. In sandigen Flussauen können auf selten bzw. kurzzeitig im Winter überfluteten Standorten auch buchenreiche Ausprägungen vorkommen. Beim „Hingster Auwald“ handelt es sich um einen Altholzbestand aus Eichen und Buchen. Aufgrund des lehmigen Standorts hat sich eine Krautschicht entwickelt, in der viele Pflanzenarten wie der Wald-Gelbstern (Gagea lutea), der Aronstab (Arum maculatum) und der Hohle Lerchensporn (Corydalis cava) schon zeitig im Frühjahr vor dem Laubaustrieb der Bäume blühen. Durch die Besiedlung der höher gelegenen Auenbereiche wurden Hartholz-Auwälder in Mitteleuropa weitgehend verdrängt. Der „Hingster Auwald“ als Relikt des ursprünglich weit verbreiteten Waldtyps weist daher eine landesweite Bedeutung auf. Ziel der Unterschutzstellung im Jahr 1993 ist, den Bestand an schutzbedürftigen Tier- und Pflanzenarten sowie deren Lebensgemeinschaften zu sichern und im Einzelfall über gezielte Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen zu fördern. Außerdem gilt es, die hervorragende Schönheit und besondere Eigenart des „Hingster Auwaldes“ mit seinem farbenreichen Frühblüheraspekt langfristig zu bewahren. Es sind daher alle Handlungen untersagt, die das Naturschutzgebiet oder einzelne seiner Bestandteile zerstören, beschädigen oder verändern. Maßnahmen, die die Höhe des Grundwasserstandes im Auwald negativ beeinflussen können, sind untersagt. Das Schutzgebiet darf nur auf den gekennzeichneten Wegen betreten werden und Hunde sind das gesamte Jahr über an der Leine zu führen.
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Icon Ehrenfriedhof Westerholz
Im Februar 1940 verfügte der Wolfenbütteler Landrat die landespolizeiliche Schließung des Friedhofs in Hallendorf. Die Fläche wurde von den Reichwerken „Hermann Göring“ benötigt. Stattdessen sollte der Gemeinde Hallendorf im Westerholz ein Gelände zur Verfügung gestellt werden. Tote aus der Gemeinde Hallendorf konnten bis zur Erstellung des neuen Friedhofs auf dem Watenstedter Friedhof beigesetzt werden.Die seit 1910 beigesetzten Personen wurden vom Friedhof Hallendorf zum neuen Gelände umgebettet. Verzögerungen bei der Arbeit an dem neuen Friedhof führten bald zu Unmut in der Hallendorfer Bevölkerung. In einer Beschwerde an den Braunschweigischen Ministerpräsidenten Dietrich Klagges heißt es: „Infolge des neuen feuchten Platzes wurden die Grabsteine kreuz und quer durcheinander geworfen. Jetzt wachsen meterhohe Disteln und Unkraut auf den Gräbern und zwischen den Grabsteinen. (…) Wir als Nationalsozialisten wollen doch eine würdige Ehrung unserer Toten.“ Ab Januar 1941 wurden auf dem neu angelegten Friedhof im Westerholz alle Toten der Gemeinde Hallendorf beigesetzt. Neben den zivilen Toten wurde dieser Friedhof auch bald für die Bestattung von nicht-deutschen Opfern aus der näheren Umgebung genutzt. Einen großen Teil machten die Verstorbenen aus dem „Arbeitserziehungslager“ – Lager 21 aus. Auch Zwangsarbeitende und europäische Zivilarbeitende fanden hier ihre letzte Ruhe. Zwischen Ende April und Anfang Juli 1943 wurden auch Häftlinge aus dem KZ Drütte beigesetzt. Mit einem so raschen Anstieg der Beisetzungen war nicht gerechnet worden. Bald waren die Brunnen wegen des hier sehr hohen Grundwasserspiegels bedroht. Für die nicht-deutschen Toten im Stadtgebiet wurde ab Frühsommer 1943 der so genannte „Ausländerfriedhof“ Jammertal eingerichtet. 1955 wurde der Friedhof Westerholz geschlossen. Der Gedenkort Bereits kurz nach der Befreiung der Stadt Salzgitter durch die Alliierten wurde an diesem Friedhof von ukrainischen Überlebenden ein Gedenkstein gesetzt. Er war lange Jahre der einzige Hinweis auf die hier beigesetzten Opfer des Nationalsozialismus. In den 70er Jahren wurden an einigen Grabstellen Metalltafeln in den Boden eingelassen, die Namen, Geburts- und Sterbedatum verzeichnen. Grundlage hierfür bildete die nur unvollständig vorliegende Friedhofskartei. Ein Gedenkstein in der Mitte des Ortes verzeichnet „857 Opfer des Krieges- und der Gewaltherrschaft“. Seit 2025 finden sich am Eingang des Friedhofes drei Informationspulte mit weiterführenden Informationen. Quelle: gedenkstaette-salzgitter.de
