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Solifluktionsindex (10 m Raster) (WMS Dienst)
Der Solifluktionsindex wurde entwickelt, um Areale mit bevorzugter Akkumulation solifluidaler Ablagerungen (potenzielle Fließerden) zu prognostizieren. Die Berechnung erfolgt nach dem Verfahren von BÖHNER & SELIGE (2006). Die relative Hangposition wird dabei mit einem Faktor kombiniert, der sich aus spezifischer Einzugsgebietsgröße und gewichteter Einzugsgebietsneigung berechnet. Die daraus hervorgehende relative Hangposition ist eng mit der Mächtigkeit der periglazialen Solifluktionsdecken korreliert. Mit dem Solifluktionsindex liegt eine Ableitung vor, die der bodenkundlich-/geologischen Kartierung oder anderen geowissenschaftlichen Anwendungen dienlich ist. BOEHNER, J. & SELIGE, T. (2006): Spatial Prediction of Soil Attributes Using Terrain Analysis and Climate Regionalisation. In: Boehner, J., McCloy, K.R., Strobl, J. (2006): 'SAGA - Analysis and Modelling Applications', Goettinger Geographische Abhandlungen, Vol.115, p.13-27.
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Datendienste der Luftüberwachung Niedersachsen
Stundenaktuell werden die Konzentrationswerte für die Luftschadstoffe Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid, Ozon, Kohlenmonoxid und Feinstaub (PM10) sowie zum Wetter (Temperatur, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Luftdruck, Regendauer, UV-Index, Globalstrahlung) zur Verfügung gestellt, die an den in Niedersachsen landesweit verteilten LÜN-Messstationen ermittelt werden. Es existiert eine frei zugängliche JSON-Datei, die die stündlichen Messwerte aller LÜN-Messstationen der letzten 30 Tage zur Verfügung stellt. Dieser Datensatz wird z.B. von der LÜN-Applikation für mobile Endgeräte ("LÜN-App") genutzt und beinhaltet ferner gesundheitliche Bewertungen der Schadstoffkonzentrationen und Metadaten zu den gemessenen Komponenten sowie zu den Probenahmestellen. Auf der LÜN-Messwertarchiv-Downloadseite können Sie zusätzlich Daten der letzten 90 Tage im CSV-Format herunterladen. Die Zugriffs-URLs finden Sie in der Rubrik "Verweise" weiter unten.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Volumetrische Wärmekapazität von Böden (Summen)
Die Auswertung Volumetrische Wärmekapazität von Böden auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) beschreibt die Eigenschaft von Böden, sich bei Energiezufuhr zu erwärmen. Je größer die Wärmekapazität eines Bodens, desto mehr Energie wird benötigt, um die Bodentemperatur um 1 °C zu erhöhen. Sie hängt von der Körnung des Bodens und dem Wassergehalt ab und wird hier als Summe für das Profil in der Einheit J/(m^³^ * K) beschrieben. Angaben aus Bodenkarten können aufgrund der Heterogenität der Böden detaillierte Standortuntersuchungen nicht ersetzen. Bei der Anlagenplanung können jahreszeitlich bedingte Schwankungen des Wassergehalts bzw. der Bodentemperatur durch Berechnung verschiedener Szenarien berücksichtigt werden. Die Auswertung kann für die Planung von Erdwärmeanlagen genutzt werden.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Bodenkundliche Feuchtestufe - Sommerzahl (1991-2020)
Die Karte zeigt die Sommerzahl der Bodenkundlichen Feuchtestufe für den 30-jährigen Zeitraum 1991-2020. Die Bodenkundlichen Feuchtestufe (BKF) ermöglicht eine Aussage über die Feuchtesituation von Standorten. Sie gibt Auskunft über die mögliche landwirtschaftliche Nutzung und über Nutzungseinschränkungen aufgrund von Trockenheit oder Feuchte. Die BKF berücksichtigt bodenkundliche, hydrologische, morphologische und klimatische Kennwerte. Für die Beurteilung der Feuchtesituation werden 12 Feuchtestufen (von dürr bis nass) unterschieden. Ermittelt werden je nach Bodentyp auch nach Jahreszeit getrennte Werte (Frühjahrszahl/Sommerzahl, z.B. 6/2). Unterschiede zwischen Frühjahrs- und Sommerzahl können z.B. bei stauwasserbeeinflussten Böden auftreten, die im Frühjahr deutlich feuchter als im Sommer sein. Die Sommerzahl beschreibt den Feuchtezustand im Hochsommer, wenn an dem Standort kein Stauwassereinfluss mehr vorhanden ist.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Aktuelle Erosionsgefährdung durch Wasser - ABAG (WMS Dienst)
