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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Potenzielle Auswaschungsgefährdung von Organika
Die Auswertung Potenzielle Auswaschungsgefährdung von Organika auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet das Potenzial für die Mobilisierung von organischen Wirkstoffen im Boden und den Austrag dieser mit dem Sickerwasser. Über das Niederschlagswasser, atmosphärische Deposition oder diffuse Eintragspfade können organische Schadstoffe in die Böden gelangen, wo sie meist kurz- bis langfristig gebunden werden. Durch den Einfluss von Sickerwasser kann es jedoch auch zur Auswaschung eines Teils der Organika aus dem Boden und damit zum Eintrag in das Grundwasser kommen. Zur Ermittlung der potenziellen Auswaschungsgefährdung (FOW) werden die Verfügbarkeit der Organika im Boden (FOV) und die jährliche Sickerwasserrate (SWR) herangezogen. Der Kennwert liegt für die Leitprofile der BK50 für ganz Niedersachsen vor und ist in drei Stufen (gering, mittel, hoch) klassifiziert.
Der Boden dient den Pflanzen als Speicher für Wasser und Nährstoffe. Um die Größe des Speichers zu beschreiben wird der effektive Wurzelraum bzw. die effektive Durchwurzelungstiefe (We) bestimmt. Die We ist die potenzielle Ausschöpftiefe des pflanzenverfügbaren Bodenwassers, das durch Pflanzenwurzeln in Trockenjahren dem Boden maximal entzogen werden kann. Die Karte der „Effektiven Durchwurzelungstiefe des Bodens“ zeigt die Größe des Wurzelraumes in dm, klassifiziert in 6 Stufen. Die We ist abhängig von der Textur, der Lagerungsdichte, dem Humusgehalt, der Schichtung und der Nutzung des Bodens sowie vom Grundwasserstand.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Effektive Durchwurzelungstiefe
Der Boden dient den Pflanzen als Speicher für Wasser und Nährstoffe. Um die Größe des Speichers zu beschreiben wird der effektive Wurzelraum bzw. die effektive Durchwurzelungstiefe (We) bestimmt. Die We ist die potenzielle Ausschöpftiefe des pflanzenverfügbaren Bodenwassers, das durch Pflanzenwurzeln in Trockenjahren dem Boden maximal entzogen werden kann. Die Karte der „Effektiven Durchwurzelungstiefe des Bodens“ zeigt die Größe des Wurzelraumes in dm, klassifiziert in 6 Stufen. Die We ist abhängig von der Textur, der Lagerungsdichte, dem Humusgehalt, der Schichtung und der Nutzung des Bodens sowie vom Grundwasserstand.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Wasserdurchlässigkeit in wasserungesättigtem Boden (WMS Dienst)
Die Auswertung Wasserdurchlässigkeit im ungesättigten Boden auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt, wie schnell Wasser durch das Porensystem eines Horizontes bei einem spezifischen Bodenwassergehalt sickern kann. Der ku-Wert [cm/d] gibt die hydraulische Leitfähigkeit im ungesättigten Boden an, die zur Bewertung der Filter- und Pufferfunktion eines Bodens oder zur Einschätzung der Grundwasserneubildung relevant ist. Die Ableitung erfolgt bei einem vorher definierten Bodenwassergehalt (pF-Wert oder Wasserspannung in hPa) für die Horizonte der Leitprofile der BK50.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Wasserdurchlässigkeit in wasserungesättigtem Boden
Die Auswertung Wasserdurchlässigkeit im ungesättigten Boden auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt, wie schnell Wasser durch das Porensystem eines Horizontes bei einem spezifischen Bodenwassergehalt sickern kann. Der ku-Wert [cm/d] gibt die hydraulische Leitfähigkeit im ungesättigten Boden an, die zur Bewertung der Filter- und Pufferfunktion eines Bodens oder zur Einschätzung der Grundwasserneubildung relevant ist. Die Ableitung erfolgt bei einem vorher definierten Bodenwassergehalt (pF-Wert oder Wasserspannung in hPa) für die Horizonte der Leitprofile der BK50.
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Ausnahmen von der Vorgabe der streifenförmigen Ausbringung von Düngemitteln gem. § 6 Abs 3. DüV (WMS Dienst)
Flüssige organische und flüssige organisch-mineralische Düngemittel, einschließlich flüssiger Wirtschaftsdünger, dürfen auf bestellten Ackerflächen seit dem 1. Februar 2020 nur noch streifenförmig auf den Boden aufgebracht oder direkt in den Boden eingebracht werden. Für Grünland- und Dauergrünlandflächen sowie Flächen mehrschnittigem Feldfutterbau gelten diese Vorgaben ab dem 1. Februar 2025. In Niedersachsen sind davon Flächen ausgenommen, welche sich innerhalb von Feldblöcken mit > 20 % Hangneigung auf >= 30 % (mit einer Toleranz von 1 %) der Feldblockfläche befinden.
