Bodenfruchtbarkeit (Ertragsfähigkeit) bezeichnet das natürliche, standörtliche Potenzial eines Bodens für die Biomasseproduktion. Diese wird beeinflusst durch mineralogische, physikalische, chemische und biologische Bodeneigenschaften. Zu den wesentlichen Faktoren zur Beurteilung der Nutzbarkeit eines Bodens als Produktionsstandort gehören die Wasser- und potenzielle Nährstoffversorgung, die Durchwurzelbarkeit und Einschränkungen aufgrund zu feuchter Böden. Zudem werden Moorböden gesondert klassifiziert. Die Ergebnisse sind auf die Bodeneinheit bezogen. Zu- oder Abschläge für flächenspezifische Besonderheiten (z. B. Hangneigung, Waldnutzung) gehen nicht in die Bewertung ein. Die Bewertung erfolgt niedersachsenweit in einer siebenstufigen qualitativen Skala (äußerst gering – äußerst hoch) auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen im Maßstab 1:50.000.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Standortabhängige Erosionsgefährdung durch Wind
Die Auswertung Standortabhängige Erosionsgefährdung durch Wind auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) beschreibt das mittlere Risiko eines Standortes, von Bodenerosion durch Wind betroffen zu sein, unabhängig von der Anbaukultur. Die Einstufung der standortabhängigen Erosionsgefährdung erfolgt auf Basis der DIN 19706 und hängt vom Jahresmittel der Windgeschwindigkeit sowie von der Erodierbarkeit des Bodens ab. Der Einfluss witterungsabhängiger Feuchtigkeit an der Bodenoberfläche auf die standörtliche Erosionsgefährdung wird nicht berücksichtigt. Bei der Ermittlung der standortabhängigen Erosionsgefährdung wird ein trockener, vegetationsfreier Boden angenommen. Die Auswertung basiert auf den Leitprofilen der BK50 sowie auf mittleren jährlichen Windgeschwindigkeiten des DWD.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Summe austauschbarer Basen im Oberboden
Die Auswertung Summe austauschbarer Basen auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die Verfügbarkeit von Nährstoffen (austauschbar gebundene basische Kationen) der Oberböden von Niedersachsen. Viele Kationen sind wichtige Pflanzennährstoffe, z.B. Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium und Ammonium. Kenntnisse über die Nährstoffverfügbarkeit im Oberboden geben Aufschluss über die Qualität eines Standortes in Bezug auf das Pflanzenwachstum. Die Ableitung des Kennwertes erfolgt für die Leitprofile der BK50 landesweit auf Basis der Kationenaustauschkapazität, des pH-Werts und des Feinbodenanteils im Oberboden. Die Auswertung kann zur Beurteilung der Standortqualität für Land- und Forstwirtschaft und allgemein für die Bodenfunktionsbewertung genutzt werden.
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Speicherpotenziale – Lithofaziesmodell Buntsandstein Deutsche Nordsee
Das Lithofaziesmodell des Buntsandstein zeigt die räumliche und zeitliche Verteilung der Lithologien innerhalb der Buntsandsteinabfolgen im zentralen Teil der deutschen Nordsee. Die Datengrundlage des Modells bilden tiefenmigrierte, seismische Neuinterpretationen der wichtigsten Basisflächen, 22 Bohrdatensätze und das GSN (Generalisiertes, erweitertes Strukturmodell des deutschen Nordsee-Sektors). Die Salzsstrukturen der deutschen Nordsee und 30, für den Strukturaufbau der Modellregion, wesentliche Verwerfungen wurden generalisiert in das Modell integriert. Die Erstellung des Modells und die vorangegangene Datenaufbereitung wurden mithilfe mehrerer Fachprogramme durchgeführt (Schlumberger Petrel, Paradigm GOCAD und Fugro GeoDIn). Die horizontale Auflösung des Modells beträgt 1000 x 1000 Meter mit einer Gesamtzahl von 2042977 Zellen.
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Nutzbare Feldkapazität im effektiven Wurzelraum in Deutschland
Die Karte der nutzbaren Feldkapazität im effektiven Wurzelraum in Deutschland gibt einen Überblick über das Vermögen der Böden pflanzenverfügbares Wasser zu speichern. Die Größe des Wasserspeichers des Bodens hängt von der Bodenart, der Lagerungsdichte und dem Humusgehalt ab. Der effektive Wurzelraum wird anhand von Landnutzungs- und Bodendaten bestimmt. Die Karte basiert auf der Auswertung der nutzungsdifferenzierten Bodenübersichtskarte 1:1.000.000 (BUEK1000N) und zeigt die klassifizierte nutzbare Feldkapazität. Die Methode ist in der Bodenkundlichen Kartieranleitung (KA4) und in der Methodendokumentation Bodenkunde der Ad-hoc-AG Boden veröffentlicht. Als Landnutzungsinformation und zur nutzungsabhängigen Differenzierung der Profildaten werden Daten des CORINE Land Cover Projektes (2006) genutzt.