Die Auswertung Aktuelle Erosionsgefährdung durch Wasser - ABAG auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt die mittleren jährlichen Bodenabträge unter Annahmen einer Anbaukultur oder einer Fruchtfolge. Der mittlere jährliche Bodenabtrag wird in t/ha/a angegeben. Neben den Faktoren, die auch die potentielle Erosionsgefahr bestimmen (R-, S- und K-Faktor), hängt die aktuelle Erosionsgefährdung vom aktuellen Bedeckungsgrad (C-Faktor) und von Schutzmaßnahmen (P-Faktor) ab. Die Erodierbarkeit der Oberböden wird auf Basis der Leitprofile der BK50 abgeleitet. Angaben aus Bodenkarten können aufgrund der Heterogenität der Böden detaillierte Standortuntersuchungen nicht ersetzen. Der Datensatz kann für die Bewertung der Bodengefährdung, für Planungen und in der landwirtschaftlichen Beratung genutzt werden. (weitere Informationen in [Geofakten 46.3](https://nibis.lbeg.de/DOI/dateien/Geofakten_46_3_2025_Text_2.pdf))
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Aktuelle Erosionsgefährdung durch Wasser - ABAG
Die Auswertung Aktuelle Erosionsgefährdung durch Wasser - ABAG auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt die mittleren jährlichen Bodenabträge unter Annahmen einer Anbaukultur oder einer Fruchtfolge. Der mittlere jährliche Bodenabtrag wird in t/ha/a angegeben. Neben den Faktoren, die auch die potentielle Erosionsgefahr bestimmen (R-, S- und K-Faktor), hängt die aktuelle Erosionsgefährdung vom aktuellen Bedeckungsgrad (C-Faktor) und von Schutzmaßnahmen (P-Faktor) ab. Die Erodierbarkeit der Oberböden wird auf Basis der Leitprofile der BK50 abgeleitet. Angaben aus Bodenkarten können aufgrund der Heterogenität der Böden detaillierte Standortuntersuchungen nicht ersetzen. Der Datensatz kann für die Bewertung der Bodengefährdung, für Planungen und in der landwirtschaftlichen Beratung genutzt werden. (weitere Informationen in [Geofakten 46.3](https://nibis.lbeg.de/DOI/dateien/Geofakten_46_3_2025_Text_2.pdf))
Die Karte zeigt die Sommerzahl der Bodenkundlichen Feuchtestufe für den 30-jährigen Zeitraum 1991-2020. Die Bodenkundlichen Feuchtestufe (BKF) ermöglicht eine Aussage über die Feuchtesituation von Standorten. Sie gibt Auskunft über die mögliche landwirtschaftliche Nutzung und über Nutzungseinschränkungen aufgrund von Trockenheit oder Feuchte. Die BKF berücksichtigt bodenkundliche, hydrologische, morphologische und klimatische Kennwerte. Für die Beurteilung der Feuchtesituation werden 12 Feuchtestufen (von dürr bis nass) unterschieden. Ermittelt werden je nach Bodentyp auch nach Jahreszeit getrennte Werte (Frühjahrszahl/Sommerzahl, z.B. 6/2). Unterschiede zwischen Frühjahrs- und Sommerzahl können z.B. bei stauwasserbeeinflussten Böden auftreten, die im Frühjahr deutlich feuchter als im Sommer sein. Die Sommerzahl beschreibt den Feuchtezustand im Hochsommer, wenn an dem Standort kein Stauwassereinfluss mehr vorhanden ist.
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Bericht: „WRRL: Maßnahmenkonzeption für Maßnahmentypen niedersächsischer Übergangs- u. Küstengewässer (2008)“
„Das NLWKN Betriebsstelle Brake/Oldenburg hat das Büro BioConsult Schuchardt & Scholle GbR im Juli 2007 mit der Erstellung des Gutachtens „Maßnahmenplanung in den niedersächsischen Übergangs- und Küstengewässern im Zuge der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie“ beauftragt. Aufgabe des inzwischen vorliegenden Gutachtens war es, Empfehlungen für eine Ausrichtung der Maßnahmen zur Zielerreichung im Sinne der WRRL in den niedersächsischen Küsten- und Übergangsgewässern bis 2015 zu erarbeiten. Das Gutachten sollte damit die fachlichen Grundlagen für die Aufstellung der entsprechenden Maßnahmenprogramme verbreitern. Um den Prozess der Definition der Maßnahmenplanung für den Bewirtschaftungszeitraum bis 2015 voranzutreiben, sollen nun im Rahmen eines Ergänzungsauftrags einige der dort empfohlenen Maßnahmentypen verortet, konkretisiert und begründet sowie die erforderlichen weiteren Planungsschritte benannt werden. […]“
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Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1:1.000.000 (BÜK1000DE)
Die BÜK1000 stellt bundesweit die Verbreitung der Böden und deren Vergesellschaftung in einheitlicher Form auf dem Aggregierungsniveau der Leitbodenassoziationen dar. Die Kartengrafik liegt in digitaler Form vor. In der Textlegende, die 71 bodenkundliche Legendeneinheiten umfasst, sind Angaben zu Gründigkeit, Bodenarten, Wasserverhältnissen, Ausgangsgestein sowie Leit- und Begleitböden enthalten. Die Parameter der Legendenbeschreibung und der 71 Referenzprofile (mit je 6 auf Bodenformen und 19 auf Horizonte bezogenen Angaben) sind in einer relationalen Datenbank abgelegt. Die Version 2.1 basiert auf den topographischen Grundlagen der Digitalen Topographischen Karte 1:1.000.000 (DTK1000-V) des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie, welche von der BGR in Teilen modifiziert wurde. Zur Verbesserung der Lagegenauigkeit wurde die Geometrie der BÜK1000 am 23.12.2013 leicht überarbeitet.