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Icon Vogelbeobachtungsturm am Bargerveen
Wo  nach der letzten Eiszeit (ca. 10.000 v Chr.) Wasser im Überfluss Wiesen und Täler überstauten, verhinderte das Wasser die Zersetzung von Pflanzenmaterial, so dass es zur Entwicklung von Niedermooren kam. Wuchsen diese Auflagen aus unzersetzten organischem Material aus dem grundwasserbeeinflussten Bereich  heraus, kam es bei ausreichenden Niederschlägen zur Ausbildung von Hochmooren.  Auf diese Art entstand das größte zusammenhängende Moorgebiet Mitteleuropas, das Bourtanger Moor. Das Natura 2000-Gebiet Bargerveen war ursprünglich Teil des mittleren Bourtanger Moores. Ursprünglich umfasste das Bourtanger Moor eine Ursprungsfläche von ca. 1200 km² von der sich  1/3 auf niederländischer und 2/3 auf deutscher Seite befinden.  Seit dem 17. Jahrhundert betrieben die Niederländer, ausgehend von Groningen, mit der sog. „Fehnkultur“ eine intensive Kultivierung. In das Hochmoor wurden Entwässerungsgräben gegraben, die das Wasser in schiffbare Vorfluter leiteten. Der abgebaute Schwarztorf (stark zersetzter Torf) wurde als Brenntorf mit Schiffen abtransportiert, der lockere Weißtorf (gering zersetzter Torf) wurde vor Ort belassen. Auf der Rückfahrt von den Städten nahmen die Schiffe Schlick aus den Flussläufen mit, der mit dem Weißtorf im Moor vermischt wurde. So wurden die Moore zu landwirtschaftlichen Flächen umgestaltet und entsprechend nutzbar gemacht.  Der Torfabbau im Bargerveen begann Ende des 19. Jahrhunderts. Schon in den 1960er Jahren wurde der Entschluss getroffen das Hochmoor nach Ende des Abbaus zu Revitalisieren. Um das Wasser im Gelände zu halten wurden zu diesem Zweck Dämme errichtet und Gräben verschlossen.   Das Schutzgebiet wurde in drei Teilgebiete mit unterschiedlichen Merkmalen untergliedert: Meerstalblok bietet abwechslungsreiche Landschaften aus Wasserflächen, Moorgebieten und Heidelandschaften Amsterdamsche Veld wurde fast vollständig abgetorft. Hier können renaturierte Moor- und Heidelandschaften betrachtete werden Schoonebeker Veld stellt ein landwirtschaftlich geprägtes Gebiet dar. Es fand kein Torfabbau statt, stattdessen wurde Getreide direkt auf dem Moor angebaut oder als Weide genutzt. Heute stellt das Bargerveen das letzte Refugium für den Langblättrigen Sonnentaus sowie verschiedene Torfmoosarten in den Niederlanden dar.   Im und um das Bargerveen herum liegen duzende Rad- und Wanderwege; es gibt ausgewiesene Routen, diverse mit Informationstafeln ausgestattete Parkplätze, die als Startpunkt dienen, Aussichtshügel, Vogelbeobachtungsschirme, eine Vogelbeobachtungshütte und einen –turm.  Insgesamt wurden im Bargerveen ungefähr 150 Brutvogelarten gezählt, eine beeindruckende Zahl, die den Status des Gebietes als Vogelparadies bestätigt. Auch was die Durchzügler und überwinternden Vögel betrifft, hat das Bargerveen vieles zu bieten. Für einige Durchzügler und Wintergäste ist das Gebiet als Ruhe und Schlafplatz sehr wichtig. Die besten Beispiele sind die Tundrasaatgans und der Zwergschwan. Sie suchen tagsüber auf den umliegenden Ackerflächen nach Rüben, Kartoffeln und anderen Ernteresten. Abends ziehen sie in die wassereichen Bereiche des Bargerveens, um dort in Massen die Nacht zu verbringen. Hier übernachten manchmal zehntausende Tundragänse. Der vorläufige Höhepunkt mit gut 60.000 ausfliegenden Saatgänsen wurde im November 2017 erreicht. Vom Vogelbeoabachtungsturm aus erhält man einen schönen Blick auf das Bargerveen.
