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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Retentionskapazität im ersten Bodenmeter
Die Auswertung Retentionskapazität im ersten Bodenmeter auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die Böden hinsichtlich Ihrer Aufnahme- und Speicherkapazität für Wasser. Der potenziell für den Wasserrückhalt zur Verfügung stehende Raum des Bodens wird durch die Retentionskapazität (RK) ausgedrückt. Die Retentionskapazität beschreibt damit das Potential eines Standortes Wasser aufzunehmen und vorrübergehend zu speichern, um Direktabfluss und Hochwasser zu vermeiden. Die RK ist folglich die Summe aus der Luftkapazität (LK) und der nutzbaren Feldkapazität (nFK). Die tatsächliche aktuelle RK ist u. A. von der Füllung der Mittelporen, der Infiltrationskapazität der Oberfläche und Niederschlagsintensität abhängig. Der vorliegende Datensatz enthält Werte für den ersten Bodenmeter. Er kann für Bewertungen der Bodenfunktionen genutzt werden.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Standörtliches Verlagerungspotential - Austauschhäufigkeit des Bodenwassers (1971-2000) (WMS Dienst)
Die Karte zeigt das mittlere standörtliche Verlagerungspotential für nichtsorbierbare Stoffe (auch Austauschhäufigkeit des Bodenwassers pro Jahr) für den 30-jährigen Zeitraum 1971-2000. Mit Hilfe der Austauschhäufigkeit (AH) des Bodenwassers kann das standörtliche Verlagerungspotenzial für nicht- oder schwach sorbierbare Stoffe beschrieben werden. Die AH gibt an, wie häufig die Bodenlösung in der effektiven Wurzelzone im Zuge der Sickerwasserverlagerung ausgetauscht wird. Je geringer das Wasserspeicher- und Rückhaltevermögen eines Bodens, desto größer ist seine Austauschhäufigkeit des Bodenwassers. Aussagen zur Konzentration und Frachten von nicht sorbierbaren Stoffen können mit der Methode nicht abgebildet werden. Bei Nitrat werden die Deposition, Denitrifikation und Mineralisation nicht berücksichtigt. Sie können in Abhängigkeit vom Standort deutlichen Einfluss auf die Nitratverfügbarkeit und -konzentration im Sickerwasser haben.
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Wassertiefen zum Lastfall HQselten/HQextrem Küstengewässer 2. Zyklus
Im Zuge der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) 2. Zyklus 2016 - 2021 wurden für 3 Szenarien HQhaeufig (häufig/high), HQ100 (mittel/medium), HQextrem (selten/low) Modellierungen der Wasserstände vorgenommen.Die dargestellten Wassertiefen können in vier Bereiche unterschieden werden.1) Hydraulisch berechnete Wassertiefen in Risikogebieten.2) Hydraulisch berechnete Wassertiefen außerhalb von Risikogebieten (Informelle Darstellung).3) Geschützte Bereiche hinter Hochwasserschutzanlagen mit einem Bemessungswasserstand höher als der dargestellte Lastfall.4) Geschützte Bereiche hinter Hochwasserschutzanlagen mit einem Bemessungswasserstand niedriger als der dargestellte Lastfall. Die geschützten Bereiche sind nicht hydraulisch berechnet, sondern grob zu Orientierungszwecken ermittelt worden.Diese Daten sind auch im INSPIRE Datenmodell „Annex 3: Gebiete mit naturbedingten Risiken“ erhältlich. Die Bereitstellung erfolgt über die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) per Darstellungs- und Downloaddienst, deren URLs in den Transferoptionen angegeben sind.
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Bericht: "Meiozoobenthos: Ems Zonierung Brackwassergebiet mit Nematodenfauna (1952/53)"
Die oberflächliche Sedimentschicht innerhalb der mesohalinen Brackwasserzone der Ems wurde nach Probenserien, die in den Monaten Mai 1952, August 1952 und Januar 1953 auf der Strecke zwischen dem Ostriesischen Gatje und Hilkenborg bei Weener entnommen sind, auf Grund der darin gefundenen dominierenden Nematodenarten mit begrenzter ökologischer Valenz zoniert. Die mittlere untere Grenze des mesohalinen Brackwasserkörpers in Bodennähe konnte nicht einwandfrei mit der Methode erfasst werden. Der bodennahe Schwerpunkt der Brackwasserzone liegt im Sommer östlich des Emdener Außenhafens. Er verlagert sich im Winter in den Bereich östlich der Knock. Die mittlere obere Grenze des mesohalinen Brackwasserkörpers in Bodennähe befindet sich etwa in der Höhe von Leerort. Weiter stromaufwärts besitzt das Flussbett einen zunehmenden oligohalinen Charakter.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Fruchtspezifische Beregnungsmenge
Die Auswertung Fruchtspezifische Beregnungsmenge auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) schätzt die benötigte Zusatzwassermenge in der Landwirtschaft ab, die an einem Standort in durchschnittlichen Jahren oder in mittleren Trockenjahren benötigt wird, um Trockenstress zu vermeiden und einen Bodenwassergehalt von mindestens 40 % der nutzbaren Feldkapazität (nFK) in der Vegetationsperiode aufrechtzuerhalten. Die Auswertung steht für die Feldfrüchte Winterweizen, Wintergerste, Sommergerste, Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und für Grünland bereit. Die Berechnung erfolgt auch auf Basis von Klimadaten des DWD (Zeitreihe 1991 – 2020). Die Fruchtspezifische Beregnungsmenge kann für eine regionale Wasserbedarfsabschätzung und Zusatzwasserplanung verwendet werden. Auch eine betriebliche Abschätzung der Zusatzwasserbedarfe ist möglich, aufgrund der bodenkundlichen Eingangsdaten jedoch maßstabsbedingt nur eingeschränkt aussagekräftig.