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Rohdaten der Hubschrauber-Radiometrie (HRD) Gebiet 195 Ahlenmoor
Die BGR führte eine flächenhafte Befliegung im Gebiet des Ahlenmoors (Niedersachsen) im Rahmen des BGR-Projektes D-AERO-Moore durch. Es handelte sich hierbei um einen Messsystemtest, bei dem ein Teil des Ahlenmoores mit dem Aerogeophysik-Standardmesssystem der BGR überflogen wurde. Das Moorgebiet liegt etwa 15 km nordöstlich von Bremerhaven nahe der Ortschaften Ahlen-Falkenberg. Die Gebietsgröße beträgt etwa 15 km². Zwei Messflüge mit einer Gesamtprofillänge von 105 km (2.899 Messpunkte) wurden zur Abdeckung des gesamten Messgebietes benötigt. Der Sollabstand der 16 WNW-OSO-Messprofile war 125 m, der Sollabstand der 2 NNO-SSW-Kontrollprofile lag bei 2000 m. Die ASCII-Datendatei beinhaltet die Rohdaten sowie die prozessierten HRD-Daten.
Im Laufe des Jahres werden vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) oder durch ihn Beauftragte landesweit bestimmte Arten und Biotope erfasst. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, dass Grundstücke, auf denen diese Arten und Biotope vorkommen, betreten werden. Die Untersuchungen dienen der Kartierung bzw. Dokumentation der heimischen Arten und Biotope, die u. a. zur Erfüllung gesetzlicher Überwachungs- und Berichtspflichten gegenüber der EU aufgrund der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) erforderlich ist. Die Übersicht beinhaltet die Untersuchungsflächen und die Jahreszahl mit dem vermutlichen Abschluss der Erfassung. Nutzungsbeschränkung: Weiterführende Informationen im Zusammenhang mit den Geometrien auf der Internetseite des NLWKN: https://www.nlwkn.niedersachsen.de/grundstuecksbetretung-naturschutz/ankuendigung-betreten-von-grundstuecken-dem-naturschutz-zuliebe-123331.html
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Hubschrauber-Radiometrie (HRD) Gebiet 132 Glückstadt
Die BGR führte im Projekt „Deutschlandweite Aerogeophysik-Befliegung zur Kartierung des nahen Untergrundes und seiner Oberfläche“ (D-AERO) flächenhafte Befliegungen an der deutschen Nordseeküste durch. Das Messgebiet Glückstadt (2008/09) erstreckt sich entlang der Elbe von Hamburg im Südosten bis zur Elbmündung im Nordwesten. Die Gebietsgröße beträgt etwa 1950 km² und 62 Messflüge mit einer Gesamtprofillänge von 7782 km (214.369 Messpunkte) wurden zur Abdeckung des gesamten Messgebiets benötigt. Der Sollabstand der 209 O-W-Messprofile beträgt 250 m, der Sollabstand der 18 N-S-Kontrollprofile beträgt 2500 m. Die Karten stellen die Gesamtstrahlung, die (Äquivalent-)Gehalte von Kalium, Uran und Thorium sowie die Ionendosisleistung am Boden dar.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Infiltrationsleistung des Bodens
Die Auswertung Infiltrationsleistung des Bodens auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) kennzeichnet die Fähigkeit der Böden, Wasser aufzunehmen und in tiefere Bodenschichten weiterzuleiten. Der Kennwert liegt flächendeckend für Niedersachsen vor. Die Infiltrationsleistung wird auf Basis der gesättigten Wasserleitfähigkeit (kf-Wert) der Böden in unterschiedlichen Bodentiefen abgeleitet und dient der qualitativen Bewertung des Bodens anhand einer fünfstufigen Skala. Eine hohe Stufe bedeutet, dass der Boden Wasser gut aufnehmen und weiterleiten kann, sodass der Boden eine hohe Funktionserfüllung als Ausgleichskörper im Wasserhaushalt erreichen kann. Die Auswertung kann für Bodenfunktionsbewertungen und bei Planungen im Bereich Wasserrückhalt genutzt werden.
Bodenfruchtbarkeit (Ertragsfähigkeit) bezeichnet das natürliche, standörtliche Potenzial eines Bodens für die Biomasseproduktion. Diese wird beeinflusst durch mineralogische, physikalische, chemische und biologische Bodeneigenschaften. Zu den wesentlichen Faktoren zur Beurteilung der Nutzbarkeit eines Bodens als Produktionsstandort gehören die Wasser- und potenzielle Nährstoffversorgung, die Durchwurzelbarkeit und Einschränkungen aufgrund zu feuchter Böden. Zudem werden Moorböden gesondert klassifiziert. Die Ergebnisse sind auf die Bodeneinheit bezogen. Zu- oder Abschläge für flächenspezifische Besonderheiten (z. B. Hangneigung, Waldnutzung) gehen nicht in die Bewertung ein. Die Bewertung erfolgt niedersachsenweit in einer siebenstufigen qualitativen Skala (äußerst gering – äußerst hoch) auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen im Maßstab 1:50.000.