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Icon Lüneburger Kalkberg
Der Lüneburger Kalkberg: Ein Wahrzeichen mit GeschichteDer Lüneburger Kalkberg, gelegen im westlichen Teil der Stadt Lüneburg, ist weit mehr als nur ein Hügel. Er wird als naturräumliche Singularität des Lüneburger Beckens eingestuft und präsentiert sich als ein inselartiger, eigener Naturraum. Seine markante Erscheinung prägt das Stadtbild und birgt eine bewegte Geschichte. Die Wurzeln des Kalkbergs Lüneburg reichen bis ins Mittelalter zurück. Mitte des 10. Jahrhunderts errichtete Hermann Billung auf diesem strategisch günstig gelegenen Punkt eine Burg, die als Hliuniburg bekannt war. Bis zum Februar 1371 diente sie als Herrschaftssitz des Fürstentums Lüneburg-Braunschweig. Im Zuge des Lüneburger Erbfolgekriegs wurde die landesherrliche Hliuniburg jedoch zerstört. Die steinernen Zeugen dieser bedeutenden Epoche finden sich heute in der St. Nicolaikirche, wo Altartafeln die Burgruine zeigen, sowie im Museum Lüneburg, das eine kunstvoll gearbeitete Tür und den ältesten erhaltenen Falttisch von 1330 ausstellt. Ein weiteres historisches Detail erinnert an die militärische Vergangenheit des Berges: Ein Obelisk auf halber Höhe markiert den Standort der Garnisonskirche, die von 1663 bis 1783 für die herzoglichen Truppen erbaut, aber später wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. Geologische Besonderheit und AbbauObwohl sein Name auf Kalk schließen lässt, besteht der Lüneburger Kalkberg geologisch betrachtet hauptsächlich aus Gips (Calciumsulfat). Seine Entstehung verdankt er den Sedimenten des Zechsteinmeeres vor etwa 250 Millionen Jahren. Jüngere erdgeschichtliche Störungen führten dazu, dass die leichteren Zechsteinsalze aus großer Tiefe aufstiegen und dabei die umliegenden Gesteinsschichten verformten und aufrichteten. Durch Auswaschungen des Grundwassers blieben oberflächennah die schwerer löslichen Bestandteile wie Karbonate und Sulfate zurück, die hier die Tagesoberfläche überragen. Über Jahrhunderte hinweg wurde der Gips des Kalkbergs als wertvoller Baustoff abgebaut. Dies führte dazu, dass seine ursprüngliche Höhe von etwa 80 Metern auf die heutigen 56,3 Meter über Normalnull sank. Im Jahr 1923 wurde der Abbau schließlich eingestellt, da die Lagerstätte erschöpft war und der Anhydritgehalt des Gipses zunahm. Für Geologen ist der Berg besonders interessant aufgrund des Vorkommens seltener Mineralien wie Boracit und Lüneburgit. Naturschutzgebiet inmitten der StadtEin zukunftsweisender Schritt wurde im Jahr 1932 unternommen, als der Rest des Lüneburger Kalkbergs auf Initiative des Baurats Eduard Schlöbcke eines der ersten Naturschutzgebiete Deutschlands innerhalb eines Stadtgebietes wurde. Auf einer Fläche von 3,6 Hektar hat sich eine bemerkenswerte Vielfalt von 180 Blütenpflanzen angesiedelt, darunter einige wärme-, licht- und kalkliebende Arten, die sonst eher in südlicheren Regionen Mitteleuropas zu finden sind. Kleinere Höhlen bieten zudem Fledermäusen einen Unterschlupf. Am Fuße des Berges befindet sich der Schlöbcke-Brunnen. Panoramablick Ein Besuch des Kalkbergs Lüneburg ist ein unvergessliches Erlebnis, denn von seinem Gipfel genießen Besucher einen atemberaubenden Panoramablick über die historische Altstadt von Lüneburg mit ihrer beeindruckenden St. Michaeliskirche. FazitDer Lüneburger Kalkberg vereint auf einzigartige Weise Naturgeschichte und städtische Historie. Als Naturdenkmal bietet er nicht nur einen spektakulären Ausblick auf Lüneburg, sondern erzählt auch spannende Geschichten aus der Vergangenheit. Ein Besuch dieses besonderen Ortes ist somit ein Muss für jeden, der die Stadt erkundet.
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Icon Wasserwerk Wehnsen und Wasserlehrpfad
Der Rundgang beginnt mit der ersten Tafel auf dem Dorfplatz in Wehnsen, bewegt sich aus dem Ort heraus, und führt mit den letzten Tafeln wieder in Richtung Wasserwerk. Als Zeitrahmen für einen Rundgang sollten 1,5 Std. eingeplant werden.  Wie entsteht unser Trinkwasser? Gesundes Trinkwasser aus der Leitung ist für die Bürger im Peiner Land selbstverständlich.  Mit über 2 Millionen Kubikmeter pro Jahr leistet das Werk einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit der Region.
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Icon Strom
Der Strom ist ein ca. 25 Kilometer langer Nebenfluss der Ucker in Brandenburg, durch Wasserbaumaßnahmen heutzutage strenggenommen ein indirekter Zufluss. Sein Quellgebiet sind die Boitzenburger Seen. Durch eine Scheitelhaltung bildet ein gemeinsames Einzugsgebiet mit dem Lychener Gewässer.
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Icon Lychener Gewässer
Das Lychener Gewässer im Norden des Bundeslandes Brandenburg ist ein Nebenfluss der Havel und eine Zweigstrecke der Oberen Havel-Wasserstraße (OHW). Als Bundeswasserstraße ist es 8,17 km lang, als hydrografisch definierter Wasserlauf jedoch 33,9 km. Der Abschnitt vom Himmelpforter Haussee stromauf bis zum Großen Lychensee heißt Woblitz, der Abschnitt vom Lychener Oberpfuhl bis zum Großen Küstrinsee in alten Messtischblättern Küstrinchener Bach, der von diesem langgestreckten See bis zum Großen Baberowsee Schleusengraben und oberhalb des Großen Warthesees Beetgraben.
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