Die digitale Übersichtskarte gibt einen Überblick über avifaunistisch wertvolle Bereiche für Gastvögel in Niedersachsen. Als Avifauna wird die Gesamtheit aller in einer Region vorkommenden Vogelarten bezeichnet. Die der Fachbehörde für Naturschutz vorliegenden avifaunistischen Daten werden gebietsbezogen bewertet. Diese Bewertung erfolgt getrennt für Brut- und Gastvögel nach standardisierten Bewertungsverfahren (Bewertungsstufen von "lokale" bis "internationale Bedeutung", vgl. Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen 2/2013). Grundlage sind die Ergebnisse der Wasser- und Watvogelzählungen aus dem Zeitraum 2008-2018. Alle vorliegenden Daten von 2008-2018 wurden bewertet. Für die Bewertung eines Gebietes wurden Daten aus einem Zeitabschnitt von 5 Jahren (je nach Datenlage und Bearbeitungsstand) zur Bewertung herangezogen. Die regelmäßige Erhebung und Bewertung von Daten zu Gastvögeln erfolgt ausschließlich auf den dargestellten Flächen.
Die Auswertung Fruchtspezifische Beregnungsmenge auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) schätzt die benötigte Zusatzwassermenge in der Landwirtschaft ab, die an einem Standort in durchschnittlichen Jahren oder in mittleren Trockenjahren benötigt wird, um Trockenstress zu vermeiden und einen Bodenwassergehalt von mindestens 40 % der nutzbaren Feldkapazität (nFK) in der Vegetationsperiode aufrechtzuerhalten. Die Auswertung steht für die Feldfrüchte Winterweizen, Wintergerste, Sommergerste, Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und für Grünland bereit. Die Berechnung erfolgt auch auf Basis von Klimadaten des DWD (Zeitreihe 1991 – 2020). Die Fruchtspezifische Beregnungsmenge kann für eine regionale Wasserbedarfsabschätzung und Zusatzwasserplanung verwendet werden. Auch eine betriebliche Abschätzung der Zusatzwasserbedarfe ist möglich, aufgrund der bodenkundlichen Eingangsdaten jedoch maßstabsbedingt nur eingeschränkt aussagekräftig.
Der Solifluktionsindex wurde entwickelt, um Areale mit bevorzugter Akkumulation solifluidaler Ablagerungen (potenzielle Fließerden) zu prognostizieren. Die Berechnung erfolgt nach dem Verfahren von BÖHNER & SELIGE (2006). Die relative Hangposition wird dabei mit einem Faktor kombiniert, der sich aus spezifischer Einzugsgebietsgröße und gewichteter Einzugsgebietsneigung berechnet. Die daraus hervorgehende relative Hangposition ist eng mit der Mächtigkeit der periglazialen Solifluktionsdecken korreliert. Mit dem Solifluktionsindex liegt eine Ableitung vor, die der bodenkundlich-/geologischen Kartierung oder anderen geowissenschaftlichen Anwendungen dienlich ist. BOEHNER, J. & SELIGE, T. (2006): Spatial Prediction of Soil Attributes Using Terrain Analysis and Climate Regionalisation. In: Boehner, J., McCloy, K.R., Strobl, J. (2006): 'SAGA - Analysis and Modelling Applications', Goettinger Geographische Abhandlungen, Vol.115, p.13-27.
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Hubschrauber-Radiometrie (HRD) Gebiet 139 Varel
Die BGR führte im Projekt „Deutschlandweite Aerogeophysik-Befliegung zur Kartierung des nahen Untergrundes und seiner Oberfläche“ (D-AERO) flächenhafte Befliegungen an der deutschen Nordseeküste durch. Das Messgebiet Varel (2014) wird im Norden durch die Stadt Wilhelmshaven, im Osten durch die Stadt Brake, im Süden durch die Ortschaften Jaderberg und Mittelort sowie im Westen durch die Ortschaft Sande begrenzt. Die Gebietsgröße beträgt etwa 319 km² und 8 Messflüge mit einer Gesamtprofillänge von 1245 km (32.311 Messpunkte) wurden zur Abdeckung des gesamten Messgebiets benötigt. Der Sollabstand der 63 WNW-OSO-Messprofile beträgt 250 m, der Sollabstand der 8 NNO-SSW-Kontrollprofile beträgt 2000 m. Die Karten stellen die Gesamtstrahlung, die (Äquivalent-)Gehalte von Kalium, Uran und Thorium sowie die Ionendosisleistung am Boden dar.