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Ausnahmen von der Vorgabe der streifenförmigen Ausbringung von Düngemitteln gem. § 6 Abs 3. DüV
Flüssige organische und flüssige organisch-mineralische Düngemittel, einschließlich flüssiger Wirtschaftsdünger, dürfen auf bestellten Ackerflächen seit dem 1. Februar 2020 nur noch streifenförmig auf den Boden aufgebracht oder direkt in den Boden eingebracht werden. Für Grünland- und Dauergrünlandflächen sowie Flächen mehrschnittigem Feldfutterbau gelten diese Vorgaben ab dem 1. Februar 2025. In Niedersachsen sind davon Flächen ausgenommen, welche sich innerhalb von Feldblöcken mit > 20 % Hangneigung auf >= 30 % (mit einer Toleranz von 1 %) der Feldblockfläche befinden.
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Wasserhaushalt der Böden in Deutschland (WMS)
Das in den Boden eindringende Wasser ist für den Boden selbst, aber auch für die Umwelt und für den Menschen von höchster Bedeutung. Böden speichern Wasser und sie können es den Pflanzen auch zeitversetzt wieder zur Verfügung stellen. Wie viel Wasser die unterschiedlichen Böden liefern können, hängt entscheidend von den Bodeneigenschaften ab. Ein Teil des Niederschlags verlässt den Wurzelraum als Sickerwasser und trägt so zur Grundwasserneubildung bei. Mit dem Wasser werden Nähr- und Schadstoffe im Boden transportiert. In die Themenkarten zum Wasserhaushalt der Böden in Deutschland fließen bodenkundliche Kennwerte aus der nutzungsdifferenzierten Bodenübersichtskarte von Deutschland 1:1.000.000 (BÜK1000N), morphologische Kennwerte aus dem DGM50 des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG), klimatische Kennwerte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für die Referenzperiode 1961–1990 sowie Landnutzungsdaten aus dem Datensatz CORINE Land Cover 2006 (UBA) ein.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Anreicherungswahrscheinlichkeit von Organika in Böden (WMS Dienst)
Die Auswertung Anreicherungswahrscheinlichkeit von Organika in Böden (FOA) auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet landesweit, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein organischer Schadstoff im Boden gespeichert wird, statt abgebaut oder verlagert zu werden. Der Kennwert FOA ist daher ein Maß für die Wahrscheinlichkeit einer Anreicherung durch wiederholtes Aufbringen einer spezifischen Chemikalie. Der Kennwert errechnet sich aus der Bindungsstufe (FOB) und Eliminierungsstufe (FOE) von Organika in Böden. Je höher die FOB und je geringer die FOE, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Anreicherung des betrachteten Stoffes im Boden. Für die Auswertung muss dabei immer ein Stoff aus einer Liste ausgewählt werden, da sich Organika sehr unterschiedlich im Boden verhalten. Die Kennwertklassifizierung erfolgt in fünf Stufen (von „sehr gering“ bis „sehr hoch“). Die Auswertung dient der Funktionsbewertung von Böden in ihrer Rolle als Puffer- und Speicher für Schadstoffe.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Anreicherungswahrscheinlichkeit von Organika in Böden
Die Auswertung Anreicherungswahrscheinlichkeit von Organika in Böden (FOA) auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet landesweit, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein organischer Schadstoff im Boden gespeichert wird, statt abgebaut oder verlagert zu werden. Der Kennwert FOA ist daher ein Maß für die Wahrscheinlichkeit einer Anreicherung durch wiederholtes Aufbringen einer spezifischen Chemikalie. Der Kennwert errechnet sich aus der Bindungsstufe (FOB) und Eliminierungsstufe (FOE) von Organika in Böden. Je höher die FOB und je geringer die FOE, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Anreicherung des betrachteten Stoffes im Boden. Für die Auswertung muss dabei immer ein Stoff aus einer Liste ausgewählt werden, da sich Organika sehr unterschiedlich im Boden verhalten. Die Kennwertklassifizierung erfolgt in fünf Stufen (von „sehr gering“ bis „sehr hoch“). Die Auswertung dient der Funktionsbewertung von Böden in ihrer Rolle als Puffer- und Speicher für Schadstoffe.